Jörg Steinleitner Aufgedirndlt

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Inhaltsangabe zu „Aufgedirndlt“ von Jörg Steinleitner

Am Morgen nach dem großen Seefest fischt ein Pensionist die Leiche einer leicht bekleideten jungen Frau aus dem Wasser. Polizistin Anne Loop muss nach dem ominösen Unbekannten fahnden, mit dem die hübsche Madleen direkt vor ihrem Tod Sex hatte. Schon bald steht ein illustrer Kreis von Verdächtigen fest: ein Scheich, der in der bayerischen Idylle ein Haremscasting durchführt, ein paar Lokalpolitiker mit handfesten Immobilieninteressen, ein Schlagersänger und natürlich jede Menge eifersüchtiger Tegernseer …

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Rezension folgt. Ich folge noch der Leserunde.

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  • Der zweite Fall für Anne Loop

    Aufgedirndlt

    MissJaneMarple

    06. March 2014 um 20:24

    Inhalt: Am Tegernsee herrscht Ausnahmezustand: Der Emir von Ada Bhai residiert in einem Luxushotel oberhalb des Sees und veranstaltet dort ein Braut-Casting für seine sechste Frau. Das ganze Tal wimmelt nur so von heiratswütigen Frauen und Mädchen. So haben Anne Loop und ihre Kollegen von der Dienststelle alle Hände voll zu tun, die Sicherheit des Emir und seiner Entourage zu gewährleisten. Doch dann zieht ein Rentner, nach dem großen Seefest, die Leiche einer jungen Frau aus dem See und die Suche nach dem Mörder beginnt. Und auch privat läuft es bei Anne alles andere als optimal. Zudem sie auch immer noch mit den bayrischen Vorurteilen gegenüber alleinerziehenden berufstätigen Müttern zu kämpfen hat. Meinung: Mit Witz und Charme reizt Jörg Steinleitner alle Klischees der Bayern aus. Obwohl ich das ein oder andere Mal schon gewisse Züge meiner MitTegernseer erkennen konnte. Auch die Erklärungen, die der Autor zwischendrin immer wieder einflickt, sind wirklich genial zutreffend und furchtbar lustig. Die Charaktere erfüllen auch jedes Vorurteil, das man so haben kann. Sepp Kastner, der immer noch bei Mama wohnt und die Frau fürs Leben nicht finden wird, da er sich in seine schöne Kollegin Anne verliebt hat und diese heimlich Angelina Jolie vom Tegernsee nennt. Kurt Nonnenmacher, der alte Grantler und Besserwisser, der Dienstellenleiter, der es nicht gern sieht, dass die junge Kollegin aus hohen Norden so erfolgreich ihr Leben meistert. Und dann noch Anne Loop, die als Alleinerziehende mit ihrer Tochter hier an den Tegernsee versetzt wurde und die trotz aller Widrigkeiten alles ganz gut im Griff hat. Der Kriminalfall an sich, hat mich jetzt nicht ganz vom Hocker gehauen, aber der ist in diesem Buch eigentlich auch nur Nebensache. Das Buch lebt von den schrägen, überzeichneten Charakteren. Fazit: Für echte Tegernseer und Nicht-Tegernseer ein absolutes Muss! 

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  • Rezension zu "Aufgedirndlt" von Jörg Steinleitner

    Aufgedirndlt

    gaby2707

    22. November 2012 um 18:50

    Aufgedirndlt und aufgebrezelt stürmen junge Frauen aus ganz Bayern, Tirol und sogar Osteuropäerinnen die Auffahrt zu einem Hotel oberhalb des wunderschönen Tegernsees, wo Scheich Raschid bin Suhail von Ada Bhai mit seinem Gefolge residiert und bei einem Casting eine neue Frau für seinen Harem sucht. Diese Chance wollen sich auch 27 ostdeutsche Hippiemädchen nicht entgehen lassen. Sie hoffen auf diesem Wege zu einem Bauernhof ö.Ä. zu kommen, um dort gemeinsam weiter ohne Sorgen leben zu können. Eine von ihnen wird das Rennen um den Scheich schon machen. Aber es kommt etwas anders: Eine von den jungen Damen wird tot aus dem Tegernsee gefischt. Der kauzige urbayerische Dienststelleleiter Kurt Nonnenmacher, der immer noch auf Reisdiät ist, und seine aus dem Rheinland stammende Polizeihauptmeisterin Anne Loop mit ihrem Kollegen Sepp Kastner, von den Amazonen später liebevoll Seppi genannt, beginnen zu ermitteln... Protagonisten, die so liebevoll überzeichnet sind, dass ich sie sofort ins Herz geschlosen habe, oder aber sie meine Sympathie erst garnicht erlangen konnten, haben mich das Buch in kürzester Zeit durchlesen lassen. Ich konnte mich nicht sattlesen an den Gesprächen in der Dienststelle oder bei den Ermittlungen ausser- halb. Alle bayerischen Klischees werden irgendwie verarbeitet und wer die Prominenz hier unten im Süden Deutschlands oder in Tirol kennt, der wird den einen oder anderen hier wiederfinden. Am gelungensten finde ich die Beschreibung eines gestandenen Bayern in Seppelhosen, Seppelhut und mit den legendären Waden-bändern. Teilweise habe ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Fazit: Wenn es nicht immer bierernster Krimi oder Thriller sein muss, die Spannung aber nicht zu kurz kommt, dann ist man mit den Romanen von Jörg Steinleitner sehr gut bedient.

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  • Rezension zu "Aufgedirndlt" von Jörg Steinleitner

    Aufgedirndlt

    Tintenelfe

    19. August 2012 um 18:38

    Am Morgen nach dem überregional beachteten Seefest in einem Tal der Bayrischen Alpen findet ein Rentner die leicht bekleidete Leiche eine jungen Mädchens. Ein Fall für die, wie mehrfach betont wird, aus dem Rheinländischen stammende, alleinerziehende, fantastisch aussehende Anne Loop. Da das Alpental gerade von einem arabischen Ölscheich heimgesucht wird, der ein Casting unter den einheimischen Frauen durchführt, um eine sechste Ehefrau für seinen Harem zu suchen, fällt der Verdacht schnell auf diesen Mann und sein Gefolge. Nicht zuletzt, weil die Frau, die offensichtlich zu einer Gruppe von freizügigen “Amazonen” aus Sachsen gehört und die ebenfalls am Casting teilnimmt, auf dem Gut Kaltenbrunn gefunden wird, auf welches der Emir ein Auge geworfen hat. Doch der Ölscheich ist nicht der Einzige, der als Täter in Frage kommt. “Aufgedirndlt” ist das erste Buch, das ich von Jörg Steinleitner gelesen habe. Zuvor ist mit der supersexy Kommissarin Anne Loop bereits der Roman “Tegernseer Seilschaften” erschienen. Ich hatte jedoch nicht den Eindruck, dass es unbedingt nötig war, diesen zu kennen, da die Hauptfiguren mit ihren Eigenheiten ausführlich vorgestellt werden und kaum Bezug auf den früheren Fall genommen wird, was den Einsteig sehr erleichterte. Steinleitner spielt in diesem Roman natürlich mit sämtlichen Klischees gegenüber Arabern, Ostdeutschen, Norddeutschen und auch Bayern, dass es einerseits witzig ist und andererseits schon wieder so überzogen, dass man sich fragt, was davon dann vielleicht doch die Vorurteile des Autors widerspiegelt. Nach einer Zeit war ich dann auch entsprechend genervt. Genauso wie ich irgendwann bald nicht mehr lesen mochte, welche Assoziationen die wahnsinnig toll aussehende Anne Loop bei den Männern auslöst, deren Kollegen sich zum Teil dermaßen beschränkt verhalten, dass man nur noch müde den Mundwinkel hochziehen kann. Sei es nun der während der Besprechung Fliegen jagende Chef oder der dauertrottelige, und doch “irgendwie fast schon wieder ein bisschen süße” Seppi. Das Buch liest sich jedoch schnell und flüssig und hat mir auch so manchen Lacher entlockt. Sehr enttäuscht war ich allerdings von der Lösung des Kriminalfalls, der weniger von Angelina Jolie, äh, ich meine natürlich Anne Loop, als von Kommissar Zufall gelöst wird. Wer also schnellen, übertriebenen Klamauk für den Sommertag wünscht, ist mit “Aufgedirndlt” bestens bedient, auf der Suche nach einem interessant gestrickten Krimi sollte man das Buch aber lieber links liegen lassen. © Tintenelfe www,tintenhain.wordpress.com

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  • Rezension zu "Aufgedirndlt" von Jörg Steinleitner

    Aufgedirndlt

    Gospelsinger

    17. March 2012 um 19:40

    In letzter Zeit gibt es alle möglichen Arten des Castings. Aber am Tegernsee gibt es ein Casting der ganz anderen Art: Ein Emir sucht eine neue Frau für seinen Harem. Sofort stehen die Dorfschönheiten Schlange und der ganze Ort spielt verrückt. Sogar aus dem fernen Sachsen macht sich eine Gruppe Hippie-Frauen auf den Weg, um den vom Emir versprochenen Grundbesitz einzusacken. Sofort werden die Frauen von der männlichen Dorfjugend hofiert und haben eine spaßige Zeit. Das große Seefest endet allerdings für eine der Hippie-Frauen tödlich, und es mangelt nicht an Verdächtigen. Anne Loop hat es wirklich nicht leicht, diesen Fall aufzuklären, muss sie sich doch auch noch mit dem Personenschutz für den Emir, ihrem cholerischen Vorgesetzten, einigen Machos, veralteten Denkweisen und den Annäherungen ihres Kollegen Sepp herumschlagen. Dieser Krimi ist wirklich urkomisch, ich musste immer wieder laut loslachen. Urige und skurrile Charaktere bevölkern eine witzige Geschichte voller Andeutungen, in der die Krimihandlung nur eine Nebenrolle spielt. Wie hier mit weit verbreiteten Klischees gespielt wird, macht einen Mordsspaß.

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