Jörg Olbrich Hilmer

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Inhaltsangabe zu „Hilmer“ von Jörg Olbrich

Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15 Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen. So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen. So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert.
Außer Hilmer!

Blick hinter die Kulisse und lass dich vom Roman wecken!

— Seelensplitter

Jeder, der gerne einen humorvollen Abenteuerroman sucht, ein bisschen Fantasy aber nicht abgeneigt ist, kommt hier voll auf seine Kosten.

— Katrinbacher

Eine humorvoll erzählte Parabel über Leben, Tod, Moral, Freundschaft, Gesellschaft und Glauben. I Love Hilmer!

— Tanja_Litschel

Als Kinderbuch gedacht auf einer vollkommen falschen Sprachebene

— Nanasha

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    Hilmer

    Seelensplitter

    31. December 2015 um 15:25

    Meine Meinung zum Buch:  Hilmer Der Lemming, der nicht sterben wollte Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Tag für Tag, Monat für Monat, sterben Lemminge, aufgrund dessen, das ein König sagt: Das stehe im Prophetischen Buch.  Hilmer macht einen Unterschied. Er will nicht sterben, und bemüht sich den Schlüssel zum Leben zu finden.  In diesem Buch findet ihr also die Geschichte von einem Lebenswilligen kleinen Lemming, der zeigt, dass nicht alles was schon immer so war auch so bleiben muss, doch wird ihm das auch wirklich gelingen? Wie finde ich das gelesene? Ich muss sagen, meine Erwartung hat es weithin übertroffen. Wie ja schon weiter oben erwähnt, wollte ich dieses Buch als Kinderbuch nehmen. Doch es ist ein Jugend - Erwachsenen Buch. Und hier merkt man schnell auf was Jörg hinaus möchte. Laufen wir blind Dingen, die schon immer so waren, nach? Gerade jetzt, wo es mit der ISIS nicht lustig ist, trifft das Buch einen kleinen Nerv bei mir.  Denn hier steht ein König, der auf gar keinen Fall will, dass die Wahrheit an das Licht kommt, und lieber Selbstmörder los schickt. Dabei geschehen so einige Dinge, die nicht ganz leicht sind für Hilmer.  Das tolle ist, das Hilmer gute Freunde findet, die ihm helfen wollen, doch nicht immer ist klar, wer Freund und wer Feind ist. Auch das manche Klischees definitiv falsch gesetzt sind, macht das Buch klar.  Charaktere: Ich vermute, aufgrund der Namen im Buch, dass Jörg sich selbst in das Buch geschrieben hat. Das finde ich einerseits toll, andererseits finde ich so etwas immer etwas "nervig". Doch Hilmer wuchs in mein Herz. Ich fieberte richtige mit ihm bis zum Ende mit. Ob er es wohl schaffen wird oder nicht.  Auch die Nebencharaktere fand ich sehr gut gesetzt. Denn Jörg hat tolle Hintergrundkulissen dadurch erschaffen.  Weniger gut finde ich den "König". Denn hier wird ein Tabu Thema was ich sonst nicht gerne lese, gebrochen. Andererseits finde ich das richtig gut, was mit dem König alles passiert und das ich mir hier meine eigene Meinung bilden darf. Fehler im Text: Leider gibt es den ein oder anderen Logikfehler im Buch. Diese sind aber nicht gravierend, sind mir aber aufgefallen.  Schreibstil: Jörg hat einen guten Stil, mir seine Geschichte näher zu bringen. Dabei schreibt er so, dass ich mit Hilmer mit gehen kann. Jedoch ist keine ICH Persönlichkeit vorhanden, sondern ein allwissender Erzähler erzählt mir die Geschichte von Hilmer.  Fazit: Ein toller Reihenauftakt, der es wert ist gelesen zu werden. Und ich bin auf die nachfolgenden Bücher von Jörg gespannt.  Sterne: Ich vergebe 4. 

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  • So ist es Brauch. So ist es Sitte.

    Hilmer

    Katrinbacher

    07. June 2015 um 14:38

    Jeder Lemming hat seit vielen Generationen die heilige Pflicht sich vom Todesfelsen zu stürzen, und zwar mit Vollendung des 15. Lebensmonats, an diesem Tag beginnt die Geschichte von Hilmer. Er stand schon mit seinen drei Vettern inmitten eines wahren Heeres, die alle darauf warteten ihren aufstieg zum Todesfelsen beginnen zu dürfen. Doch Hilmer hielt es an diesem Tag für keine gute Idee mehr und fasste den Entschluss, dass er an diesem Irrsinn auf keinen Fall teilnehmen würde. Er beschloss, seine Vettern davon zu überzeugen, dass es besser sei, zurück nach Hause zu gehen. Doch das war gegen das Gesetz und seine Vettern wollten sich nicht gegen die heiligen Schriften des furchtlosen Wonibalt stellen. Also begleiteten Sie Hilmer zum König Helmut um ihn wieder zur Vernunft zu bringen. Dass die Lemminge sich vom Todesfelsen stürzten, hatte ja auch seinen Sinn und Zweck, nämlich Hunger, Wohnungsnot und Seuchen gehörten der Vergangenheit an. Als die Vier sich auf den Weg zum Palast machten, war im Palast grade die monatliche Vorführung der neusten Erfindungen von Henni und Hörg, diese hatten Kaubonbons erfunden, die das Überbevölkerungsproblem lösen würde, die Weibchen würden, wenn sie diese benutzten nicht mehr trächtig und die Pärchen könnten sich miteinander vergnügen, sooft sie wollten. Helmut, der zum einen sich nichts aus Weibchen machte und zum anderen nicht von dem Sprung vom Todesfelsen betroffen war, hielt so gar nichts von diesen wunder Kaubonbons und ließ seine beiden Erfinder kurzerhand in den Kerker werfen, damit diese wieder zur Besinnung kamen. Auch Hilmer landete nach einiger Zeit im Kerker und lerne dort seine neuen Freunde kennen, mit diesen beiden starte ein großes Abenteuer, ob Hilmer sich vor dem Sprung ins Gelobte Land retten kann?... Auf dem Cover sieht man den kleinen Helden, der sich nicht unterkriegen lässt und sich mit aller Kraft am Leben festhält. Ich finde das Cover sehr süß und passend. In dem Buch trifft Hilmer auf ganz verschiedene Persönlichkeiten ein paar wollen ihm helfen, ein paar wollen ihn lieber Tod sehen, ein paar die eigentlich Feinde sind werden zu Verbündeten. Jörg Olbrich erzählt die Geschichte von Hilmer flüssig und humorvoll, die kleinen Lemminge sind sehr unterhaltsam und jeder der kleinen Nager hat seine Macken, wie bei uns Menschen. Man drückt die Pfoten, leidet und lacht mit den kleinen. Ich freue mich schon auf "Henni & Hörg: Zwei Missionare räumen auf", die Fortsetzung ist am 24.04.2015 erschienen, jedoch sollte man mit Hilmer anfangen da man sonst diverse zusammenhänge nicht gut versteht, hat mir Jörg Olbrich verraten. Mein Fazit: Jeder, der gerne einen humorvollen Abenteuerroman sucht, ein bisschen Fantasy aber nicht abgeneigt ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, bildet Eure eigene Meinung und lest selbst.

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  • Hilmer

    Hilmer

    Johannisbeerchen

    09. July 2014 um 12:39

    Meinung: Hätte mich der Autor nicht angeschrieben, wäre ich wohl nie auf diese lustige Geschichte gekommen. Hilmer hat seinen 15. Lebensmonat erreicht und soll nun, wie jeder andere Lemming auch, vom Todesfelsen springen. Aber kurz vorher überlegt er es sich anders, denn es ist doch wirklich schwachsinnig. Nun stellt sich heraus, dass deine Cousins absolute Arschlöcher und der König ein Betrüger ist. Nur, wie will man das beweisen ? Ein netter, angenehmer Schreibstil führt den Leser durch das Buch. Ab und an gab es Wiederholungen, wie zum Beispiel die sextolle Ratte oder Dieter. Trotzdem lies es sich gut lesen. Hilmer rutscht unfreiweillig in sein Abenteuer. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass er der Retter seines Volkes sein soll. Allerdings ist Glück seine größte Hilfe und wirklich auswegslose Situationen gibt es nicht. Es klärt sich alles irgendwie von selbst oder nach ein paar Sätzen durch Hilmers unverschämtes Glück. An sich war es eine nette Geschichte, die durchaus auch spannend hätte sein können, wenn Hilmer mal etwas selbst bewältigen müsste. Neben Hilmer gab es aber noch viele andere Charaktere, die ihm halfen oder ihm im Weg standen. So oder so, jeder bekam sein Fett weg. König Helmut ebenso wie seine Vettern. Zum König muss noch gesagt werden, dass das wirklich viel zu einfach gelöst war und das Ende war wohl eher lachhaft als mitreißend. Fazit: Ein nettes, nicht ganz stimmiges Büchlein. ***

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  • Ungewöhnliches Kinderbuch

    Hilmer

    Nanasha

    23. June 2014 um 20:27

    Zu Beginn hat sich das Buch unheimlich langsam gelesen und ich war mir nicht sicher, welches Zielpublikum angesprochen werden sollte. Vom Schreibstil her, ist es definitiv ein Kinderbuch, auch wenn man das Cover anschaut, denkt man sofort an Kinder. Und der Inhalt schreit geradezu nach Kindergeschichte.  Doch dann kommen vereinzelt Heftige Ausdrücke vor, oder derbe Redewendungen, die in einem Kinderbuch eigentlich nichts verloren haben. Also dachte ich mir: Gut, die tiefer gehende Handlung, die mich ein wenig in die Geschichte hineinversetzt kommt noch, schließlich KANN dies kein Kinderbuch sein! Weit gefehlt, das zieht sich leider durchs ganze Buch, auch sind noch ein paar Schreibfehler enthalten, aber das passiert selbst bei den renommiertesten Verlägen, das ist kein Kritikpunkt. An sich finde ich die Geschichte, beziehungsweise die Idee dahinter erfrischend anders und amüsant, aber an der Umsetzung hapert es eindeutig. Der Autor konnte sich meiner Meinung nach schlecht zwischen seinem eher kindergetreuen Schreibstil und seiner erwachsenen Umsetzung entscheiden, was ich ungeheuer schade finde. Ohne all die Schimpfwörter wäre das Buch ein SUPER Kinderbuch, dass ich auch meinen Kindern ans Herz legen würde. Doch Mit der zum Teil sehr herben Sprache? Alles in allem finde ich, dass es ein interessantes Buch, mit einer lustigen Geschichte ist, bei der es leider an der Umsetzung hapert. Aber wer ein kurze Zwischenlektüre ohne viel Tiefe sucht, um sich abzulenken, der ist hier genau richtig. Leider gibt es in der Geschichte nicht sehr viele Wendepunkte, oder spannungsreiche Momente, man konnte die weitere Handlung sehr häufig zu genau erahnen. Die einzelnen Charaktere hatten den Anflug eines Charakters, aber trotzdem nicht allzu viel Tiefe, was ich sehr schade finde. Nachdem ich nun so viele "negative" Aspekte erwähnt habe, möchte ich aber dennoch erklären, weshalb ich drei von fünf Sternen verteilt habe. Die Geschichte hat großes Potential, und könnte überarbeitet ein großer Verkaufsschlager werden, man müsste die Herangehensweise lediglich noch einmal überdenken.

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  • Hilmer will nicht sterben

    Hilmer

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    06. April 2014 um 22:11

    Lemminge... Eine Art der Wühlmäuse.  Vielen bekannt aus den Computerspielen, bei denen sie sich zuhauf in den Tod stürzen. Massensterben in Größenordnung. Es ist seit vielen Jahren Tradition, sich mit Vollendung des 15. Lebensmonats vom Todesfelsen zu stürzen. Ihr ganzes Leben bereiten sich die Lemminge darauf vor und sind stolz, dem Propheten ins gelobte Land folgen zu dürfen. Es war immer so und wird immer so sein. Niemand hinterfragt es und alle machen mit. Auch Hilmer lebte bislang nur für diesen Tag, an dem er gemeinsam mit seinen drei Cousins Turgi, Torgi und Targi auf dem Felsen stehen würde und sich mit ihnen hinabstürzen würde. Aber als es dann soweit ist, hat er so gar keine Lust mehr dazu, sich in den Tod zu stürzen und kehrt um. Leider muss er bei sich zu Hause feststellen, dass seine Gefährtin sich nicht einmal annähernd die Zeit zum Trauern um ihn genommen hat, denn sein Nachfolger ist schon da und öffnet die Tür. Seine drei Cousins sind entsetzt, dass Hilmer sich weigerte und damit die Familienehre beschmutzt, so dass sie sich genötigt sehen, ihn vor König Helmut zu zerren, um zu hören, was dieser zu der Ungeheuerlichkeit zu sagen hat. Prompt landet Hilmer im Gefängnis, wo er sich mit Hörg und Henni, zwei Wissenschaftlern, anfreundet.  Die beiden Erfinder haben ihre eigenen Probleme mit König Helmut, sind aber bereit, Hilmer aus dem Gefängnis zu helfen und ihn bei der Suche nach den heiligen Schriften zu helfen, die besagen, dass die Lemminge sich nach 15 Lebensmonaten vom Felsen stürzen sollen. Eine aufregende Suche beginnt ... Klein, pelzig, niedlich - Hilmer. Ein Lemming.  So präsentiert sich das Cover des Buches und verspricht dem Leser Unterhaltung und die bekommt er auch. Hilmer ist einer, der sich gegen die Tradition stellt, der nachfragt und einfach nicht bereit ist, zu sterben.  All die Monate hat er für diesen einen Tag gelebt, um es sich genau an diesem Tag anders zu überlegen. Der weise Wonibalt war der erste, der den Weg über den Felsen gegangen ist und seitdem folgen ihm die Lemminge, sobald sie die 15 Lebensmonate erreicht haben, um das Problem der Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen. Obwohl die beiden Wissenschaftler Hörg und Henni eine Wunderpille erfunden haben, wonach das Massensterben unnötig wäre, geht König Helmut keinen Schritt von der Tradition ab. Er hat damit ja auch keine Probleme, denn er ist die Ausnahme, da er bereits länger als 15 Monate lebt. Es steht so in den heiligen Schriften geschrieben und so muss es geschehen. Hilmer macht sich auf die Suche nach den heiligen Schriften und bekommt von unvorhergesehener Seite Unterstützung.  Diesen kleinen pelzigen Hilmer muss man einfach ins Herz schließen.  Obwohl er Angst hat, denn inzwischen sind nicht nur seine drei Cousins hinter ihm her und trachten ihm nach dem Leben, gibt er nicht auf. Auch wenn er Hilfe bekommt, ist er doch mehr oder weniger allein mit dieser fast unlösbaren Aufgabe. Man begegnet in diesem Buch den unterschiedlichsten Charakteren. Man trifft auf mutige, ausgebuffte und helfende, aber auch auf feige und verschlagene Charaktere. Einige entpuppen sich überraschend anders als ihnen nachgesagt wird und bringen so Abwechslung in die Geschichte. Die Geschichte ist spannend geschrieben, jedoch mit einer gehörigen Portion Humor. Ich habe mich mit Hilmer sehr gut unterhalten gefühlt. Ich habe ihn gern auf seiner Suche begleitet, hat mit ihm gebangt und gehofft und ihm natürlich die Pfötchen gedrückt. Es ist eine schöne Geschichte, die in sich stimmig ist.  Ich empfehle diese Geschichte gern weiter und hoffe, dass es bald wieder etwas von Hilmer zu lesen gibt.

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  • knuffig, lustig, liebenswert :-)

    Hilmer

    ClaudisGedankenwelt

    02. April 2014 um 15:50

    Hilmer ist anders als seine Vettern Turgi, Targi und Torgi. Das merkt er jedoch erst am Tag als er den 15. Lebensmonat vollenden sollte. Denn an diesem Tag stürzen sich alle Lemminge vom Todesfelsen in den sicheren Tod. Dies ist für die Lemminge aber eine Ehre, denn nur so erfüllen sie die Prophezeiung des Wonibalt und können ihm ins gelobte Land folgen. Hilmer zweifelt jedoch daran und überlegt es sich am Fuße des Todesfelsens anders. Er will nicht sterben, er will leben. Natürlich hat er dies nicht einfach so zu entscheiden und so trachten ihm bald nicht nur seine Vettern nach dem Leben. Wird Hilmer es schaffen dem Freitod zu entkommen. Oder wird König Helmut sein Ziel erreichen? Als erstes ist mir das niedliche Cover aufgefallen. Das putzige Tierchen darauf ist sicherlich Hilmer, der sich gerade noch so an einem Busch festhalten kann, welcher aus dem Todesfelsen ragt. Sein verzweifelter Blick in die Tiefe sagt alles. Er will einfach noch nicht sterben. Das Cover passt gut zum Inhalt des Buches. Bunt, knuffig, humorvoll und mit einem Augenzwinkern wird dem Leser hier schon einmal die Hauptfigur der Geschichte vorgestellt. Neben Hilmer gibt es natürlich noch ganz viele andere Figuren, die der Geschichte immer wieder eine neue Wendung verpassen und die natürlich alle ein Interesse an Hilmer haben. Die einen wollen ihn töten, die anderen wollen ihm helfen. Mir hat die Leichtigkeit der Geschichte sehr gut gefallen. Ich wurde gut unterhalten und musste manches Mal schmunzeln, wenn die unterschiedlichen Figuren mit ihren Eigenarten aufgetaucht sind. Dem Autor ist es hier gelungen mit wenigen Worten sympathische Figuren zu zeichnen. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen und mich davontragen lassen. Und ich meine es nicht negativ wenn ich sage, dass die Geschichte einfach dahinplätschert und man sich nicht zig Details merken muss um der Geschichte folgen zu können, sondern man kann einfach loslesen und sich unterhalten lassen. Mein Fazit ist: Wer ein Buch sucht, welches es schafft mit einem Augenzwinkern das Thema Überbevölkerung und kollektiver Selbstmord zu behandeln, der ist hier richtig. Eine Geschichte voller Humor und knuffiger Lemminge erwartet euch hier. Und ich finde jeder sollte so einen Hilmer haben, der einfach mal seine Meinung sagt und auch dazu steht, selbst wenn das bedeutet den schwereren Weg zu gehen.

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  • Hilmer

    Hilmer

    Naddlpaddl

    12. March 2014 um 00:16

    Für die Lemminge hat ihr Leben nur den einen Sinn: Mit Vollendung des 15 Lebensmonats stürzen sie sich mit Vergnügen des Todesfelsens hinunter – direkt in den Tod. Dies dient dazu die Bevölkerungszahl im Reich von König Helmut unter Kontrolle zu behalten und somit die Lemminge vor einer Überbevölkerung zu schützen. Prophet Wonibalt hat dies eins so eingeführt und die ersten Lemminge auf ihrem Todesweg begleitet. Seit dem ist dies Sitte und Brauch der Rasse und für jeden Einzelnen ist es eine Ehre sich für das Große Ganze zu opfern. Außer für Hilmer, dieser Lemming versteht den Sinn dahinter nicht und sorgt damit für einigen Aufruhr im Land der Lemminge! Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Autor geschenkt. Das Cover fand ich schon total witzig mit dem Lemming im Vordergrund. Erst sah es nach einem Kinderbuch aus, doch dem ist nicht so. Der Klappentext hat mich dann komplett überzeugt und mich total neugierig gemacht. Dieses Buch MUSSTE ich lesen. Ich bin in keinster Weise enttäuscht worden. Das Buch hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt. Ich habe mit leichter unterhaltsamer Kost für zwischendurch gerechnet und eben diese wurde mir auch geboten. Der Autor verpackt seine Geschichte in einen Mantel aus Witz und Charme und alleine die Tatsache, dass in der Welt von solch niedlichen Tieren solch schlimme Dinge passieren lässt einen schon förmlich durch das Buch fliegen. Die Geschichte ist behaftet von Klischees, die man aber nicht missen möchte und die Story erst zu einem großen Ganzen werden lassen. Hilmer wächst einem sofort ans Herz, traut er sich doch was alle anderen sich nicht trauen. Es ist wahrlich schlimm mit anzusehen wie diese armen kleinen Tiere sich mit Freuden in den Tod stürzen, weil sie denken dort wartet ein besseres Leben auf sie. Doch Hilmer ist der Held den diese Geschichte braucht. Eigentlich ist er gar kein Held sondern ein ganz normaler Lemming, etwas tollpatschig, mittelmäßig intelligent und bis zu seinem Todestag auch glücklich mit dem was er hat. Man konnte eigentlich fast alles vorhersehen, aber auch dies war irgendwie nötig für die Geschichte, denn es ist eben keiner dieser Romane in denen man ständig mit voller Aufmerksamkeit alles verfolgen muss, sondern man kann zusammen mit der geschichte dahin plätschern und sich einfach treiben lassen und das meine ich nicht im negativen Sinne! Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und sie hat mich vor allem Dingen unterhalten und genau das habe ich erwartet. Es ist nichts was einem lange im Kopf bleibt, aber doch etwas was man gerne gelesen hat und auch immer wieder lesen würde. Ich gebe für die Geschichte 4 Sterne, ich kann gar nicht genau sagen warum aber für den 5. Stern hat mir einfach irgendwie noch etwas gefehlt, was ich nicht mal benennen kann.

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  • Lustige Geschichte um den Auserwählten

    Hilmer

    Kitty411

    11. December 2013 um 16:21

    Zum Buch: „Hilmer: Der Lemming, der nicht sterben wollte“ von Jörg Olbrich ist ein Roman, der am 22.07.2013 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.neobooks.com/werk/23865-hilmer.html Klappentext: Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15. Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen. So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen. So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert. Außer Hilmer! Die Story: Es ist Tradition bei den Lemmingen, sich an einem bestimmten Tag von den Klippen in den Tod zu stürzen, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. Doch aners als seine Artgenossen sieht Hillmer die Notwendigkeit nicht ein und setzt sich gegen diese Vorherbestimmung zur Wehr. Das bringt ihm nicht nur den Zorn seiner Vettern, sondern auch den des Königs ein, und sein Versuch, am Leben zu bleiben wird zu einer ereignisreichen Suche nach der Wahrheit… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 42 Kapitel unterteilt. Covergestaltung: Das Cover zeigt eine Zeichnung des Lemmings Hilmer, der sich über einem Gewässer an einem Ast festhält, darüber steht der Titel des Buches, unten steht der Autorenname. Zum Autor: Jörg Olbrich lebt mit Frau, Kindern und Hund in Mittelhessen und ist im Rechnungswesen tätig. (Quelle: http://www.neobooks.com/user/joerg-olbrich ) Meine Meinung: Es handelt sich bei diesem Buch um eine lustige Geschichte, die durchaus auch wahre Elemente beinhaltet. Aus einer drohenden Überbevölkerung hat der Autor hier eine spannende und mitreißende Geschichte gesponnen, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat und deren Lektüre mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, was erheblich zum Lesevergnügen beigetragen hat. Durch die Ansiedlung der Geschichte im Reich der Lemminge und viele humorvolle Erlebnisse macht es wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen, daher vergebe ich 5 Sterne.  

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