Hochsaison

von Jörg Maurer 
4,0 Sterne bei207 Bewertungen
Hochsaison
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B

Wieder sehr unterhaltsam

sandra97s avatar

In gewohnter Maurermanier spannend bis zum Schluss

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Inhaltsangabe zu "Hochsaison"

Sterben, wo andere Urlaub machen: der zweite Alpenkrimi mit Kommissar Jennerwein

Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512423
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:15.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.03.2018 bei Argon erschienen.

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    Bibi1999vor einem Monat
    Kurzmeinung: Wieder sehr unterhaltsam
    Teil 2 der Jennerwein Krimis.

    Im Kurort beim Neujahrsspringen stürzt ein dänischer Skispringer zienlich schwer. Zunächst ist es unklar, ob er ins straucheln kam, weil er unkonzentriert war, oder ob ihn nicht jemand angeschossen hat. Kommissar Jennerwein und sein Team beginnen diesem nachzugehen. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Unglück, es kommen noch weitere, wie einr Lawine und eine vergiftete Weißwirst hinzu. Der Täter schreibt Jennerwein zusätzlich noch mysteriöse Botschaften. 


    Hochsaison ist der zweite Teil der Jennerwein Reihe. Das Buch umfasst 390 Seiten. Wie auch im vorherigen Band wird die Sichtweise vom unterschiedlichen Personen aus geschildert, dadurch ergibt sich dem Leser ein Rundumblick. Dabei erfährt man auch einiges aus der Sicht des Täters, es gibt jedoch kaum Hinweise daraufn wer er sein könnte. 

    Es findet direkt zu Beginn des Buches der Unfall des Dänen statt, sodass man von Beginn an die Spannung hat. Dadurch kommt keinerlei Langweile beim Lesen auf. Umso mehr "Anschläge" im Kurort geschehen, umso spannender macht es die ganze Sache. Auch der Humor und der bayrische Dialekt sind wieder vorhanden. Die bekannten Personen aus dem ersten Teil tauchen auch wieder auf. Neben den bekannten Ermittler Jennerwein und seine Kollegen, sind auch wieder die Graseggers und Swoboda vertreten. 

    Wieder ein sehr gut unterhaltender Krimi, der spannend von Anfang bis Ende ist.


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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Diese Reihe hat eine ganz besondere Atmosphäre, unterhaltsam, spannend und voller schwarzem Humor.
    Eine Reihe mit ganz besonderer Atmosphäre

    »Sein Absprung war hervorragend, wie aus dem Lehrbuch, und hoch erhob sich der dänische Ikarus ins Blaue. … Jetzt aber, am höchsten Punkt des Kegelschnitts, an dem Punkt, wo es höher nimmer geht, kam er ins Schlingern, der Däne, ins Trudeln, er legte sich seitlich wie ein Kajakfahrer in einer neuen Wasserströmung, das war keine gute Flugtechnik, das war gar keine Technik mehr, nein, das war ein Absturz.«

     

    Beim Neujahrsspringen im Kurort (ganz offensichtlich Garmisch-Partenkirchen) stürzt der dänische Außenseiter schwer. Kommissar Jennerwein muss zu seinem Schrecken feststellen, dass hier kein einfacher Unfall vorlag, sondern dass dem Absturz nachgeholfen wurde. Aber wie, warum und durch wen? In einem skurril anmutenden Bekennerbrief werden weitere Anschläge angekündigt, viel Arbeit liegt vor Jennerwein und seinem Team...

     

    Auch dieser Alpen-Krimi bietet wieder eine tolle Kombination aus spannendem Krimi, viel schwarzem Humor und witzigen Dialogen. In Sachen bayerischer Lebensart, Dialekt und Eigenarten wird jedes nur denkbare Klischee aufgegriffen und höchst amüsant aufs Korn genommen.

     

    Von dem sympathischen Ermittlerteam mag ich neben Jennerwein besonders die junge Kommissarin aus Recklinghausen, die sich mit geringem Erfolg um den Erwerb bayerischer Sprachkenntnisse bemüht. Das aus dem ersten Band bekannte Bestatterehepaar Grasegger taucht ebenso wieder auf wie „Problemlöser“ Swoboda, zusätzlich spielen mehrere Asiaten und ein Scheich wichtige Rollen.

     

    Fazit: Diese Reihe hat eine ganz besondere Atmosphäre, unterhaltsam, spannend und voller schwarzem Humor. Zum Glück warten hier schon die nächsten Bände der Reihe auf mich ;-)  

    Kommentare: 3
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    LEXIvor 5 Monaten
    Skispringen ist halt nicht Halma!

    KURZKOMMENTAR

    Skispringen ist halt nicht Halma!


    In diesem zweiten Band der Alpenkrimi-Reihe um den sympathischen Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein stehen das Neujahrsspringen im alpenländischen Kurort sowie die Vergabe zukünftiger Winterspiele im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Anschlag auf Age Mikkel Sorensen, dem Skispringer der dänischen Nationalmannschaft, wird Kriminalkommissar Jennerwein mit seinem Team auf den Plan gerufen. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich nach einiger Zeit doch als übler Anschlag. Doch auch weitere Ereignisse und seltsame, die Kriminalisten herausfordernde Schreiben eines anonymen Täters, den Jennerwein kurz „Der Marder“ nennt, halten Hubertus Jennerwein, Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele, Nicole Schwattke und Maria Schmalfuß auf Trab.

    Wie auch im ersten Band haben mir der einnehmende und lockeren Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik ausgezeichnet gefallen. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus dem Vorgängerkrimi bekannten Protagonisten sorgten in Kombination mit dem ausgeklügelten Kriminalfall für großes Lesevergnügen.

    Auch diesem Buch kann ich nur die Höchstwertung vergeben – es ist genau die Art Krimi, die mir unglaublich gut gefällt, mich sehr gut unterhält und für spannende und zugleich auch amüsante Momente sorgt. Ich freue mich bereits auf den dritten Band dieser Reihe!

    Kommentare: 1
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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...lustiger Regionalkrimi...

    Ein Skispringer der einfach "vom Himmel" fällt! Der zweite Fall für Hauptkommissar Hubertus Jennerweins. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen ebenso wie schon das Buch "Föhnlage". Spannend und schräg!

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    -Anett-s avatar
    -Anett-vor 2 Jahren
    Zweiter Fall von Kommissar Jennerwein

    Es geht in den zweiten Fall von Kommissar Jennerwein.
    Diesmal gibt es ein Attentat auf einen dänischen Skispringer, aber war das wirklich ein Attentat? Oder war es doch menschliches Versagen? Nach dem Jennerwein und sein Team in dem Fall ermittelt haben, stellen sie fest, das muss menschliches Versagen gewesen sein, denn nichts deutet auf ein Attentat. Also zieht er und sein Team wieder ab und alles verläuft normal weiter. Bis dann Briefe auftauchen. Briefe von einem mutmaßlichen Attentäter, oder was ist der mysteriöse Briefeschreiber wirklich? Es geschehen merkwürdige Dinge in dem Alpenstädtchen. Und das ruft dann doch wieder den Kommissar und sein Team auf den Plan.

    Im Ganzen Buch hat man wieder das Gefühl, die Polizei tappt durchweg im Dunkeln. Der Jennerwein ist ein sehr unauffälliger Kommissar, und so ermittelt er auch. Während die Dorfbewohner ihn und sein Team als unfähig hinstellen, man als Leser selbst die Gedanken hat, der schafft das nie, ist der Jennerwein schon viel weiter und spinnt sich seine Gedanken zusammen.
    Auch dieser zweite Band ist wieder so herrlich verworren, mit einem Augenzwinkern stellenweise, aber trotzdem spannend. Denn auch, wenn man weiß, wer hinter allem steckt oder stecken könnte, ist man doch angespannt, wie das Ganze weiter geht.

    Hier treffen wir in dem Zweiten Band auch wieder alte Bekannte. So kommt beispielsweise auch wieder der Herr Swoboda, der Problemlöser, welcher auch schon mal mit der Mafia zusammen arbeitet, wieder herzu. Genauso, wie für einen kurzen Augenblick die Familie Grasegger ( wir erinnern uns an die beiden vom Beerdigungsinstitut aus Band 1. Das fand ich ganz gut, weiß man doch nun, was die beiden machen und wo sie sind.

    Die Schreibweise ist wieder typisch im bayrischen Stil, mit mehr als einem schmunzeln, gibt es doch zum Beispiel in der Bäckerei Krusti; wo sich alle sammeln, die was wissen wollen; gibt es schon mal Obama Semmeln. Völlig überzogen, aber genau das macht ja die Bücher auch aus und so lesenswert - für mich jedenfalls.

    Was mich nur wirklich nervt, sind manche der Dorfbewohner, ihre Art und Weise, und das damit der Jennerwein und sein Team als völlig kopflos und ungenügend hingestellt werden.
    Auch war ich hier verwirrt, was denn die Kapitel zwischendurch mit den scheinbaren Steinzeitmenschen auf sich hatten - hat sich zwar relativ schnell aufgeklärt, aber das wirkte alles etwas unpassend.
    Am Ende haben sich alle roten Fäden zusammen gefunden, wenn auch durch sehr zweifelhafte Geschehnisse.

    Fazit:
    Ein sehr schöner Krimi, der sprachlich überzeugt, witzig und spannend gleichzeitig ist. Auf keinen Fall blutrünstig. Was mir hier auch sehr gefällt ist das Cover und die dazu passenden Kühe bei jeden neuen Kapitelanfang - auch wenn es mir mehr auf den Inhalt ankommt, so finde ich es super, wenn das alles passend ist!
    Und wie auch schon bei Band 1 festgestellt; dies ist sicher nichts, was jedermann liegt, ich mag solche Lokalkrimis sehr gerne. Und jeder der die auch mag, dem kann ich diese um Kommissar Jennerwein nur empfehlen.

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe die Kultkrimis des Kabarettisten Jörg Maurer - spannend, skurril, pointiert und einfach saukomisch!
    Ein Mordsspaß

    Föhnlage, den ersten Krimi aus der Serie des bayerischen Musikkabarettisten Jörg Maurer, fand ich bereits saukomisch. Der zweite Band, Hochsaison, steht dem ersten ins nichts nach.

    Wir sind wieder in jenem namenlosen Kurort des Alpenvorlands mit dem Doppelnamen, Motto: „Sterben, wo andere Urlaub machen“, in dem man unschwer Maurers Geburtsort Garmisch-Partenkirchen erkennt. Während des dortigen Neujahrsskispringens, bei dem vor dem Hintergrund der laufenden Olympiabewerbung der gesamte internationale Skisprungzirkus und die Olympiaprominenz einschließlich Jacques Rogge vertreten ist und mit den hinterwäldlerischen Eingeborenen konfrontiert wird, wird der dänische Teilnehmer im Flug abgeschossen und schwer verletzt. Parallel dazu schickt ein Unbekannter, von der Polizei „Marder“ genannt, Bekennerschreiben für harmlose Anschläge, u. a. auf Adventuretouristen, eine Gruppe von Managern, die in historischen Gewändern und mit Pierre Brice als Ludwig II an einer Winterbesteigung teilnimmt. Gibt es Verbindungen zwischen den Taten? Wer sind die drei Asiaten, die unter ominösen Bedingungen in der Pension Alpenrose hausen? Und wie passt der Scheich al-Hasid, der die Winterspiele(!) gerne nach Dubai holen will, ins Bild?

    Die Gerüchtezentrale ist wie immer die Bäckerei Krusti, deren Verkaufsschlager gerade Barack-Obama-Semmeln sind, ein dunkles Snack-Stangerl mit weißem Mohn, und es ermitteln wieder Kommissar Hubertus Jennerwein und sein Team einschließlich der Dummypuppe Gisela.

    Ein Mordsspaß für alle, die gerne schwarz-humorige, skurril-abgedrehte, pointensichere Texte lesen, Spaß an guten Dialogen mit viel derbem Sprachwitz haben und denen kein Klischee zu viel wird, die aber trotzdem Wert auf eine äußerst spannende und sehr gut durchdachte Krimihandlung legen.

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    Knihomols avatar
    Knihomolvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viel besser als Föhnlage - Steigerung :)
    Interesant und spannend

    Wenn man ihm verzeihen kann, dass er immer wieder versucht auf Tschechisch oder Russisch zu schreiben, obwohl er keine Ahnung hat, dann ist das Buch gut. 
    Viel besser als Föhnlage. 

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    LiMa1405vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Jörg Maurer schafft es auch in "Hochsaison" wieder wunderbar & auf ironische Weise Regionalkrimis als Genre zu parodieren. Empfehlenswert!
    Jetzt muss ich doch auch mal...

    ...meinen Eindruck von diesem Buch hier loswerden... ;-)

    Aber bevor ich euch meine Meinung zu diesem Buch verrate, möchte ich für alle, die das Buch nicht kennen, auch noch kurz den Klappentext hier einfügen:

    "Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer - und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr..."


    Ich hatte den Vorgänger "Föhnlage" von Jörg Maurer schon gelesen und war von dem Buch absolut begeistert. Da musste ich einfach weiterlesen... und so bin ich dann bei "Hochsaison" gelandet. :-D
    Dadurch, dass ich eben "Föhnlage" direkt zuvor gelesen hatte, gab es für mich eigenlich keine Probleme mich in dem Gewirr aus Personen zurechtzufinden. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es anfangs etwas schwierig ist wenn man "Föhnlage" nicht kennt, da viele Personen in beiden Büchern auftauchen und man einfach ein gewisses Vorwissen mitbringt wenn man das erste Buch bereits gelesen hat...

    Nichtsdestotrotz kann man aber auch beide Bücher unabhängig voneinander lesen! Leider entgehen aber viele Anspielungen und Wiederbegegnungen mit alten Bekannten wenn man den Vorgänger-Roman nicht gelesen hat.

    Lesespaß ist aber trotzdem garantiert, denn Jörg Maurer schafft es auch in "Hochsaison" wieder wunderbar unernst und auf ironische Weise Regionalkrimis als Genre zu parodieren - was natürlich für eine tolle Unterhaltung beim Lesen sorgt! Einfach herrlich!!!

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    MyriamErichs avatar
    MyriamErichvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Krimi! Humorvoll, ironisch und trotzdem spannend ohne alles ins Lächerliche zu ziehen:
    Der Marder schlägt zu!!!

    "Der Marder schlenderte durch die Straßen des Kurorts. Er schien äußerlich gelassen, innerlich zitterte er vor Erregung. Es gab nur einen Gesprächsstoff: seinen Anschlag." Zur gleichen Zeit ist ihm Kommissar Jennerwein dicht auf den Fersen. Doch der Marder entwendet sich immer wieder und es folgt Anschlag auf Anschlag...

    Verwirrend, ironisch, skurril, spannend, unernst, einzigartig... Jörg Maurers Alpenkrimis sind schwerlich zu beschreiben und doch begeistern sie immer wieder aufs Neue. Spannend lässt Maurers Alpenkrimi anmuten, wenn der Marder mal wieder auf Streife geht und in Bekennerschreiben den nächsten Anschlag ankündigt.

    Schon auf der ersten Seite kann sich der Leser nicht mehr dem fesselnden Strudel entziehen. Man fiebert mit, wenn Jennerwein sich auf Verfolgungsjagd  macht. Man beginnt selbst zu rätseln, zu raten, wer sich hinter dem Marder verbirgt. Man amüsiert sich, wenn es um den Trittbrettfahrer geht, der die Täter sowie den Leser gleichermaßen in Verwirrung stürzt. Man muss schmunzeln, wenn die Polizei im Dunkeln tappt und Jennerwein stattdessen mit einem Großaufgebot den gesamten Kurort in Aufregung stürzt, den Fall jedoch nicht aufklären kann.

    "Drinnen im Stehcafé standen sie, erschöpft vom Kampf gegen ihn, die weißen Figuren seines Spiels: Da war Kommissar Jennerwein, der unbewegliche König. Daneben stand schlaksig und spindeldürr, die weiße Dame, die Psychologin, die gefährlichste Figur beim Gegner. Vorsicht vor der weißen Dame!

    Nicht die Polizei hat es in der Hand, sondern der Täter. Er ist es, der der die Schwächen der Beamten geschickt zu nutzen weiß, der die Fäden zieht. Ein Genie ohne gleichen.

    "Sizilianische Eröffnung, dachte der Marder, ich bin die einzige schwarze Figur im Spiel, ich bin König und Dame und Bauer zugleich, (...) Wie leicht es doch war, Herrschaft über Menschen zu erlangen, dachte der Marder."

    Die Auflösung lässt dafür umso überraschender anmuten, denn nichts ist so wie es scheint...

    Neben Spannung und Raffinesse verwebt Maurer Klischee, Witz und Humor. Lob an den Autor!!! Ein spannendes, super ironisches und dennoch realitätsnahes Buch, das nicht nur Krimifans lieben werden!

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    jeanne1302s avatar
    jeanne1302vor 3 Jahren
    Was man nicht alles für ein Sportereignis macht...



    In mittlerweile bekannter schwarz-humoristischer Manier verwebt Jörg Maurer in diesem Fall wieder mehrere unabhängig voneinander beschriebene Geschichten zu einem Ganzen. 


    Die Hauptgeschichte ist der Skiunfall des Dänen Age, der aufgrund einer Zeugenaussage als Anschlag kriminalistisch untersucht wird, aber schnell aus Mangel an Beweisen fallengelassen wird.


    Die anderen nebeneinander laufenden Geschichten sind:


    der verunglückte Personenschutz Jusufs für seinen arabischen Milliardär Kalim, der unbedingt die nächste Skiolympiade in Dubai stattfinden lassen will, inklusive echtem Schneefall. der ebenfalls nicht ganz gelungene Anschlag der chinesischen Mafia jemanden um die Ecke zu bringen, damit die nächste Skiolympiade in Peking-Chaoyang stattfindet. ein Incentive Unternehmen, das zur Mitarbeitermotivation unkonventionelle Wege geht etliche Versuche eines anonymen Bekenners, der neue Anschläge androht und ausführt, Jennerweins Ermittlungen in die Irre zu führen. Ohne diese hätte es die Polizei bei einem Skiunfall belassen, aber so muss Jennerwein und sein Team doch nochmal zur großen Alpenschanze, damit die nächste Hochsaison ohne tödliche Anschläge auskommt.


    Im Allgemeinen ein gut zu lesendes Buch, allerdings fand ich es nicht soooo spannend wie Oberwasser. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich Maurers Stil mittlerweile ganz gut kenne und es in mein Hirn nicht reingehen mag, dass ein großes Sportereignis ein Motiv für einen Kriminalfall sein kann. Aber die letzten Diskussionen zur Fußball-WM sprechen Bände. Es geht halt nur nicht in MEIN Hirn rein. 


    Trotzdem Oberwasser fand ich besser…


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