Jørn Lier Horst Blindgang

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Inhaltsangabe zu „Blindgang“ von Jørn Lier Horst

Ein Ermittlerroman der Extraklasse von Norwegens preisgekröntem Spitzenautor Jørn Lier Horst In dem Hafenstädtchen Stavern im Süden Norwegens verschwindet ein Taxifahrer. Sechs Monate später gibt es eine erste Spur, der Verdächtige besitzt einen kleinen Bauernhof in der Nähe. In seinem zehnten Fall stößt Kommissar William Wisting dort auf das blutbefleckte Taxi des Verschwundenen und auf ein umfangreiches Drogendepot. Zur gleichen Zeit wird im Keller eines alten Hauses zufällig ein Tresor gefunden, in dem sich eine große Geldsumme sowie ein Revolver befinden. Mit dieser Waffe wurde in der Neujahrsnacht eine Studentin erschossen. Zunächst kann Wisting keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen erkennen. Doch als er mit seinen Ermittlungen ungewollt seine hochschwangere Tochter Line in Lebensgefahr bringt, ändert sich alles. "Ganz oben bei den besten Krimiautoren aus dem Norden." The Times

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  • Wisting

    Blindgang
    walli007

    walli007

    12. August 2017 um 20:51

    Der Polizeichef ist langsam ungehalten, schon vor einem halben Jahr ist ein Taxifahrer spurlos verschwunden und noch immer fehlt eine wirkliche Spur. Doch nun meldet sich Suzanne, Kommissar William Wistings ehemalige Freundin, und berichtet, in ihrem Lokal sei ein Gast aufgetaucht, der beim Lesen eines Zeitungsartikels vor sich hingemurmelt habe, er wisse wo das Auto ist. Wisting befragt den Mann und so wird endlich das lange vermisste Taxi gefunden. Letztlich ein Fortschritt, aber immer noch keine heiße Spur. Derweil trifft Wistings schwangere Tochter Line eine Schulfreundin wieder, die mit ihrer kleinen Tochter in das Haus des verstorbenen Großvaters eingezogen ist. Ein schwieriger Fall für William Wisting, der sich manchmal fragt, ob er sich nicht viel lieber auf seine Rolle als künftiger Großvater vorbereiten würde. Natürlich kann er das Ermitteln nicht lassen. Und mit untrüglichem Spürsinn entdeckt er erstmal einige Sackgassen und macht die Erfahrung, dass nicht jeder Kollege so intensiv an seinen Fällen arbeitet wie man es sich allgemein wünschen würde. Eher ungewollt bringt ihn Line auf eine weitere Fährte, sie überreicht ihm einen alten Revolver zur Vernichtung und bei der Untersuchung dieser Waffe, stellt sich heraus, dass sie für einen Mord benutzt wurde. Verwickelt und doch klug verknüpft sind hier mehrere Handlungsstränge. Was zunächst Fragen nach dem wieso und weshalb aufwirft, wird packend erläutert und überraschend gelöst. Vielleicht kommt die sympathische Line etwas zu kurz. Aber in der Kürze liegt auch manchmal die Würze und sie kann ihrem Vater in entscheidenden Momenten beistehen. Wisting ist nicht mehr von seinem Weg abzubringen, wenn er erstmal Lunte gerochen hat. Akribisch geht er jedem noch so kleinen Hinweis nach. Gefesselt verfolgt man, wie langsam das Bild eines Falles entsteht, den man so in keiner Weise erwartet hätte. In vielen Momenten kann man eintauchen in einen norwegischen Sommer voller Rätsel. In diesem zweiten hier veröffentlichten Fall entpuppt sich Kommissar Wisting wieder als Garant sehr guter Unterhaltung.

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  • Ruhig, verschachtelt und intelligent erzählt

    Blindgang
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    23. November 2016 um 14:17

    Ruhig, verschachtelt und intelligent erzähltSie ist wieder da. „Zu Hause“. Obwohl sie nie mehr dorthin zurückwollte. Zumindest nicht, als sie damals ging. Sofie Lund aber hat nun das Haus ihres Großvaters geerbt. Der beim Sturz die Kellertreppe hinunter starb. Und auch wenn Sofie alles, aber wirklich alles aus dem Haus hat entfernen lassen, was an Möbeln oder Dekoration das Innere ausgemacht hat, sie wird sich gegen eine Reihe von Erinnerungen auf Dauer nicht wehren können. Doch alleinstehend mit ihrer kleinen Tochter Maja scheint das eine gute Idee zu sein, mit dem Haus und dem Rest des Erbes in Ruhe einen neuen Angang im Leben zu starten.Wobei sie, es dauert nicht lange, ihre Freundin aus Schulzeiten wieder trifft. Line. Hochschwanger, ebenfalls alleinstehend, ebenfalls gerade dabei, sich ein „neues Nest“ einzurichten.Während Lines Vater, Kommissar William Wisting, zwar gerne bei der Renovierung mithelfen würde, aber mit Beginn des Romans langsam, aber sicher, alle Hände voll zu tun bekommen wird. Nicht nur, dass schmerzliche Erinnerungen an eine Trennung wach werden, als sich seine ehemalige Lebensgefährtin bei ihm meldet, sondern vor allem, dass durch diese neue Informationen zu einem alten, ungelösten Fall ins Spiel kommen werden. Ein verschwundener Taxifahrer, von dem seitdem keine Spur mehr aufgetaucht ist.„Mitten in der Scheune stand ein Fahrzeug. Es war mit einer grauen Plane bedeckt, die nicht ganz bis zum Boden herunterreichte“.Das Taxi des verschwundenen Mannes. Über Nacht in einer Scheune, wenn man dem Bewohner des kleinen Hofes Glauben schenken darf.In einer Scheune, die Frank Mandt, der verstorbene Großvater Sofies, für gewisse Zwecke zu Zeiten genutzt hatte. Und in deren Nähe ein großer Drogenfund gemacht werden wird. Frank Mandt, der nie belangt werden konnte, aber seine Hände in mehr als einem unsauberen Geschäft gehabt haben könnte.Worauf auch hindeuten könnte, dass eine Waffe in jenem geerbten Haus gefunden wird, die benutzt worden war. Für einen Mord.Langsam, aber sicher und mit klarem Blick führt Horst in seinem neuen Kriminalroman die Fäden zusammen, denn alle Fälle haben den ein oder anderen gemeinsamen Nenner. Fälle aus der Vergangenheit, die für die Gegenwart von Bedeutung sind. Und deren Motive immer noch aktuell sind.Was nicht nur dazu führt, dass Wisting mehr und mehr in seine Ermittlungen abtaucht (und damit die Renovierungshilfe für seine Tochter schwierig wird), sondern er selbst und damit auch seine Familie in das Fadenkreuz der Gefahr gerät. In stetig sich steigerndem Tempo verdichtet Horst dabei im Lauf des Romans die Ereignisse, baut ruhig, aber wirksam Spannung auf und hält die ein oder andere Überraschung bei den wahren Hintergründen der Verbrechen (und des Täters) bereit.Eine anregender, durchaus spannender und in sich logisch konstruierter Kriminalroman. 

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