Schwindelfrei ist nur der Tod

von Jörg Maurer 
3,8 Sterne bei84 Bewertungen
Schwindelfrei ist nur der Tod
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Positiv (50):
KatjaGrafs avatar

Zum Todlachen!

Kritisch (8):
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Leider sehr enttäuschend

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Inhaltsangabe zu "Schwindelfrei ist nur der Tod"

Kult-Kommissar Jennerwein im Höhenflug: der achte Alpenkrimi von Bestseller-Autor Jörg Maurer steigt zu den Gipfeln auf.

Hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort schwebt ein wunderschöner Heißluftballon. Doch ganz plötzlich ist er verschwunden. Vom Winde verweht? Abgestürzt? Oder explodiert? Kommissar Jennerwein und sein Team ermitteln auf windigen Gipfeln und bei aufgeblasenen Lokalprominenten. Doch Jennerwein wirkt bei der Spurensuche nach Unfall oder Mord merkwürdig unkonzentriert, geradezu abgelenkt. Seit langem besucht er heimlich einen mysteriösen Unbekannten im Gefängnis. Was mag der verbrochen haben? Und warum sucht Jennerwein den Rat des Bestatterehepaars a.D. Grasegger? Da taucht der Unbekannte auf einmal im Kurort auf, und Jennerweins gesamte Existenz droht wie ein Ballon zu zerplatzen…

›Schwindelfrei ist nur der Tod‹ zeigt eine ganz neue Seite des Kult-Kommissars Hubertus Jennerwein - und Jörg Maurer auf der Höhe seiner Krimikunst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596031450
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2016 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    stachelbeermonds avatar
    stachelbeermondvor 10 Tagen
    Schwindelfreier Humor ganz weit oben

    Im achten Band der Krimi-Satire-Wortrausch-Reihe um Kriminalkommissar Hubertus Jennerwein steigt ein Heißluftballon über dem schönen Werdenfelser Tal auf. Darin eine zufällig zusammengewürfelte Schar Passagiere, die sich allesamt nicht wirklich wie glückliche Ballonfahrer verhalten und eher wenig Interesse an Ausblick oder Höhe zeigen. Dazu ein Kommissar, der etwas aus der Spur gerät, nachdem er einen seltsamen Fremden im Gefängnis besucht und eine fast vergessene Geiselnahme, die 1971 gründlich schiefgeht und ihre langen Arme bis in unsere Gegenwart streckt. Wie passt das alles zusammen?

    Auch dieses Mal wieder befördert Jörg Maurer den Leser direkt in die bayrischen Alpen und wieder ist es die wunderbare, bildgewaltige und sehr, sehr lustige Sprache, die den Hauptreiz an diesen Krimis für mich ausmachen. Er fabuliert und tanzt und geniesst Wörter und Sätze, und ich vermute, das Schreiben dürfte ihm ebenso große Freude bereiten wie mir das Lesen.

    Die Handlung ist dieses Mal ein wenig verschwurbelt, eine Menge Handlungsstränge laufen nebeneinander her, einige der Figuren haben die Grenze zur Karikatur ziemlich selbstbewusst überschritten, genauso wie die Handlung teilweise recht konstruiert daherkommt und man nicht allzu genau hingucken oder hinterfragen sollte. Aber egal! Alles verziehen! Ich hatte eine sehr gute Zeit mit dem Buch und werde auch das nächste auf jeden Fall lesen. Genauso wie ich trotz seltsamer Ereignisse im Heißluftballon meine Fahrt irgendwann auf jeden Fall machen werde!

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    KatjaGrafs avatar
    KatjaGrafvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zum Todlachen!
    Witzig, klug und brilliant

    Kommissar Jennerwein und Maria Schmalfuß ermitteln während "die Sonne wie ein glühender Golfball, der am Morgen mit einem galaktischen Putter vom grünen Hügel der Wankspitze abgeschlagen worden war, über das Werdenfelser Tal fliegt".

    Ein zufälliges Zitat, das die Wortgewandtheit Maurers deutlich macht! Ich könnte endlos so weitermachen.....jeder Satz ein Treffer.
    Unbedingt lesen.

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 5 Monaten
    Ein Heißluftballon im Sinkflug

    Ein Heißluftballon im Sinkflug

    „Jennerwein war wieder der Alte. Blitzschnell die Situation erfassen – klare Entscheidungen treffen – keine Zeit verlieren. Es lief alles wie gewohnt ab. Oder etwa doch nicht?“

    Im achten Band Alpenkrimi-Reihe um Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein beruht der Handlungsstrang im Jahre 1971 auf einer wahren Begebenheit, des Weiteren ist auch die Ballonfahrt ein zentrales Thema in diesem Buch.

    Im August 1971 statt wird die Deutsche Bank in der Landeshauptstadt von maskierten und bewaffneten Tätern überfallen. Einer höchst dilettantischen Planung dieses Verbrechens ist es geschuldet, dass die ganze Sache eskaliert und in einer Geiselnahme mit tödlichem Ausgang endet. In einem Gewühl von Geiseln, Geiselnehmern, der Presse, einer sensationslüsternen Menschenmenge und der chaotisch arbeitenden Polizei läuft so einiges schief – und es gibt einen Augenzeugen, dessen Berichte nicht ernstgenommen wurden.

    In einem weiteren Handlungsstrang in der Gegenwart spielt ein Mann namens Marco Zunterer eine gewichtige Rolle. Der ehemalige Elitesoldat und erfahrene Hubschrauberpilot der Bundeswehr hat sich selbständig gemacht und chauffiert nunmehr Menschen in seinem Heißluftballon durch die Lüfte. Die nächste Tour ist längst geplant, als in letzter Minute noch zwei geheimnisvolle Personen an Bord möchten, die für die Wahrung ihrer Anonymität eine Menge Geld bezahlen. Der Ballon startet mit seiner achtköpfigen Besatzung im bayrischen Kurort und fährt entlang des Alpenrands Richtung Spitzingsee - kommt jedoch niemals am vorhergesehenen Ziel an. Der Vermisstenmeldung folgt ein Augenzeugenbericht, in dem von einer Explosion die Rede ist. Hubertus Jennerwein und sein Team sind nun gefordert, zumal alle Anzeichen auf einen Anschlag deuten.

    Ein Mann namens Dirschbiegel macht Jennerwein in diesem Band gehörigen Kummer. Er ist Dieb aus Leib und Seele, Blender und Schwadroneur, und verbrachte sein halbes Leben im Gefängnis. Als notorischer Gesetzesbrecher mit jungenhaft-verschmitztem Aussehen zieht er permanent die Aufmerksamkeit des Kriminalhauptkommissars auf sich – und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. Als der sogenannte „Burglar King“ vor seiner nächsten Entlassung steht, überrascht er Jennerwein mit dem Entschluss, sein Leben zu ändern und ehrlich zu werden. Ein Vorhaben, welches der Polizeibeamte dem Kleptomanen auf keinen Fall abnimmt. Er vermutet vielmehr einen neuen, großen Plan, der hier professionell ausgeheckt wurde.

    Im vorliegenden Alpenkrimi scheint den integren und erfolgreichen Ermittler Hubertus Jennerwein irgendetwas zu bedrücken. Gemeinsam mit seinem Team Ludwig Stengele, Maria Schmalfuß, Johann Ostler, Nicole Schwattke, Franz Hölleisen und Hansjochen Becker arbeitet er zwar an dem Vermisstenfall um Marco Zunterer und dessen Fahrgäste, scheint dabei jedoch stets ein wenig abwesend zu sein. Die Begründung ist für den Leser überraschend – und führt zu interessanten Rückblicken in Jennerweins private Vergangenheit.

    In diesem Buch gibt es leider wenige Auftritte altbekannte und liebgewonnene Persönlichkeiten aus dem bayrischen Kurort, das ehemalige Bestattungsunternehmerpaar Ursel und Ignaz Grasegger sowie der österreichische Striezi und Mafia-Problemlöser Karl Swoboda erhielten jedoch kleine Nebenrollen im Buch.

    Für Spannung sorgen die Ungewissheit über den Verbleib des Heißluftballons samt Besatzung, die Hintergründe zum damaligen Banküberfall sowie die brutale Verfolgung des Einbrecherkönigs Dirschbiegel durch einen hochgefährlichen und gefürchteten französischen Geldeintreiber. Jörg Maurer baut wie gewohnt einige neue Nebenfiguren in die Handlung ein, spickt das Ganze mit einer Menge bayrischem Humor und Wortwitz und wartet mit gewohnt lockerem Schreibstil auf.

    Obgleich ein Handlungsstrang nicht ganz aufgelöst und der Leser lediglich mit Andeutungen über eine mögliche GPS-Ortung von zwei Vermissten abgespeist wurde, konnte mir diese Tatsache dennoch nicht den Lesegenuss trüben.

    Mir hat auch dieser achte Alpenkrimi aus der Feder von Jörg Maurer großes Lesevergnügen bereitet und ich kann als Fan dieser Reihe das Buch „Schwindelfrei ist nur der Tod“ ebenso weiterempfehlen wie dessen Vorgänger.










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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Wieder mal unterhaltend, allerdings etwas zäh

    Am 4. August 1971 ereignete sich in München ein Banküberfall. Dabei wurden Geiseln genommen und es gab Tote. Vierundvierzig Jahre später stürzt ein Heißluftballon über dem Kurort ab. Währenddessen stattet Hubertus Jennerwein auch noch einem Gefängnisinsassen Besuche ab. Und holt ihn nach seiner Entlassung höchstpersönlich ab. Gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen?

    Hubertus Jennerwein bekommt einen neuen Fall. Doch dieses Mal ist er durch eine familiäre Angelegenheit abgelenkt – seinen Vater. Der Krimi besteht aus vielen Handlungssträngen, die stellenweise auch innerhalb eines Kapitels vermischt wurden. Dies war dann etwas verwirrend, bis man gemerkt hat, dass die Perspektive gewechselt hat. Es hat auch sehr lange gebraucht, bis die einzelnen Handlungsstränge zusammengelaufen sind – wenn überhaupt. Teilweise war es mir schon hart an der Grenze zu „unnötigen Gerede“. Aber die letzten hundert Seiten haben es dann doch weder rausgerissen. Und ich war sehr zufrieden mit diesem Alpenkrimi. Der Schreibstil von Jörg Maurer gefällt mir. Er ist locker und verständlich und auch humorvoll. Auch wenn es nicht zur Riesenspannung kommt, wie in manch einem anderen Krimi, dennoch ist immer eine Grundspannung da. Außerdem ist der Unterhaltungswert sehr hoch. Vor allem das Bestatterehepaar a. D. Grasegger mit ihren Mafiakontakten ist sehr lustig. Mir gefällt an dieser Reihe, dass sie Charaktere sehr authentisch sind und sympathisch rüberkommen. Jeder hat seine Eigenarten, das mag ich sehr. Es verleiht den Personen Leben.

    Leider werden nicht alle Handlungsstränge aufgelöst, aber dennoch hat mir dieser Alpenkrimi gut gefallen und ich vergebe drei von fünf Sternen – als Fan der Reihe.

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    Anis avatar
    Anivor einem Jahr
    Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Kommissar Jennerwein und sein Team sind dieses Mal auf der Suche nach einem verschwundenen Heißluftballon. Ist er abgestürzt oder gar explodiert? Handelt es sich eventuell um einen Anschlag? Die Beobachtungen einer Augenzeugin sind leider nicht ganz eindeutig, sodass die Ermittlungen sich schwierig gestalten. Jennerwein selbst steht bei diesem Fall etwas neben sich und ist nicht mit vollem Einsatz dabei, da er von privaten Hintergründen, die er seinen Kollegen nicht unbedingt auf die Nase binden will, abgelenkt wird....

    "Schwindelfrei ist nur der Tod" ist bereits der achte Fall für Kommissar Jennerwein. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen aber auch problemlos folgen, wenn man noch keinen Jennerwein-Fall gelesen hat. Um die Weiterentwicklung der Charaktere und die beruflichen und privaten Nebenhandlungen zu verfolgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

    Jörg Maurers Schreibstil ist locker und humorvoll. Die Charaktere wirken sehr authentisch, sodass man sie lebhaft vor Augen hat und bei manch skurrilem Ereignis auch spontan ein Lächeln im Gesicht hat. Leider ist der Einstieg in die Geschichte allerdings etwas zäh. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die es einzuordnen gilt. Da keiner davon besonders spannend ist, kommt  man nur schwer in die Geschichte und gerät manchmal sogar in Versuchung, die ein oder andere Zeile zu überspringen. Durchhalten lohnt sich allerdings, da die Handlung am Ende tatsächlich noch Fahrt aufnimmt. Es gibt noch ein paar überraschende Wendungen, die dafür sorgen, dass man das Finale mit großem Interesse liest. Allerdings scheint es dann so, als ob noch ein paar Seiten fehlen würden, da noch einige Fragen offen bleiben, die man gerne geklärt hätte.

    Ich habe mich beim Lesen im Großen und Ganzen recht gut unterhalten, wobei mir über weite Teile die Spannung gefehlt hat. Die Handlung plätscherte, für meinen Geschmack, viel zu sehr vor sich hin und konnte zunächst kaum mein Interesse wecken. Obwohl sich das Durchhalten doch noch gelohnt hat, war mir das einfach zu wenig. Noch dazu hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz abgeschlossen ist, da für mich ein paar Fragen offen blieben. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch nur drei von fünf möglichen Sternchen.  

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    Caydences avatar
    Caydencevor einem Jahr
    Konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen

    Ich hatte schon viel Gutes über die Alpenkrimis von Jörg Maurer gehört und hatte mich dementsprechend auf ein unterhaltsames und doch anspruchsvolles Buch gefreut. Leider konnte es meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

    Der hochgelobte Kommissar Jennerwein hat es im vorliegenden Fall mit einem verschwundenen Heißluftballon zu tun. Bei der illustren Besatzung des Ballons sind einige zwielichtige Gestalten dabei, die verdächtig wirken. Und auch der aus dem Gefängnis entlassene, ihm durchaus bekannte Einbrecherkönig, bereitet ihm Kopfzerbrechen. Ein schon Jahrzehnte zurückliegender Banküberfall mit Geiselnahme scheint seine Auswirkungen bis in die Gegenwart zu haben. Ein verzwickter Knoten, den er nur mit Hilfe von Kollegen und alten Bekannten aufdröseln kann.

    Zunächst fand ich den Anfang mit den verschiedenen Handlungssträngen sehr interessant, die neugierig darauf machen, wie sie später zusammengehören. Ich bin auch sehr leicht in die Geschichte hineingekommen und konnte mich gut in Charaktere hineinversetzen. Der Schreibstil war manchmal überraschend poetisch und natürlich von bayerischem Lokalkolorit geprägt, was mir gut gefallen hat. Eine witzige Eidechsenzeichnung der Alpenregion hat mich positiv auf die Ereignisse eingestimmt und auch die Beschreibung der unterschiedlichen, teils skurrilen Teilnehmer an der Ballonfahrt war interessant und unterhaltsam. Doch danach war irgendwie die Luft raus (nicht nur aus dem Ballon) und ich habe mich durch zähe und langweilige Ermittlungen gequält, die leider keine Spannung mehr aufkommen ließen.

    Ein Lichtblick war dabei nur noch "Dirschi", der für eine Überraschung sorgte und mit seinem trockenen Humor aus den ansonsten blassen Charakteren herausstach. Jennerwein war für mich eigentlich nur eine Nebenfigur, blieb ziemlich abwesend und nichtssagend und Dirschi hat ihm auf jeden Fall die Show gestohlen. Auch die Auflösung des streckenweise sehr unglaubwürdigen Spektakels war in manchen Teilen unbefriedigend. Da hätte ich mir zum Beispiel mehr Informationen zu den Überlebenden der Katastrophe gewünscht. Deshalb war dieser Krimi für mich nicht abgeschlossen und auch an seinem Höhepunkt nicht spannend genug. Aber ich werde der Reihe trotzdem noch weitere Chancen geben und sie weiterlesen, weil ich die Ideen mag, die dahinterstehen und ich glaube, dass es der Autor in den vorhergehenden Bänden besser verstanden hat, sein Publikum zu fesseln.

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    harakiris avatar
    harakirivor einem Jahr
    Humorvoll

    Der 8. Fall für Jennerwein.
    In den Alpen stürzt ein Heißluftballon ab. Jennerwein kommt schnell darauf, dass dies keine natürliche Ursache hat. Seine Ermittlungen sind humorvoll und präzise.


    Maurers Charaktere muss man einfach mögen. Vor allem das Bestatter-Ehepaar, das hier aber leider nur eine kleine Nebenrolle bekam.


    Mir hat vor allem der Strang mit Dirschbiegel sehr gut gefallen. Die Szene mit dem Bauchgurt - absolut herrlich!


    Ansonsten dümpelt das Buch anfangs ein wenig herum, bis es dann doch noch recht spannend wird. Allerdings fehlte mir am Ende ein Stück Auflösung. 

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    archer2603s avatar
    archer2603vor einem Jahr
    Kurzmeinung: kurzweilige spannende Unterhaltung
    Kommisar Jennerwein

    "Schwindelfrei ist nur der Tod" von Jörg Maurer  Fischer Verlag

    Das Buch bekommt von mir 3 ***, weil es mich erst ab der Hälftte gefesselt hat. Der Anfang war mir zu zäh und hat mich nicht in  seinen Bann gezogen. Ich finde auch , daß für einen Kriminalroman etwas die nötige Spannung gefehlt hat. Lustig war es und zeitweise unterhaltsam. Aber unter einem Krimi verstehe ich etwas anderes. Da muss mich ein Buch so fesseln, daß ich es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Sonst kann ich sagen, daß Kommisar Jennerwein mit seinem Vater Dirschbiegel ein gutes Gespann abgegeben hat.

    Der Schreibstil ist angenehm und läst sich gut lesen.

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    funny1s avatar
    funny1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider sehr enttäuschend
    Alpenkrimi

    Um was geht es:

    Kommissar Jennerwein ermittelt in einem Kurort wo ein Heißluftballon verschwunden ist, niemand weiß wo er ist, ist er Abgestürzt oder Explodiert er ist einfach vom Erdboden verschwunden.  Jennerwein wirkt sehr abgelenkt in diesem Fall seit langem besucht er heimlich einen Unbekannten im Gefängnis, als der auf einmal im Kurort auftaucht, droht Jennerweins ganze Existenz wie ein Ballon zu zerplatzen.....

    Meine Meinung:

    Der Schreibstiel ist angenehm zu lesen, er ist locker und leicht. Allerdings kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein es ist der 8. Fall vom Kommissar Jennerwein. Es sind verschiedene Erzählstenge und ich konnte am Anfang mit diesen ganzen verschiedenen Geschichten nichts Anfangen. Die Spannung reißt immer wieder ab, zwar gibt es einige Stellen wo man mitgerissen wird aber leider nicht viele. Mit den Protagonisten bin ich leider auch nicht so zurecht gekommen. Mir fehlten in diesem Buch die schrulligen und außergewöhnlichen Menschen die so einen Regionalkrimi ausmachen. Es zog sich meiner Meinung nach alles in die länge. Mich konnte dieser Krimi nicht überzeugen deshalb von mir nur 2 Sterne.

    Fazit: Eine tolle Idee mit viel Potenzial aber leider nicht richtig umgesetzt.

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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kabarettist Maurer unterbricht Autor Maurer mit einer Art "Werbepausen" - und damit meinen Lesefluss...den Autor hätte ich toll gefunden.
    Gerne mehr vom Autor Maurer – aber der Kabarettist Maurer nervt mich hier

    Kabarettist Maurer unterbricht Autor Maurer mit einer Art "Werbepausen" - und damit meinen Lesefluss - den Autor allein (oder einfach etwas weniger vom Kabarettisten) hätte ich toll gefunden. Das ist mein erster Jörg Maurer – und damit auch das erste Buch mit seinem Kommissar Jennerwein (für den ist es Band 8), angelegt als sogenannter Alpenkrimi (wobei das nicht so relevant ist – ja, es wird teils Dialekt weniger geredet als vielmehr gegrantelt; und irgendwo muss so eine Handlung schließlich angesiedelt sein.)

    Ich habe ein paar Anläufe (zu viel?) benötigt, in das Buch hineinzukommen, war im Anfang sehr enttäuscht: Humor ist ja immer so eine Geschmacksfrage. Damit spielt Autor Jörg Maurer reichlich – das geht, für mich, manchmal gut, so wie in seiner Anmerkung, die historisch belegte Bankräuber-Brotzeittüte würde noch heute bei Käfer verkauft (das Buch erzählt von einem Banküberfall in den 70er Jahren, bei dem die Polizei genau diese Brotzeit“packerl“ geholt habe). An anderen Stellen wirkt die Beschreibung eher prätentiös auf mich, so bei der Einschätzung eines Strafgefangenen mit der Figur einer Eiche „Jennerwein tippte bei der Eiche auf einen Sportmix aus Boxen, Rugby, Catchen, Gewichtheben, Mühlsteinwerfen und Wärmflaschenaufblasen.“ S. 38 oder S. 7 „Eine der Prachtalleen der Landeshauptstadt, die sonst so geschäftige Prinzregentenstraße, lag da wie eine zertretene Spaghettinudel“. Na ja. Das ist dann eher so, das ich mal wieder zum Lachen in den Keller gehen muss.

    Autor Jörg Maurer ist Buchautor und Kabarettist – ein Interview zeigt mir, der IST so. http://oberlandguide.de/oberlandreport/items/foehnlage-in-garmisch-partenkirchen.html
    Er schreibt an sich unterhaltsam und spannend, nimmt aber, ähnlich wie in den 80ern die „Kottan“ – Reihe im Fernsehen, das gewählte Genre nicht wirklich ernst – oder auch sich selbst zu sehr, Bildungsbürgertum-Wissen, wie die Hauptperson aus „Der Tod in Venedig“ zu nennen, wechselt mit frei erfundenen Fakten. Das muss man mögen – oder auch nicht. In jedem Falle führt das zu einer gewissen recht eigenen Struktur, mit einem Rahmen wie beim sogenannten „Privatfernsehen“: Krimihandlung wechselt mit „Werbepausen“, in denen wird die gesamte an Experten reiche (fiktive) Familie Stubenrauch aufgeboten.

    Die Krimihandlung selbst springt zwischen verschiedenen Zeitebenen (ein Bankraub von 1971, mehrere Handlungsstränge in der Gegenwart) – den Part mochte ich. Kleinere Einschränkungen sind dabei, dass der Autor seine Kapitelanfänge teils etwas arg abgehoben losschickt „…der Himmel war blutig und roh, überall lagen Wolkenkadaver herum, aus denen die aurorarote Sauce tropfte.“ S 110, für den Rest „kriegt er sich dann meist ein“. Na ja, oder auch nicht, z.B. umarmt der Kriminalhauptkommissar Jennerwein an einer Stelle die Polizeipsychologin, und „Geigen erklangen aus der Ferne, eine süße Melodie umschmeichelte sie beide. Dann löste sie sich von ihm, und die Geigen verstummten.“ S. 95 Ähnlichkeiten zum Film wie auch im „Nachspann“ sind rein zufällig. Auch einige Handlungsstränge bleiben unaufgelöst, so das Schicksal der auf dem Fels Gestrandeten.

    Fazit: auch im Fernsehen sinkt zunehmend meine Toleranz für Werbeunterbrechungen – vor allem die häufigen sehr kurzen Spots in US-Manier nerven, wie hier auch im Buch (nur dass ich in Schriftform noch weniger „trainiert“ oder willens dafür bin). Ich will in ein Buch abtauchen, vor allem bei Krimis und Thrillern, nicht dauernd auf Distanz gehen (müssen). Auf der Bühne/als Lesung hingegen hätte ich ziemlich sicher Spaß. So bin ich leider eher genervt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LaMargaritas avatar

    Seid ihr schwindelfrei?

    Jetzt geht es hoch hinaus! Der Bestseller-Autor Jörg Maurer schickt den Kommissar Hubertus Jennerwein auf die Gipfel rund um einen idyllischen Kurort, auf der Suche nach einem verschwundenen Heißluftballon. Doch in „Schwindelfrei ist nur der Tod“ scheint der Kult-Kommissar nicht ganz er selbst zu sein und schon bald drohen seine Geheimnisse ihn einzuholen. In dem spannenden Alpenkrimi lernen wir Jennerwein von einer ganz neuen Seite kennen... 

    Mehr zum Inhalt:
    Hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort schwebt ein Heißluftballon. Plötzlich ist er verschwunden. Vom Winde verweht? Abgestürzt? Oder explodiert? Bei den Ermittlungen wirkt Kommissar Jennerwein merkwürdig abgelenkt. Seit langem besucht er heimlich einen mysteriösen Unbekannten im Gefängnis. Was hat der verbrochen? Als der Unbekannte im Kurort auftaucht, droht plötzlich Jennerweins ganze Existenz wie ein Ballon zu zerplatzen…
    Leseprobe

    Zum Autor:
    Jörg Maurer wurde 1953 im bayerischen Oberland, hart an der österreichischen Grenze geboren. Er verließ Garmisch-Partenkirchen nach der Schulzeit, um in München Anglistik, Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie zu studieren. Nachdem er seine Magisterarbeit über Arno Schmidt abgeschlossen hatte, war er einige Jahre lang Lehrer für Deutsch und Englisch. Und zwar gerne. Zur gleichen Zeit entwickelte er das kultur-satirische Kabarett, weil er sich mit dem Bierernst, der in der Literatur- und Musikszene so oft vorherrscht, nie anfreunden konnte. Und ganz privat liebt er die Kochkunst und liest Unmengen an Büchern. Für die Kunst- und Kulturzeitschrift MUNDUS schreibt er Satiren rund um die Welt der Malerei.

    Zusammen mit dem FISCHER Scherz Verlag verlosen wir 25 Exemplare von „Schwindelfrei ist nur der Tod“ an Testleser, die sich gemeinsam mit Hubertus Jennerwein in luftige Höhen begeben wollen und Lust haben, sich in einer Leserunde über den spannenden Alpenkrimi auszutauschen. Bewerbt euch einfach über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet uns bis zum 24.04. in eurer Bewerbung die folgende Frage:

    Wo würdet ihr gerne mal in luftige Höhen aufsteigen und warum?

    Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

    Viel Glück!

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    Pressestimmen

    ein irrwitziges Vergnügen, weil man schwindlig wird vor lauter Wahnsinn, den Maurer hier versprüht. Urkomisch, gnadenlos und auch mal fast poetisch.

    Jörg Maurers neuer Fall für Kommissar Hubertus Jennerwein ist ein ausgefuchstes, lehrreiches und hochkomisches Stück Erzählprosa, das seinesgleichen sucht.

    es ist wirklich ein rundum unterhaltsam- intellektueller Genuss, den neuen Maurer-Krimi zu lesen.

    Dass das Buch kein Erfolg wird, davor braucht er sicher keine Angst zu haben

    Autor Jörg Maurer spielt wunderbar ironisch mit der hübschen Alpenidylle.

    Eine Welt für sich, sprachlich tadellos sachlich, kein Wort zu viel. Ich finde ihn spitze.

    ›Schwindelfrei ist nur der Tod‹ zeigt eine ganz neue Seite des Kult-Kommissars […] Jennerwein – und Jörg Maurer [.] auf der Höhe seiner Kunst.

    wie immer mit einer gehörigen Portion Situationskomik gewürzt und daher ein großes Lesevergnügen.

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