Jörg Maurer Oberwasser

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Inhaltsangabe zu „Oberwasser“ von Jörg Maurer

Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudeln…

Es geht...

— Knihomol
Knihomol

Einfach Weltklasse!!!

— MyriamErich
MyriamErich

Humorvoll, urig und spannend!

— Pippo121
Pippo121

Es läuft und läuft und läuft! Maurer hat sich eingegrooved und liefert ein weiteres Serien Highlight.

— vincen2vega
vincen2vega

Ein absolut spannendes Finale in der Höllentalklamm ! Den Düwel ook, dat war knapp!

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

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  • Besser als die ersten Bücher

    Oberwasser
    Knihomol

    Knihomol

    25. February 2017 um 10:36

    Das Buch ist besser, als die ersten Bücher. 


    Was ich allerdings nicht nach vollziehen kann, dass ein Buch gedruckt wird, wo man Begriff "Tschechei" verwendet. Dies war Hitlers Schimpfwort. So bezeichnete er das Land, dass er überfallen und zum "Protektorat Böhmen und Mähren" erklärt hat. Heute verwendet man "Tschechien" oder "Tschechische Republik". 

  • Urbayrisch, unterhaltsam und dennoch spannend!

    Oberwasser
    Pippo121

    Pippo121

    29. August 2016 um 17:28

    Kommissar Jennerwein ermittelt in seinem vierten Fall und hat es diesmal mit dem mysteriösen Verschwinden zweier BKA-Beamten zu tun. Da die beiden Beamten während einer verdeckten Ermittlung verschwunden sind, darf Jennerweins Team nicht offen ermitteln sondern muss einen Vorwand für ihre Tätigkeiten im Kurort schaffen: So wird ein Wilderer-Jäger Konflikt inszeniert um die Bevölkerung bei Laune zu halten. Ehe man sich versieht, befindet sich Jennewein in einem Wettlauf gegen die Zeit! Wird er die beiden Beamten noch rechtzeitig finden? Jörg Maurers Schreibstil ist einzigartig: humorvoll, verspielt und urbayrisch. Während dem Lesen fühlt man sich den Oberbayern derart verbunden, dass man am liebsten das Dirndl aus dem Kleiderschrank hervorzaubern würde. Doch neben dem ausgereiften Lokalkolorit spart der Autor nicht an Spannung und liefert stets wohldurchdachte, ungewöhnliche Mordfälle. Es handelt sich hier um einen Wohlfühlkrimi, denn Jörg Maurer verpackt die gruseligsten Szenarien in eine solch urkomische, bayrische Atmosphäre, dass man diese Verbrechen mit einer gewissen Leichtigkeit nimmt. Die Handlung an sich ist schlüssig und logisch aufgebaut. Jennerwein und sein Team ermitteln gewohnt sorgfältig und auf ihre eigene, unnachahmliche Art und Weise. Zum Schluss bleiben viele Fragen offen, doch der Leser kann sich eigentlich alles zusammenreimen, wenn er es denn möchte. Die drei verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende gekonnt miteinander verbunden und runden die Geschichte harmonisch ab. Die Natur und das Dorfleben werden wie immer sehr anschaulich beschrieben und die vielen bayrischen Einwürfe verleihen dem Buch einen ganz besonderen Charme. Die verschiedenen Protagonisten, allen voran Jennerwein, werden anschaulich beschrieben und treiben das Buch stetig voran. Besonders auffällig ist auch diesmal das Bestatterpärchen, das seine kriminellen Aktivitäten mit Charme und Witz herunterspielt und fröhlich mit einem Mafiaboss kommuniziert. Die Stimmung dieser Alpenkrimis ist einfach zum Schießen und zieht den Leser sofort in ihren Bann. Des Weiteren war es durchaus lehrreich, die Besonderheiten der Strudel und der Reynolds-Zahl etc. zu entdecken. Obwohl ich mir noch nie Gedanken über die diversen Strömungsverhältnisse eines Wildbachs gemacht habe, fand ich diese Erläuterungen sehr interessant. Insgesamt ist dieses Buch ein unterhaltsamer und spannender Krimi, allerdings nur etwas für Fans des regionalen Wohlfühlkrimis!

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  • Leserunde zu "Schwindelfrei ist nur der Tod" von Jörg Maurer

    Schwindelfrei ist nur der Tod
    LaMargarita

    LaMargarita

    Seid ihr schwindelfrei? Jetzt geht es hoch hinaus! Der Bestseller-Autor Jörg Maurer schickt den Kommissar Hubertus Jennerwein auf die Gipfel rund um einen idyllischen Kurort, auf der Suche nach einem verschwundenen Heißluftballon. Doch in „Schwindelfrei ist nur der Tod“ scheint der Kult-Kommissar nicht ganz er selbst zu sein und schon bald drohen seine Geheimnisse ihn einzuholen. In dem spannenden Alpenkrimi lernen wir Jennerwein von einer ganz neuen Seite kennen...  Mehr zum Inhalt:Hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort schwebt ein Heißluftballon. Plötzlich ist er verschwunden. Vom Winde verweht? Abgestürzt? Oder explodiert? Bei den Ermittlungen wirkt Kommissar Jennerwein merkwürdig abgelenkt. Seit langem besucht er heimlich einen mysteriösen Unbekannten im Gefängnis. Was hat der verbrochen? Als der Unbekannte im Kurort auftaucht, droht plötzlich Jennerweins ganze Existenz wie ein Ballon zu zerplatzen… LeseprobeZum Autor:Jörg Maurer wurde 1953 im bayerischen Oberland, hart an der österreichischen Grenze geboren. Er verließ Garmisch-Partenkirchen nach der Schulzeit, um in München Anglistik, Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie zu studieren. Nachdem er seine Magisterarbeit über Arno Schmidt abgeschlossen hatte, war er einige Jahre lang Lehrer für Deutsch und Englisch. Und zwar gerne. Zur gleichen Zeit entwickelte er das kultur-satirische Kabarett, weil er sich mit dem Bierernst, der in der Literatur- und Musikszene so oft vorherrscht, nie anfreunden konnte. Und ganz privat liebt er die Kochkunst und liest Unmengen an Büchern. Für die Kunst- und Kulturzeitschrift MUNDUS schreibt er Satiren rund um die Welt der Malerei. Zusammen mit dem FISCHER Scherz Verlag verlosen wir 25 Exemplare von „Schwindelfrei ist nur der Tod“ an Testleser, die sich gemeinsam mit Hubertus Jennerwein in luftige Höhen begeben wollen und Lust haben, sich in einer Leserunde über den spannenden Alpenkrimi auszutauschen. Bewerbt euch einfach über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet uns bis zum 24.04. in eurer Bewerbung die folgende Frage: Wo würdet ihr gerne mal in luftige Höhen aufsteigen und warum? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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  • Den Düwel ook, dat war knapp!

    Oberwasser
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    18. March 2016 um 16:25

    Durch Zufall in meiner Bücherei entdeckt und aus Krimi-Gründen zugegriffen, auch wenn das alberne Cover nicht mein Fall ist. Dies ist mein erster Roman mit Kommissar Jennerwein, es gibt mittlerweile neun Bücher mit ihm.   Der Auftakt ist – ja was eigentlich? Eine Regie-Anweisung? Ein Drehbuch? Mmh, seltsam. Ein wahrlich ungewöhnlicher Anfang und dann geht es spannend weiter. Ein Liebespärchen beobachtet ein Verbrechen und schweigt. Ein Mann wird irgendwo gefangen gehalten und gefoltert. In Fes findet ein Schüler eine seltsame Münze. Der Manager eine Firma betreibt Extrem-Kanusport in der Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein und sein Team haben einen Auftrag unter Paragraf 353b STGB (Verletzung Dienstgeheimnis) „strengste Geheimhaltung“ und müssen dafür ein fingiertes Verbrechen inszenieren.   Also, obwohl mit erheblichen Zweifeln begonnen, hatte mich die Geschichte und der Erzählton gleich gepackt. Mit den Kapiteln wechselt die Szenerie, der Leser lernt das Team Jennerwein, das Liebespärchen, den Gefolterten, einen Manager und einen Schüler mit Faible zur Kryptologie kennen. Fast jedes dieser Kapitel lässt einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück und am Schluss wurde es so spannend, dass ich mich beim Lesen fast „überschlagen“ habe, weil ich immer schneller mit dem Lesen wurde, um zu erfahren, was passiert.   Dennoch gab es ein paar Ungereimtheiten, über die ich hinweglesen konnte. Zum Beispiel fragte ich mich, wie die Verbrecher in die Höhle und wieder hinaus kamen und überhaupt, was sie dort lagerten? Warum war diese Höhle so wichtig? Oder: Wieso hatte eines der Skelette in der Höhle eine zu einem Drittel abgetrennte Schädeldecke?   Fazit: Dieser Krimi ist eine Art Wohlfühl-Krimi mit einem sehr unterhaltsamen Erzählstil. Auch wenn die Figuren in diesem Band eher blass waren. Damit meine ich, ich konnte sie mir nicht im Kopf vorstellen, wie sie aussahen und sie nur wenig charakterisieren. Das finde ich schade, aber vielleicht wurden diese Details in den ersten drei Büchern, die ich nicht gelesen habe, beschrieben. Auf alle Fälle möchte ich jetzt auch noch die anderen Bände lesen.     Kommissar Jennerwein Band 1 Föhnlage Band 2 Hochsaison Band 3 Niedertracht Band 4 Oberwasser Band 5 Unterholz Band 6 Felsenfest Band 7 Der Tod greift nicht daneben Band 8 Schwindelfrei ist nur der Tod Band 9  

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  • Mit Reynolds oberhalb des Wassers

    Oberwasser
    jeanne1302

    jeanne1302

    16. October 2015 um 15:18

    In seinem vierten Roman muss Kommissar Jennerwein das Verschwinden von zwei BKA Beamten verdeckt aufklären und deren Tod möglichst verhindern. Es ist immer gut, vor dem vierten Roman zumindest den ersten gelesen zu haben, damit man die Protagonisten schonmal kennt, denn neben dem Kommissar und seinem Team, hat auch das Bestatterehepaar Grasegger aus dem ersten Roman hier wieder eine Rolle. Die Geschichte ist - wie gewohnt von Jörg Maurer - mit makaberer Situationskomik gespickt, bei der der Leser sich schwer entscheiden kann, ob er nun völlig perplex kurz die Lektüre unterbricht oder einfach loslacht oder beides. Dann muss er einfach wissen, wie es weitergeht und blättert gern auch mal ein paar Seiten vor, was er ja - um die Spannung zu erhalten - eigentlich gar nicht tun sollte. Und bis über die Hälfte des Buches hinweg fragt er sich, was zum Kuckuck dieser durchgeknallte, kanufahrende Borderliner und der münzinteressierte Internetfreak mit den Ermittlungen zu tun haben. Aus den völlig unabhängig voneinander erzählten Geschichten, die erstmal für Verwirrung sorgen,  entsteht langsam ein unheilvoller Cocktail aus unglücklichen Verstrickungen mit synchroner Verbundenheit. Ich hatte nicht nur eine spannend-vergnügliche Unterhaltung, sondern auch einwenig Heimatkundeunterricht und einen lehrreichen Ausflug in die Naturwissenschaften (Reynolds-Zahl -  Wasserstrudel und Strömungsverhalten)

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  • Die Höllentalklamm und der Wilderer

    Oberwasser
    sommerlese

    sommerlese

    Krimiautor "*Jörg Maurer*" schrieb mit "*Oberwasser*" seinen vierten Fall für Kommissar Jennerwein. Der Alpenkrimi erscheint im "*Fischer Verlag*". In einem idyllischen alpenländischen Kurort verschwinden nach einem Einsatz zwei verdeckte Ermittler des BKA. Polizeioberrat Dr. Rosenberger setzt Kommissar Jennerwein und sein Team auf die Spur und wünscht eine verdeckte Ermittlung, denn er befürchtet einen Maulwurf in den Reihen des BKA. Um die Bevölkerung von der eigentlichen Ermittlung abzulenken, spielt Jennerweins Truppe eine fingierte Jagd nach einem Wilderer vor. Dieses ist mit reichlich Aufregung verbunden. Was verbirgt die legendere Höllentalklamm und was hat die seltene Münze aus einem Marokkobasar mit dem Fall zu tun? Dieser mittlerweile vierte Fall Jennerweins ist eine gelungene Mischung von schrägen Personen, intelligentem Wortwitz und alpenländischem Flair. Wortfindungsprobleme hat Jörg Maurer ganz sicher nicht, so wie er formulieren kann, schafft er eher neue Worverbindungen und erstaunt mit vielen humorvollen Details seiner Wortspielereien. Die Handlung stützt sich auf die Darstellung mehrerer Stränge, die Jennerwein, seine Kollegen, ein paar Abiturienten im Urlaub in Marokko, eine Gaunerbande, ein Ganovenpaar und einen bessessenen Kajakfahrer in Szene setzen. Durch die Fülle an Handlungsorten und Informationen gerät der eigentliche Fall manchmal ins Abseits, doch es bildet sich allmählich ein Gesamtbild, die Teile fügen sich schliesslich harmonisch ineinander. Mir hat besonders die Darstellung der menschlichen Reaktionen, der Wortwitz und die bayrische Mundart gefallen. Nebenbei erfährt man als Leser auch noch Interessantes über die Höllentalklamm und die sogenannten Reynolds-Strudel. Ein spannender Alpenkrimi mit schrägen Figuren und allerlei Wortwitz, dessen skurrile Art und Weise für ausgezeichnete Unterhaltung sorgt.

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  • eBook Kommentar zu Oberwasser von Jörg Maurer

    Oberwasser
    kloster r

    kloster r

    via eBook 'Oberwasser'

    jo sakrisch guat

    • 2
    Carsten

    Carsten

    28. August 2015 um 08:35 via eBook 'Oberwasser'
  • Wieder mal ein herrlich erfrischender Jennerwein-Krimi

    Oberwasser
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    02. June 2015 um 04:34

    Dieses Mal müssen die Ermittler um Kommissar Jennerwein verdeckt ermitteln. Im idyllischen alpenländischen Kurort, der nicht weiter genannt werden soll wurde ein BKA-Team versetzt. Allerdings sind zwei Mitglieder spurlos verschwunden. Polizeioberrat Dr. Rosenberger - Jennerweins Vorgesetzter - vermutet, dass sich in der Gruppe ein Verräter befindet. Diesen gilt es nun aufzuspüren. Allerdings dürfen Jennerweins Ermittlungen nicht öffentlich werden, daher fingiert das Team einen Mordfall im Alpenort. Die dortige Bevölkerung ist somit "gefüttert" und kann sich ihren Spekulationen hingeben. Während die Ansässigen abgelenkt sind, können die Ermittler ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen...so sieht es eigentlich der Plan vor. Aber alles kommt anders als Gedacht. Letztendlich werden mehrere Verbrechen aufgedeckt. Wie trägt eine alte Silbermünze zu dem Fall bei? Was hat es mit der Flößer-Legende, die im Ort erzählt wird, auf sich? Gibt es dort Höhlenmenschen? All diese Fragen gilt es zu beantworten. Der Krimi ist wieder einmal herrlich erfrischend geschrieben. Maurer legt sämtliche Spuren und führt den Leser in die Irre. Man verdächtigt laufend eine andere Person des Verrats. Ich finde, das ist ihm gut gelungen. Die Kapitelunterteilung ist optimal, sodass man jederzeit die Lektüre unterbrechen kann. Überdies wird der gesamte Text durch zahlreiche Idiome und Zynismus/ schwarzen Humor aufgelockert. ("Imuassaufsheissl!") Somit ergibt sich ein wunderbares Leseerlebnis. Allerdings muss ich anmerken, dass ich Swoboda irgendwie vermisst habe :D Laufend habe ich mich gefragt, wann er denn auftaucht und in welchen Angelegenheiten er dieses Mal die Finger hat. Aber immerhin kehrt die Bestatterfamilie Grasegger zurück - womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte... "Es kommt eben immer alles anders als man glaubt". Mit diesen Worten schließe ich ab und bestell nun gleich Jennerweins 5. Fall "Unterholz" :)

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  • Verdeckter Einsatz

    Oberwasser
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    18. September 2014 um 18:37

    Ein verdeckter Ermittler des BKA verschwindet spurlos. Kommissar Jennerwein und sein Team werden mit den Ermittlungen beauftragt. Wie stellt man das aber in einem idyllischen bayrischen Kurort an, ohne die Tarnung auffliegen zu lassen? Am besten dadurch, indem man vorgibt, einem Wilderer nachzustellen! Die Spur führt in die düstere, legendenumwobene Höllentalklamm.  Aber was hat der 19-jährige Student, der in Marokko eine seltsame Münze findet, mit dem ganzen Fall zu tun? Der vierte von mittlerweile sechs Fällen lebt von skurrilen Personen, intelligentem Wortwitz und urwüchsig bayrischem Flair. Das allzu Menschliche führt eben oft zu den merkwürdigsten Verwicklungen! Dazu wird geschickt einiges an Fachwissen eingestreut. Über Reynolds-Strudel wusste ich z.B. vorher nichts ... Der Fall selbst gerät manchmal ob der vielen abstrusen Dialoge und Beschreibungen ein wenig aus dem Blickfeld und am Ende blieben für mich ein paar wichtige Fragen offen.  Fazit: Skurrile Geschichte für alle, die eher Wortwitz als Thrillerspannung mögen! 

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  • Kommissar Jennerwein und die ganz bösen Jungs

    Oberwasser
    Leilani

    Leilani

    14. May 2013 um 09:46

    Ich bin ein großer Fan von Kommissar Jennerwein und seinem Team, trotzdem muss ich sagen, dass mir dieser Band von allen bisher erschienenen am wenigsten gefallen hat (trotzdem immer noch besser als viele andere Bücher!). Die Story ist nach meinem Empfinden etwas arg weit hergeholt und eher Verschwörungstheorie als Krimi.

  • Oberwasser

    Oberwasser
    Ritja

    Ritja

    08. April 2013 um 18:42

    Mit Jennerwein auf Verbrecherjagd zu gehen, macht einfach nur Spaß und schafft ein entspanntes (trotz Krimi) Lesevergnügen. Wer Jennerwein kennt, weiß, dass er manchmal etwas anders als die Anderen ist. Er hat so seine ganz eigenen Methoden die Verbrechen anzupacken und wenn er sich einmal festgebissen hat, gibt es kein Entrinnen mehr. Sein Team ist stets an seiner Seite und erträgt mit stoischer Gelassenheit seine Macken, denn sie wissen seine Ideen und Einfälle haben schon so manchen verzwickten Fall (siehe Jennerwein 1-3) geknackt. Diesmal wird es aber so richtig brenzlig und kalt und nass. Doch das macht die ganze Geschichte umso spannender und interessanter.  Es gibt mehrere Handlungsstränge, die vielleicht anfangs etwas irritieren. Doch zum Ende zu verstricken sich die Handlungen immer mehr und so langsam kommt dann Licht ins Dunkel. Die Charaktere baut Jörg Maurer weiter aus und gibt ihnen immer mehr "Leben". Der bekannte Humor ist natürlich auch wieder dabei und stellenweise auch schwarz, aber trotzdem oder gerade deshalb gut. Herrlich lachen konnte ich über den eingeschobenen Briefwechsel zwischen Herrn POM Hölleisen und Franz Himpsel, Sachbearbeiter in der Verwaltung. Herr Hölleisen versucht hier seine Leberkäsesemmeln als "Sonderausgaben im laufenden Einsatz" abzusetzen. Und damit man nicht vergisst in welcher Region man sich mit seinen Ermittlern befindet, bekommt man gelegentlich noch einen feinen tiefsten bayrischen Dialekt serviert mit vielen einzelnen Buchstaben und Apostrophen und eigenwilligen (für Nichtbayern) Wörtern. Die Geschichte ist spannend, witzig, etwas schräg und abenteuerlich und einfach nur gut zu lesen. Für mich ein schöner Regionalkrimi. Ich freue mich auf Band 5.

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  • Hier und da etwas zu skurril

    Oberwasser
    pelznase

    pelznase

    27. March 2013 um 15:34

    Als ich las, dass ein neuer “Kommissar Jennerwein”-Krimi erscheinen würde, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn bislang haben mir diese Krimis sehr gut gefallen. Deshalb war das Buch in dem Moment gekauft als ich es bei Thalia entdeckte. Wenige Tage später hatte ich auch schon die Nase drin. Grundsätzlich hat mir “Oberwasser” wieder prima gefallen. Die Charaktere sind mir mittlerweile vertraut geworden und diese Mischung aus cleveren Kommissaren, einer sehr bodenständigen Psychologin und den sehr folkloristisch erdachten Polizisten am Ort ist jedes Mal wieder reizvoll und ausgesprochen spaßig. Auch der Fall ist nicht verkehrt. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass in diesem bayerischen Nest offenbar alles haust und Geschäfte betreibt, was das internationale Schwerverbrechen auffahren kann. Dieses Mal streckt es seine Klauen sogar  in die Reihen des BKA aus. Ein BKAler ist verschwunden, und Jennerwein und seine Kollegen bekommen den Auftrag, ihn wiederzufinden und den Grund für das Verschwinden aufzuklären. Davon dürfen die Einwohner des Ortes natürlich nichts mitbekommen, ansonsten könnte es zu Unruhe kommen und vor allem auch dazu, dass die Verbrecherbande Wind davon bekommt, dass man ihr auf der Spur ist. Die Lösung: man konstruiere einen öffentlichkeitstauglichen weiteren Fall. Hier den um einen Wilderer. Man schicke einen “Schauspieler” dafür ins Rennen und beauftrage die Ermittler damit, vordergründig nach dem Wilderer zu jagen. Das klingt unterhaltsam und das ist es zweifelsfrei auch. Mir haben diese Episoden oft mehr Spaß bereitet als der tatsächliche Fall. Allerdings ist das Geschehen und das Gewese um diesen Wilderer selbst für die humorigen “Jennerwein”-Krimis etwas  weit hergeholt. Ich will gerne glauben, dass die Polizei bei Bedarf solche Vordergrund-Fälle einsetzt um von den richtigen Ermittlungen abzulenken, doch in diesem Falle wird für meinen Geschmack etwas übertrieben. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, die cleveren Ermittler machen sich gut zum Deppen. Der Fall um den verschwundenen BKAler bleibt glücklicherweise immer im Mittelpunkt und der ist wirklich spannend und intelligent angelegt. So wechselt die Geschichte immer mal wieder den Blickwinkel. Meistens ist man mit Jennerwein und seinen Kollegen “unterwegs”, dann begleitet man einen jungen Abiturienten, der im Urlaub einen besonderen Fund gemacht hat, ihm auf den Grund gehen möchte und sich damit ins Schussfeld der Verbrecher manövriert. Dann widerum erhält man  Einblicke hinter die Fassade so unschuldig wirkender Dorfbewohner, von denen aus auch eine Verbindung zu Jennerweins Falls besteht. Mitermitteln ist bei diesem Krimi -genau wie bei den Vorgängern- eher schwierig bzw man muss schon ein geübter Krimileser sein. Es bleibt aber übersichtlich, so dass man den Ermittlungen gut folgen und den Zusammenfluss der Handlungsstränge nachvollziehen kann. Wie man es von Jörg Maurers Krimis gewöhnt ist, ist “Oberwasser” mit sehr viel Lokalkolorit und der damit  einhergehenden Komik gewürzt. Mit den Bergnamen und den Bergstandorten tue ich mich zwar selbst beim vierten Buch noch schwer, aber diese Schilderungen der Gegend und Nennung der Berge und Ortschaften vermittelt einem den Eindruck, man stehe ebenfalls mitten im Werdenfelser Land. Das bringt Alpen-Atmosphäre rein, und regionaler als die “Jennerwein”-Krimis geht es kaum. Der Witz der Geschichte rührt im Wesentlichen von Jörg Maurers feinem Blick auf die Einheimischen und ihre Eigenarten her, die er amüsant in Worte fasst. Ich kann darüber jedes Mal mindestens schmunzeln, oft auch lachen. Und obwohl mir solche Eigenarten in der Realität eher weniger sympathisch sein würden, erscheinen mir die Leute in der Geschichte genau deshalb als liebenswert. Diese Kauzigkeit ist eben auch ein Merkmal dieses Genres. Jörg Maurers Krimis sind nicht so leicht zu lesen, wie man es angesichts des Humors und der interessanten Handlung vielleicht denkt. Er schreibt sprachlich sehr gewitzt und intelligent, und da sollte man ganz bei der Sache sein um stets durchzublicken und es genießen zu können. Es lohnt sich in jedem Fall und so nehme ich mir für diese Krimis immer gerne etwas mehr Zeit. Man muss sie einfach in Gänze auskosten. Wer mich ein wenig kennt, der ahnt schon: ich bin schrecklich verliebt in dieses Cover. Das Eichhörnchen ist einfach  goldig, wie es in “Seenot” auf dem durchlöcherten Wildererhut im Wasser treibt. Niedlich und witzig. Das seetüchtige Kerlchen mit dem buschigen Schwanz begegnet einem außerdem an jedem Kapitelanfang unten auf der Seite. Mit etwas Überlegung kann man sogar eine Verbindung zwischen Motiv und Geschichte herstellen. Eichhörnchen und Hut für die “Wilderer-Show” und die Berge und das Wasser für den Fall um den verschwundenen BKAler. Im Buch lag übrigens dieses goldige Lesezeichen, das ich gerne benutzt habe und sicher behalten werde Fazit: Für meinen Geschmack wurde bei dieser Geschichte ein wenig übertrieben in Sachen Skurrilität. Dies betrifft  glücklicherweise den vorgeschobenen Fall um den Wilderer und dem sehe ich das nach. Immerhin ist er nur eine Farce. Der Fall um den verschwundenen BKAler ist dagegen clever aufgezogen und spannend. Und das Ende reicht manchem Krimi mit Actioneinschlag zur Ehre. In Summe also ein klein wenig schwächer als die drei Bände zuvor, aber immer noch ein feines Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Oberwasser" von Jörg Maurer

    Oberwasser
    Dunkelblau

    Dunkelblau

    28. February 2013 um 08:19

    Die Idylle in dem kleinen Alpenkurort täuscht. Hinter den Kulissen ist das Dort ein Treffpunkt für das internationale Verbrechen, weswegen das BKA vor Ort undercover ermittelt. Bald werden zwei BKA Beamte vermisst und Kommissar Jennerwein und Team werden auf den Fall angesetzt. Auch sie sollen geheim ermitteln, damit die BKA Operation nicht gestört wird. Deshalb „erfinden“ sie ein Wilderer, der sein Unwesen im Kurort treibt, um unauffällig Fragen in der Bevölkerung stellen zu können. Lange gibt es keine heiße Spur aber dann folgt das große Showdown im Höllentalklamm... Ich war als Nordlicht wirklich positiv überrascht von diesem Krimi. Die Geschichte ist recht spannend aber auch amüsant. Über die skurrilen Charaktere musste ich zum Teil sehr schmunzeln, auch wenn mich die vielen Namen und Nebenhandlungenerst etwas verwirrt haben. Einen eindeutigen roten Faden gibt es nicht, was mich aber nicht stört. Wer gegen bayrischen Lokalkolorit nichts einzuwenden hat und den Krimi nicht 100 % ernst nimmt, der ist mit Jörg Maurer und seinem Kommissar Jennerwein sehr gut beraten.

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  • Leserunde zu "Oberwasser" von Jörg Maurer

    Oberwasser
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Unsere LovelyBooks Lesechallenge geht in die dritte Runde! Jeden Monat diskutieren wir über ein vorher festgelegtes Buch und es gibt neben monatlich 50 Leseexemplaren tolle Preise zu gewinnen. Alle Informationen dazu findest Du hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Das Buch des Monats März ist "Oberwasser" von Jörg Maurer: Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudeln. Das Buch ist der inzwischen vierte Fall der Alpenkrimi-Reihe von Jörg Maurer - alle Krimis können aber selbstverständlich auch einzeln und unabhängig voneinander gelesen werden. Hast Du Lust dabei zu sein, tolle Aufgaben zu lösen und Dich zum fleissigsten Mitglied auf der Challengeliste hochzuarbeiten? Nimmst Du die Herausforderung an? Dann melde Dich gleich in diesem Unterthema an und nimm dabei auch an der Verlosung von 50 Leseexemplaren von "Oberwasser" teil! (Bewerbungsfrist läuft bis einschliesslich 07. März 2012)

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    • 1337
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    05. February 2013 um 12:38
  • Rezension zu "Oberwasser" von Jörg Maurer

    Oberwasser
    Eternity

    Eternity

    05. February 2013 um 12:06

    Ich bin immer wieder fasziniert davon, dass Jörg Maurer so viele Handlungsstränge inszinieren kann, ohne den Überblick zu verlieren! Man liest das Buch und hat sehr viele Ansatzpunkte, wo man sich stetig fragt, wie das denn bitteschön alles zusammenhängen soll...!? Und am Ende ergibt alles Sinn, überhaupt keine Frage! Wahnsinn, im wahrsten Sinne des Wortes! Ich kann Jörg Maurer richtig gut leiden und schon das Interview in der Innenseite des Covers ließ mich schmunzeln. Ich würde wahrscheinlich aus dem Lachen nicht mehr herauskommen, würde man diesen Mann einen Tag lang begleiten: eine Idee jägt die Nächste, eine skurriler als die andere, jeder Witz toppt den Letzten. Und genau so ist auch sein vierter Romant um Kommissar Jennerwein und sein Team. Dieses Mal haben sie einen "internen" Fall zu lösen, bei dem höchste Geheimhaltung gefragt ist. Einfach herrlich, was sich der etwas andere Kommissar dafür einfallen lässt!

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