Jörg Thadeusz Die Sopranistin

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Inhaltsangabe zu „Die Sopranistin“ von Jörg Thadeusz

»Sehr unterhaltsam« NDR Georg, der als Friseur in Washington D.C. zwar gutes Geld verdient, aber auch auf zu großem Fuße lebt, muss in Berlin seinen Onkel beerdigen. Er fliegt in ein hysterisches Deutschland, denn auf der Aftershowparty anlässlich der Preisverleihung des Bruno-Fernsehpreises ist ein Anschlag verübt worden, bei dem drei Menschen sterben. Die Presse und ganz Deutschland stehen Kopf, die Spekulationen, wer hinter dem Anschlag steckt, schießen ins Kraut, Politiker und Polizei versprechen schnelle Aufklärung. Eigentlich wollte Georg darüber nachdenken, wie er seine Finanzen ordnen und der Sopranistin Sofia einen Gefallen tun kann. Doch jetzt wird er in eine Zeit in seinem Leben zurückversetzt, die er für immer aus seinem Kopf verbannen wollte. Jörg Thadeusz beweist in seinem Buch, dass ein Roman gleichzeitig spannend und witzig sein kann. »Thadeusz so, wie ihn alle lieben, witzig, bissig und dennoch nicht bösartig.« (Berliner Morgenpost) »Jörg Thadeusz erzählt mit einer Leichtigkeit, die der von Frank Goosen oder Tom Liehr nahekommt. Und eins ist klar: Dieser Roman ist unterhaltsam.« (WAZ)

Rasanter Thriller in bester Thadeusz-Manier ...

— TheSilencer
TheSilencer

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    Die Sopranistin
    TheSilencer

    TheSilencer

    06. June 2017 um 06:57

    ... ist einer jener Ausnahmeerscheinungen in der kläglichen Fernsehlandschaft, denen man stundenlang zuhören kann - bis zur Erschöpfung und darüber hinaus.Als Moderator bringt er seine Gäste charmant-investigativ zum Plaudern, mit Hundewelpenblick, ohne jemals unfair zu werden.Aus diesem Blickwinkel betrachtet liest sich das Buch als rasanter Thriller, der weniger Wert auf die Handlung legt als vielmehr auf das, was zwischen den Zeilen steht. Gut beobachtete Eigenschaften der Mitmenschen jubelt Thadeusz mal eben einigen Figuren unter; und man liest, wieviel Spaß es ihm macht, einigen echten Vorbildern dieser Charaktere die literarische Zunge herauszustrecken.So bleibt es zweitrangig, warum Georg, der deutsche Friseur in Amerika, aufgrund eines Todesfalles nach Good Old Germany zurückreist und jener Sopranistin ein Päckchen abnimmt, obwohl die im Flugzeug neben ihm sitzt. Das ausschlaggebende Verhängnis. Wider Willen ist Georg aufgrund seiner falsch justierten Einschätzung seiner eigenen sexuellen Ausstrahlung in einen Bombenanschlag verwickelt.Wenngleich einem die Anzahl der Charaktere zu Beginn zu erschlagen droht, paßt's irgendwann und man kommt mit der Vielzahl klar.Das Buch unterhält spannend. Insbesondere den beiden ermittelnden Kripobeamten hätte ich weitere Auftritte gewünscht.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Vroenchen

    Vroenchen

    30. January 2012 um 16:10

    Zu Beginn des Buches ist alles verwirrend, dennoch habe ich Hoffnung nie aufgegeben, das ich mit den vielen Personen einigermaßen klarkomme...war aber dann nicht so. Stattdessen kamen im zweiten Teil noch mehr neue Personen hinzu. Mir fehlte auch ein Hauptprotagonisten und es sind einfach viel zuviele Erzählstränge für meinen Geschmack!! Entweder hätte der Autor die Geschichte viel ausführlicher erzählen müssen (dann wäre auch nicht alles so verwirrend) oder aber die Erzählstränge und Personen hätten für diese Dicke (284 Seiten) minimiert werden müssen. So musste ich mich immer wieder von Neuen in das Buch einfinden! Das Ende hat mich sogar noch mehr enttäuscht, als die anderen beiden Teile. Komisches Ende mit einer Schießerei...aber was das jetzt alles sollte mit dem Anschlag...das weiß ich nun immer noch nicht. Viel zuviele Fragen bleiben ungeklärt. Schade, ich habe mir vom Buch (auch wegen dem Autor) mehr versprochen! Das einzige Positive ist, das ich kein Geld dafür bezahlen musste, da ich es hier bei Lovelybooks gewonnen habe, ansonsten hätte mich sehr geärgert!!!

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    moni_angekommen

    moni_angekommen

    22. January 2012 um 18:26

    Irgendwie wusste ich auch nach Lesen des Buches immer noch nichts damit anzufangen. Viel zu viele Figuren, immer wieder unterbrochene Erzählstränge. Sprachwitz, Humor, Spannung...? Davon habe ich leider nichts gefunden und das Buch lässt mich ratlos zurück.

  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Yvi

    Yvi

    28. October 2011 um 20:25

    Bei der Verleihung eines Fernsehpreises in Berlin detoniert eine Bombe. Drei Menschen sterben, über 200 Menschen werden verletzt. Die Angst der in Deutschland lebenden Menschen wird durch die verstörenden Fernsehbilder und die Berichterstattung in den Medien geschürt. Die Angst vor einem islamistischen Terrorangriff. Der Leser lernt verschiedene Personen kennen, die alle eine Hauptrolle zu spielen scheinen, sei es der Friseur Georg, der aus den USA einreist um seinen verstorbenen Onkel zu beerdigen; sei es die Opernsängerin Sophia, die zusammen mit ihrem Bruder und ein paar seiner Freunde offensichtlich etwas mit dem Anschlag zu tun hat; sei es der FBI-Agent oder oder oder. Ich hatte so ein wenig das Gefühl, als wäre das Buch nicht vollständig. Es ist super geschrieben, mit ein wenig Humor, ein wenig Sarkasmus und einer eleganten Wortwahl, aber mir fehlte etwas. Mir - als bekennender Krimi- und Thrillerfan - fehlte die "Auflösung". Mir fehlte ein Tatmotiv, etwas, an dem man sich festhalten könnte. Es gab zwar Andeutungen, aber wer weiß, ob ich diese auch richig gedeutet habe. Schade eigentlich, denn ansonsten haben mir der Stil und auch die Story gut gefallen.

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  • Leserunde zu "Die Sopranistin"

    Die Sopranistin
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo,
    hier findet die Testleserunde zu "Die Sopranistin" statt. Jeder, der Interesse am Buch und dem Austausch darüber hat, kann hier gern mitlesen und -schreiben. Die 25 offiziellen Testleser sind schon ausgelost und wurden benachrichtigt. Wir freuen uns auf einen spannenden & regen Austausch.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    brigitta

    brigitta

    18. June 2011 um 18:53

    Klappentext: Bei der Aftershow-Party anlässlich der Verleihung des Bruno-Fernsehpreises detoniert eine Bombe. Drei Menschen sterben, über 250 werden verletzt. Die Presse liefert schreckliche Bilder, und nicht nur die anwesenden Promis, sondern die ganze Nation ist entsetzt: Ist das der Terroranschlag der Islamisten, vor dem in Deutschland so lange gewarnt wurde? (Quelle: Verlag) Zusammenfassung: Hanna ist mit diversen Aufgaben anlässlich der "Bruno"-Verleihung beauftragt. Gerade als sie neben einem Prominenten steht und beginnt den Abend doch noch zu genießen, detoniert eine Bombe. Den prominenten Mann, der ihr gerade etwas zu trinken holen wollte, gibt es nun nicht mehr und Hannas nächste Erinnerung ist ihr Erwachen im Krankenhaus. Gerade erwacht wird sie auch schon verhört. Fabian, der Mann in den sie verliebt ist, wird verdächtigt etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben. Georg, deutscher Friseur in Washington fliegt zurück nach Deutschland. Sein Onkel, der ihn großzügig unterstützte ist gestorben und Georg ist sich nicht sicher ob er zurück in die Staaten geht. Seine Schuldenlast dort ist zu groß und nun gibt es ja auch keinen Onkel mehr... Im Flugzeug lernt er die Sopranistin Sofia kennen. Um ihr zu gefallen, nimmt er ein Päckchen von ihr mit. Was in diesem Päckchen ist, weiß er nicht, es ist angeblich für Sofias Oma bestimmt .... Anna, aus reichem Haus, wohnt mit Hanna zusammen. Sie verbirgt ihre Herkunft und alle halten sie für eine normale Studentin. Anna hat auch einen Faible für Fabian, doch auch das verbirgt sie. Carlo wollte eigentlich ein Date mit einer Blondine aus dem Baumarkt dingfest machen, als er zu einem dringenden Einsatz gerufen wird, der ihn für Tage in eine andere Welt stürzen wird. Als kleiner Polizist hat er auf einmal mit Terroristen zu tun und gerät auch noch in einen Undercovereinsatz. Sofia bereitet sich auf einen Auftritt anlässlich der Eröffnung der Berliner Airports vor, sie wurde als Sopranistin gebucht, doch kommt sie nicht unbedingt zum singen nach Berlin .... Fazit: Diese vielen einzelnen Charaktere und Handlungsstränge verdichten sich nach und nach zu einem temporeichen Krimi. Alle diese Menschen begegnen sich irgendwann und beeinflussen den Fortlauf des Geschehens, ohne sich dessen unbedingt bewußt zu sein. Es "hampelt" irgendwie jeder für sich herum und das er in das "große Ganze" eingebunden ist, wird ihm und dem Leser erst häppchenweise klar. Ebenso liest sich das Buch. Jedes Kapitel steht irgendwie für sich und für eine bestimmte Person, gehört aber auf jeden Fall ins Buch und erzählt die Geschichte weiter. Und diese Geschichte wird eben durch diese vielen Einzelbilder erzählt. Zwischendrin sind Fernseh- und Radiointerviews eingeflochten oder Zeitungsartikel erwähnt. Eigentlich ist das Buch wie ein Film aufgebaut und nicht unbedingt wie ein Roman. Die Szenen wechseln schnell und was in der letzten Szene passierte wird oft erst klar, wenn man die nächste Szene liest. Es ist sehr interessant dieses Buch zu lesen, auch weil sich die Schreibweise sehr von anderen Krimis unterscheidet, aber es ist auch sehr ungewohnt eine Geschichte so zu lesen. Der Roman ist spannend und temporeich aber insgesamt geht es nicht sehr tief unter die Oberfläche. Was Sofia, die Sopranistin und damit auch die Namensgeberin des Romans mit ihrem Tun bezweckte und was sie antrieb, ist mir irgendwie nicht ganz so klar geworden. Sie hangelte sich so durch die Geschichte, tauchte mal auf, lies etwas mit sich passieren und verschwand wieder. Eigentlich hätte sie in einer Verfilmung eher eine Nebenrolle... Aber gut, das Buch bietet viele andere Überraschungen. Georg, der erst als verantwortungsloser Geldverschwender erscheint entpuppt sich als ein ganz anderer und auch Carlos macht eine enorme Entwicklung in dem Buch durch. All das macht Spaß zu lesen, es ist auch reichlich Sprachwitz vorhanden und das Buch bietet einige Kurzweil. Mir hat es insgesamt gefallen, auch wenn ich mir erst etwas ganz anderes vorstellte, als ich das Buch, in dem es ja um Anschläge und Terroristen geht, in den Händen hielt.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2011 um 17:19

    Entgegen vieler anderer Rezensenten hier in LB hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es ist - zugegebenermaßen - für einen echten Krimifreund und -kenner nicht das Richtige, denn insgesamt geht es sehr gemächlich zu. Es stockt einem beim Lesen auch keine Minute der Atem, vielmehr hatte ich den Eindruck, dass das die Absicht des Autors war. Ich habe mich gut dabei unterhalten und mag die Art des Schreibens von Jörg Thadeusz, hinter der ich immer ein kleines Augenzwinkern vermute. Wer einen Krimi ohne nervenaufreibende Handlung lesen will, ist hiermit gut beraten. Eine angenehme Strandlektüre.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    GOOMPI

    GOOMPI

    28. May 2011 um 12:18

    Ich bin nicht sehr angetan von diesem Roman. Es kristallisiert sich nicht wirklich ein Hauptprotagonist heraus. Da über das ganze Buch, immer wieder neue Charaktere hinzu kommen, die teilweise aber auch wieder nach ein paar Seiten verschwinden. Mir ist nicht ganz klar, ob Jörg Thadeusz damit die Absicht hatte, im Stile der "Oral-Histories" zu schreiben, zumal auch zwischendurch Kommentare von Radio, Fernsehen und Zeitung abgedruckt sind. Diese Kommentare empfand ich aber überwiegen als störend und überflüssig. Bis zur hälfte des Buches hatte ich so gar keinen Spaß an dem Buch, dann gab es ab und zu Phasen an denen ich ein leichtes Gefühl von Spannung empfand. Doch dann ist es wieder so langweilig und irgendwie abgehackt geschrieben, dass ich ohne viel Interesse weiter las. Ich finde das Buch einfach nur platt.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Nil

    Nil

    16. May 2011 um 21:27

    Dieser Thriller ist zu voll gepackt! Jörg Thadeusz hat hier einen Thriller konstruiert der hoch komplex mit vielen Orten, vielen Charakteren und vielen Handlungen daher kommt. Es geht zunächst um einen Anschlag auf einer Aftershow Party anlässlich einer Filmpreisverleihung. Zeitgleich werden mehrere Charaktere vorgestellt, wobei man noch nicht klar einordnen kann wer hier "gut" oder "böse" ist. Was zunächst einen guten Spannungsbogen fabriziert. Leider gibt es dann keine Teilauflösungen, sondern die einzelnen Handlungsstränge laufen mit immer neuen Person weiter. Zum Schluss wird dann rasant aufgelöst und auch für meinen Geschmack "zu einfach". Es wirkt fast als ob der Thriller zum Ende kommen musste. Nach der Lektüre war mir leider nicht mal bewusst warum das alles passiert ist und damit für mich persönlich ein klarer Hinweis, dass hier die Geschichte leider nicht ganz zufriedenstellend erzählt wurde. Ich finde insgesamt hätte es ruhig ein paar Seiten mehr haben könnten um den Leser besser mitzunehmen. Schade!

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Tinkers

    Tinkers

    16. May 2011 um 10:03

    Schade, schade, schade... ich hab wirklich viel erwartet von Thadeusz, aber ich hab mich auch nur durchs Buch gequält, weil ich es testlesen durfte. Sonst leg ich Bücher immer weg, wenn sie mich bis Seite 60 nicht gefangen genommen haben. Es gibt eindeutig zuviele Protagonisten, keiner davon ist zumindest so sympathisch, dass ich ihn in meinem Umfeld haben wollen würde. Die Idee des Anschlags auf einer deutschen Großveranstaltung als Stoff für eine Geschichte fand ich interessant, aber leider ist für mich die Umsetzung gescheitert. Mir kommt es vor, als wolle Thadeusz mit politischem Wissen prahlen und seine Meinung kundtun. Den bekannten Wortwitz des Autors hab ich auch vergeblich gesucht oder er ging einfach unter in der Qual. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2011 um 22:52

    Auf einen Filmpreis wird ein Anschlag verübt, ein paar junge Menschen planen seit langer Zeit ein weiteres Attentat. Die Polizei ist ratlos und das FBI und die CIA mischen sich in die Geschehnisse ein. Auch ein deutscher Friseur und ein vermögender Firmenchef und seine Familie werden mit rein gezogen. Insgesamt laufen viele Erzählstränge zusammen, die alle ihren eigenen Charakter haben. Ich bin mit wenig Erwartungen an das Buch heran gegangen, weil ich schon in vielen Rezensionen gelesen hatte, dass es nicht ganz so gut sein soll. Wahrscheinlich war ich deswegen so überrascht. Ich fand das Buch nicht schlecht. Es hatte Hänger, war aber gut erzählt. Es ist kein klassischer Krimi, der am Ende mit einer Überraschung über den Täter aufwartet. Vielmehr wird hier eine Geschichte hautnah erzählt.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    catangeleyez

    catangeleyez

    11. May 2011 um 17:59

    Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht mehr allzuviel schreiben, da hier bereits ausführlich dazu Stellung bezogen wurde. Der Titel und der Klappentext versprechen einen Krimi, der sich mit der Frage eines Terroranschlages in Deutschland auseinandersetzt und bei dem zwei Personen, Georg und die Sopranistin, die Protagonisten zu sein scheinen. Bedauerlicher Weise hält das Buch nicht, was man / ich sich davon versprochen hat. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, der Schreibstil ist auch ok, jedoch sind in diesem Buch so viele Personen beteiligt, dass man bereits nach dem ersten Drittel den Überblick darüber verliert, wer welche Postion in dem Buch einnimmt und vor allem ist ein Protagonist nicht zu erkennen. Zu den Figuren gibt es unterschiedliche Geschichten und Ereignisse, jedoch bleibt bei allem mehr an Fragen offen, als beantwortet wurde. Leider ist es auch für mich, als ausgesprochener Thrillerfan, eine Qual gewesen, mich durch das Buch zu arbeiten, denn es fanden sich so viele Geschichte, Namen und lose Fäden, die sich auch in dem rasant beschriebenen Finale nicht verbanden und einen Sinn ergaben. Georg Geheimnis wird gelüftet, die Motive Sophias bleiben unklar, ebenso die Motive der Gruppe sogenannter Linksterroristen und insgesamt fehlt mir in diesem Buch ein tatsächlicher Bezug zu den aktuellen Geschehnissen und den Fragen, ob es tatsächlich zu einem Anschlag diesen Ausmaßes in Deutschland kommen könnte und wenn ja, ob tatsächlich damit zu rechnen sein könnte, dass dieser aus der arabischen Welt angeordnet oder begangen würde. Fazit: Leider ein totaler Fehlgriff, zwar mit gelegentlichem Wortwitz, jedoch komplett am Thema vorbei, da weder eindeutig die Hintergründe aufgeklärt werden noch sich tatsächlich eine interessante und kriminalistisch lösbare Geschichte im Buch entwickelt. Zu viele Personen, zu viele Schauplätze und undruchsichtige CIA / FBI Beteiligung, die man sich hätte sparen können. Diese Buch kann ich daher leider nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Speckelfe

    Speckelfe

    10. May 2011 um 21:47

    nee, das buch war nicht so mein geschmack, hab's deshalb auch nur knapp bis zur hälfte gelesen. anfangs hab ich mich über die vielen kurzen kapitel gefreut aber im endeffekt bin ich deshalb und wegen der zahlreichen wechsel bei den personen und orten nicht in die geschichte rein gekommen. spannend fand ich's auch nicht, also greif ich mir heute ein anderes buch vom SUB.

  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    eifelmini

    eifelmini

    06. May 2011 um 19:50

    Eine Bombe explodiert bei der Bruno-Fernsehpreis-Verleihung in Berlin und tötet 3 Menschen, über 250 weitere werden verletzt. Die Explosion könnte ein islamistisch Terroranschlag gewesen sein. Was hat die Sängerin Sophia damit zu tun? Wie ist der in Amerika lebende Frisör Georg in die Geschichte verstrickt? Welche Rolle spielt eine der Organisatorinnen des Balls? Die Polizei ermittelt... In vielen kurzen Kapitel springt der Leser durch verschiedener Szenerien, die teilweise zusammenhanglos und verwirrend erscheinen. Auch die Personendichte vereinfacht die Geschichte nicht. Auf Grund des Covers hatte ich eine Geschichte mit viel Glamour erwartet, diesen Faktor habe ich aber beim Lesen des Buches vermisst. Meiner Meinung nach ist das Buch zu durchstrukturiert. Keine Begegnung passiert wirklich zufällig, es gibt keinen Überraschungsmoment und viele Zusammenhänge bleiben unklar. Die Personen hingegen sind teilweise sehr oberflächlich beschrieben. Bei einigen Charakteren hätte ich mir gewünscht mehr über ihr Innenleben zu erfahren, z.B. um manche Handlungen besser nachvollziehen zu können. Außerdem gibt es einige Personen, die zwar wichtig für den Verlauf der Geschichte sind, Einblicke in deren Leben sind aber eher uninteressant und haben mit der Geschichte gar nichts zu tun. Trotz allem kann ich nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es ist anders. Der Schreibstil von Jörg Thadeusz ist ungewöhnlich. Locker. Deshalb liest sich das Buch sehr flüssig. Ich hätte mir aber etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht.

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  • Rezension zu "Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz

    Die Sopranistin
    Solifera

    Solifera

    30. April 2011 um 17:52

    Ein Anschlag beim Bruno-Fernsehpreis in Berlin und die Frage wie passt das mit einer jungen hübschen Sopranistin zusammen? Unvoreingenommen bin ich an dieses Buch herangegangen und muss sagen, ich hätte auf die Lektüre gut verzichten können. Der Autor hat durchaus einen angenehm lesbaren Stil und seine Art von Humor bereitet dem Leser das eine oder andere Augenzwinkern, ABER damit ist es dann auch mit den positiven Aspekten vorbei. Die ständigen Wechsel sowohl von agierenden Personen, als auch von den Handlungsorten nerven immer mehr. Mit zunehmender Seitenzahl werden zwar einige Beziehungen der Charaktere zueinander deutlicher und es entstehen Verknüpfungen, aber der Handlungsverlauf ist weiterhin wirr und abgehakt und stört den Lesefluss drastisch. Dazu kommt, dass die Figuren teils sehr blass und farblos wirken und man nur an der Oberfläche bleibt, völlig austauschbar. Irgendwann wird einem die ganze Handlung sogar ein bisschen egal und man will nur noch die Auflösung wissen, wer hinter allem steckt. Auch nach Beenden der Lektüre ist mir noch immer ganz wirr im Hirn. Fazit: Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen und daher bekommt es keine Lese-/Kaufempfehlung von mir.

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