Jörg Zink Das offene Gastmahl

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Inhaltsangabe zu „Das offene Gastmahl“ von Jörg Zink

Abendmahlsfeiern – in offener Vielfalt das Gemeinsame suchen

In den Berichten um Jesus von Nazareth spielen gemeinsame Mahle eine besondere Rolle: zum einen das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Freunden, das Fest der Zuversicht, in seiner Nachfolge sich zu bewähren; zum anderen aber – viel öfter – fröhliche Gastmahle, die er mit den Armen und Ausgegrenzten in Galiläa begeht, laute und lebhafte Feste der Hochzeit Gottes mit seinem Volk. Beide Formen der Gemeinschaft sind für Christen bedeutsam.
Das in der Passionsgeschichte verwurzelte Abendmahl wird in der näheren Zukunft auch weiterhin nicht von allen Christen gemeinsam gefeiert werden können. Deshalb werden heute vielfach Elemente des Abendmahls und der offenen Gastmahle verbunden, zum Beispiel in „Feierabendmahlen“ auf Kirchentagen oder in den Gemeinden. Aber die festlichen, offenen Gastmahle Jesu sind ein noch viel weiter gefasstes Angebot: Es kennt keine religiöse Begrenzung, sondern schließt alle ein, die teilnehmen wollen – gerade auch Fremde und Außenseiter.
In diesem Buch verdichtet Jörg Zink sein in einem langen Leben gewachsenes Verständnis der offenen Gastmahle Jesu zu einem eindringlichen Plädoyer für ein neues christliches Selbstbild, ein neues Handeln der Konfessionen und eine neue Theologie: unter dem Leitbild einer vorbehaltlosen Einladung aller zu offenem Dialog und Versöhnung, mit dem Ziel der Gestaltung einer gerechten, friedlichen Zukunft in der globalisierten Welt.

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  • Ein völlig neues christliches Selbstbild

    Das offene Gastmahl

    WinfriedStanzick

    23. April 2013 um 10:02

     Kaum war der neue Papst Franziskus I. gewählt, da begann sozusagen reflexartig in den protestantischen Kirchen und vor allem bei ihren in der Öffentlichkeit bekannten Vertretern wieder die Debatte darüber, ob nun mit diesem Papst wohl etwas Bewegung komme in die seit Jahrzehnten stagnierende Annäherung der beiden christlichen  Konfessionen in Bezug auf ein gemeinsames Abendmahl. Dass Christen nicht gemeinsam am Tisch des Herrn ihre Gemeinschaft feiern können, wird zu Recht als großer Skandal empfunden.   Der große alte evangelische Theologe und Gotteslehrer Jörg Zink sieht das ähnlich, nur hat er es schon lange aufgegeben, hier auf eine Reform des Denkens und der Praxis vor allem der katholischen Kirche zu hoffen. In seinem Buch „Das offene Gastmahl“ legt er eine Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung vor, die er mit der neutestamentlich überlieferten Praxis Jesu unternahm, immer wieder mit ganz unterschiedlichen Menschen offene Gastmahle zu halten. Ihre Offenheit zeigte sich daran, dass sie keine Glaubensgrenzen, keine sozialen Grenzen hatten. Sie schlossen immer wieder alle ein, die daran teilnehmen wollten, gerade auch die Fremden und die Außenseiter, die Armen und die Verachteten, eben die, die nicht dazugehören sollten in den Augen des Establishments.   Die Rückbesinnung auf diese Form der Gastfreundschaft und Gemeinschaft führt nach Zink viel weiter als die endlose Debatte um die viel engere Abendmahlsgemeinschaft, die alle Menschen ohne Kirchenmitgliedschaft von vornherein ausschließt. Es ist ein völlig neues christliches Selbstbild, das er da entwirft, mit einem neuen Handeln der Konfessionen und verbunden mit einer neue Theologie. Unter dem Leitbild einer vorbehaltlosen Annahme, werden alle eingeladen zu offenem Dialog und Versöhnung, mit dem Ziel der Gestaltung einer gerechten und friedlichen Zukunft in einer globalisierten  Welt, in der es keine Grenzen mehr gibt.

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