Im Grab schaust du nach oben

von Jörg Maurer 
4,2 Sterne bei70 Bewertungen
Im Grab schaust du nach oben
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (54):
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Auf jeden Fall lesenswert - wie gewohnt humorvoll mit einigen Überraschungsmomenten aber teilweise mit ziemlich skurrilen Handlungssträngen!

Kritisch (2):
archer2603s avatar

Meinen Geschmack hat das Buch überhaupt nicht getroffen.

Alle 70 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Grab schaust du nach oben"

In bester Lage wohnt der Tod: der neunte Alpenkrimi von Bestsellerautor Jörg Maurer ist Kommissar Jennerweins aufwühlendster Fall

Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783651025189
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Scherz
Erscheinungsdatum:27.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    LEXIvor 5 Monaten
    EIN PERFEKTER PLAN

    EIN PERFEKTER PLAN

    „In diesem Buch wird ein besonders perfider Plan geschildert, der im Schatten des großen Gipfels gereift und im Auge des polizeilichen Orkans gediehen ist.“

    „Herrschaftszeiten, alle fünf Minuten dreht sich der Fall. Da kennt sich doch gar niemand mehr aus!“


    Im neunten Alpenkrimi von Jörg Maurer dreht sich im bayrischen Heil- und Kurort derzeit alles um den G7-Gipfel. Die jährliche politische Großveranstaltung mit den mächtigsten Staatenlenkern findet diesmal auf Schloss Elmau oberhalb des Werdenfelser Landes statt. Eine Menge Security, Polizei und Militär ist vor Ort, die Vorbereitungen für dieses bedeutsame Juniwochenende laufen bereits ein Jahr. Doch dieses Treffen hat nicht nur gute Presse, es werden Stimmen laut, die das Ganze als Verschwendung von Steuergeldern definieren. In einem Camp auf einer Wiese am nördlichen Ende des Kurorts versammeln sich die Gipfelgegner, und Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein wird persönlich damit beauftragt, sich dort unauffällig umzusehen.

    Ein zweites Ereignis beschäftigt die Einheimischen. Ein traditionsbewusster ehrenwerter Bürger des Kurorts, der vorbildhaft, fleißig und beruflich erfolgreich war, starb Anfang vierzig an einem Schlaganfall. Der Ropfmartl Hansi entstammt einer alteingesessenen Familie und hat sein Begräbnis durch eine letzte Verfügung generalstabsmäßig geplant. Seine Cousine sorgt energisch dafür, den letzten Willen des Verstorbenen durchzusetzen und erfährt hierbei von allen Seiten tatkräftige Unterstützung.

    In der Villa Nobile in Toreggio, Italien, herrscht leichte Unruhe. Die Ehrenwerte Familie erhält Kenntnis von dem Vorgehen der so genannten Ringvereine, die im Kurort bereits ein Restaurant unter ihre Kontrolle gebracht haben. Und so beauftragt Padrone Spalanzani seine Tochter Giacinta und ihren Freund Karl Swoboda damit, dem unseligen Treiben ein Ende zu bereiten. Die beiden werden durch einen bärtigen Mann mit stechenden Augen unterstützt, der in der Kunst der Hypnose bewandert ist und Teil eines ausgeklügelten Plans ist.

    Die Firma Glöckl Senf & Mostrich GmbH ist ein von der Familie geführtes kleines Unternehmen, das durch eine folgenschwere Testamentseröffnung in Grund und Boden erschüttert wird. Es geht um Geld, Macht und Einfluss – und um einige Dinge, die besser nicht ans Tageslicht kommen sollten. Und sehr rasch wird ein lebensgefährlicher Plan geschmiedet...

    Wie gewohnt mangelt es in den Büchern von Jörg Maurer nicht an verschiedenen Handlungsfäden und losen Enden, die sich im Verlauf der Geschichte und nach einigen Ablenkungsmanövern zu einem ausgeklügelten Ganzen zusammenfügen. In gewohnt humorvollem Schreibstil und mit einigen Überraschungsmomenten entwickelte sich dieser neunte Fall zu einem abenteuerlichen und spannenden Kriminalfall, den ich mit großem Genuss mitverfolgen durfte.

    Das Ermittlungsteam besteht in diesem Fall aus Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein, Polizeiobermeister Franz Hölleisen, Polizeihauptmeister Johann Ostler, Ludwig Stengele, Polizeipsychologin Maria Schmalfuß, Spurensicherer Hansjochen Becker und Polizeioberrat Dr. Rosenberger. Natürlich dürfen auch einige altbekannte Figuren aus den Vorgängerbänden wie Ignaz und Ursel Grasegger sowie Karl Swoboda nicht fehlen und erhalten kleine Gastauftritte im Buch. Der ruhige und zurückhaltende Johann Ostler gibt ein wenig über sein Privatleben preis, und zwischen der mediterranen Botticelli-Schönheit Giacinta Spalanzani und dem österreichischen Mafia-Problemlöser Karl Swoboda bahnt sich scheinbar etwas Ernstes an.

    Der neunte Fall dieser Krimireihe wartete mit grandiosem Humor, erfrischenden Ideen, spannenden Momenten und einer überraschenden Wendung auf. „Im Grab schaust du nach oben“ hat mich ausgezeichnet unterhalten und mir großes Lesevergnügen bereitet.

    Als Fan der Alpenkrimis um Kommissar Jennerwein freue ich mich bereits auf Band zehn!

    Kommentare: 1
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    Gelindes avatar
    Gelindevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber auch sehr überzogen. Logisch ist dabei auch nicht immer alles.
    Im Grab schaust du nach oben

    Im Grab schaust du nach oben, ein Alpenkrimi von Jörg Maurer

    Cover:
    Passt voll in die Jennerwein-Reihe

    Inhalt:
    Im idyllisch gelegenen Kurort, geht es drunter und drüber.
    Wegen des G7-Gipfels sind die Nerven aller bis ans äußerste gespannt.
    Und in diesem Trubel geht auch die Beerdigung von Jennerweins Kollegen nicht ohne Pannen vorbei.
    Jennerweins untrügliches Gefühl sagt ihm, dass hier was oberfaul ist.
    Doch zwischen Demonstranten und „möchtegern Senfmogulen“, zwischen italienischen Mafia Schönheiten, amerikanischen und indischen Politikern, ist es schwer einen roten Faden und die richtige Spur zu finden.

    Meine Meinung:
    Dies ist der 9. Fall von Kommissar Jennerwein, aus der Feder von Jörg Maurer.
    Sein Schreibstil ist unverkennlich, die kabarettistische Ader des Autors schlägt hier auch wieder voll durch. Das muss beim kaufen und lesen klar sein, denn mit der Realität hat die Geschichte absolut nichts zu tun.
    Ich finde den Schreibstil sehr ausladend und umfassend. Da wird weit ausgeholt und Dinge werden erzählt die mit dem Krimi selber überhaupt nichts zu tun haben, das macht es streckenweise sehr langatmig. U. a. einige eingestreute Geschichten, deren Ironie bzw. Humor mir zu überdreht war.
    Die Handlung ist so vielschichtig angelegt, so verzwickt und verzweigt, dass man kaum glauben kann dass es hier noch einer den Durchblick bekommt.
    Viele, viele Handlungsstränge die erst mal parallel laufen, sich dann verflechten und gegenseitig beeinflussen machen es manchmal einfach zu konfus.
    Hier wird gnadenlos konstruiert, verzettelt und wie im Film, gedreht und gedeichselt bis es passt.
    Das macht es auf der einen Seite sehr spannend, auf der anderen Seite aber auch sehr kompliziert und verwirrend.
    Logisch ist dabei auch nicht immer alles, und öfters denke ich mir: das ist jetzt aber zu dick aufgetragen.

    Autor:
    Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen, Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie.
    U.a. erhielt er den Kabarettpreis der Stadt München.

    Mein Fazit:
    Dies ist mein drittes Buch von Jörg Maurer und ich muss sagen sein Schreibstil hat seine Eigenarten. Spannend, aber auch sehr überzogen. Deshalb von mir 3 Sterne.

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    teretiis avatar
    teretiivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: nur zu empfehlen
    Klasse Alpenkrimi

    Ein neuer Fall für Kommissar Jennerweins. Das Cover zieht aufjedenfall Blicke auf sich und der Titel ist auch witzig. Es ist ein spannendes Buch was total gut geschrieben ist und man es super flüssig lesen kann. Leider ist man schon viel zu schnell durch, wenn man ersteinmal am lesen ist. Es gibt auch Szenen zum schmunzeln, was ich super finde.  Wie auch die anderen Bücher der Reihe, ist dieses auch total gelungen. 

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    B
    BuecherVonInnenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Hauptfigur wird " raus geschrieben", G7 Gipfel spielt eine Rolle, die Graseggers sind wieder dabei und doch fehlt etwas
    Der Alpenkrimi ist zurück

    Klappentext:

    Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

    Ich bleibe dabei: Regionalkrimis werden von mir nicht mehr gelesen. Die einzige Ausnahme sind die Alpenkrimis von Jörg Maurer mit dem Hauptkommissar Jennerwein. Auch wenn es nicht ausgesprochen wird, so weiß inzwischen ein jeder Leser, dass die Bücher in Garmisch Patenkirchen spielen.

    Der Verlag folgt wieder der Routine und packt dieses Buch ebenfalls in einen (kitschigen) hellblauen Einband. Man will den Alpenkrimi einfach kein neues Gewand geben?

    Wie bei den Vorgängerbüchern beginnt ein jedes Kapitel mit einer Tierabbildung über der Seitenzahl. Dieses Mal ist es ein Hahn. Irgendwie mag ich diese Feinheiten.

    Es ist schwierig auf die Handlung des Buches im Detail einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Wer ist der Tote im Sarg, der seine Beerdigung bis ins Detail plante?

    Gibt es Zwischenfälle durch den G7-Gipfel? Ist das der Handlungsschwerpunkt?

    Ich verrate nichts. Außer: Das Buch ist mit seinen 3 Kapiteln und den 405 Seiten sehr schnell gelesen. Zwischendurch habe ich über einige Beschreibungen sehr lachen müssen.

    Als in einer Rückblende Mozart ins Spiel kam, der Asyl in einem Kloster fand, dort jahrelang an einem Weihnachtslied komponierte, dies fertig stellte und die alten komponierten Überreste an Wagner verkaufte – da wusste ich nicht, ob ich dem Jörg Maurer mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen sollte. Oder lachen sollte, denn dieser Einfall war mehr als schräg.

    Ich entschied mich für letzteres.

    Ohne zu viel von der Handlung zu verraten, so sei gesagt: Die Grasseggers tauchen im  Buch wieder auf. Ebenfalls Karl Swoboda, der im Ort gar Erpressungen durch Steuer CDs vermutet und mit der italienischen Familie etwas vom Kuchen abhaben möchte.

    Das Buch lässt sich schnell lesen und amüsierte mich mit einigen Szenen oder Sätzen. Trotzdem wurde ich mit der Handlung nicht so recht warm. Dazu vermisste ich die satirischen Betrachtungen von Personen oder Gegenständen, die in anderen Büchen zuvor häufiger als Stilmittel eingesetzt wurden. Für mich waren sie immer das Tüpfelchen auf dem I.

    Die Episode über Mozart macht das nicht wett. Es gibt Bücher um Kommissar Jennerwein, die gelungener sind.

    Ach ja, dieses Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, was für diese Buchreihe sehr ungewöhnlich ist.

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    J
    JeanetteHvor einem Jahr
    Gelungener bayerischer Krimi mit vielen Handlungssträngen, Überraschungen und Humor

    "Im Grab schaust du nach oben" war mein erster Krimi mit Kommissar Jennerwein. Ich habe problemlos in die Geschichte hineingefunden. Ich glaube, dass man schneller versteht, um was sich dieser Krimi dreht, wenn man die Vorgängerbände kennt. Für mich hat aber gerade das große Aha-Erlebnis nach rund einem Drittel des Buches den Reiz ausgemacht.

    Auf den Inhalt möchte ich hier gar nicht näher eingehen, weil ich dabei schnell zu viel verraten könnte. Nur so viel: Es geht um einen bekannten süddeutschen Kurort mit Bindestrich, der während des G7-Gipfels Kopf steht.

    Der Krimi lebt davon, dass der Leser viel mehr weiß als Kommissar Jennerwein. Es ist amüsant zu verfolgen, wie er langsam auf die richtige Fährte kommt. So manches Mal habe ich mir gedacht: "Nein, da liegst du komplett falsch ... hmmm, lauwarm ... heiß!" Deshalb habe ich die Spannung, die in diesem Krimi etwas kürzer tritt, überhaupt nicht vermisst. Zwischendurch sorgen verschwörungstheorieähnliche Bezüge, zum Beispiel zu Mozart, für Auflockerung. Ganz am Ende wartet nochmal eine kleine Überraschung.

    Jörg Maurer bringt Beschreibungen von Situationen (wie zum Beispiel einer Beerdigung) gekonnt auf den Punkt und würzt sie mit einer Prise bayerischem Humor.

    Fazit: Gelungener bayerischer Krimi mit vielen Handlungssträngen, Überraschungen und Humor - Fünf Sterne.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr empfehlenswert! An Spannung fehlt es zwar etwas, aber dafür ist der Unterhaltswert riesig. Ich habe viel gelacht.
    Sehr unterhaltsam, leider nicht sehr spannend

    Im idyllischen bayrischen Kurort geht es in diesen Tagen hektisch zu, denn es steht der G7-Gipfel an. Jennerwein und seine Kollegen sind alle voll eingespannt. Im Kurort treiben sich merkwürdige Gestalten herum, die scheinbar alle ein Geheimnis mit sich tragen. Dann kommt es auch noch zu einem tragischen Zwischenfall. Kollege Johann Ostler – der Hansi – ist gestorben. Ausgerechnet während des G7-Gipfels. Zum Glück hat er seine Beerdigung schon im Vorfeld minutiös geplant. Doch irgendwas scheint an der Sache faul zu sein.

    Dieser Fall für Jennerwein überzeugt weniger durch seine Spannung als durch seinen Unterhaltswert. Die meiste Zeit des Buches gibt es für Jennerwein keinen richtigen Fall. Für den Leser gibt es zwar Leichen, von denen bekommt Jennerwein zunächst aber nichts mit. Als Krimi würde ich diesen Fall nicht bezeichnen. Es war reine Unterhaltung. Allerdings von der guten Sorte. Die Charaktere waren gewohnt sympathisch und teils sehr eigen. Das hat mir sehr gut gefallen. Jennerwein ist mir sehr sympathisch. Er ist ein komischer und unscheinbarer Kauz, aber gerade das macht ihn wohl sympathisch.

    Der Schreibstil ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Teilweise ist es doch eher trockener Humor – aber mir gefällt’s. Erzählt wird die Handlung in verschiedenen Zeitebenen. Zunächst beginnt es im Jetzt, dann geht es zwei Tage zurück, um den Leser die Ereignisse zu erklären, von da an geht es fließend wieder ins Jetzt über. Ich fand diese Zeitsprünge übersichtlich und gut. Zwischendurch gibt es auch viele Nebenhandlungen, die am Ende nicht alle zusammenfließen. Das fand ich etwas merkwürdig.

    Ich hatte einen weiteren spannenden Fall für Jennerwein und seine Kollegen erwartet. Diesen habe ich nicht bekommen. Dennoch vergebe ich vier von fünf Sternen, da ich die ganzen 400 Seiten hindurch gut unterhalten wurde! Als Einstieg in die Jennerwein-Reihe kann ich diesen Band nicht empfehlen. Es ist doch was ganz anderes als die vorherigen Fälle (die echte Fälle waren).

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    booklovings avatar
    booklovingvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auf jeden Fall lesenswert - wie gewohnt humorvoll mit einigen Überraschungsmomenten aber teilweise mit ziemlich skurrilen Handlungssträngen!
    Lesenswerter Alpenkrimi - witzig, skurril und unterhaltsam

    INHALT
    Ausnahmezustand herrscht im idyllisch gelegenen Kurort im Werdenfelser Land, denn der G7-Gipfel findet auf Schloss Elmau statt. Ein Großaufgebot an Sicherheitskräften versucht die angespannte Lage und die angereisten Gipfelgegner im Ort unter Kontrolle zu halten. Mittendrin Kommissar Jennerwein mit seinem Team, der zudem noch den unerwarteten Tod eines geschätzten Kollegen und seine bewegende Beerdigung verkraften muss.

    MEINE MEINUNG
    Der neunte Fall von Kommissar Jennerwein startet ziemlich verwirrend: Ein tödlicher Schuss, der zunächst lange keine weitere Erwähnung findet, eine bis ins kleinste Detail geschilderte, traditionell-bayuwarische Bestattung und viele neue Schauplätze rund um den G7 Gipfel, die man nicht zuordnen kann. Verwirrung kommt auf, denn eigentlich gibt es für Jennerwein weder etwas zu ermitteln noch einen Mordfall zu lösen. Geschickt hat der Autor jedoch wichtige Hinweise eingebaut, die anfangs leicht überlesen und bei einigen doch sehr skurrilen Nebenhandlungen schnell aus dem Auge verloren werden können. In einem ausführlichen Rückblick werden schließlich die vor der Beerdigung liegenden Ereignissen erzählt. So langsam nimmt dann der eigentliche Kriminalfall Gestalt an und wird immer spannender. Endlich gelingt es, die wichtigen Figuren zu eruieren und ihre Rolle in der kompliziert gestrickten Geschichte zu erfassen. Trotz eingestreuter Anekdoten, einiger absurder Episoden und den obligatorischen Wendungen habe ich nun nicht mehr den roten Faden verloren und konnte hervorragend spekulieren und miträtseln. Die Auflösung des Falls war dann für mich keine große Überraschung mehr, einige Enthüllungen und vor allem der Cliffhanger am Ende jedoch schon.
    Schön ausgearbeitet sind die unterschiedlichen Charaktere wie beispielsweise die besonnene Psychologin Dr. Maria Schmalfuß, Polizei-Obermeister Ostler oder der gute Hölleisen. Zudem haben wieder viele alte Bekannte wie das zwangspensionierte Bestatter-Ehepaar Grasegger oder der zwielichtige Gangster Swoboda Karl und seine Mafia-Geliebte einen Gastauftritt.

    FAZIT
    Auch dieser Alpenkrimi ist wieder – wie seine Vorgänger - sehr unterhaltsam und zum Ende hin sogar richtig spannend, gespickt mit absolut witzigen Dialogen und einem tollen bayerischen Lokalkolorit.

    Insgesamt trotz einiger Abstriche ein Buch mit hohem Unterhaltungswert.

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    archer2603s avatar
    archer2603vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meinen Geschmack hat das Buch überhaupt nicht getroffen.
    einfach nur furchtbar

    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover hat mich angesprochen. Farbenfroh und locker. Allerdings habe ich schon ein Buch von Jörg Maurer gelesen, wo ich mich sehr durchquälen musste. Sein Schreibstil liegt mir offensichtlich überhaupt nicht. Dieses Durcheinander in der Erzählweise hat mich nicht an das Buch fesseln können.

    Fazit: kein weiteres Buch von Jörg Maurer

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    Gosulinos avatar
    Gosulinovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich fand diesen Band wieder spitze!
    Wieder ein gelungener Maurer!

    Es ist G7-Gipfel im Kurort. Alles geht drunter und drüber und dann stirbt ein Kollege! Aber irgendwas stimmt nicht an der Sache, da ist Kommissar Jennerwein überzeugt. Zwischen Politikern, G7-Gegnern und der Mafia fängt Hubertus an zu ermitteln.

    Dieser Band hat mir besser gefallen als der letzte. Mit viel Humor lässt uns Jörg Maurer wieder teilhaben, an den Verbrechen in dem schönen Kurort mit dem Doppelnamen. Viele einzelne Fäden verlaufen zu einem Ganzen, Figuren aus den vorherigen Bänden kommen wieder, auch wenn sie nicht direkt in die Geschichte verstrickt sind, so freut man sich doch, wieder von ihnen zu hören.

    Das Ganze wird noch von zwei älteren Dorfbewohnerinnen kommentiert, was einfach nur urkomisch ist. So hat jeder wieder seinen Platz und am Ende fügt sich alles zusammen, es macht einfach immer wieder Spaß, die Bücher zu lesen.

    Es ist ein Krimi für zwischendurch, zum Genießen, entspannen und Spaß haben!

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich kann nichts negatives am Buch finden, es ist durchweg spannend geschrieben, mit Lokalkolorit versehen ...
    Jennerwein wieder in Aktion

    Wie wahr .... im Grab schaut man nach oben ...
    Was dieser Spruch mit dem aktuellen Krimi von  Jörg Maurer zu tun hat ...

    Wir befinden uns in einem Kurort und lernen auch gleich den dortigen Friedhof kennen. Böllerschüsse sind zu hören und eine Blaskapelle. Es ist eine Beerdigung. Auch Kommissar Jennerwein hatte daran teilgenommen, hat allerdings keine Zeit, im Anschluss an die Zeremonie noch mit ins Wirtshaus zu gehen, er muss wieder zum Dienst, gerade, weil ein G7-Gipfel stattfindet und bezüglich Sicherheit alles besonders angespannt ist. Es fällt ein Schuss .... Witzig, ein Mörder sucht seine Leicht, er verliert sie aus den Augen.

    Dieser Krimi ist der neunte der Reihe - er sprüht wieder vor Charme und Lokalkolorit und die Person des Jennerwein wird wieder lebendig dargestellt. Ob die Geschichte makaber ist - nein, finde ich nicht, sie ist einfach spannend und kurzweilig geschrieben, ganz nach der Art des Autors, im Stil, der passend ist zum Genre und besonders zum regionalen Ambiente.

    Leseprobe:
    ========

    Der große, muskulöse Mittvierziger duckte sich unwillkürlich hinter einem Tannenbaum in den Kramerhängen. Hatte da jemand zu ihm heraufgesehen? Nein, das war nicht möglich. Johann Ostler nahm sein Fernglas wieder auf und starrte gebannt hinunter auf den Viersternefriedhof. Er hatte die zwei Tage Bedenkzeit, die ihm das Portfugium gewährt hatte, dazu genutzt ...

    Ich kann keine Negativpunkte am Buch finden, es ist durchweg spannend geschrieben, mit Lokalkolorit versehen, die Charaktere sind bildhaft beschrieben und ebenso die Szenen. Die Handung ist dicht, es passiert immer wieder etwas. Ob es besser oder schlechter als seine 8 Vorgänger ist kann ich beim besten Willen nicht sagen, es ist einfach gut.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Der bisher aufwühlendste Fall für Kommissar Jennerwein

    Packt die Wanderschuhe ein, wir besuchen Kommissar Jennerwein in seiner Heimat, dem idyllischen alpenländischen Kurort. Bereits zum neunten Mal ist es dort mit der Ruhe vorbei, denn das Verbrechen macht auch vor der Alpenkulisse nicht halt.

    In "Im Grab schaust du nach oben" gönnt Jörg Maurer seinem Kommissar nach einer Beerdigung keine Atempause, denn ein G7-Gipfel fordert die komplette Aufmerksamkeit der Polizei. Zwischen Demonstrationen und Friedhofsbesuchen wartet aber schon der nächste mörderische Fall auf Kommissar Jennerwein ...

    Für alle Freunde der amüsanten Alpenkrimis von Jörg Maurer, und alle, die es werden wollen, veranstalten wir gemeinsam mit FISCHER Scherz eine Leserunde zum neuesten Band "Im Grab schaust du nach oben" und suchen hierfür 25 interessierte Leser:

    Über das Buch     
    Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

    >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!    


    Über Jörg Maurer
       
          
    Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kabarettpreis der Stadt München, dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis 2013.

    Gemeinsam mit FISCHER Scherz vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Im Grab schaust du nach oben". Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 19.04. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   

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    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    ein abgründiges Lesevergnügen […], nahezu vertrackt durchdacht, spielerisch in die Irre führend, unablässig erzählerische Haken schlagend, krachend komisch komponiert, mal subtil, mal flirrend spannend.

    Es bleibt unterhaltsam, es bleibt spannend und es lohnt jede Minute des Lesens. Prächtig!

    Der neunte Alpenkrimi von Jörg Maurer punktet mit überraschenden Wendungen, Wortwitz und feinsinnigen Beobachtungen.

    mit der Kunst eines perfekten Dramaturgen und Sprachkünstlers

    Humorvoll-ironischer Alpenkrimi

    Der neunte Alpenkrimi überrascht wieder mit ausgefallenen Ideen, unerwarteten Wendungen und der Kunst, Traditionelles mit der Sprache der Generation Y zu verbinden.

    zu welcher technischer Meisterschaft es dieser Autor im Lauf der Jahre gebracht hat […], wie hochwertig Veröffentlichungen im Segment Regionalkrimi mittlerweile erachtet werden können!

    auf dem ›Misthaufen‹ der Regionalkrimis fand […] Scheck als ›Orchidee‹ das Buch ›Im Grab schaust du nach oben‹ von Jörg Maurer und lobte die geschliffene Sprache

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