Jørn Lier Horst

 4 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Jagdhunde, Winterfest und weiteren Büchern.
Jørn Lier Horst

Lebenslauf von Jørn Lier Horst

Einer der besten Spannungsautoren Skandinaviens: Jørn Lier Horst wurde am 27. Februar 1970 in Bamble, Norwegen, geboren und war mehrere Jahre leitender Kriminalbeamter bei der norwegischen Polizei. Mit den polizeilichen Ermittlungsmethoden und dem vorherrschenden Milieu ist er also bestens vertraut. 2004 debütierte er als Krimiautor in Norwegen und 2005 mit „Ruhe nicht in Frieden“ in Deutschland. Seitdem zählt er mit seinem Protagonisten, dem Polizisten William Wisting, zu den erfolgreichsten norwegischen Autoren der Spannungsliteratur. 2011 wurde er für „Winterfest“ mit dem „Bokhandlerprisen“, mit dem die Mitglieder der norwegischen Buchhändlervereinigung ihr Lieblingsbuch des Jahres küren, ausgezeichnet. Für „Jagdhunde“ erhielt er außerdem verschiedene norwegische Krimipreise, unter anderem für den besten Roman der gesamten skandinavischen Kriminalliteratur.

Alle Bücher von Jørn Lier Horst

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Jagdhunde

Jagdhunde

 (15)
Erschienen am 01.06.2018
Wenn das Meer verstummt

Wenn das Meer verstummt

 (8)
Erschienen am 02.07.2007
Eisige Schatten

Eisige Schatten

 (7)
Erschienen am 01.09.2015
Winterfest

Winterfest

 (8)
Erschienen am 01.12.2017
Ruhe nicht in Frieden

Ruhe nicht in Frieden

 (7)
Erschienen am 01.08.2006
Blindgang

Blindgang

 (5)
Erschienen am 02.11.2016
Winterfest

Winterfest

 (5)
Erschienen am 09.10.2012
Wisting und der Tag der Vermissten

Wisting und der Tag der Vermissten

 (0)
Erscheint am 01.10.2019

Neue Rezensionen zu Jørn Lier Horst

Neu

Rezension zu "Winterfest" von Jørn Lier Horst

Winterfeste Hütten
MissNorgevor 3 Tagen

✿ Kurz zur Geschichte ✿
Es ist Herbst im Süden Norwegens. Ove Bakkerud fährt zu seiner Hütte am Meer, um diese winterfest zu machen und das kleine Boot an Land zu ziehen. Doch diesmal findet er die Hütte aufgebrochen vor, alle Zimmer sind verwüstet. Bei einer Hütte in der Nähe erkennt er schemenhaft eine Gestalt am Fenster. Aber statt den Einbrecher zu überraschen, entdeckt er dort eine Leiche. Kommissar Wisting von der Kripo in Stavern nimmt die Ermittlungen auf. Die Identität des Toten lässt sich jedoch nicht identifizieren. Außerdem regnet es auch noch tote schwarze Vögel vom Himmel, Wisting wird auf dem Rückweg in seinem Auto überfallen - und es gibt eine weitere Leiche.
(Quelle: Amazon.de)
✿ Meine Meinung ✿
Krimis aus Norwegen fallen immer in mein Beuteschema, doch hier hat sich meiner Meinung nach, der Autor etwas zu sehr verzettelt. Klischees werden bedient, viele Personen sind in den Fall involviert, durch diesen Umstand geisterten mir auch zu viele Namen im Kopf herum. Denn eine litauische Diebesbande sucht die winterfest gemachten Hütten der vermeintlich reichen Norwegen auf und klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Doch ein Einbruch geht schief. Zwar hat der Autor einen gut zu lesenden Schreibstil und auch die norwegische Landschaft spielt mit ihren Reizen, doch mir kam der Plot etwas zu ruhig und zu langatmig daher. Dafür konnte mich aber Kommissar William Wisting überzeugen, er ist ein ganz normaler Mann, Vater einer erwachsenen Tochter, keine Suchtprobleme und auch sonst scheint er zuverlässig und loyal zu sein. Diese Aspekte waren endlich mal wieder erholsam beim Lesen.
✿ Fazit ✿
Ein Kriminalroman aus Norwegen den man lesen kann, der mir jetzt aber nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

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A

Rezension zu "Winterfest" von Jørn Lier Horst

Wie winterfest ist deine Hütte?
anna_mvor 7 Tagen

Mitten im nebligen Winter wird in mehrere Ferienhäuser an der norwegischen Küste eingebrochen, und auch eine Leiche lässt nicht lange auf sich warten. War der Tote ein Einbrecher, der überrascht wurde?

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, als ich nach einem kleinen Krimi zum Thema Winter suchte. Das Cover und der Titel, der als Substantiv gelesen werden kann, aber eigentlich als Adjektiv gemeint ist, haben mir gut gefallen. Das im Klappentext erwähnte, leicht apokalyptische Bild der vom Himmel fallenden Vögel machte mich neugierig. Jørn Lier Horst ist ein erfolgreicher norwegischer Krimiautor und wurde für „Winterfest“ mit dem von der norwegischen Buchhändlervereinigung vergebenen „Bokhandlerprisen“ ausgezeichnet. Es ist der dritte Band der in Südnorwegen spielenden Krimiserie um Kommissar William Wisting.

Das Buch lässt sich auch außerhalb der Reihe lesen und beginnt mit der Vorstellung einer Reihe von Protagonisten, die sich hauptsächlich aus Wistings Familie und Kollegium zusammensetzt. Mit bekannten Mitteln wird gleich zu Beginn Spannung erzeugt, doch vermag diese im Laufe des Buches nicht gesteigert zu werden. Der Krimi ist also eher mäßig spannend, wird aber auch nicht langweilig. Der Klappentext nimmt meiner Meinung nach schon etwas viel vorweg, denn die angekündigte zweite Leiche taucht relativ spät in der Handlung auf.

Mir hat an diesem Buch gefallen, dass es ganz normale polizeiliche Ermittlungsarbeiten gab und dass es auch eine gesellschaftspolitische Komponente hatte. Kommissar Wisting und seine Tochter Line waren mir sympathisch. Leider war Line durch ihr Verhalten geradezu prädestiniert, um irgendwann in die Bredouille zu geraten und beim Lesen wartete ich regelmäßig darauf, dass es nun endlich so weit war. Der Autor ließ sich damit reichlich Zeit und dann schlug das Schicksal nicht ganz wie erwartet zu, aber hier kann ich natürlich nicht zu viel verraten. Der Fall wird durch die Auswertung verschiedener Spuren gelöst und dabei wird mit mehreren Abteilungen der Polizei zusammengearbeitet. Es sind viele Informationen über die Polizeiarbeit enthalten, aber auch viele Details, die gemeinhin bekannt sind, zum Beispiel in Bezug auf das Einholen von Bildern aus Überwachungskameras. An solchen Stellen hätte der Autor sich meiner Meinung nach etwas kürzer fassen können.

Wie bereits erwähnt, fallen in diesem Krimi die Vögel vom Himmel. Sie geben der Küste mit ihrem Nebel und der Gischt einen mysteriösen Anstrich. Leider nutzt sich dieser Effekt schnell ab und wirkt bald etwas redundant. Außerdem waren mir die Vögel ein Hinweis zu viel, was einen Teil der Auflösung der Geschehnisse betrifft. Es war nett gemeint, aber die Umsetzung ist leider nicht ganz geglückt.

Wie jeder Krimi, der etwas auf sich hält, gibt es auch hier einen „Showdown“, jedoch wirkte er auf mich ein wenig gezwungen. Er gibt die Gelegenheit, den Ermittler ein wenig als Helden darzustellen, die Täter festzunehmen und die Handlung zu einem befriedigenden Ende zu führen. Allerdings konnte er mich nicht vollkommen überzeugen und verfehlte auch sein dramaturgisches Ziel, da es leider nicht gelang, die Spannung noch einmal so richtig anzufachen.

Trotzdem kann ich sagen, dass es sich bei „Winterfest“ um einen soliden, abgerundeten Krimi handelt. Für mich war es ein bisschen leichte Lesekost für zwischendurch und als solche kann ich das Buch auch empfehlen. Ich könnte mir vorstellen, bei Gelegenheit noch mehr Bücher aus der Reihe zu lesen.

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Rezension zu "Jagdhunde" von Jørn Lier Horst

besonderen Art, aber noch ausbauwürdig in Sachen Spannung
MellieJovor 10 Monaten

Rezension von Melanie zu Jagdhunde: Kriminalroman von Jørn Lier Horst

4 von 5 🌟 ein skandinavischer der besonderen Art,  aber noch ausbauwürdig in Sachen Spannung

Klappentext
"Ein preisgekrönter Ermittler-Krimi der Extraklasse von Skandinaviens Starautor Jørn Lier Horst 

Ungemütliche Zeiten für Hauptkommissar William Wisting: Wegen des Vorwurfs, Beweise manipuliert zu haben, wird er vom Dienst suspendiert. Der Fall, um den es geht, liegt schon siebzehn Jahre zurück. Damals war die junge Cecilia Linde erst verschwunden und dann ermordet aufgefunden worden. Wisting hatte den Täter überführen können, doch nun stellt sich heraus, dass die Beweise gefälscht waren. Ein gefundenes Fressen für die Medien, unversehens findet sich der Hauptkommissar in der Rolle des Gejagten wieder. Ihm bleibt nur ein Ausweg: Er muss so schnell wie möglich herausfinden, was damals wirklich geschah. 

"Ein Skandinavier, der ohne blutige Greuel auskommt - herrlich!" Neue Presse"

Quelle : Amazon Verlag

Meinung
Ich finde ja Krimis und Thriller aus dem Norden Europas immer total interessant! Ich weiß auch nicht warum das so ist, aber allein schon die ungewöhnlichen Namen im Buch sowie die oft ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Orte haben mir zumeist immer gefallenund gerade bei der momentanen, dauerhaften Hitze kommt mir ein egnerischer Tatort ganz recht. Und sa es im Herbst spielt war das auch mehr als angenehm.😊.

Auch die Stimmung ist gut inszeniert,  das düstere von Regen durchtränkt Wetter unterstreicht die Ermittlungen in einer Kleinstadt in Norwegen, nichtsdestotrotz ist die Geschichte recht ruhig, es gibt wenig Blut
g. 

Die Kapitel sind zwar zahlreich, aber angenehm kurz gehalten . Die Sprache ist klar und ziemlich nüchter, naber auch anspruchsvoll man ist relativ schnell in der Story drin.

Der Krii fußT auf einer alten Verurteilung eines Täters, dessen Schuld nicht hundertprozentig bewiesen, die genauen Ermittlungen zeigen aber nun nach einigen Jahren Lücken auf, so daß alle damaligen Beweise und Zeugen erneut durchleuchtet werden

Wisting der due fehlerhaftend Ermittlungen durchgeführt hat wird an den Pranger gestellt für die Presse natürlich  ein gefundenes Fressen, nur seine Tochter Line steht zu ihm und versucht das Loch in der Beweiskette selbst zu finden mit Ihrem journalistischen Hintergrund praktisch zu helfen.

Wisting ist ein solider Mensch und glaubt wirklich, das die Arbreit der Polizei den wirklichen Täter gefunden hat , seine Tochter ist das komplette Gegenteil, impulsiv und auch nicht so vertrauensvoll der Polizei gegenüber. Zusammen sind beide aber ein tolles Team und finden auch bald einen Hinweis auf Wisting  'Unschuld' an dem Debakel

Line wird hier zwar hier als Heldin dargestellt,  würde ich aber nicht unterschreiben. Ich würde sagen sie handelt aus familiären Gründen so und aus Neugier.

Wisting ist immer noch davon überzeugt,  das er in Rudolf Haglund den richtigen Täter gestellt hat. 

Aber das Ganze ist auch für den Leser eher undurchsichtig, man hat zwar eine Ahnung, das es der Täter sein könnte und dann auch wieder nicht.

Die Spannungskurve entwickelt sich gleichzeitig mit den detektivisch ausgeführten Untersuchungen. Hier wird jedes Puzzleteil neu bewertet und bringt damit neue Erkenntnisse und das Zusammenspiel zwischen Vater und Tochter funktioniert einwandfrei. Beide denken logisch und ziehen an einem Strang.

Der Krimi ist großartig konstruiert und die Spannung steigt mit jedem gefundenen Puzzleteil weiter an. Für mich deswegen nicht perfekt, weil doch zu wenig passiert, und zu wenig Thrill.

Trotzdem für Krimi Liebhaber eine klare Leseempfehlung

Fakten
400 Seiten  
TB  9,99 €
Kindle 8,99 €

Erschienen im Verlagsgruppe Droemer Knaur

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag bei allen Plattformen, welche Bücher und Ebooks anbieten. 

Ich möchte mich beim Verlag für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplares bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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Jørn Lier Horst wurde am 27. Februar 1970 in Bamble (Norwegen) geboren.

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