Jörg Maurer

 4 Sterne bei 1.975 Bewertungen
Autor von Föhnlage, Hochsaison und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jörg Maurer (©)

Lebenslauf von Jörg Maurer

Die Liebe zur Kunst: Jörg Maurer wurde 1953 im bayerischen Oberland, hart an der österreichischen Grenze geboren. Er verließ Garmisch-Partenkirchen nach der Schulzeit, um in München Anglistik, Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie zu studieren. Nachdem er seine Magisterarbeit über Arno Schmidt abgeschlossen hatte, war er einige Jahre lang Lehrer für Deutsch und Englisch. Zur gleichen Zeit entwickelte er das kultur-satirische Kabarett, weil er sich mit dem Bierernst, der in der Literatur- und Musikszene so oft vorherrscht, nie anfreunden konnte. In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit Kochkunst und Lesen. Für die Kunst- und Kulturzeitschrift MUNDUS schreibt er Satiren rund um die Welt der Malerei. Für seine herausragenden Arbeiten wurde er bereits mit dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem ITB-BuchAward ausgezeichnet.

Neue Bücher

Am Tatort bleibt man ungern liegen

 (48)
Neu erschienen am 27.05.2020 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Wer kocht, hat keine Zeit zu morden

Erscheint am 08.10.2020 als Hardcover bei Christian München.

Am Tatort bleibt man ungern liegen

 (8)
Neu erschienen am 27.05.2020 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Jörg Maurer

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Cover des Buches Föhnlage (ISBN: 9783596512898)

Föhnlage

 (369)
Erschienen am 21.02.2013
Cover des Buches Hochsaison (ISBN: 9783596512423)

Hochsaison

 (233)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Oberwasser (ISBN: 9783596512904)

Oberwasser

 (206)
Erschienen am 21.02.2013
Cover des Buches Niedertracht (ISBN: 9783596188949)

Niedertracht

 (181)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches Unterholz (ISBN: 9783596520671)

Unterholz

 (122)
Erschienen am 21.05.2015
Cover des Buches Felsenfest (ISBN: 9783596196975)

Felsenfest

 (96)
Erschienen am 26.03.2015
Cover des Buches Der Tod greift nicht daneben (ISBN: 9783596031443)

Der Tod greift nicht daneben

 (87)
Erschienen am 22.03.2016
Cover des Buches Im Grab schaust du nach oben (ISBN: 9783596522453)

Im Grab schaust du nach oben

 (89)
Erschienen am 24.04.2019

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Neue Rezensionen zu Jörg Maurer

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Rezension zu "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" von Jörg Maurer

Eher ein Trivialroman.
Josselevor 11 Tagen

Das Buch ist leicht zu lesen, sehr leicht, trivial geradezu. Eine Ansammlung von Cliffhangern.

Inhaltlich ist es sehr schwach, Logik fehlt quasi völlig, unwahrscheinliche Handlung, viel zu viele Zufälle und Ungereimtheiten, Stengele stirbt, suggerriert der Autor und steht dann wieder auf, vielleicht witzig gemeint, aber niveaulos.

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und mich eigentlich darauf gefreut, denn ich hatte eine Ahnung von Jennerwein durch die gemeinsame Ermittlung mit Kluftinger.

Für mich war das das erste und letzte Buch dieser Reihe.

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Rezension zu "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" von Jörg Maurer

Hat mich enttäuscht
scarlett59vor 2 Monaten

Zum Inhalt:

Kommissar Jennerwein will auf seiner abgelegenen Berghütte mit seinem Team die Weihnachtsfeier veranstalten. Die Devise lautet: kein Wort über Ermittlungen oder Kriminalfälle. Doch der Abend entwickelt sich plötzlich ganz anders als geplant ...


Meine Meinung:

Der Titel sowie der Klappentext hatten mich vermuten lassen, dass es sich um einen Krimi der etwas amüsanteren Art mit viel bayerischem Lokalkolorit handelt. Doch da wurde ich enttäuscht.

Der Autor erzählt die Story auf mehreren Zeit- sowie Personenebenen, die mich eher verwirrt haben, als dass sie Spannung aufgebaut haben. Manches davon kommt mir rückblickend als reines „Füllmaterial“ vor. Nach ca. der Hälfte des Buches baute sich zwar Spannung auf, die auch zum Finale recht rasant wurde, dennoch wurde mein Lesefluss weiterhin immer wieder ausgebremst.

Die Auflösung sowie das Ende der Geschichte konnten mich leider nicht zufriedenstellen.

Fazit: zu viele Nebenschauplätze bremsen das Lesevergnügen aus

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Rezension zu "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" von Jörg Maurer

Jennerweins Hüttensause und die ungeahnten Folgen
Hennievor 2 Monaten

Ich bin erst mit dem 10. Band in die Jennerwein-Reihe eingestiegen. Den Autor kannte ich noch nicht und ich war sehr angetan von der amüsanten, ideenreichen Schreibweise Jörg Maurers. Das habe ich in meiner Rezension zu „Am Abgrund läßt man gern den Vortritt“ zum Ausdruck gebracht. Dementsprechend, mit viel Vorfreude, bin ich an den 11. Band gegangen.

Das ist der erste Satz aus der Inhaltsangabe:

„Der Tod liebt frischen Pulverschnee. Kommissar Jennerweins stimmungsvollster Fall – der elfte Alpenkrimi von Nr.1-Bestsellerautor Jörg Maurer“

Insgesamt fand ich auch diese Geschichte unterhaltsam. Ob es der stimmungsvollste Fall war, kann ich nicht beurteilen. Mir hätten die beiden Handlungsstränge - die "Hüttensause“ in der Gegenwart und Jennerweins Rückblick in seine Schulzeit vollkommen ausgereicht. Es waren mir zu viele Nebenschauplätze. Da gab es verwirrende Passagen mit den unterschiedlichsten Personen, nicht ernst zu nehmende Einschübe zuhauf. Vor allem die skurrilen Sequenzen, die in einer fernen Zukunft, in mehr als 40 000 Jahren auf der Erde spielen, kamen mir schon sehr überzogen vor. Alles in allem viel Klamauk, darin eingeschlossen, die merkwürdige Weihnachtsfeier, die Jennerwein in seiner Berghütte organisierte. Viele Nebenstränge betrachte ich als Seitenfüller. Sicher wurden hier bereits Handlungen sowie die Figuren für den nächsten Band vorbereitet.

Der Alpenkrimi umfasst 71 Kapitel mit 425 Textseiten.

 

Trotzdem gute Unterhaltung, die ich weiterempfehlen kann.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Am Tatort bleibt man ungern liegen

Einmal Maurer, immer Maurer

Zum sagenhaften 12. Mal ermittelt der ungewollt coole Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein im berühmten, aber namenlosen bayrischen Kurort in den Alpen. Elf schwierige Fälle hat er zusammen mit seinem Team gelöst und dabei immer mehr Fans in seinen Bann gezogen.
Doch diesmal sind vielleicht wichtige Persönlichkeiten aus dem Kurort in einen Mordfall verwickelt. Da muss Jennerwein ganz schön aufpassen, wen er verdächtigt …
Jörg Maurers 12. Alpenkrimi "Am Tatort bleibt man ungern liegen" erscheint im Mai und ihr habt die Gelegenheit, eins von 20 Exemplare zu gewinnen.
Was müsst ihr dafür tun? Erstmal weiter lesen!

Zum Inhalt
Ein schöner Fassadenschmuck war das alte Feuerrad am Holzhaus der Rusches im idyllisch gelegenen Kurort. Aber jetzt liegt Alina Rusche tot in ihrem Garten, erschlagen vom herabgestürzten Rad. Kommissar Jennerwein ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern Mord war. Doch warum musste die Putzfrau sterben? Hatte sie bei ihrer Arbeit Dinge erfahren, die gefährlich waren? Jennerwein befragt pikierte Honoratioren und redselige Ladenbesitzer. Als der Direktor der KurBank zugibt, dass Alina für ihn geputzt hat, führt die Spur direkt in den legendär sicheren Schließfachraum. Hier ruhen versteckt und verriegelt genügend Geheimnisse, für die sich ein Mord lohnt. Der gesamte Kurort gerät in Aufregung, denn Jennerwein ermittelt in alle Richtungen. Das einzige, was er dabei nicht erahnt, ist der nächste Tatort…

Über den Autor
Bestseller-Autor Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Agatha-Christie-Krimipreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis.

Seid ihr neugierig geworden?
Zusammen mit FISCHER Scherz verlosen wir noch vor Erscheinungstermin 20 Exemplare von "Am Tatort bleibt man ungern liegen" unter allen, die Lust haben, das neueste Abenteuer um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein zu lesen und etwas Alpenfeeling in ihr Leben zu bringen.

Möchtet ihr eins der Bücher gewinnen? Dann antwortet bis zum 17.04. auf folgende Frage:

Warum wollt ihr unbedingt dieses Buch gewinnen?
Überzeugt uns!

Ich bin jetzt schon gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück bei der Verlosung!

527 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher
War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 18 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
Italien. Das Reiseland schlechthin für uns Deutschen. Meine Familie ist viele Jahre lang jeden Sommer an die Adria gefahren. Rimini, Ravenna, Bellaria – in 12 Stunden runter mit dem Auto, zwei Wochen am Strand gelegen und mit Sonnenbrand zurück. Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.

kultfigur empfiehlt "Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi
"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

hallolisa empfiehlt "Heute schon für morgen träumen" von Lori Nelson Spielman
Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch eins oder gleich mehrere unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten. Vielleicht sind auch noch Ideen für die letzten Weihnachtsgeschenke dabei?

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827 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Jörg Maurer wurde am 01. Januar 1953 in Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) geboren.

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