Jörg Maurer

 4 Sterne bei 1.816 Bewertungen
Autor von Föhnlage, Hochsaison und weiteren Büchern.
Jörg Maurer

Lebenslauf von Jörg Maurer

Die Liebe zur Kunst: Jörg Maurer wurde 1953 im bayerischen Oberland, hart an der österreichischen Grenze geboren. Er verließ Garmisch-Partenkirchen nach der Schulzeit, um in München Anglistik, Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie zu studieren. Nachdem er seine Magisterarbeit über Arno Schmidt abgeschlossen hatte, war er einige Jahre lang Lehrer für Deutsch und Englisch. Zur gleichen Zeit entwickelte er das kultur-satirische Kabarett, weil er sich mit dem Bierernst, der in der Literatur- und Musikszene so oft vorherrscht, nie anfreunden konnte. In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit Kochkunst und Lesen. Für die Kunst- und Kulturzeitschrift MUNDUS schreibt er Satiren rund um die Welt der Malerei. Für seine herausragenden Arbeiten wurde er bereits mit dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem ITB-BuchAward ausgezeichnet.

Neue Bücher

Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

 (7)
Erscheint am 24.07.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Am Tatort bleibt man ungern liegen

 (24)
Neu erschienen am 22.05.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Scherz.

Im Grab schaust du nach oben

 (3)
Neu erschienen am 24.04.2019 als Hardcover bei FISCHER Taschenbuch.

Unterholz

Erscheint am 16.09.2019 als Taschenbuch bei Eder & Bach.

Alle Bücher von Jörg Maurer

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Föhnlage

Föhnlage

 (356)
Erschienen am 21.02.2013
Hochsaison

Hochsaison

 (225)
Erschienen am 15.05.2012
Oberwasser

Oberwasser

 (198)
Erschienen am 21.02.2013
Niedertracht

Niedertracht

 (170)
Erschienen am 10.03.2011
Unterholz

Unterholz

 (117)
Erschienen am 21.05.2015
Felsenfest

Felsenfest

 (91)
Erschienen am 26.03.2015
Der Tod greift nicht daneben

Der Tod greift nicht daneben

 (82)
Erschienen am 22.03.2016
Schwindelfrei ist nur der Tod

Schwindelfrei ist nur der Tod

 (93)
Erschienen am 24.05.2017

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Neue Rezensionen zu Jörg Maurer

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Rezension zu "Am Tatort bleibt man ungern liegen" von Jörg Maurer

Technik, die begeistert sorgt für Aufruhr im Kurort
witchqueenvor einem Tag

Nachdem im letzten Fall von Kommissar Jennerwein sein Team „Knall auf Fall“ dienstunfähig wurde und nach so kurzer Zeit noch nicht wieder einsatzfähig ist, ist jetzt mal Hölleisen an der Reihe.  Er bekommt es im beschaulichen Kurort gleich mit 2 Toten zu tun. Ein älterer, gut behüteter (im wahrsten Sinne des Wortes) Herr sitzt plötzlich tot im Cafe und Putzfrau Alina liegt (vom Feuerradl erschlagen) in ihrem Garten. Wo ist der Zusammenhang?

Tüftler Muggenthaler verschafft sich mit Hilfe seiner Leidenschaft für Nanobots Zutritt zu Bankschließfächern der KurBank (wo Alina ebenfalls geputzt hat) und damit in die Kriminalität. Wusste der ältere Hutträger davon? Was hat Putzfrau Alina herausgefunden. Mussten beide wegen der gleichen Entdeckung sterben. Wurden sie gar ermordet. Und was hat dieses ungleiche Duo „Sancho und der Hagere“ mit alldem zu tun, die den Kurort unsicher machen und immer und überall einfach deplatziert wirken?

Fragen über Fragen. Und Hölleisen mittendrin. Denn hier hat er seinen großen Auftritt. Jennerwein und seine Kollegen werden nur im Hintergrund kurzzeitig aktiv.

Jörg Maurer hat es brilliant verstanden, mehrere Handlungsstränge herauszuarbeiten (die Nanobots in der Bank, die Tätigkeit der Putzfrau – samt Bestattung, die die Grasegger nach 10 Jahren Berufsverbot wieder durchführen dürfen, die Sache mit den besonderen Hüten usw.), deren Zusammenhänge erst nach und nach klar werden, zumal auch in der Zeit immer mal wieder von gestern nach heute und umgekehrt gesprungen wird. Auch versteht es Jörg Maurer in diesem spannenden Alpenkrimi, uns Leser mit den Möglichkeiten der modernen Technik bekannt zu machen, gleich ob es Nanobots, Hörgeräte oder Prothesen sind. Wie immer kommen eine gute Portion Humor und Lokalkolorit nicht zu kurz.

Alles in allem ist auch der zwölfte Band dieser Krimireihe ein absolutes Leseereignis, dass den Leser mit flüssigem Schreibstil, Humor und spannenden Wendungen in seinen Bann zieht. Ich kann diesen Alpenkrimi nur jedem ans Herz legen und warte ungeduldig auf Band 13.

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Rezension zu "Am Tatort bleibt man ungern liegen" von Jörg Maurer

Mein 1. Maurer Krimi - überzeugt mit Startschwierigkeiten
SteffiR30vor 3 Tagen

Inhalt: Ein schöner Fassadenschmuck war das alte Feuerrad am Holzhaus der Rusches im idyllisch gelegenen Kurort. Aber jetzt liegt Alina Rusche tot in ihrem Garten, erschlagen vom herabgestürzten Rad. Kommissar Jennerwein ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern Mord war. Doch warum musste die Putzfrau sterben? Hatte sie bei ihrer Arbeit Dinge erfahren, die gefährlich waren? Jennerwein befragt pikierte Honoratioren und redselige Ladenbesitzer. Als der Direktor der KurBank zugibt, dass Alina für ihn geputzt hat, führt die Spur direkt in den legendär sicheren Schließfachraum. Hier ruhen versteckt und verriegelt genügend Geheimnisse, für die sich ein Mord lohnt. Der gesamte Kurort gerät in Aufregung, denn Jennerwein ermittelt in alle Richtungen. Das einzige, was er dabei nicht erahnt, ist der nächste Tatort… 


Meine Meinung: Der Einstieg viel mir persönlich sehr schwer. Jörg Maurer  spielt fleißig mit Perspektiv- und Zeitwechsel so dass ich nach kurzer Zeit völlig die Orientierung verloren habe. Zudem taucht die Hauptfigur Jennerwein in fen ersten 100 Seiten überhaupt nicht auf! Dafür hat man jede Menge verschiedene Erzählstränge mit zum Teil extrem skurrilen Personen. Mehrmals war ich kurz davor das Buch zur Seite zu legen... Doch plötzlich ab einem gewissen Zeitpunkt den ich nicht genau benennen kann, kommt bei mir der Lesefluss auf. Die einzelnen Erzählstränge vom Anfang verwoben sich langsam und es kam richtig  Spannung auf! Plötzlich konnte und wollte ich das Buch nicht mehr  aus der Hand legen. Die Auflösung war für mich absolut überraschend und nicht vorhersehbar. Alle losen Enden fanden zusammen und ergaben eine logische Geschichte. Doch manche Szenen waren dann selbst mir zu skurril: der Tote, der aus dem Grab erzählt  oder die beiden spanischen Touristen bei denen einer sich für Don Quichote hält. Was ist aus ihnen am Ende geworden?  Das mit dem Wal habe ich einfach nicht verstanden. Kurzum der Schluss hat es geschafft mich doch noch zu überzeugen, 1,5 Sterne ziehe ich ab für den schweren Einstieg und die beiden eben genannten Punkte. Macht insgesamt 4 Sterne. Das Buch hat mich am Ende gut unterhalten. Ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Jörg Maurer lesen, um herauszufinden ob alle seine Bücher so aufgebaut sind.

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Rezension zu "Am Tatort bleibt man ungern liegen" von Jörg Maurer

Was in einem Kurort so alles passieren kann
Sikalvor 11 Tagen


 

Jörg Maurer ist bekannt für seine Alpenkrimi-Reihe und kann nun einen weiteren Band dieser Reihe aufzeigen. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe und ich muss gestehen – es wird vermutlich auch das letzte bleiben. Für meine Begriffe waren hier viel zu viele Handlungsstränge verwoben und dermaßen viele Personen hatten ihre eigene Geschichte, dass mich das Buch nicht so recht überzeugen konnte.

 

Ein Mann mit einem Panamahut stirbt plötzlich in einem Bistro, zuvor war er auf der KurBank und hat sein Schließfach geräumt. Den Inhalt hatte er in einen Plastiksack gepackt – doch wo war die geblieben?

 

Die Putzfrau Alina Rusche wird von einem alten Feuerrad in ihrem Garten erschlagen als sie gerade die Hühner füttern wollte. Auch sie war zuvor in der KurBank und entdecke einige Auffälligkeiten im Schließfachraum. Musste sie deshalb sterben oder weil sie bei einem ihrer Putzkunden etwas Brisantes gesehen hatte, was nicht für ihre Augen bestimmt war?

 

Swiff Muggenthaler ist ein absoluter Technikfreak, der sich auch verdächtig oft im Schließfachraum der Bank aufhält. Was hat er dort vor? Und was haben Sancho Pansa und Don Quichote mit in dieser ganzen Geschichte zu tun? Alles gut und schön – doch als der Tote aus dem Bistro plötzlich im Grab zu sprechen beginnt, das war mir eindeutig zu viel.

 

Die Sprünge des Autors zwischen Gegenwart und Vergangenheit finde ich gut gelungen, doch manches Mal bremsten diese meinen Lesefluss.

 

Für mich war dieser Krimi jetzt nicht unbedingt ein solches Highlight wie für die meisten anderen Rezensenten. Gut, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

 

Von mir gibt es daher auch nur 2 Sterne, zu viel wirre Handlungen und zu viel Skurrilität bringen hier den Punkteabzug.

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Gespräche aus der Community

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Einmal Maurer, immer Maurer

Zum sagenhaften 12. Mal ermittelt der ungewollt coole Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein im berühmten, aber namenlosen bayrischen Kurort in den Alpen. Elf schwierige Fälle hat er zusammen mit seinem Team gelöst und dabei immer mehr Fans in seinen Bann gezogen.
Doch diesmal sind vielleicht wichtige Persönlichkeiten aus dem Kurort in einen Mordfall verwickelt. Da muss Jennerwein ganz schön aufpassen, wen er verdächtigt …
Jörg Maurers 12. Alpenkrimi "Am Tatort bleibt man ungern liegen" erscheint im Mai und ihr habt die Gelegenheit, eins von 20 Exemplare zu gewinnen.
Was müsst ihr dafür tun? Erstmal weiter lesen!

Zum Inhalt
Ein schöner Fassadenschmuck war das alte Feuerrad am Holzhaus der Rusches im idyllisch gelegenen Kurort. Aber jetzt liegt Alina Rusche tot in ihrem Garten, erschlagen vom herabgestürzten Rad. Kommissar Jennerwein ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern Mord war. Doch warum musste die Putzfrau sterben? Hatte sie bei ihrer Arbeit Dinge erfahren, die gefährlich waren? Jennerwein befragt pikierte Honoratioren und redselige Ladenbesitzer. Als der Direktor der KurBank zugibt, dass Alina für ihn geputzt hat, führt die Spur direkt in den legendär sicheren Schließfachraum. Hier ruhen versteckt und verriegelt genügend Geheimnisse, für die sich ein Mord lohnt. Der gesamte Kurort gerät in Aufregung, denn Jennerwein ermittelt in alle Richtungen. Das einzige, was er dabei nicht erahnt, ist der nächste Tatort…

Über den Autor
Bestseller-Autor Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Agatha-Christie-Krimipreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis.

Seid ihr neugierig geworden?
Zusammen mit FISCHER Scherz verlosen wir noch vor Erscheinungstermin 20 Exemplare von "Am Tatort bleibt man ungern liegen" unter allen, die Lust haben, das neueste Abenteuer um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein zu lesen und etwas Alpenfeeling in ihr Leben zu bringen.

Möchtet ihr eins der Bücher gewinnen? Dann antwortet bis zum 17.04. auf folgende Frage:

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Überzeugt uns!

Ich bin jetzt schon gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück bei der Verlosung!

Zur Buchverlosung
War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 18 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
Italien. Das Reiseland schlechthin für uns Deutschen. Meine Familie ist viele Jahre lang jeden Sommer an die Adria gefahren. Rimini, Ravenna, Bellaria – in 12 Stunden runter mit dem Auto, zwei Wochen am Strand gelegen und mit Sonnenbrand zurück. Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.

kultfigur empfiehlt "Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi
"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

hallolisa empfiehlt "Heute schon für morgen träumen" von Lori Nelson Spielman
Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch eins oder gleich mehrere unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten. Vielleicht sind auch noch Ideen für die letzten Weihnachtsgeschenke dabei?

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Jetzt kennt ihr unsere Buchtipps - von uns für euch! Doch welche Bücher würdet ihr uns empfehlen? Pickt euch ein Team-Mitglied heraus und gebt ihm eine Buchempfehlung, die gut passen könnte. Ein paar Worte dazu, warum das Buch euch begeistert hat, sind unbedingt erwünscht. Ihr dürft natürlich auch mehr Tipps geben, wenn ihr euch nicht auf einen beschränken könnt.

Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 6. Januar 2019 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!
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"Einzige Bedingung: nichts Berufliches. Kein Wort über Schmauchspuren, Ein- und Ausschusswinkel, unzuverlässige Zeugenaussagen, verdächtige Rauchentwicklungen ..."

Endlich ist Jennerwein wieder da! Diesmal muss er einen besonders heiklen und gefährlichen Fall lösen, seine investigativen Fähigkeiten sind gefragter denn je! In "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" schickt der Bestsellerautor und gefeierter Kabarettist Jörg Maurer seinen sympathischen Helden Hubertus Jennerwein samt Team in die Berge zum Feiern. Leider hat der Autor wie immer ganz andere Pläne als seine Romanfigur...
Der elfte Teil der Krimireihe um Jennerwein kommt gerade richtig: Die Tage werden dunkler und kälter, und anders als Maurers Ermittlerteam könnt ihr es euch beim Lesen gemütlich machen. Na, überzeugt?

Zum Inhalt
In einer verschneiten Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen und Geschichten erzählen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Und welcher unheimliche Schatten streift durch die Nacht? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren…

Lust auf eine spannende Leseprobe?

Zum Autor
Bestseller-Autor Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis.

Glaubt ihr, dies könnte Jennerweins letzter Fall sein?
Rechtzeitig vor dem Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit FISCHER Scherz 20 Exemplare von "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" unter allen, die unbedingt wissen wollen, ob es Kommissar Jennerwein gelingt, aus der Falle zu entkommen.
Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 10.10. und antwortet auf folgende Frage:

Idyllisch in einer verschneiten Berghütte möchte Jennerwein mit seinem Team feiern.
Wo würdet ihr eine Betriebsfeier veranstalten?


Ich freue mich auf eure Antworten.

Viel Glück bei der Verlosung!

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
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Zusätzliche Informationen

Jörg Maurer wurde am 01. Januar 1953 in Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) geboren.

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auf 214 Wunschlisten

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