Jörg Liemann Blutige Spuren

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Inhaltsangabe zu „Blutige Spuren“ von Jörg Liemann

Ein Serienmörder macht Jagd auf scheinbar harmlose Spaziergänger im Grunewald Ein brutaler Serienmörder sticht wahllos Spaziergänger im Berliner Grunewald ab. Kommissar Kai Sternenberg ist ratlos, denn das Waldgebiet ist riesig und die Spuren des Mörders verlieren sich im Nichts. Bis Sternenberg und seine Kollegen die Opfer näher unter die Lupe nehmen. Außer auf allerhand Merkwürdigkeiten stoßen sie auch auf einige verräterische Gemeinsamkeiten. Und kommen damit nach und nach einer Verbrecherbande auf die Schliche, die auch vor prominenten Opfern nicht Halt macht ...

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    Blutige Spuren
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    01. July 2013 um 10:08

    Blutige Spuren zu bewerten ist gar nicht so einfach. Spannender Einstieg Der Einstieg in den Krimi ist spannend, die Portugiesin Maria Isabel Dacosta inspiziert gegen den Willen des BKA den Tatort einer offensichtlich reichlich blutigen Entführung. Allerdings rückt diese Entführung schnell in den Hintergrund, als die drei Leichen im Grunewald gefunden werden. Danach werden ausgiebig die eher merkwürdigen Wohnungen der Leiche inspiziert und Theorien geschmiedet – aber alles eher zwischendurch. Jedenfalls ist das mein Eindruck. Ein Großteil des Buches befasst sich mit ganz anderen Merkwürdigkeiten. Jede Menge Nebenhandlungen Da wäre der Nebenjob von Kommissar Sternenberg. Er arbeitet ehrenamtlich für die Telefonseelsorge in Berlin, was ausgiebig thematisiert wird. Dann gibt es noch die strukturellen und personellen Probleme im Kommissariat, die auch umfangreich besprochen werden. Dazu kommt ein etwas ausufernder Kochabend, eine deutlich jüngere Geliebte des Kommissars, eine spätpubertierende Tochter die plötzlich herausfindet, dass Sternenberg ein jüdischer Name ist – alles recht breit ausgearbeitet. Merkwürdiges Ende Da bleibt für die drei bedauernswerten Opfer und die fast vergessene Entführung nicht mehr wirklich viel Zeit und so löst sich die ganze Geschichte dann auch, für mich wenig nachvollziehbar, auf. Ich fand es schade, denn Jörg Liemans Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Grundidee war eigentlich recht gut. Hier wäre mir weniger Nebenhandlungen und mehr Fokus auf die eigentliche Krimihandlung wirklich lieber gewesen. Mein Fazit: Durchschnittliche Krimikost mit ein bisschen viel unwichtigen Nebenhandlungen.

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