Jørgen Brekke Das Buch des Todes

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Inhaltsangabe zu „Das Buch des Todes“ von Jørgen Brekke

In den Fängen des Bösen Efrahim Bond, Konservator eines Museums in Richmond, macht eine sensationelle Entdeckung: Der Umschlag eines ledergebundenen Buches entpuppt sich als Palimpsest, aus dem sich das Geständnis eines mittelalterlichen Serienmörders herausschält. Doch bevor Bond seinen Fund publik machen kann, wird er bestialisch ermordet. Fast zeitgleich wird in der Universitätsbibliothek von Trondheim ein identischer Mord begangen. Die Bibliothekarin Gunn Brita Dahle wird enthauptet und gehäutet aufgefunden. Auf beiden Seiten des Atlantiks beginnen die Ermittlungen. Doch der Killer hat sein nächstes Opfer längst im Visier.

Ein Glücksgriff!

— horrorbiene

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    Das Buch des Todes

    horrorbiene

    02. November 2013 um 16:21

    Wäre mir dieses Buch nicht in einer Buchhandlung empfohlen worde, hätte ich es vermutlich nie gelesen – und das wäre tatsächlich ein Verlust gewesen, denn dieses Buch ist wirklich eine Wucht! Anders als so manch anderer Krimi ist dieses Buch sehr interessant aufgebaut. Wie dem Klappentext zu entnehmen ist, gibt es zwei Morde in zwei Kontinenten, die sich aber so sehr ähneln, dass sie zusammen gehören müssen. Während der Mord in Richmond jedoch ziemlich schnell von statten geht, hat der in Trondheim wesentlich mehr Vorlaufzeit, heißt man lernt die Protagonisten schneller kennen. In Richmond tritt die Ermittlerin Felicia Stone sehr schnell aufs Krimi-Parkett, bis der Hauptdarsteller, Ermittler Odd Singsaker, zum ersten Mal auftritt muss der Leser 125 Seiten lang warten. Zwischendrin gibt es Rückblenden ins späte Mittelalter: Teile, die in der Vergangenheit spielten, werden beschrieben, die der Leser dadurch kennt, aber der Ermittler nie herausfindet, jedenfalls nicht während der Ermittlungen. Der Leser weiß dadurch mehr hintergründige Details, was mir ausgesprochen gut gefallen hat, da es sehr atmopshärisch war. Dennoch haben diese Einschübe aus der Vergangenheit zwar unmittelbar etwas mit der Tat in der Jetztzeit zu tun, doch verraten sie doch kein bisschen über den Mörder. Dieser Aufbau ist recht schwierig zu beschreiben und klingt auch etwas ungewöhnlich, beim Lesen fällt dies jedoch gar nicht weiter auf. Zudem hat Singsaker durch eine vergangene Krankheit Erinnerungslücken, die nach und nach wiederkehren und die während Singsaker sich erinnert auch dem Leser mitgeteilt werden. Alle Teile der Erzählung fügen sich hervorragend zu einem Ganzen zusammen, das wirklich hervorragend wirkt. Brekke ist ein erzählerisches Talent! Genial finde ich, dass Krimis als solche hier in diesem Buch eine große Rolle spielen. Eine Figur aus dem Buch liebt Krimis über alles und führt sogar Buch über die begangenen Morde in ihren Büchern und wann sie sie als Leserin aufgeklärt hat. Zudem spielt das Buch teilweise in einer Bibliothek, Büchersammler und -restauratoren tauchen auf. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch sehr bücheraffin ist, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Vergleiche, die die Figuren zu einem Krimi selbst ziehen, finde ich grandios. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gefallen. Allen vorweg die Hauptperson Odd Singsaker, der nach einer schweren Krebserkrankung nun endlich wieder im Dienst ist, sich jedoch noch nicht völlig auf der geistigen Höhe (Gedächtnislücken) befindet. Nach oder vielmehr während seiner Erkrankung hat er mit seinem Leben aufgeräumt, so dass er nun frisch und frei aufspielen kann. Was er auch tut. Entgegen seiner vorhergehenden Arbeitsweise macht er nun auch schon einmal einen Alleingang und lässt sich auf ein Tächtelmächtel mit einer Zeugin ein (besagte Krimisammelnde Bibliothekarin). Letztere ist auch ein herrlich verrückter Charakter, der die Menschen extrem gut lesen kann und hoffentlich trotz anderem Fall im nächsten Buch wieder mitspielt. Seine “Beziehung” zu dieser Zeuging lässt ihn Dinge tun, da konnte ich nur die Hände über dem Kopf zusammeschlagen, so doof waren die. Aber diese Szenen haben das Buch auch interessant und locker gemacht. Der Fall an sich war sehr spannend geschildert und mir war bis zu letzt nicht klar, wer denn nun der Mörder war, denn Brekke hat ganz ähnlich der von ihm selbst im Buch gschilderten “Drittel-Regel” Gebrauch gemacht. Herrlich!  Zudem liefen die Handlungsstränge sehr geschickt zusammen und in einer Form, die ich mir für die Fortsetzung auch wünsche, nämlich mit dem Setting Norwegen. Zu Brekkes gelungenem Aufbau des Buches kommt auch noch ein sehr schlichter, einfacher und dennoch präganter Schreibstil hinzu, so dass sich das Buch hervorragend dazu eignet verschlungen zu werden. Lange hat es kein Buch mehr geschafft, dass ich bei der Lektüre im Bett eher wacher wurde, als müde genug zum Einschlafen! Zu guter letzt muss ich noch einmal auf das Cover und den Titel zu sprechen kommen, denn beide haben mich ehrlich gesagt vorher überhaupt nicht überzeugt. Vor allem den Titel fand ich seltsam und nichtssagend. Wie es sich jedoch herausstellte, passte der Titel sehr gut zum Inhalt und auch das Cover, welches grob an Haut bzw. Pergament erinnert hat einen Bezug zum Fall. Fazit: Ich kann über Das Buch des Todes samt und sonders nur Positives berichten. Alles passt hervorragend zusammen. Wirklich gar nichts hat mir den Anlass zum Meckern gegeben, dabei bin ich eigentlich ein eher kritischer Mensch! Brekke kann wunderbar erzählen und schreiben und hat hiermit ein zu recht hoch gelobtes Werk vollbracht. Ich habe das Buch verschlungen und bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung, die glücklicherweise gerade erschienen ist!

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  • Rezension zu "Das Buch des Todes" von Jørgen Brekke

    Das Buch des Todes

    Taluzi

    28. January 2013 um 19:48

    „Das Buch des Todes“ von Jorgen Brekke handelt von zwei bestialischen Morden. Einer wurde in der Universitätsbibliothek Trondheim verübt, der andere in Richmond. Es stellt sich heraus, dass beide Morde die gleiche Vorgehensweise haben. Den Toten wurde die Haut vom Rücken gehäutet und der Kopf enthauptet. Ansonsten scheinen beide Morde keine Verbindung zu haben. In Trondheim hat man schnell einen Tatverdächtigen und die Ermittlerin aus Richmond fliegt über den Atlantis nach Norwegen. Mysteriös scheint auch ein ledergebundenes Buch zu sein. Die Story hörte sich vielversprechend an und auch das Cover versprach einen Thriller pur. Ich freute mich aufs Lesen. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Die Geschichte spielte in verschiedenen Zeiten und aus der Sicht verschiedener Personen. Mit den mittelalterlichen und norwegischen Namen kam ich oft durcheinander und musste noch mal zurückblättern. Die Grundidee des Buches finde ich super spannend: ein Buch aus Menschenhaut aus dem Mittelalter verantwortlich für bestialische Morde in der Gegenwart. Aber es baute sich keine Spannung auf. Die Geschichte plätscherte so dahin und durch viele kleine Nebengeschichten, z. B. die Vergewaltigung der Ermittlerin aus Richmond Felicia in ihrer Jugend, wurde unnötig von der Hauptgeschichte abgelenkt. Schade, ich hatte mir eine Gänsehaut beim Lesen erhofft.

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