Jörg Zittlau , Lucia Obi Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen

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Inhaltsangabe zu „Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen“ von Jörg Zittlau

Wir leben keineswegs in der »besten aller Welten«, sondern in einer Welt voll unzulänglicher Wesen. Viele Tiergattungen haben skurrile Eigenarten entwickelt, die nicht gerade dazu dienen, ihr Überleben zu sichern. Da lieben Nattern Speisen, mit denen sie sich vergiften; Robben sind ausgerechnet für das Blau des Meeres farbenblind und Schwäne verlieben sich in Tretboote. Alle diese Arten sind trotz ihrer Handicaps der natürlichen Auslese entgangen und Jörg Zittlau erklärt uns, weshalb. Jörg Zittlau erzählt uns mehr über diese Launen der Evolution und macht selbst vor dem Homo sapiens nicht Halt, denn auch sein Körperbau weist etliche Fehler auf. Doch keine Bange, Zittlaus tröstliches Fazit lautet: Nicht immer muss alles perfekt sein, um gut zu funktionieren.

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 14 austauschen!

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  • Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen - Jörg Zittlau

    Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen
    Solvejg

    Solvejg

    19. January 2014 um 19:49

    "Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen" von Jörg Zittlau handelt von diversen Merkwürdigkeiten in der Natur. Egal ob nun beim Menschen oder dem Elch. Allerlei lustige Angewohnheiten werden von Zittlau beschrieben. Das Buch ist noch einmal in mehrere Themen eingeteilt wie z.B. Anpassung oder auch Vermehrung / Fortpflanzung. Dort werden verschiedenste Tiere (aber auch der Mensch) vorgestellt.   Soviel zum groben Teil ;) Es gibt eine Ameisenart, dessen Bau durch Wasser überflutet wird. Was macht die Ameise? Richtig, sie trinkt das Wasser einfach!  Das Buch ist insgesamt sehr amüsant geschrieben und die "Pleiten und Pannen" der Natur sind schon ganz schön lustig. Zittlau beschreibt diese zwar ganz gut, aber leider bekommt man nicht so richtig eine Antwort warum dies so ist. Es regt zwar zum selber nachdenken an, aber woher soll man wissen ob man richtig liegt? Da wäre es vielleicht ganz schön gewesen, ein paar mehr Antworten auf die Frage "Warum ist das so?" zu erhalten. Nichtsdestotrotz fand ich es von ihm sehr gut beschrieben. Man konnte es wirklich flüssig lesen und eigentlich waren die Erläuterungen auch nicht schwer zu verstehen.  Hier und da hat er dann aber Vorgänge oder Angewohnheiten der Tiere auf den Menschen übertragen, um es verständlicher zu machen. So hat er z.B. den spontanen Partnerwechsel eines Storches auf den Menschen übertragen ("Man stelle sich vor: Mann und Frau fahren getrennt in den Winterurlaub. Als sie zurückkehrt, trifft sie im Haus nicht etwa auf ihren Mann, sondern auf einen Einbrecher. Die Frau zögert keinen Augenblick - und heiratet den Gangster") Dennoch fand ich das Buch an sich ganz gut. Manche Tiere kannte ich zwar, aber einige waren für mich auch neu. Wer sich jetzt also nicht ganz so sehr mit Tieren, der Natur oder der Evolution auskennt, kann hier zumindest ein klein wenig was dazu lesen. Wenn man sich aber mehr damit auseinander setzen möchte, sollte man vielleicht ein anderes Buch nehmen. Trotzdem fand ich es ganz gut für zwischendurch. Man kann eigentlich auch ganz schnell durchlesen. Hatte es in einem Tag durch. Also für zwischendurch, wenn man was leichtes zum schmunzeln sucht, kann ich es empfehlen. Wer gerne mehr Antworten und etwas mehr lernen möchte, sollte vielleicht ein anderes lesen oder das in diesem Buch erfahrene mit einem anderen Buch erweitern. Soweit ich weiß gibt es mittlerweile noch einen zweiten Teil. Denke wenn ich den mal günstig irgendwo sehe, werde ich den zweiten Teil trotzdem lesen. Für den kurzen lese Spaß zwischendurch ;)   Insgesamt gebe ich 3 Sterne, da mir leider ein paar mehr Infos fehlen.  

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  • Rezension zu "Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen" von Jörg Zittlau

    Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen
    RudeLady

    RudeLady

    Dieses Buch scheint einfach wie gemacht für eine Biologie-Studentin wie mich – es behandelt Fehler in der evolutionären Entwicklung von allen möglichen Lebewesen einschließlich des Menschen. Und so war ich auch sehr glücklich, als es mir auf einem Buchtrödel in die Hände fiel. Ich musste auch beim Lesen des öfteren schmunzeln, da ich einige der Tiere im Studium bereits behandelt hatte (vor allem unsere geliebte Drosophila) und mich das Thema generell sehr interessiert. Das Buch hat auch einen wissenschaftlichen Aspekt, den ich nicht von der Hand weisen will. Jedoch geht mir dieser nicht weit genug. Denn ich habe mich immer wieder nach dem „Warum“ gefragt. Warum versucht eine Ameisenart, ihre Behausung leerzutrinken, nachdem sie überflutet wurde, anstatt sich einfach eine neue zu suchen? Warum frisst die Hyäne nur die Gehirne von Robben, obwohl auch das Muskelfleisch eine sehr gute Proteinquelle ist? Der Autor stellt diese Frage im Buch selbst, jedoch beantwortet er das „Warum?“ meist mit „Man weiss es nicht“ und das ist mir persönlich einfach zu wenig gewesen. Aber ich bin natürlich ein wenig Fachidiot und will mein Wissen noch weiter ausdehnen, was mir mit diesem Buch leider nur bedingt gelungen ist. Dennoch ist es voll von lustigen Anekdoten und für jemanden, dem es nicht unter den Nägeln brennt, unbedingt auch den Sinn hinter diesen evolutiven „Fehlgriffen“ begreifen zu wollen, kann ich dieses Schmankerl nur wärmstens an Herz legen.

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  • Rezension zu "Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen" von Jörg Zittlau

    Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen
    Guinness

    Guinness

    10. June 2008 um 22:06

    Im Regenwald gibt es eine Ameisenart, die bei einer Überschwemmung ihres Baus, nicht den Standort wechselt, sondern das Wasser, im wahrsten Sinne des Wortes, austrinkt um so den Bau trockenzulegen. In Nordamerika gibt es eine Natternart, die sich fast ausschließlich von hochgiftigen Molchen ernährt, und von diesem Gift dann meistens so benommen ist, dass sie sich gegen potenziellen Feinden nicht mehr verteidigen kann. Dies sind nur zwei beispiele die Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur verdeutlichen. Mit viel Humor und außergewöhnlichen Ideen geht Jörg Zittlau gegen Darwins Evolutionstheorie an, wobei der wissenschaftliche Aspekt des Buches nicht von der Hand zu weisen ist. Eine Kombination aus wissenschaftlicher Arbeit, und Satire.

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