fischer baumler

Jörg Maurer Im Grab schaust du nach oben

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Inhaltsangabe zu „Im Grab schaust du nach oben“ von Jörg Maurer

In bester Lage wohnt der Tod: der neunte Alpenkrimi von Bestsellerautor Jörg Maurer ist Kommissar Jennerweins aufwühlendster Fall

Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

Eine Hauptfigur wird " raus geschrieben", G7 Gipfel spielt eine Rolle, die Graseggers sind wieder dabei und doch fehlt etwas

— BuecherVonInnen

Jörg Maurer trifft mit seiner blumig-schrägen Schreibe und stets neuen Wörtern humoristisch wie auch kriminalistisch ins Schwarze.

— SignoraBrunetti

Sehr empfehlenswert! An Spannung fehlt es zwar etwas, aber dafür ist der Unterhaltswert riesig. Ich habe viel gelacht.

— KerstinTh

Auf jeden Fall lesenswert - wie gewohnt humorvoll mit einigen Überraschungsmomenten aber teilweise ziemlich skurrilen Handlungssträngen!

— bookloving

Meinen Geschmack hat das Buch überhaupt nicht getroffen.

— archer2603

Ich fand diesen Band wieder spitze!

— Gosulino

Nicht der beste Teil der Jennerwein-Reihe, aber dennoch lesenswert!

— Pippo121

Es geht so grade noch durch! Aber mein e Frau liebt es

— Jens_Mund

Leider verliert die Reihe immer mehr an Humor. Zudem entwickeln sich die Personen einfach nicht weiter. Schade.

— MickeyK

Ich kann nichts negatives am Buch finden, es ist durchweg spannend geschrieben, mit Lokalkolorit versehen ...

— HEIDIZ

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    Im Grab schaust du nach oben

    BuecherVonInnen

    27. November 2017 um 23:47

    Klappentext: Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe… Ich bleibe dabei: Regionalkrimis werden von mir nicht mehr gelesen. Die einzige Ausnahme sind die Alpenkrimis von Jörg Maurer mit dem Hauptkommissar Jennerwein. Auch wenn es nicht ausgesprochen wird, so weiß inzwischen ein jeder Leser, dass die Bücher in Garmisch Patenkirchen spielen. Der Verlag folgt wieder der Routine und packt dieses Buch ebenfalls in einen (kitschigen) hellblauen Einband. Man will den Alpenkrimi einfach kein neues Gewand geben? Wie bei den Vorgängerbüchern beginnt ein jedes Kapitel mit einer Tierabbildung über der Seitenzahl. Dieses Mal ist es ein Hahn. Irgendwie mag ich diese Feinheiten. Es ist schwierig auf die Handlung des Buches im Detail einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Wer ist der Tote im Sarg, der seine Beerdigung bis ins Detail plante? Gibt es Zwischenfälle durch den G7-Gipfel? Ist das der Handlungsschwerpunkt? Ich verrate nichts. Außer: Das Buch ist mit seinen 3 Kapiteln und den 405 Seiten sehr schnell gelesen. Zwischendurch habe ich über einige Beschreibungen sehr lachen müssen. Als in einer Rückblende Mozart ins Spiel kam, der Asyl in einem Kloster fand, dort jahrelang an einem Weihnachtslied komponierte, dies fertig stellte und die alten komponierten Überreste an Wagner verkaufte – da wusste ich nicht, ob ich dem Jörg Maurer mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen sollte. Oder lachen sollte, denn dieser Einfall war mehr als schräg. Ich entschied mich für letzteres. Ohne zu viel von der Handlung zu verraten, so sei gesagt: Die Grasseggers tauchen im  Buch wieder auf. Ebenfalls Karl Swoboda, der im Ort gar Erpressungen durch Steuer CDs vermutet und mit der italienischen Familie etwas vom Kuchen abhaben möchte. Das Buch lässt sich schnell lesen und amüsierte mich mit einigen Szenen oder Sätzen. Trotzdem wurde ich mit der Handlung nicht so recht warm. Dazu vermisste ich die satirischen Betrachtungen von Personen oder Gegenständen, die in anderen Büchen zuvor häufiger als Stilmittel eingesetzt wurden. Für mich waren sie immer das Tüpfelchen auf dem I. Die Episode über Mozart macht das nicht wett. Es gibt Bücher um Kommissar Jennerwein, die gelungener sind. Ach ja, dieses Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, was für diese Buchreihe sehr ungewöhnlich ist.

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  • Leserunde zu "Doctor Who - Die vier Doctoren" von Paul Cornell

    Doctor Who - Die vier Doctoren

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  • Gelungener bayerischer Krimi mit vielen Handlungssträngen, Überraschungen und Humor

    Im Grab schaust du nach oben

    JeanetteH

    22. November 2017 um 10:26

    "Im Grab schaust du nach oben" war mein erster Krimi mit Kommissar Jennerwein. Ich habe problemlos in die Geschichte hineingefunden. Ich glaube, dass man schneller versteht, um was sich dieser Krimi dreht, wenn man die Vorgängerbände kennt. Für mich hat aber gerade das große Aha-Erlebnis nach rund einem Drittel des Buches den Reiz ausgemacht.Auf den Inhalt möchte ich hier gar nicht näher eingehen, weil ich dabei schnell zu viel verraten könnte. Nur so viel: Es geht um einen bekannten süddeutschen Kurort mit Bindestrich, der während des G7-Gipfels Kopf steht.Der Krimi lebt davon, dass der Leser viel mehr weiß als Kommissar Jennerwein. Es ist amüsant zu verfolgen, wie er langsam auf die richtige Fährte kommt. So manches Mal habe ich mir gedacht: "Nein, da liegst du komplett falsch ... hmmm, lauwarm ... heiß!" Deshalb habe ich die Spannung, die in diesem Krimi etwas kürzer tritt, überhaupt nicht vermisst. Zwischendurch sorgen verschwörungstheorieähnliche Bezüge, zum Beispiel zu Mozart, für Auflockerung. Ganz am Ende wartet nochmal eine kleine Überraschung.Jörg Maurer bringt Beschreibungen von Situationen (wie zum Beispiel einer Beerdigung) gekonnt auf den Punkt und würzt sie mit einer Prise bayerischem Humor.Fazit: Gelungener bayerischer Krimi mit vielen Handlungssträngen, Überraschungen und Humor - Fünf Sterne.

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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  • Sehr unterhaltsam, leider nicht sehr spannend

    Im Grab schaust du nach oben

    KerstinTh

    20. November 2017 um 11:55

    Im idyllischen bayrischen Kurort geht es in diesen Tagen hektisch zu, denn es steht der G7-Gipfel an. Jennerwein und seine Kollegen sind alle voll eingespannt. Im Kurort treiben sich merkwürdige Gestalten herum, die scheinbar alle ein Geheimnis mit sich tragen. Dann kommt es auch noch zu einem tragischen Zwischenfall. Kollege Johann Ostler – der Hansi – ist gestorben. Ausgerechnet während des G7-Gipfels. Zum Glück hat er seine Beerdigung schon im Vorfeld minutiös geplant. Doch irgendwas scheint an der Sache faul zu sein. Dieser Fall für Jennerwein überzeugt weniger durch seine Spannung als durch seinen Unterhaltswert. Die meiste Zeit des Buches gibt es für Jennerwein keinen richtigen Fall. Für den Leser gibt es zwar Leichen, von denen bekommt Jennerwein zunächst aber nichts mit. Als Krimi würde ich diesen Fall nicht bezeichnen. Es war reine Unterhaltung. Allerdings von der guten Sorte. Die Charaktere waren gewohnt sympathisch und teils sehr eigen. Das hat mir sehr gut gefallen. Jennerwein ist mir sehr sympathisch. Er ist ein komischer und unscheinbarer Kauz, aber gerade das macht ihn wohl sympathisch. Der Schreibstil ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Teilweise ist es doch eher trockener Humor – aber mir gefällt’s. Erzählt wird die Handlung in verschiedenen Zeitebenen. Zunächst beginnt es im Jetzt, dann geht es zwei Tage zurück, um den Leser die Ereignisse zu erklären, von da an geht es fließend wieder ins Jetzt über. Ich fand diese Zeitsprünge übersichtlich und gut. Zwischendurch gibt es auch viele Nebenhandlungen, die am Ende nicht alle zusammenfließen. Das fand ich etwas merkwürdig. Ich hatte einen weiteren spannenden Fall für Jennerwein und seine Kollegen erwartet. Diesen habe ich nicht bekommen. Dennoch vergebe ich vier von fünf Sternen, da ich die ganzen 400 Seiten hindurch gut unterhalten wurde! Als Einstieg in die Jennerwein-Reihe kann ich diesen Band nicht empfehlen. Es ist doch was ganz anderes als die vorherigen Fälle (die echte Fälle waren).

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  • Lesenswerter Alpenkrimi - witzig, skurril und unterhaltsam

    Im Grab schaust du nach oben

    bookloving

    19. November 2017 um 19:18

    INHALTAusnahmezustand herrscht im idyllisch gelegenen Kurort im Werdenfelser Land, denn der G7-Gipfel findet auf Schloss Elmau statt. Ein Großaufgebot an Sicherheitskräften versucht die angespannte Lage und die angereisten Gipfelgegner im Ort unter Kontrolle zu halten. Mittendrin Kommissar Jennerwein mit seinem Team, der zudem noch den unerwarteten Tod eines geschätzten Kollegen und seine bewegende Beerdigung verkraften muss.MEINE MEINUNGDer neunte Fall von Kommissar Jennerwein startet ziemlich verwirrend: Ein tödlicher Schuss, der zunächst lange keine weitere Erwähnung findet, eine bis ins kleinste Detail geschilderte, traditionell-bayuwarische Bestattung und viele neue Schauplätze rund um den G7 Gipfel, die man nicht zuordnen kann. Verwirrung kommt auf, denn eigentlich gibt es für Jennerwein weder etwas zu ermitteln noch einen Mordfall zu lösen. Geschickt hat der Autor jedoch wichtige Hinweise eingebaut, die anfangs leicht überlesen und bei einigen doch sehr skurrilen Nebenhandlungen schnell aus dem Auge verloren werden können. In einem ausführlichen Rückblick werden schließlich die vor der Beerdigung liegenden Ereignissen erzählt. So langsam nimmt dann der eigentliche Kriminalfall Gestalt an und wird immer spannender. Endlich gelingt es, die wichtigen Figuren zu eruieren und ihre Rolle in der kompliziert gestrickten Geschichte zu erfassen. Trotz eingestreuter Anekdoten, einiger absurder Episoden und den obligatorischen Wendungen habe ich nun nicht mehr den roten Faden verloren und konnte hervorragend spekulieren und miträtseln. Die Auflösung des Falls war dann für mich keine große Überraschung mehr, einige Enthüllungen und vor allem der Cliffhanger am Ende jedoch schon.Schön ausgearbeitet sind die unterschiedlichen Charaktere wie beispielsweise die besonnene Psychologin Dr. Maria Schmalfuß, Polizei-Obermeister Ostler oder der gute Hölleisen. Zudem haben wieder viele alte Bekannte wie das zwangspensionierte Bestatter-Ehepaar Grasegger oder der zwielichtige Gangster Swoboda Karl und seine Mafia-Geliebte einen Gastauftritt.FAZITAuch dieser Alpenkrimi ist wieder – wie seine Vorgänger - sehr unterhaltsam und zum Ende hin sogar richtig spannend, gespickt mit absolut witzigen Dialogen und einem tollen bayerischen Lokalkolorit. Insgesamt trotz einiger Abstriche ein Buch mit hohem Unterhaltungswert.

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  • einfach nur furchtbar

    Im Grab schaust du nach oben

    archer2603

    17. September 2017 um 13:22

    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover hat mich angesprochen. Farbenfroh und locker. Allerdings habe ich schon ein Buch von Jörg Maurer gelesen, wo ich mich sehr durchquälen musste. Sein Schreibstil liegt mir offensichtlich überhaupt nicht. Dieses Durcheinander in der Erzählweise hat mich nicht an das Buch fesseln können.

    Fazit: kein weiteres Buch von Jörg Maurer

  • eBook Kommentar zu Im Grab schaust du nach oben von Jörg Maurer

  • Wieder ein gelungener Maurer!

    Im Grab schaust du nach oben

    Gosulino

    11. August 2017 um 14:50

    Es ist G7-Gipfel im Kurort. Alles geht drunter und drüber und dann stirbt ein Kollege! Aber irgendwas stimmt nicht an der Sache, da ist Kommissar Jennerwein überzeugt. Zwischen Politikern, G7-Gegnern und der Mafia fängt Hubertus an zu ermitteln.Dieser Band hat mir besser gefallen als der letzte. Mit viel Humor lässt uns Jörg Maurer wieder teilhaben, an den Verbrechen in dem schönen Kurort mit dem Doppelnamen. Viele einzelne Fäden verlaufen zu einem Ganzen, Figuren aus den vorherigen Bänden kommen wieder, auch wenn sie nicht direkt in die Geschichte verstrickt sind, so freut man sich doch, wieder von ihnen zu hören. Das Ganze wird noch von zwei älteren Dorfbewohnerinnen kommentiert, was einfach nur urkomisch ist. So hat jeder wieder seinen Platz und am Ende fügt sich alles zusammen, es macht einfach immer wieder Spaß, die Bücher zu lesen. Es ist ein Krimi für zwischendurch, zum Genießen, entspannen und Spaß haben!

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  • Jennerwein wieder in Aktion

    Im Grab schaust du nach oben

    HEIDIZ

    25. June 2017 um 16:44

    Wie wahr .... im Grab schaut man nach oben ...Was dieser Spruch mit dem aktuellen Krimi von  Jörg Maurer zu tun hat ...Wir befinden uns in einem Kurort und lernen auch gleich den dortigen Friedhof kennen. Böllerschüsse sind zu hören und eine Blaskapelle. Es ist eine Beerdigung. Auch Kommissar Jennerwein hatte daran teilgenommen, hat allerdings keine Zeit, im Anschluss an die Zeremonie noch mit ins Wirtshaus zu gehen, er muss wieder zum Dienst, gerade, weil ein G7-Gipfel stattfindet und bezüglich Sicherheit alles besonders angespannt ist. Es fällt ein Schuss .... Witzig, ein Mörder sucht seine Leicht, er verliert sie aus den Augen. Dieser Krimi ist der neunte der Reihe - er sprüht wieder vor Charme und Lokalkolorit und die Person des Jennerwein wird wieder lebendig dargestellt. Ob die Geschichte makaber ist - nein, finde ich nicht, sie ist einfach spannend und kurzweilig geschrieben, ganz nach der Art des Autors, im Stil, der passend ist zum Genre und besonders zum regionalen Ambiente. Leseprobe:========Der große, muskulöse Mittvierziger duckte sich unwillkürlich hinter einem Tannenbaum in den Kramerhängen. Hatte da jemand zu ihm heraufgesehen? Nein, das war nicht möglich. Johann Ostler nahm sein Fernglas wieder auf und starrte gebannt hinunter auf den Viersternefriedhof. Er hatte die zwei Tage Bedenkzeit, die ihm das Portfugium gewährt hatte, dazu genutzt ... Ich kann keine Negativpunkte am Buch finden, es ist durchweg spannend geschrieben, mit Lokalkolorit versehen, die Charaktere sind bildhaft beschrieben und ebenso die Szenen. Die Handung ist dicht, es passiert immer wieder etwas. Ob es besser oder schlechter als seine 8 Vorgänger ist kann ich beim besten Willen nicht sagen, es ist einfach gut.

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  • Witzig und spannend!

    Im Grab schaust du nach oben

    baerin

    13. June 2017 um 22:30

    Weil der G7-Gipfel in Elmau tagt, wimmelt es im idyllisch gelegenen Kurort von Polizisten und Demonstranten. Auch Kommissar Jennerwein sieht sich im Camp der Demonstranten um und wird sogar angegriffen und niedergeschlagen. Der Angreifer kann aber entkommen.Auf dem Friedhof des gleichen Orts findet eine große Beerdigung mit Blaskapelle und Bollerschüssen statt. Ein noch recht junger Kollege von Jennerwein ist an einem Schlaganfall gestorben. Doch etwas an der Sache stört Jennerwein und er forscht nach.Es gibt noch mehr Leichen und sogar eine fehlende Leiche. Und Kommissar Jennerwein und seine altbekannten Kollegen ermitteln mal wieder mit Hochdruck. Auch die Mafia und Swoboda spielen wieder mit und das Bestatterehepaar a. D. Grasegger darf auch nicht fehlen. Der neunte Alpenkrimi von Jörg Maurer ist wieder voller Witz und Humor geschrieben, auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Es wimmelt mal wieder von kuriosen Gestalten und merkwürdigen Situationen und ich habe mich wieder köstlich amüsiert.

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  • Immer wieder überraschend

    Im Grab schaust du nach oben

    Lilli33

    04. June 2017 um 16:34

    Broschiert: 416 SeitenVerlag: FISCHER Scherz (27. April 2017)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3651025189Preis: 14,99€auch als E-Book und als Hörbuch erhältlichImmer wieder überraschendDie einzelnen Teile dieser Reihe sind vom Kriminalfall her abgeschlossen, können daher eigentlich unabhängig voneinander gelesen werden. Allerdings spielt das „Stammpersonal“ hier eine wichtige Rolle und es ist besser, wenn man die Entwicklung und die Zusammenhänge der einzelnen Personen von Anfang an nachverfolgt. Daher würde ich dazu raten, mit dem ersten Band zu beginnen.Nachdem mir der letzte Band dieser Reihe mit seinem unvollständigen Ende nicht so gut gefallen hat, zeigt Jörg Maurer mit diesem 9. Band um Kommissar Hubertus Jennerwein wieder, was er drauf hat. Die Story ist dermaßen raffiniert konstruiert, dass man alle paar Seiten sämtliche Mutmaßungen über den Haufen werfen und in eine ganz andere Richtung denken muss. Das fand ich wirklich genial.Dabei geht es wie üblich zu in diesem Alpenkrimi. Es werden verschiedene Leute, Urbewohner des Kurorts, mit viel Humor aufs Korn genommen und ihre Eigenheiten erörtert. Aber auch viele Nichtortsansässige spielen hier eine Rolle. Es findet nämlich gerade der G7-Gipfel im Kurort statt. Und statt Verbrecher zu jagen, schlendert Jennerwein durch das Camp der Gipfel-Gegner, um Gewalttaten zu verhindern. Eine Senf-Dynastie sucht ihren Erben, und auch den Swoboda Karl treibt es mal wieder in den Alpenort. Ob und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen, bleibt lange unklar und gibt dem Leser Rätsel auf. Ein klitzekleiner Wermutstropfen: Jennerwein ist dieses Mal nicht ganz so präsent wie gewohnt. Aber naja, das kann man verschmerzen, denn dafür spielt der Kollege Ostler eine größere Rolle. Der Roman ist herrlich kurzweilig und humorig, zuweilen aber auch richtig spannend. Insgesamt fand ich die Mischung wirklich gelungen. Die Reihe:1. Föhnlage2. Hochsaison3. Niedertracht4. Oberwasser5. Unterholz6. Felsenfest7. Der Tod greift nicht daneben8. Schwindelfrei ist nur der Tod9. Im Grab schaust du nacht oben★★★★★

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  • Kultkrimi Deluxe

    Im Grab schaust du nach oben

    Newspaperjunkie

    31. May 2017 um 07:06

    Der G7 Gipfel tagt auf Schloss Elmau. Jennerweins sonst so idyllischer Kurort platzt durch die Ansammlung von Staatsgästen, Sicherheitspersonal, Demonstranten und Touristen aus allen Nähten. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Im Camp der Demonstranten tummeln sich neben den G7 Gegner auch Geheimdienstmitarbeiter, Verfassungsschützer, Auftragskiller und Neugierige. So ein verschwundener einsamer Demonstrant und das tragische Schicksal eines Kollegen fallen im Trubel erst gar nicht auf. Doch ein unbestimmtes Detail an dieser Geschichte stört Jennerwein und er nimmt die Ermittlungen auf.Worum geht es wirklich?Es geht um Jörg Maurers Humor und seine grenzenlose Fantasie. Er hat in den neun Bänden ein ganzes Portfolio an skurrilen Protagonisten erfunden, die seine Fans lieb gewonnen haben. Krimireihe kann man dabei eigentlich gar nicht sagen. Die Aufklärung eines Verbrechens steht nämlich im Hintergrund. Maurer steckt seine ganze Energie in die Entwicklung seiner Hauptfiguren und die Erfindung abstruser Nebenschauplätze. Ein immer wiederkehrendes Motiv ist die Mafia und das Bestatterehepaar Grasegger a. D. Da wird einfach eine Bloggerin in die Geschichte eingeflochten, die sich als Auftragskillerin entpuppt und für einen lustigen Zwischenfall sorgt, nur um anschließend nicht mehr erwähnenswert zu sein. Alles für den Humor, alles für die Groteske. Herrlich auch, wie Maurer einfach die Biografie Mozarts neu erfindet. Und noch herrlicher, dass er damit einige Leser an die Googlemaschine treibt, nur um enttäuscht festzustellen, dass dieses Detail frei erfunden war. Googeln kann man bei Kluftinger. Jennerwein ist Satire, ist Parodie.Maurers Figuren haben das Zeug Kult zu werden, sind es vielleicht sogar schon. Ich werde mit der Reihe daher noch einmal von vorne beginnen und hoffe, dass ich mich beim zweiten Versuch befreit amüsieren kann. Kein Zwang mehr beim Lesen, nur noch Genuss.

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  • 7 Schuss für einen Toten

    Im Grab schaust du nach oben

    Archimedes

    26. May 2017 um 19:21

    „Im Grab schaust du nach oben“ ein Alpenkrimi von Jörg Maurer, aus dem Hause Emons Verlag. Ein Taschenbuch auf spannenden 407 Seiten. Eine Beerdigung ist wahrhaftig eine traurige Angelegenheit und wenn es auch noch einen braven Bürger und ehrenvollen Beamten trifft, um so schmerzvoller der Abschied. Daher werden auch 7 Schuss Ehrensalut abgefeuert, werden? Sollen! Auch das Bestatterehepaar a.D. Grassegger ist unter den Trauernden oder besser gesagt “Schaulustigen“, aber was ihr Nachfolger da alles verpfuscht, macht sie fassungsloser. Jennerwein, der der Beerdigung am Rande folgt, hat so ein Gespür, dass da was im Unreinen ist, nur was? Leider ist jetzt auch noch den G7-Gipfel in den Ort eingezogen und mit ihm jede Menge Arbeit. Nein, um die hohen Tiere kümmern sich jemand anderes, ihm bleiben aber noch genügend Gipfelgegner übrig. Also, muss sein „Gespür“ noch etwas warten, bis-der Tote wieder aus dem Grab aufersteht- oder so! Fazit: Toller neunter Krimi. Meine Rezi dauerte etwas länger, da- kaum das Buch aus der Hand gelegt- es schon jemand anderer angefangen zu lesen und so ging es reihum. Werde jetzt eine Beerdigung mit anderen Augen sehen. Man legt das Buch nicht mehr aus der Hand, humorvoll wie spannend und skurril wie abgefahren. Manchmal ist die Fantasie dann doch mit dem Autor durchgegangen, aber dem Vatikan bzw. der Kirche traue ich das genauso zu. Vielen Dank für den Krimi, freue mich schon auf den 10!!!

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  • Toller Alpenkrimi, der aber manchmal etwas zu viel will...

    Im Grab schaust du nach oben

    Gwenfly

    25. May 2017 um 12:40

    Der Einstieg in die Geschichte rund um Kommissar Jennerwein fängt schon einmal spannend an: der beliebte Dorfpolizist Ostler ist tot. Aber wie konnte das passieren? Er war doch Tage zuvor noch voller Energie und Lebensfreude..."Im Grab schaust du nach oben" dreht sich rund um den Tod eines Polizisten, während des G7-Gipfels. Aber nichts ist so wie es auf den ersten Blick scheint und für Jennerwein ist es gar nicht so einfach inmitten all dieser Verwirrungen des Rätsels Lösung zu finden.Für mich war es der erste Alpenkrimi rund um Kommissar Jennerwein und sicher nicht der Letzte. Die Geschichte sprüht nur so vor Einfallsreichtum und wenn Weltpolitik auf Dorfprovinz stößt, kann dabei nur etwas Gutes herauskommen.Allerdings hätte man auf ein paar Erzählstränge verzichten können, um in der Geschichte etwas schneller voran zu kommen. Als Leser wurde man immer wieder von der eigentlichen Story abgelenkt und mit beiläufigen Ereignissen gefüttert - das war mir ein bisschen zu viel, vor allem weil die zusätzlichen Erzählungen meist ins Leere verliefen. Trotzdem kann ich den Roman nur weiterempfehlen & ich werde mir gleich mal den 1. Band dieser Reihe besorgen, vielleicht wird für mich dann auch einiges noch schlüssiger.

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