Jörg Maurer Schwindelfrei ist nur der Tod

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Inhaltsangabe zu „Schwindelfrei ist nur der Tod“ von Jörg Maurer

Der Tod fährt gern Ballon: Kommissar Jennerweins hochfliegendster Fall

Gerade noch schwebt ein Heißluftballon über dem Werdenfelser Land. Dann ist er verschwunden. Ein Absturz? Ein Unfall? Oder Mord? Kommissar Jennerwein und sein Team ermitteln auf windigen Gipfeln und bei aufgeblasenen Lokalprominenten. Doch Jennerwein ist nicht recht bei der Sache. Seine Gedanken drehen sich um einen Unbekannten, den er regelmäßig im Gefängnis besucht. Ein ehemaliger RAF-Täter? Ein meisterlicher Trickbetrüger? Und warum sucht Jennerwein den Rat des Bestatterehepaars a.D. Grasegger? Da taucht der Unbekannte im Kurort auf und Jennerwein muss sein eigenes Team in die Irre führen – sonst droht ihm selbst der Absturz…

Wieder gehört und iweder gut gefunden!

— Wedma

Krimi etwas durcheinander, Hörbuch ein Genuss

— fredhel

Das offene Ende ist neu und irgendwie störend, schade!

— Evan

Jennerwein ist aus familiären Gründen abgelenkt. Kurzweilig, aber nicht so schön süffisant geschrieben , wie die anderen Bände.

— GetReady

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Gutes Buch aber für mich kein Thriller!

buecher_bewertungen1

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  • Themen
  • Ein ganz guter, atmosphärischer, unterhaltsamer Fall.

    Schwindelfrei ist nur der Tod

    Wedma

    09. February 2018 um 14:02

    „Im Grab schaust du nach oben“ von Jörg Maurer ist die 8.te, z.Z. die vorletzte Folge der Reihe um den Kommissar Jennerwein. Es handelt sich um die gekürzte Ausgabe mit Spielzeit 8 Stunden und 11 Minuten, gelesen vom Autor. Klappentext beschreibt den Anfang ganz gut: „Hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort schwebt ein Heißluftballon. Plötzlich ist er verschwunden. Vom Winde verweht? Abgestürzt? Oder explodiert? Bei den Ermittlungen wirkt Kommissar Jennerwein abgelenkt. Seine Gedanken sind bei einem Unbekannten, den er seit langem heimlich im Gefängnis besucht. Was hat der verbrochen? Als der Unbekannte im Kurort auftaucht, droht Jennerweins ganze Existenz wie ein Ballon zu zerplatzen...“ Es gibt wieder einige Erzählstränge, die gekonnt zu einer großen Geschichte verknüpft worden sind. Diese spielt z.T. auch in der Vergangenheit, in den siebziger Jahren, als ein spektakulärer Banküberfall in München geschah. Dieser wurde hier bildhaft vor Augen der Leser geführt. Und ja, es gibt eine Verbindung zu der Handlung in der Gegenwart, denn das liebe Geld spielt nach wie vor eine Rolle. Schön eingefädelt. Die Verwicklungen um den Vater von Jennerwein, seine Berufung, waren schon interessant. Und insg. war der Fall recht nett, unterhaltsam. Bis zum Schluss wusste man nicht, wie das Ganze zusammenhängt und wer der Bösewicht ist. Auch diese Folge fand ich ganz gut, prima zum Nebenbeihören beim heimischen Werkeln oder ähnl. Jörg Maurer hat sein Werk wieder mal ausgezeichnet vorgetragen. Schon allein deshalb lohnt es sich, sich diese Geschichten anzuhören. Schön atmosphärisch das Ganze, wie ein Kurzurlaub und ein nettes Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren. Stellenweise waren mir die Verwicklungen zwar etwas unglaubwürdig, aber gut: Ein erfahrener Erzähler entscheidet sich eher fürs Spektakuläre als für das Glaubhafte, der schönen Story und des Eindrucks wegen. Fazit: Ein ganz guter, atmosphärischer, unterhaltsamer Fall, in dem man den Vater von Jennerwein, etwas von Heimatkunde und einen Stück dt Geschichte kennenlernt. Die Folge habe ich gern gehört, nach einer mehrmonatigen Pause zum zweiten Mal. Das sagt schon was aus. Diese Reihe ist wie ein großes Wohlfühlbuch, das immer wieder für gute Laune und prima Unterhaltung sorgt.

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  • Verzwickte Story

    Schwindelfrei ist nur der Tod

    fredhel

    25. October 2017 um 15:27

    "Schwindelfrei ist nur der Tod" ist nicht der erste Alpenkrimi von Jörg Maurer für mich. Ich mag einfach seine Erzählweise und seine Freude am Fabulieren. Ich glaube, er reiht seine Protagonisten im Geiste vor seinem Schreibtisch auf, verleiht ihnen skurrile Charaktere und lässt sie dann munter agieren. So auch in dem hier vorliegenden Band. Inhaltlich bin ich diesmal nicht ganz so begeistert, denn es gibt zu viele Handlungsstränge und Personen. Deshalb ist es etwas zäh, in den Lesefluß zu kommen und ich möchte auch keinen Inhalt an dieser Stelle zusammenfassen, weil man dann auf einen Rutsch das ganze Buch nacherzählen müsste. Ich habe das Gefühl, dass sich der Autor etwas verzettelt hat, aber das macht sein Wortwitz und sein Auge für auch allerkleinste Details bei seinen Charakteren wieder wett. Allerdings ist mir manches auch viel zu unglaubwürdig. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Frau einen Heißluftballonabsturz in der Ballonhülle überleben kann. Aber andererseits vertraue ich darauf, dass ein Autor solche essentiellen Fakten vorher recherchiert hat. Spass hatte ich allemal bei der Lektüre dieses Krimis, nur fürs Lesen hätte ich 3 Sterne vergeben.Aber da gibt es ja noch die Version für die Ohren:Wenn ein Autor sein eigenes Werk als Hörbuch einliest, kann das gehörig in die Hose gehen. Bei Jörg Maurer dagegen ist der absolute Glückgriff. Maurer lebt jede einzelne Person beim Lesen aus, gibt ihr eine charakteristische Stimme, einen unverwechselbaren Tonfall und Dialekt, und schafft es spielend, aus einem Hörbuch quasi ein geistiges Kino zu machen. Ich bin absolut begeistert von der Hörbuch-Version. Hier verzeihe ich gern manch inhaltliche Schwäche, denn für mich war jede Minute ein Genuss.

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  • Regionalkrimi der besonderen Art

    Schwindelfrei ist nur der Tod

    Buecherschmaus

    01. July 2016 um 18:52

    Regionalkrimi – um Bücher, die diese Bezeichnung tragen oder auch nur vermuten lassen mache ich normalerweise einen großen Bogen.Sind doch in den letzten Jahren so viele davon aus dem Boden geschossen wie Pilze in einer warmen feuchten Septembernacht. Scheinen sie doch auch mit minimalstem Aufwand und Können ihrer Autoren zuverlässige Leserzahlen zu finden. Wenig haben sie dabei mit den charmanten Vorfahren gemeinsam, die auf intelligent unterhaltsame Weise Lokalkolorit aus Venedig, Sizilien oder Südschweden in solide Kriminalplots einbanden. Spätestens mit dem sensationellen Erfolg der krachledernen, durchaus gelungenen Kluftinger-Krimis, brachen alle Dämme.Dass mir so auch das ein oder andere gelungene, amüsante Buch entgeht, nehme ich gern in Kauf.Zum Glück war mir Jörg Maurer, der Autor der „Alpenkrimis“ rund um Kommissar Jennerwein, der in einem „beschaulichen Luftkurort“, unschwer als Garmisch-Partenkirchen zu enttarnen, ermittelt, bereits als hochkarätiger Kabarettist bekannt. Und so genieße ich seit dem Erstling „Föhnlage“ immer wieder mal (leider erscheinen die Bücher in allzu dichter Reihenfolge, jedes Jahr eines, das ist mir auch bei Commissario Brunetti viel zu häufig, schmälert den Reiz und verbraucht die Ideen, aber was solls, die Kasse klingelt) einen der skurrilen Romane, die so ganz anders sind als alle anderen Regionalkrimis. Jörg Maurer geht herrlich unverkrampft mit seinem Genre um, augenzwinkernd nimmt er weder seine Geschichten noch sein Personal bierernst, ohne auf einen durchdachten Krimiplot und ein ordentliches Maß an Spannung zu verzichten. Mit viel Freude spielt er mit seinen Plots und seinen Lesern, lässt diese auch mal eiskalt am Ende eines Handlungsfadens stehen ohne diesen wieder aufzunehmen, springt munter von einer Perspektive in die andere, zaubert die kuriosesten Details hervor. Das muss man mögen. Dann hat man einen Heidenspaß an den Jennerwein-Geschichten.Diesmal geht es um einen Heißluftballon, der vermutlich vorsätzlich zum Absturz gebracht wurde. Ein Terroranchlag, ein Attentat auf den anonym mitreisenden „Großkopferten“? Während die Ballonreisenden um ihr Leben in der unwirtlichen Alpenregion kämpfen und mit Hubschraubern nach ihnen gesucht wird, versuchen die Mannen und Frauen um den Hauptkommissar die Hintergründe zu ermitteln. Jennerwein selbst ist reichlich abgelenkt, ist doch gerade sein Vater, der Meisterdieb, aus dem Knast entlassen worden und will der Sohn ihm doch nun ein für alle Mal die kriminelle Energie austreiben (lassen). Dass ein Jahrzehnte zurückliegender Millionenraub und ein leicht perverser Unterweltler namens „Der Zahnarzt“ eine Rolle spielen, macht die Sache nicht einfacher.Manchmal kracht es im Romangebälk ebenso heftig wie im abstürzenden Heißluftballon, aber trotzdem ist es, auch wegen Maurers Erzähl- und Sprachtalent, ein großes Vergnügen, den abenteuerlichen Entwicklungen zu folgen. Besonders, wenn man sie wie im Hörbuch vom Autor selbst mit einer solchen Freude vorgelesen bekommt.

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