Jörg Villwock Die Sprache - Ein "Gespräch der Seele mit Gott"

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Inhaltsangabe zu „Die Sprache - Ein "Gespräch der Seele mit Gott"“ von Jörg Villwock

Die Geschichtlichkeit menschlichen Daseins kulminiert in den Perioden epochaler Ubergänge, die stets auch dadurch gekennzeichnet sind, daß in ihnen sich die großen Gegensätze des Lebens zu unauflöslichen Antithesen zuzuspitzen drohen. Der Umgang mit der Antithese nicht nur als Sprachfigur, sondern als zentraler Herausforderung theoretischer und praktischer Urteilskraft gehört seit alters in das Aktionsfeld der Rhetorik. Während sie selbst in die Polarität von Philosophie und Sophistik, Offenbarung und subjektiver Egoität gerät, ordnet sie sich den Phänomenbezirken zu, in denen die einander opponierenden Seinskräfte ihre Einheit suchen: dem Erhabenen, dem Geist, der Gestalt, der christlichen Tvpologie und nicht zuletzt dem Gebet. Damit sind die bestimmenden Ausgangspunkte dessen bezeichnet, worum es in diesem Buch geht: die Erschließung der innigen Verflechtung der Rhetorik als Dimension der Sprachkunst ebenso wie als theoretischer Disziplin mit den Grundfaktoren abendländischer Geschichtlichkeit: mit der mythologisch geprägten Dichtung der Antike und der ihr komplementären Mysterienreligion, mit der christlichen Theologie, mit der neuzeitlichen Wissenschaft und ihrer romantischen Transformation zur Ästhetik. Als Beitrag zur Geschichte der Rhetorik sowohl durch Neuerschließung von Materialien als auch durch Erweiterung ihres Problemhorizonts konzipiert, setzt die Arbeit bei der interpretativen Erfassung des Rhetorikverständnisses in der Tragödiendichtung des Aischylos ein, von der her zugleich die Platonische und Aristotelische Rhetoriktheorie in ein neues Licht gerückt werden kann. Im Blick auf eine als Problemgeschichte gefaßte Historiographie der Rhetorik und des Prozesses ihrer Christianisierung unternimmt die Untersuchung eine synoptische Auswertung der spätantiken und mittelalterlichen Gebetsrhetorik. Aus einer detaillierten Analyse der Verflechtung von Rhetorik und Hermeneutik erhellt, wie die geisteswissenschaftliche Methodenreflexion von dem hier erschlossenen Gebiet her weitere, für die Interpretation neuzeitlicher Dichtung und Poetologie ertragreiche Anstöße empfangen kann.

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