Jörgen Bracker

 4.3 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Die Reliquien von Lissabon, Hinter der Nebelwand und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jörgen Bracker

Hinter der Nebelwand

Hinter der Nebelwand

 (15)
Erschienen am 01.10.2011
Die Reliquien von Lissabon

Die Reliquien von Lissabon

 (16)
Erschienen am 28.04.2008
furor maris

furor maris

 (7)
Erschienen am 05.07.2018
Zeelander

Zeelander

 (6)
Erschienen am 01.11.2007
Spielmanns Fluch

Spielmanns Fluch

 (4)
Erschienen am 01.07.2015
Genannt Claus Störtebeker

Genannt Claus Störtebeker

 (0)
Erschienen am 12.12.2017

Neue Rezensionen zu Jörgen Bracker

Neu

Rezension zu "furor maris" von Jörgen Bracker

Eine abenteuerliche Geschichte
buecherwurm1310vor 7 Monaten

Gödeke Michel ist ein Seeräuberin Nord- und Ostsee und einer der Anführer der Vitalienbrüder. Er befürchtet von Seeräuberjägern gefangen zu werden. Daher ist er gar nicht erfreut, als in die Winde zu einer Kursänderung zwingen. Nachdem er sich auf die Jade geflüchtet hat, wird er dann doch noch gefangen genommen. Kurz vor seiner Hinrichtung in Hamburg bittet er den Ratsherrn Nikolaus Schoke, die Handknochen des heiligen Vincentius, die sehr wertvoll sind, zurück nach Lissabon zu bringen. Das ist ein gefährliches Unterfangen, denn die politischen Verhältnisse sind nicht sicher. Schoke macht sich auf den Weg, der ihn zunächst nach London führt, muss aber von dort fliehen. Er gerät auf das Schiff von Jean de Bethencourt, der im Auftrag des spanischen Königs unterwegs ist. Die junge Guanchin Isabel, die ebenfalls auf dem Schiff ist, hat es ihm angetan und so reist er mit auf die Kanaren, die für Spanien vereinnahmt werden sollen. Erst als die junge Dame sich einem anderen zuwendet und die Gräuel auf den Inseln immer schlimmer werden, macht sich Schoke endlich auf nach Lissabon, um die Reliquien zu übergeben.

Ich wusste nicht, dass dies der zweite Teil einer Seefahrer-Trilogie ist, aber das Buch lässt sich auch problemlos lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen. Allerdings finde ich, dass die Geschichte nicht ganz einfach zu lesen ist. Aber die Sprache ist der Zeit angepasst und alles wirkt daher sehr authentisch. Es ist sehr spannend, über die damaligen Zeiten zu lesen.

Die beteiligten Personen sind gut und sehr individuell beschrieben. Schoke hat sich bei Anbruch seiner Reise bestimmt nicht vorgestellt, dass es so abenteuerlich und auch gefährlich für ihn wird. Ich habe mit ihm gelitten und bedauert, dass sein Leben so den Bach runtergeht. Immer wieder gibt es Wendungen, die Überraschungen und neue Gefahren bringen.

Hilfreich sind auch die Informationen, die Nachwort, Glossar und Personenverzeichnis liefern.

Das Buch ist informativ und spannend zugleich.

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Rezension zu "furor maris" von Jörgen Bracker

sehr interessanter und lesenswerter Seefahrerroman
Vampir989vor 7 Monaten

Klapptext:


Unterwegs von Norwegen nach der Ems zwingen widrige Winde den Seeräuber Goedeke Michel zu einer ihm unangenehmen Kursänderung. Er muss Helgoland östllich passieren und fürchtet, dort auf hansestädtische Piratenjäger zu stoßen. Er rettet sich auf die Jade und wird dort von Feinden umzingelt. Sie greifen und verschleppen ihn samt seiner Mannschaft zum Richtplatz nach Hamburg. Während das Richtschwert niedersaust, erscheint seinem Richter, dem Ratsherrrn Nikolaus Schoke, eine nur aus Knochen bestehende Schwurhand, die ihn verpflichtet, die Reliquien des Heiligen Vincentius nach Lissabon zurückzubringen. Diese hatte man von den Hälsen der gerichteten Vitalienbrüder abgesammelt. Bei Antritt der Reise ahnt der Richter noch nichts von den grauenvollen Begegnungen, Bedrohungen und Anschlägen, die er mit dem Reliquientransport auf sich ziehen wird. Sie bringen ihn schier um den Verstand und beinahe dahin, seine Verfolger mit einem Sprung in die Tiefe von einem der beiden Türme der Sé, der Lissaboner Kathedrale, abzuschütteln.

Dies ist der zweite Teil einer Seefahrer-Triologie.Das Buch kann aber auch Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.
Ich kannte den ersten Teils schon.Deshalb waren meine Erwartungen sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Ich wurde in die frühere Zeit der Seefahrer entführt.Dabei lernte ich den Ratsherrn Nikolaus Schoke und noch viele andere Personen kennen.
Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders fasziniert und beeindruckt hat mich Schoke.Ich bin mit ihm auf eine spannende und abenteuerliche Reise nach Lissabon gegangen.Dabei erlebte ich atemberaubende und dramatische Momente.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Der Autor hat es verstanden mir die Welt der Seefahrt nahe zu bringen.Durch seine guten Recherchen und eigenen Erfahrungen als Skipper habe ich viele Informationen und Wissenswertes darüber erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg spannend und mir wurde nie langweilig.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Das Ende hat beeindruckt und ich fand es sehr gelungen.
Erwähnenswert sind noch das Glossar,ein Personenverzeichnis und das Nachwort.
Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende und lesenswerte Momente beschert.Ich danke dem Autor dafür und freue mich schon auf die Fortsetzung.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

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S

Rezension zu "furor maris" von Jörgen Bracker

Ein historisches Seefahrts-Abenteuer
SunshineBaby5vor 7 Monaten

Dies ist der zweite Band der Störtebeker-Triologie, in den man auch ohne den ersten Band zu kennen, einsteigen kann. Man braucht einige Seiten um in den Roman einzusteigen, da einige Personen vorgestellt werden. Zudem ist die Schreibweise leicht altertümlich, was aber wunderbar zu einem historischen Roman passt. Wenn man sich eingefunden hat, liest es sich sehr angenehm und flüssig. Aufgrund des Piraten-Themas kommen immer wieder Begriffe aus der Seefahrt auf, die man aber bei Bedarf im Glossar nachlesen kann. 

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, abwechslungsreich und ausführlich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und anschaulich beschrieben. 
Meiner Meinung nach ein wirklich toller Roman, der sich aber nicht für zwischendurch eignet, sondern für den man sich Zeit nehmen sollte.

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Gespräche aus der Community

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Noch könnt Ihr Euch bewerben, denn in wenigen Tagen schon lodert die  Lunte, und Ihr dürft dabei nicht fehlen! Hier der Vorspann: 

Bevor noch der Kopf des Piraten Goedeke Michel in den Staub fällt, darf der Delinquent, Vitalienbruder wie sein'angeblich' im Vorjahre hingerichteter Freund Claus Störtebeker, einen letzten Wunsch äußern. Er beschwört seinen Richter, den Ratsherrn Nikolaus Schoke, all die von den Hälsen seiner Genossen in Amulettkapseln herabbaumelnden Reliquien vor deren Hinrichtung einzusammeln und zurück zu erstatten, aber wohin? Nach geltendem Recht müssen sie in den Sarg des Heiligen zurückgelegt werden, in  diesem Fall in den goldenen Schrein des Heiligen Vincentius in der Sé, der Kathedrae zu Lissabon. Mit diesem Vermächtnis gibt der Pirat die verhängnisvolle Richtung einer Reise vor, die zwingend eingehalten muss und den Weg durch den Roman vorbestimmt. Das Vorgehen der Rezensenten wird durch die Haupkapitel und deren präzise Untergliederung bestimmt, so dass sich zusätzliche Hinweise an dieser Stelle erübrigen. 

Euer Jörgen Bracker
Zur Leserunde

1) Vorboten einer Kriegsfurie sind in den Hamburger Vierlanden zu verspüren.
2) "Prager Fenstersturz" des katholischen Statthalters und Entmachtung des
rechtgläubigen Königs durch den calvinistischen Landtag.
2) Gegenschlag der "Katholischen Liga" und Flucht des calvinistrischen  "Winterkönigs" aus Prag nach Hamburg.
3) Zusammen mit dem Winterkönig gelangt der junge Spielmann Václav nach Hamburg, der mit einem Lied von John Dowland Begeisterung auslöst und das Herz eines klugen Bauernjungen aus den Vierlanden.
4) Václav arbeitet hier für die Hamburger "Wöchentliche..."  und stößt dabei auf den schwunghaften Waffenhandel mit Spanien, das die Calvinisten in den Niederlanden ausrotten will.
5) Václav erfährt von der grausamen Hinrichtung seines Vaters durch den katholischen Statthalter in Prag und bittet seinen Freund Jonas, ihn bei einem Racheakt zu unterstützen.
6) Die calvinistischen Presbyter verlangen von Václav, die Rache für den Vater zu einem Fanal zu erweitern, von dem Jonas nichts ahnt.
7) Am 2. Juli 1622 fliegt auf der Elbe bei Neumühlen unterhalb von Hamburg ein Waffenschmugglerschiff mit 37 nichtsahnenden Gästen an Bord in die Luft. Alle sterben. Niemand wird berichten, was wirklich geschah. Und doch - nach Jahrhunderten kommt di Wahrheit ans Licht.
Zur Leserunde
Einladung für todesmutige Rezensenten zu der historisch nachweisbaren, lebensbedrohlichen Seereise des Hamburger Ratsherrn Schoke im Jahr 1402, um die kostbaren Reliquien des portugiesischen Nationalheiligen VINCENTIUS nach Lissabon zurückzubringen. Sie waren in Amulettkapseln gefunden worden, die von den Hälsen der 1401 enthaupteten Seeräubergenossen Klaus Störtebekers und Goedeke Michels herabbaumelten. Die Reise über Nordsee und den Atlantik berührt London, La Rochelle, La Coruña mit Santiago de Compostela, zwangsweise auch die Canaren. Mit Anschlägen und Überfällen versuchen gewöhnliche Verbrecher, machtgierige Potentaten und Kirchenfürsten die überaus kostbaren Reliquien in ihren Besitz zu bringen, bevor Schoke sie in den Goldenen Schrein in der Lissaboner Kathedrale zurücklegen kann. Auf See und in den Hafenstädten, wie sie um 1400 aussahen, erwarten Euch brandgefährliche Abenteuer. Ich halte 15 Hardcover-Leseexemplate für Euch bereit. Euer JörgenB
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