Jörg Maurer Schwindelfrei ist nur der Tod

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Inhaltsangabe zu „Schwindelfrei ist nur der Tod“ von Jörg Maurer

Der Tod fährt gern Ballon: Kommissar Jennerweins hochfliegendster FallGerade noch schwebt ein Heißluftballon über dem Werdenfelser Land. Dann ist er verschwunden. Ein Absturz? Ein Unfall? Oder Mord? Kommissar Jennerwein und sein Team ermitteln auf windigen Gipfeln und bei aufgeblasenen Lokalprominenten. Doch Jennerwein ist nicht recht bei der Sache. Seine Gedanken drehen sich um einen Unbekannten, den er regelmäßig im Gefängnis besucht. Ein ehemaliger RAF-Täter? Ein meisterlicher Trickbetrüger? Und warum sucht Jennerwein den Rat des Bestatterehepaars a.D. Grasegger? Da taucht der Unbekannte im Kurort auf und Jennerwein muss sein eigenes Team in die Irre führen – sonst droht ihm selbst der Absturz…

Das offene Ende ist neu und irgendwie störend, schade!

— Evan
Evan

Jennerwein ist aus familiären Gründen abgelenkt. Kurzweilig, aber nicht so schön süffisant geschrieben , wie die anderen Bände.

— GetReady
GetReady

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    Schwindelfrei ist nur der Tod
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    01. July 2016 um 18:52

    Regionalkrimi – um Bücher, die diese Bezeichnung tragen oder auch nur vermuten lassen mache ich normalerweise einen großen Bogen.Sind doch in den letzten Jahren so viele davon aus dem Boden geschossen wie Pilze in einer warmen feuchten Septembernacht. Scheinen sie doch auch mit minimalstem Aufwand und Können ihrer Autoren zuverlässige Leserzahlen zu finden. Wenig haben sie dabei mit den charmanten Vorfahren gemeinsam, die auf intelligent unterhaltsame Weise Lokalkolorit aus Venedig, Sizilien oder Südschweden in solide Kriminalplots einbanden. Spätestens mit dem sensationellen Erfolg der krachledernen, durchaus gelungenen Kluftinger-Krimis, brachen alle Dämme.Dass mir so auch das ein oder andere gelungene, amüsante Buch entgeht, nehme ich gern in Kauf.Zum Glück war mir Jörg Maurer, der Autor der „Alpenkrimis“ rund um Kommissar Jennerwein, der in einem „beschaulichen Luftkurort“, unschwer als Garmisch-Partenkirchen zu enttarnen, ermittelt, bereits als hochkarätiger Kabarettist bekannt. Und so genieße ich seit dem Erstling „Föhnlage“ immer wieder mal (leider erscheinen die Bücher in allzu dichter Reihenfolge, jedes Jahr eines, das ist mir auch bei Commissario Brunetti viel zu häufig, schmälert den Reiz und verbraucht die Ideen, aber was solls, die Kasse klingelt) einen der skurrilen Romane, die so ganz anders sind als alle anderen Regionalkrimis. Jörg Maurer geht herrlich unverkrampft mit seinem Genre um, augenzwinkernd nimmt er weder seine Geschichten noch sein Personal bierernst, ohne auf einen durchdachten Krimiplot und ein ordentliches Maß an Spannung zu verzichten. Mit viel Freude spielt er mit seinen Plots und seinen Lesern, lässt diese auch mal eiskalt am Ende eines Handlungsfadens stehen ohne diesen wieder aufzunehmen, springt munter von einer Perspektive in die andere, zaubert die kuriosesten Details hervor. Das muss man mögen. Dann hat man einen Heidenspaß an den Jennerwein-Geschichten.Diesmal geht es um einen Heißluftballon, der vermutlich vorsätzlich zum Absturz gebracht wurde. Ein Terroranchlag, ein Attentat auf den anonym mitreisenden „Großkopferten“? Während die Ballonreisenden um ihr Leben in der unwirtlichen Alpenregion kämpfen und mit Hubschraubern nach ihnen gesucht wird, versuchen die Mannen und Frauen um den Hauptkommissar die Hintergründe zu ermitteln. Jennerwein selbst ist reichlich abgelenkt, ist doch gerade sein Vater, der Meisterdieb, aus dem Knast entlassen worden und will der Sohn ihm doch nun ein für alle Mal die kriminelle Energie austreiben (lassen). Dass ein Jahrzehnte zurückliegender Millionenraub und ein leicht perverser Unterweltler namens „Der Zahnarzt“ eine Rolle spielen, macht die Sache nicht einfacher.Manchmal kracht es im Romangebälk ebenso heftig wie im abstürzenden Heißluftballon, aber trotzdem ist es, auch wegen Maurers Erzähl- und Sprachtalent, ein großes Vergnügen, den abenteuerlichen Entwicklungen zu folgen. Besonders, wenn man sie wie im Hörbuch vom Autor selbst mit einer solchen Freude vorgelesen bekommt.

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