Oberwasser

von Jörg Maurer 
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Oberwasser
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Positiv (133):
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Ziemlich ernst und düster

Kritisch (18):
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Es trifft einfach nicht meinen Humor. Das "halbe" Dorf wird namentlich erwähnt und viele Handlungsstränge bleiben liegen.

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Inhaltsangabe zu "Oberwasser"

Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall

Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudeln…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512904
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:21.02.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.02.2012 bei Argon erschienen.

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    KatjaGrafvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ziemlich ernst und düster
    Wenig Humor - viel Krimi

    Diesmal fehlte mir ein wenig der Humor. Brillant und intelligent geschrieben, wie alles von Jörg Maurer, jedoch diesmal kam für meinen Geschmack der Seitenhieb auf die bayrischen Lederhosen und Trachtenfanatiker etwas zu kurz. 

    Die Story um die Höllenklamm fand ich etwas zäh, und teilweise zu grausam. Die Handlung spielt oft 

    Nachts in einem idyllischen Kurort in den Alpen. Kommissar Jennerwein soll einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, er forscht in einer dunklen Schlucht und wird bald selbst zum Vermissten. 

    Mir war es etwas zu grausig. Abseits der sonstigen Bücher der Reihe. Trotzdem ein großartiges Lesevergnügen.

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    LEXIvor 5 Monaten
    Der Jennerwein jagt einen Wilderer

    Der Jennerwein jagt einen Wilderer

    „Das Loisachtal ist bestens geeignet, jemanden spurlos verschwinden zu lassen!“ (Hubertus Jennerwein) - - - „Alte Spurensicherer-Weisheit: Ganz spurlos verschwindet nichts und niemand!“ (Hansjochen Becker, Kriminaltechniker)

    Im vorliegenden vierten Band der wunderbaren Alpenkrimi-Reihe um den Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein liefert der Autor seinen Lesern diesmal eine beträchtliche Anzahl verschiedener Handlungsstränge, die allesamt erst nach und nach aufgerollt werden.

    Gleich zu Beginn beobachtet das heimliche Liebes- bzw. Fremdgängerpaar Veronika Holzmayer und Rudi Mühlriedl eine brutale Szene auf einem alten Autofriedhof, wo ein lebloser Körper von finsteren Gestalten in den Kofferraum eines Wracks gehievt wird.

    An einem weiteren Handlungsschauplatz steht ein Folteropfer im Mittelpunkt des Geschehens, wobei es anfangs weder Hinweise auf dessen Identität, noch auf die Lokalität seines Gefängnisses gibt.

    Ein leitender Konzernmitarbeiter namens Konrad Finger lebt im bayrischen Kurort sein Faible für Wildwasser-Kanufahrten aus und kommt dadurch einer höchst gefährlichen Organisation in die Quere.

    Der Abiturient Oliver Krapf macht mit einigen Klassenkameraden Urlaub in Fès und entdeckt bei einem Händler eine ganz besondere Münze mit geheimnisvollen Schriftzeichen. Die Neugier und der jäh erwachte Jagdeifer des Technikfreaks veranlassen ihn, seinen Urlaub kurzerhand abzubrechen und sich zuhause intensiv seinen Recherchen zu widmen. Doch der intelligente junge Mann hat hierbei leider nicht berücksichtigt, dass er im Internet deutliche Spuren seiner Suche hinterlässt.

    Auch von vier Verbrechern namens Arri, Boris, Wanda und Nadja droht Gefahr, das Quartett taucht immer wieder überraschend auf und agiert mit professioneller Kaltblütigkeit.

    Peter Hartl ist ein sturer und rebellischer Einheimischer, der das Prozessieren zu seinem Hobby zählt und im Kurort als äußerst sturer Mann bekannt ist. Auf seinem Anwesen scheint irgendetwas faul zu sein, und Jennerwein würde zu gerne wissen, worum es sich hierbei handelt.

    Letztendlich wurden acht verdeckte Ermittler des BKA in den bayrischen Kur- und Heilort eingeschleust, die gegen das organisierte Verbrechen ermitteln. Als jedoch zwei dieser Profis spurlos verschwinden, ist rasches Handeln angesagt. Hubertus Jennerweins Vorgesetzter, Polizeioberrat Dr. Rosenberger, ruft seinen fähigsten Ermittler auf den Plan.

    Und so beginnen Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele, Nicole Schwattke, Hansjochen Becker und Dr. Maria Schmalfuß unter der Leitung des ruhigen und etwas eigenbrötlerischen Kommissar Jennerwein mit ihrer Arbeit, die sich diesmal ein wenig komplizierter darstellt. Das Team wird zudem erstmal auch um einen tierischen Ermittler aufgestockt – Polizei-Spürhund „Fritz“ wird als Meister seines Faches für die Suche nach den beiden vermissten BKA-Beamten eingesetzt.

    Neben dem bereits aus den Vorgängerbüchern altbekannten Kernteam tauchen auch der rebellische Ortspolitiker Toni Harrigl und Nicole Schwattkes Ehemann Florian Beerschnauz „Schnäuzchen“ in kleinen Nebenrollen im Buch auf. Zu meinem großen Vergnügen kehren die ehemaligen Bestattungsunternehmer Ignaz und Ursel Grasegger aus ihrem italienischen Exil in die Heimat zurück und scheinen schon wieder irgendetwas auszuhecken.

    Wie auch in den vorherigen Bänden haben mir der einnehmende und lockere Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik ausgezeichnet gefallen. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge erhielt das Buch einen durchgehend hohen Spannungsbogen. Am Schauplatz Höllensteinklamm erfährt man zudem interessante Details über den Wildwassersport, speziell über die Strömungslehre und die sogenannten „Reynolds’schen Strudel“. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus den Vorgängerkrimis bekannten Figuren sorgte in Kombination mit dem Kriminalfall für großes Lesevergnügen.

    Ich kann „Oberwasser“ aus der Feder des bayrischen Krimiautors Jörg Maurer jedem Liebhaber von Regionalkrimis als sehr unterhaltsamen Kriminalroman mit sympathischem Ermittler, interessantem Plot und einer großen Menge Humor weiterempfehlen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, mich ausgezeichnet unterhalten und für spannende und zugleich auch amüsante Momente gesorgt.

    Ich freue mich bereits auf den fünften Band dieser Reihe!


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    dru07vor einem Jahr
    Spannender Alpenkrimi

    Kommissar Jennerwein und sein Team bekommen den Auftrag, zwei verschwundene BKA-Ermittler, in einem idyllischen Kurort zu suchen. Das Problem daran ist, sie müssen es heimlich tun, um eine verdeckte Ermittlung nicht zu gefährden. Um die BKA-Ermittler suchen zu können, suchen sie offiziell einen Wilderer. Eine spannende suche nach den Ermittlern und eine lustige „Jagd“ auf den Wilderer beginnt.

     

    Dies war mein erstes Buch von Kommissar Jennerwein. Am Anfang hab ich mich mit den vielen Namen und den vielen Erzählsträngen schwer getan. Bin aber dann doch noch gut in die Geschichte kommen und sie konnte mich packen, so dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich fand Jennerwein und sein Team toll, habe auch noch ein andres Buch von Jennerwein zu lesen und bin ganz gespannt, was für ein neuer Fall diesmal auf ihn und sein Team wartet.

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    Knihomols avatar
    Knihomolvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es geht...
    Besser als die ersten Bücher

    Das Buch ist besser, als die ersten Bücher. 


    Was ich allerdings nicht nach vollziehen kann, dass ein Buch gedruckt wird, wo man Begriff "Tschechei" verwendet. Dies war Hitlers Schimpfwort. So bezeichnete er das Land, dass er überfallen und zum "Protektorat Böhmen und Mähren" erklärt hat. Heute verwendet man "Tschechien" oder "Tschechische Republik". 

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    Pippo121s avatar
    Pippo121vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvoll, urig und spannend!
    Urbayrisch, unterhaltsam und dennoch spannend!

    Kommissar Jennerwein ermittelt in seinem vierten Fall und hat es diesmal mit dem mysteriösen Verschwinden zweier BKA-Beamten zu tun. Da die beiden Beamten während einer verdeckten Ermittlung verschwunden sind, darf Jennerweins Team nicht offen ermitteln sondern muss einen Vorwand für ihre Tätigkeiten im Kurort schaffen: So wird ein Wilderer-Jäger Konflikt inszeniert um die Bevölkerung bei Laune zu halten. Ehe man sich versieht, befindet sich Jennewein in einem Wettlauf gegen die Zeit! Wird er die beiden Beamten noch rechtzeitig finden?

    Jörg Maurers Schreibstil ist einzigartig: humorvoll, verspielt und urbayrisch. Während dem Lesen fühlt man sich den Oberbayern derart verbunden, dass man am liebsten das Dirndl aus dem Kleiderschrank hervorzaubern würde. Doch neben dem ausgereiften Lokalkolorit spart der Autor nicht an Spannung und liefert stets wohldurchdachte, ungewöhnliche Mordfälle. Es handelt sich hier um einen Wohlfühlkrimi, denn Jörg Maurer verpackt die gruseligsten Szenarien in eine solch urkomische, bayrische Atmosphäre, dass man diese Verbrechen mit einer gewissen Leichtigkeit nimmt.

    Die Handlung an sich ist schlüssig und logisch aufgebaut. Jennerwein und sein Team ermitteln gewohnt sorgfältig und auf ihre eigene, unnachahmliche Art und Weise. Zum Schluss bleiben viele Fragen offen, doch der Leser kann sich eigentlich alles zusammenreimen, wenn er es denn möchte. Die drei verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende gekonnt miteinander verbunden und runden die Geschichte harmonisch ab.

    Die Natur und das Dorfleben werden wie immer sehr anschaulich beschrieben und die vielen bayrischen Einwürfe verleihen dem Buch einen ganz besonderen Charme. Die verschiedenen Protagonisten, allen voran Jennerwein, werden anschaulich beschrieben und treiben das Buch stetig voran. Besonders auffällig ist auch diesmal das Bestatterpärchen, das seine kriminellen Aktivitäten mit Charme und Witz herunterspielt und fröhlich mit einem Mafiaboss kommuniziert. Die Stimmung dieser Alpenkrimis ist einfach zum Schießen und zieht den Leser sofort in ihren Bann.

    Des Weiteren war es durchaus lehrreich, die Besonderheiten der Strudel und der Reynolds-Zahl etc. zu entdecken. Obwohl ich mir noch nie Gedanken über die diversen Strömungsverhältnisse eines Wildbachs gemacht habe, fand ich diese Erläuterungen sehr interessant.

    Insgesamt ist dieses Buch ein unterhaltsamer und spannender Krimi, allerdings nur etwas für Fans des regionalen Wohlfühlkrimis!

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolut spannendes Finale in der Höllentalklamm ! Den Düwel ook, dat war knapp!
    Den Düwel ook, dat war knapp!

    Durch Zufall in meiner Bücherei entdeckt und aus Krimi-Gründen zugegriffen, auch wenn das alberne Cover nicht mein Fall ist. Dies ist mein erster Roman mit Kommissar Jennerwein, es gibt mittlerweile neun Bücher mit ihm.

     

    Der Auftakt ist – ja was eigentlich? Eine Regie-Anweisung? Ein Drehbuch? Mmh, seltsam. Ein wahrlich ungewöhnlicher Anfang und dann geht es spannend weiter. Ein Liebespärchen beobachtet ein Verbrechen und schweigt. Ein Mann wird irgendwo gefangen gehalten und gefoltert. In Fes findet ein Schüler eine seltsame Münze. Der Manager eine Firma betreibt Extrem-Kanusport in der Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein und sein Team haben einen Auftrag unter Paragraf 353b STGB (Verletzung Dienstgeheimnis) „strengste Geheimhaltung“ und müssen dafür ein fingiertes Verbrechen inszenieren.

     

    Also, obwohl mit erheblichen Zweifeln begonnen, hatte mich die Geschichte und der Erzählton gleich gepackt. Mit den Kapiteln wechselt die Szenerie, der Leser lernt das Team Jennerwein, das Liebespärchen, den Gefolterten, einen Manager und einen Schüler mit Faible zur Kryptologie kennen. Fast jedes dieser Kapitel lässt einen mit einem kleinen Cliffhanger zurück und am Schluss wurde es so spannend, dass ich mich beim Lesen fast „überschlagen“ habe, weil ich immer schneller mit dem Lesen wurde, um zu erfahren, was passiert.

     

    Dennoch gab es ein paar Ungereimtheiten, über die ich hinweglesen konnte. Zum Beispiel fragte ich mich, wie die Verbrecher in die Höhle und wieder hinaus kamen und überhaupt, was sie dort lagerten? Warum war diese Höhle so wichtig? Oder: Wieso hatte eines der Skelette in der Höhle eine zu einem Drittel abgetrennte Schädeldecke?

     

    Fazit:

    Dieser Krimi ist eine Art Wohlfühl-Krimi mit einem sehr unterhaltsamen Erzählstil. Auch wenn die Figuren in diesem Band eher blass waren. Damit meine ich, ich konnte sie mir nicht im Kopf vorstellen, wie sie aussahen und sie nur wenig charakterisieren. Das finde ich schade, aber vielleicht wurden diese Details in den ersten drei Büchern, die ich nicht gelesen habe, beschrieben. Auf alle Fälle möchte ich jetzt auch noch die anderen Bände lesen.

     

     

    Kommissar Jennerwein

    Band 1

    Föhnlage

    Band 2

    Hochsaison

    Band 3

    Niedertracht

    Band 4

    Oberwasser

    Band 5

    Unterholz

    Band 6

    Felsenfest

    Band 7

    Der Tod greift nicht daneben

    Band 8

    Schwindelfrei ist nur der Tod

    Band 9

     

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    jeanne1302s avatar
    jeanne1302vor 3 Jahren
    Mit Reynolds oberhalb des Wassers

    In seinem vierten Roman muss Kommissar Jennerwein das Verschwinden von zwei BKA Beamten verdeckt aufklären und deren Tod möglichst verhindern.


    Es ist immer gut, vor dem vierten Roman zumindest den ersten gelesen zu haben, damit man die Protagonisten schonmal kennt, denn neben dem Kommissar und seinem Team, hat auch das Bestatterehepaar Grasegger aus dem ersten Roman hier wieder eine Rolle.


    Die Geschichte ist - wie gewohnt von Jörg Maurer - mit makaberer Situationskomik gespickt, bei der der Leser sich schwer entscheiden kann, ob er nun völlig perplex kurz die Lektüre unterbricht oder einfach loslacht oder beides. Dann muss er einfach wissen, wie es weitergeht und blättert gern auch mal ein paar Seiten vor, was er ja - um die Spannung zu erhalten - eigentlich gar nicht tun sollte.


    Und bis über die Hälfte des Buches hinweg fragt er sich, was zum Kuckuck dieser durchgeknallte, kanufahrende Borderliner und der münzinteressierte Internetfreak mit den Ermittlungen zu tun haben.


    Aus den völlig unabhängig voneinander erzählten Geschichten, die erstmal für Verwirrung sorgen,  entsteht langsam ein unheilvoller Cocktail aus unglücklichen Verstrickungen mit synchroner Verbundenheit.


    Ich hatte nicht nur eine spannend-vergnügliche Unterhaltung, sondern auch einwenig Heimatkundeunterricht und einen lehrreichen Ausflug in die Naturwissenschaften (Reynolds-Zahl -  Wasserstrudel und Strömungsverhalten)

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungener Alpenkrimi mit ausgezeichnetem Erzählstil, könnte noch spannender sein!
    Die Höllentalklamm und der Wilderer

    Krimiautor "*Jörg Maurer*" schrieb mit "*Oberwasser*" seinen vierten Fall für Kommissar Jennerwein. Der Alpenkrimi erscheint im "*Fischer Verlag*".

    In einem idyllischen alpenländischen Kurort verschwinden nach einem Einsatz zwei verdeckte Ermittler des BKA. Polizeioberrat Dr. Rosenberger setzt Kommissar Jennerwein und sein Team auf die Spur und wünscht eine verdeckte Ermittlung, denn er befürchtet einen Maulwurf in den Reihen des BKA.
    Um die Bevölkerung von der eigentlichen Ermittlung abzulenken, spielt Jennerweins Truppe eine fingierte Jagd nach einem Wilderer vor. Dieses ist mit reichlich Aufregung verbunden.
    Was verbirgt die legendere Höllentalklamm und was hat die seltene Münze aus einem Marokkobasar mit dem Fall zu tun?
     
    Dieser mittlerweile vierte Fall Jennerweins ist eine gelungene Mischung von schrägen Personen, intelligentem Wortwitz und alpenländischem Flair.

    Wortfindungsprobleme hat Jörg Maurer ganz sicher nicht, so wie er formulieren kann, schafft er eher neue Worverbindungen und erstaunt mit vielen humorvollen Details seiner Wortspielereien.

    Die Handlung stützt sich auf die Darstellung mehrerer Stränge, die Jennerwein, seine Kollegen, ein paar Abiturienten im Urlaub in Marokko, eine Gaunerbande, ein Ganovenpaar und einen bessessenen Kajakfahrer in Szene setzen. Durch die Fülle an Handlungsorten und Informationen gerät der eigentliche Fall manchmal ins Abseits, doch es bildet sich allmählich ein Gesamtbild, die Teile fügen sich schliesslich harmonisch ineinander.

    Mir hat besonders die Darstellung der menschlichen Reaktionen, der Wortwitz und die bayrische Mundart gefallen. Nebenbei erfährt man als Leser auch noch Interessantes über die Höllentalklamm und die sogenannten Reynolds-Strudel.


    Ein spannender Alpenkrimi mit schrägen Figuren und allerlei Wortwitz, dessen skurrile Art und Weise für ausgezeichnete Unterhaltung sorgt.
     

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder mal ein gelungener Alpenkrimi. Maurer legt so viele irreführende Spuren...und dann kommt alles anders als gedacht :)
    Wieder mal ein herrlich erfrischender Jennerwein-Krimi

    Dieses Mal müssen die Ermittler um Kommissar Jennerwein
    verdeckt ermitteln. Im idyllischen alpenländischen Kurort, der nicht weiter
    genannt werden soll wurde ein BKA-Team versetzt. Allerdings sind zwei
    Mitglieder spurlos verschwunden. Polizeioberrat Dr. Rosenberger - Jennerweins
    Vorgesetzter - vermutet, dass sich in der Gruppe ein Verräter befindet. Diesen
    gilt es nun aufzuspüren. Allerdings dürfen Jennerweins Ermittlungen nicht
    öffentlich werden, daher fingiert das Team einen Mordfall im Alpenort. Die
    dortige Bevölkerung ist somit "gefüttert" und kann sich ihren
    Spekulationen hingeben. Während die Ansässigen abgelenkt sind, können die
    Ermittler ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen...so sieht es eigentlich der
    Plan vor. Aber alles kommt anders als Gedacht. Letztendlich werden mehrere
    Verbrechen aufgedeckt.

    Wie trägt eine alte Silbermünze zu dem Fall bei? Was hat es mit der Flößer-Legende,
    die im Ort erzählt wird, auf sich? Gibt es dort Höhlenmenschen?



    All diese Fragen gilt es zu beantworten.



    Der Krimi ist wieder einmal herrlich erfrischend geschrieben. Maurer legt
    sämtliche Spuren und führt den Leser in die Irre. Man verdächtigt laufend eine
    andere Person des Verrats. Ich finde, das ist ihm gut gelungen.

    Die Kapitelunterteilung ist optimal, sodass man jederzeit die Lektüre
    unterbrechen kann. Überdies wird der gesamte Text durch zahlreiche Idiome und
    Zynismus/ schwarzen Humor aufgelockert. ("Imuassaufsheissl!") Somit
    ergibt sich ein wunderbares Leseerlebnis.



    Allerdings muss ich anmerken, dass ich Swoboda irgendwie vermisst habe :D
    Laufend habe ich mich gefragt, wann er denn auftaucht und in welchen
    Angelegenheiten er dieses Mal die Finger hat. Aber immerhin kehrt die
    Bestatterfamilie Grasegger zurück - womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet
    hätte...



    "Es kommt eben immer alles anders als man glaubt". Mit diesen Worten
    schließe ich ab und bestell nun gleich Jennerweins 5. Fall
    "Unterholz" :)

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Skurril, intelligent, abgedreht - Jennerwein ermittelt wieder!
    Verdeckter Einsatz

    Ein verdeckter Ermittler des BKA verschwindet spurlos. Kommissar Jennerwein und sein Team werden mit den Ermittlungen beauftragt. Wie stellt man das aber in einem idyllischen bayrischen Kurort an, ohne die Tarnung auffliegen zu lassen?
    Am besten dadurch, indem man vorgibt, einem Wilderer nachzustellen!
    Die Spur führt in die düstere, legendenumwobene Höllentalklamm. 
    Aber was hat der 19-jährige Student, der in Marokko eine seltsame Münze findet, mit dem ganzen Fall zu tun?

    Der vierte von mittlerweile sechs Fällen lebt von skurrilen Personen, intelligentem Wortwitz und urwüchsig bayrischem Flair.
    Das allzu Menschliche führt eben oft zu den merkwürdigsten Verwicklungen!
    Dazu wird geschickt einiges an Fachwissen eingestreut. Über Reynolds-Strudel wusste ich z.B. vorher nichts ...
    Der Fall selbst gerät manchmal ob der vielen abstrusen Dialoge und Beschreibungen ein wenig aus dem Blickfeld und am Ende blieben für mich ein paar wichtige Fragen offen. 

    Fazit: Skurrile Geschichte für alle, die eher Wortwitz als Thrillerspannung mögen! 

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    DieBertas avatar
    Ist noch jemand interessiert an einer zusätzlichen Wanderrunde. Ich würde mein Buch zur Verfügung stellen.


    Die Regeln:

    1. Jeder behandelt das Buch so, als ob es das eigene wäre. 
    2. Jeder hat 2 Wochen Zeit das Buch zu lesen. Sollte es mal nicht reichen, dann bitte Bescheid sagen. Aber bitte nicht danach noch Wochen bunkern, da es den anderen gegenüber sonst nicht fair wäre!
    3. Bitte sagt Bescheid, wenn es angekommen und weiter geschickt worden ist. Es wäre nett, wenn der Zustand des das Buches dabei kurz beschrieben würde. Ich schicke es eigentlich "wie neu" - einmal gelesen los.
    4. Jeder fragt eigenständig den nächsten in der Liste nach der Adresse.
    5. Wenn das Buch verloren gehen sollte, dann teilen sich Absender und Empfänger die Kosten. 

    Ich stelle es vorerst für 10 Leser zur Verfügung. 


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    ChattysBuecherblogs avatar
    Letzter Beitrag von  ChattysBuecherblogvor 6 Jahren
    Dank einer Wanderbuchrunde komme ich nun in den Genuß dieses Buches.
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    Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall
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    *****************
    Die Regeln (sind übrigens strikt einzuhalten ;), aber das versteht sich bestimmt von selbst, oder?!)

    1) Behandelt das Buch pfleglich. Das heißt lasst es nicht dreckig werden, nicht runter fallen, macht keine Eselsohren rein und lass es nicht im Regen liegen (etc.)
    2) Jeder hat 2 Wochen Zeit, um das Buch zu lesen und dann an den nächsten weiter zu schicken.
    3) Sollte es bei euch eng werden und ihr mehr Zeit benötigen, sagt einfach rechtzeitig bescheid, da haben wir alle Verständnis.
    4) Bitte erfragt selbstständig die Adresse eures Nächsten-
    5) Sollte das Buch verloren gehen, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
    7) Jeder verpflichtet sich in diesem Therad bescheid zu geben, wenn das Buch angekommen bzw. weitergeschickt wurde. Am besten benutzt ihr den "Thema folgen" Button links oben, dann verliert ihr das Thema auch nicht aus den Augen.
    8) Seid ich darüber im Klaren, dass für jeden geringe Portkosten anfallen. Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt.

    *****************

    Teilnehmer
    Anendien verschickt am 30.03.2012 an
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