Jörg Olbrich Das Geheimnis der Ronneburg

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Ronneburg“ von Jörg Olbrich

Der Ermittler Luuk de Winter erreicht die hessische Ronneburg und wird gleich in einen Mordfall verwickelt. Im Jahr 1820 fällte die Ermittlung nicht leicht.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Ronneburg" von Jörg Olbrich

    Das Geheimnis der Ronneburg
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    30. December 2011 um 19:08

    Kurzbeschreibung: Julius Meyer hielt seinen Vater für tot. Um einem Hinweis zu folgen, macht er sich auf den Weg zur Ronneburg. Die Burg birgt ein furchtbares Geheimnis. Menschen werden bestialisch ermordet. Julius wird schnell in die beängstigenden Geschehnisse hineingezogen. Doch was hat das mit dem Tod seines Vaters zu tun? Kann es ihm gelingen die dunklen Geheimnisse seiner Vergangenheit zu lüften? Stück für Stück wird das tödliche Puzzle zusammengesetzt und Julius gerät in einen Abgrund von Leidenschaft, Gewalt und Hass. Und dann erkennt er die Wahrheit Meine Meinung: Bei "Das Geheimnis der Ronneburg" handelt es sich um einen historischen Krimi, welcher im Jahr 1820 spielt. Es ist der Auftakt einer Reihe von 3 Romanen, welche sich um den belgischen Jäger Luuk de Winter drehen werden. Den Hauptprotagonisten in diesem Band, Julius, zieht es nach dem Tot seiner Mutter in das kleine Dorf Hüttengesäß. Dort möchte er etwas über sein Vater herauszufinden, da er diesen nie kennengelernt hatte. Gleich auf den ersten Seiten, wird dem Leser jedoch bewusst, dass sich dies schwieriger gestalten wird als gedacht, denn er wird nicht gerade freundlich empfangen. Seiner Stellung in dem kleinen Dorf hilft es auch nicht wirklich, dass er die wahren Beweggründe, weshalb er in dem Ort ist, verschweigt und gänzlich ignoriert, dass ihm mehrmals nahe gelegt wurde, das Dorf zu verlassen. Erschwerend zu seiner Suche kommt hinzu, dass sich die Lage in Hüttengesäß gerade ziemlich zuspitzt. Eine Bestie, welche bereits seit ca. 20 Jahren ihr Unwesen treibt, bislang jedoch nur Vieh gerissen hat, greift nun auch Menschen an. Bereits 2 von ihnen mussten ihr Leben lassen. De Winter wird zur Hilfe gerufen. Die Bewohner wissen sich nicht mehr anders zu helfen, und da ihm sein guter Ruf als Jäger vorauseilt, hoffen diese die Bestie mit seiner Hilfe endlich schnappen und den Morden damit ein Ende bereiten zu können. Da Julius nicht einsieht, Hüttengesäß zu verlassen, wird er in die Jagd nach der Bestie mit eingespannt - ob er möchte oder nicht, und kommt so einem dunklen Geheimnis auf die Spur ... Wird es ihnen gelingen, die Bestie zu schnappen? Dies ist der erste Roman, welchen ich von Jörg Olbrich gelesen habe. Deshalb war ich sehr auf seinen Schreibstil gespannt und muss sagen, ich bin wirklich begeistert. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, was es einfach macht, die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen. Es gelang Herrn Olbrich, mich direkt in Hüttengesäß und seiner Umgebung heimisch zu fühlen, er schafft es, mit seinen Beschreibungen, welche dezent aber dennoch ausführlich gesetzt sind, sich sowohl Hüttengesäß sowie seine Umgebung als auch die Ronneburg bildlich vor Augen vorzustellen. Ich fand die Beschreibungen und Darstellung der Ronneburg auf dem Cover so schön, dass ich diese direkt googeln und mir zum jetzigen Zeitpunkt sehen musste, und kann deshalb sagen, dass meine Vorstellung dem Original in nichts nachstand. Das lässt darauf schließen, dass der Autor sich vor dem Schreiben intensiv mit der Umgebung auseinandergesetzt hat, was ich persönlich sehr schön und auch gelungen umgesetzt finde. Julius ist ein sehr sympathischer Protagonist, was auch auf Eva zutrifft, welche man im Laufe des Buches immer besser kennenlernt. Luuk de Winters Charakter wurde für mein Empfinden als ziemlich schroff aber dennoch zielstrebig dargestellt. Um den Fall zu lösen, würde er über Leichen gehen. Doch nicht nur er, die meisten Dorfbewohner, allen voran Josef Steger, wollen so schnell wie möglich die Bestie vertreiben und dafür würden diese ebenfalls alles tun. Das Klischee, Dorfbewohner sind erst einmal argwöhnisch einem Neuankömmling gegenüber, wird hier sehr passend bestätigt. Nachdem ich einmal mit dem Buch angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, sodass ich "Das Geheimnis der Ronneburg" in einem Rutsch durchlesen musste. Der Spannungsbogen zieht sich kontinuierlich durch das Buch, sodass es wirklich schwerfällt, dieses beiseitezulegen. Herrn Olbrich gelingt es, sowohl die Kriminalgeschichte als auch die eine zarte Liebesgeschichte zusammenfließen zu lassen ohne dass dies erzwungen oder unrealistisch wirkt. Das Ende hält am roten Faden fest, welcher sich ebenso wie die Spannung von Beginn an durch das Buch zieht. Die Auflösung der Morde ist aufschlussreich erläutert, sodass am Ende keine Fragen offenbleiben und dieses Buch durchaus als Einzelband stehen bleiben könnte. Einen Kritikpunkt hätte ich zum Schluss noch anzumerken: Das Wort "Mädchen" in Bezug auf Eva kam für meinen Geschmack etwas zu oft vor. Abgesehen davon hat mich Jörg Olbrich mit diesem Krimi in seinen Bann gezogen und das Geheimnis um die Ronneburg spannend und fesselnd geschrieben ohne übermäßig Blut fließen zu lassen. Somit ist dieser auch für Leser, welche nicht unbedingt viel Blutvergießen benötigen, gut zum Lesen geeignet. Diesen Autor werde ich mir auf jeden Fall merken. Mein Fazit: "Das Geheimnis der Ronneburg" ist ein fesselnder Krimi, welcher Spannung bis zur letzten Seite verspricht.

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