Jörg Maurer Der Tod greift nicht daneben

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Inhaltsangabe zu „Der Tod greift nicht daneben“ von Jörg Maurer

Der Tod hat seine Hand im Spiel: Kommissar Jennerweins unheimlichster Fall

Ein Häcksler im Garten ist die letzte Station des Ex-Nobelpreisjuroren Bertil Carlsson. Dabei hatte er sich doch so wohl gefühlt im idyllisch gelegenen Kurort, eine Stütze von Trachten- und Heimatverein. War es ein grausiger Unfall? Oder Mord? Kommissar Jennerwein verhört hartleibige Brauchtumswächter und enttäuschte Nobelpreiskandidaten. Als die Gerichtsmedizin feststellt, dass im Puzzle der Leichenknochen ein Körperteil fehlt, sucht Jennerwein nach ähnlichen Fällen und stößt auf ein schier unfassbares Forschungsprojekt…

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  • Utopisch - lustig - spannend!

    Der Tod greift nicht daneben

    anena

    22. August 2016 um 09:37

    Ein tolles Hörbuch und super vom Autor gelesen! Ein Krimi mit überraschenden Wendungen im Alpenmilieu. Da gibt es Hände, die von alleine greifen und Skandinavier, die ins Alpenland umsiedeln. Sehr lustig!

  • Jennerweins siebter Fall

    Der Tod greift nicht daneben

    Leseratz_8

    Klappentext:"Ein Häcksler im Garten ist die letzte Station des Ex-Nobelpreisjuroren Bertil Carlsson. Dabei hatte er sich doch so wohl gefühlt im idyllisch gelegenen Kurort, eine Stütze von Trachten- und Heimatverein. War es ein grausiger Unfall? Oder Mord? Kommissar Jennerwein verhört hartleibige Brauchtumswächter und enttäuschte Nobelpreiskandidaten. Als die Gerichtsmedizin feststellt, dass im Puzzle der Leichenknochen eine Hand fehlt, sucht Jennerwein nach ähnlichen Fällen und stößt auf ein schier unfassbares Forschungsprojekt..." Eigentlich kann ich lustigen Krimis wenig abgewinnen, aber hier bin ich mit Überzeugung Wiederholungstäterin... Anläßlich der Planung einer langen Urlaubsreise ist mir Jennerweins erster Fall "Föhnlage" als Superschnäppchen in die Hände gefallen. Ohne große Erwartungen habe ich zu hören begonnen und bin Herrn Maurer komplett verfallen ;-) und bis auf einen Ausrutscher (Fall 6 "Felsenfest") bekommt jedes Hörbuch von mir 5 Sterne +.Die Figuren sind so überzeichnet und so klischeebehaftet, dass ich mich vor Lachen biegen kann. Besonderes Kennzeichen aller Bücher ist die exzessive Verwendung von Adjektiven. Das würde mich beim selbst lesen total aufregen, aber es vorgelesen zu bekommen, ist einfach köstlich.Jörg Maurer ist nicht nur Autor, sondern auch ein genialer Leser seiner Bücher. Er nutzt verschiedenen Dialekte und Stimmfarben um die Hörer in eine fantastische Welt zu entführen. Jedem Grantler an der Theke seine eigenen Stimme - es ist zu schön. Der Fall des toten Bertil Carlsson, ein herrlich verrückter Einfall mit unglaublich vielen Wendungen. Auch wenn der erfahrene Krimileser relativ schnell hinter das Geheimnis kommt, kann ich es doch den Liebhabern des Genres uneingeschränkt empfehlen. Die Ermittlungsarbeit auf allen Ebenen ist lesens- oder besser hörenswert und fördert allerlei interessante Verbindungen zu Tage. Am Ende wird nicht alles aufgeklärt, mit voller Absicht, denn der Autor meint, Sie müssen nicht/wollen nicht alles wissen...Und der schönste Satz des ganzen Buches ist ein Zitat von Lichtenberg: " Zum großen Haufen der Deppen gehört immer einer mehr, als man denkt" In diesem Sinne, seid keine Deppen und besorgt euch das HÖRbuch. Leider musste ich dieses Mal auf die inspirierende Anwesenheit des Bestatterehepaars Grasegger verzichten, ein paar kurze mails aus dem Urlaub reichen mir nicht. Aber Jennerwein und sein Team sind fit wie immer und auch die neuen Charaktere haben mich sofort gewonnen. Einzig Anna Sophia ist mir doch sehr auf die Nerven gegangen... Fazit: Maurer muss man hören, lesen kann ich mir nicht vorstellen. Ganz wichtig, mit dem ersten Band beginnen und alle Protagonisten ausführlich kennen lernen. Und allen, die die Vorgänger bereits kennen, dieser Fall lohnt sich sehr.

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  • Der satirische Krimi als eigenständige Kunstform

    Der Tod greift nicht daneben

    guybrush

    14. May 2015 um 21:24

    Sprecher: Jörg Maurer Erschienen: 19. Februar 2015 Verlag: argon Dauer: 6 Audio CDs, 491 Min. „Wollen Sie etwas über die Bräuche im Alpenland erfahren? Dann drücken Sie die Zwei …“ … oder greifen Sie einfach zu einem Buch von Jörg Maurer. Die Story: "Eine Hand liegt in einem dunklen, kühlen Raum. Es ist ein Tresor. Sie ruht vollkommen entspannt, mit dem Handrücken nach oben, auf weichem Samt. Ein leises Fiepen ertönt. Die Hand zuckt, sie beginnt sich zu wölben, ihre Fingerkuppen betasten den Boden. Was für ein Augenblick! Sie lebt! Mit pumpenden Bewegungen schiebt sie sich Zentimeter für Zentimeter nach vorn. Der Zeigefinger hebt sich, er berührt die Innensperre des Schlosses an der Wand. Langsam dreht der Finger ein metallenes Rädchen, bis es mit einem hellen, schmatzenden Klickediklack einrastet. Die Tür springt auf. Vorsichtig tippt der Finger an die Innenseite der Tür, er stößt sie an, sie schwingt lautlos auf, Licht fällt von draußen in die kleine Kammer." Personen und Schauplätze: "Dass die Landschaft den innewohnenden Menschenschlag prägt, ist grundfalsch. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Jede Volksgruppe bildet und formt die Umgebung, in der sie sich niederlässt, in ihrem Sinn. Der offensichtliche Beweis dafür sind die Bewohner des Voralpenlandes. Verspielt, barock, leicht erhitzbar, deshalb dem Theater (und überhaupt allem Theatralen) zugeneigt, haben sie im Lauf der Jahrtausende ihr Innerstes nach außen gestülpt – und entstanden ist die Alpenkulisse, als unverrückbares Symbol ihrer zerklüfteten Gesinnung … so hat sich der Alpenländer seine wuchtigen Kulissen zusammengezimmert und übereinandergestapelt in der Mitte Europas. Überbordend, manieristisch, bunt verziert mit einem Fleckerlteppich aus dicht aneinandergefügten und sich überbietenden Sehenswürdigkeiten, für die er Eintritt verlangt. Und jeden Tag hebt sich der Vorhang aufs Neue, und das irrlichternde Freilufttheater beginnt." Weitere Mitwirkende: Mehrere Schweden, ein genialer aber leider irrer Rumäne und viele weitere mehr oder weniger merkwürdige Gestalten. Ein Garten-Häcksler der Firma Has­selnöt & Ef­ter­fragåd und eine Birke, die sich ihre eigenen Gedanken über die Ereignisse macht … und natürlich das Bestatter-Ehepaar Grasegger (diesmal auf den Spuren berühmter Friedhöfe) Die Schönheit des Landlebens: "Ab zehn konnte er wieder loslegen, da war alles erlaubt. Bohren und Fräsen, Spreißeln, Schrauben, Laubblasen, Presshämmern … Aiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii! Das war die Koloratur des Rasenmähers, den der Gärtner ein paar Grundstücke weiter angeworfen hatte. Auf der anderen Seite jaulte eine Bohrmaschine auf, eher dumpf und verbissen röhrte der zylinderköpfige Löcherer, und schon fraß er sich hungrig ins Betonierte … Rackackackackackackacka! So klang der Schlaghammer bei den Keudells. Bei ihnen wurde ein neuer Terrassenboden verlegt … Wuiiisssssssssss! Das war der Steinschneider des Gärtners bei der Familie Martinsrieder gegenüber. Dort wurde ein neuer Gartenweg angelegt. Langsam gewann man den Eindruck, dass sämtliche Geräte in der Nachbarschaft angeschaltet worden waren, denn jetzt hob sich im Kramerhangviertel ein gärtnerisches Geräuschspektakel von Richard Wagner’scher Dezibilität." Meine Meinung: Der satirische Krimi als eigenständige Kunstform. Ich oute mich hier mal als Fan des skurrilen Alpenkrimis, wie ihn nur der Maurer Jörg – seines Zeichens Autor und Musikkabarettist – schreiben und performen kann. Humor ist (wie alles im Leben) Geschmackssache. Ich mag die kauzig karikierten Typen und die fantasievollen Wortneuschöpfungen. Aber am meisten gefallen mir die vielen absurden Ideen, von denen ich gar nicht genug bekommen kann. Von mir die volle Punktzahl 5/5 für diesen Kunstgriff. „Zum großen Haufen der Deppen gehört immer einer mehr, als man denkt.“ (Georg Chris­toph Lichten­berg) Ich hoffe der Georg Christoph Lichtenberg hat damit nicht mich gemeint!

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