Jørn Lier Horst Eisige Schatten

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Inhaltsangabe zu „Eisige Schatten“ von Jørn Lier Horst

Kurz vor Weihnachten wird in dem beschaulichen Hafenstädtchen Stavern eine Leiche entdeckt. Offenbar hat der alte Mann in seiner Wohnung schon seit Monaten tot vor dem Fernseher gesessen. Alles deutet auf einen natürlichen Tod hin. Wenig später taucht in der Nähe, verborgen unter einer Tanne, zu einem Eisblock gefroren, eine zweite Männerleiche auf. Kommissar Wisting kommen ernste Zweifel, ob das nur Zufall sein kann. Vor allem als man in der Jacke des Toten aus dem Wald ein Dokument findet, auf dem die Fingerabdrücke eines vom FBI gesuchten Serienmörders identifiziert werden. Der Mann hat in Amerika bereits zahlreiche Opfer auf dem Gewissen. Geht seine Mordserie jetzt in Norwegen weiter?

Guter & spannender Krimi für gemütliche Herbst- und Winterabende!

— TinaLiest

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    Eisige Schatten

    walli007

    24. July 2016 um 10:14

    In dem kleinen norwegischen Heimatort des Kommissars William Wisting wird eine Leiche gefunden. Der Tote saß in seinem Fernsehsessel und es hat wohl über vier Monate gedauert bis er gefunden wurde. Ein tragischer Vorfall, der wohl die Tochter des Kommissars in ihrer Eigenschaft als Journalistin auf den Plan ruft, der aber sonst nicht sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Ganz anders ist es mit der zweiten Leiche, die in einem Fichtenhain aufgefunden wird. Hier wird schnell klar, es handelt sich um ein Tötungsdelikt. Zur Überraschung der ermittelnden Beamten stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um einen Amerikaner handelte. Auf ihre ganz eigene Art stellen sowohl Line Wisting als auch ihr Vater Nachforschungen an. Line konzentriert sich auf den einsamen Toten und William versucht das Geheimnis des Amerikaners zu klären. Viele Informationen können sie nicht austauschen, denn sie stehen doch auf unterschiedlichen Seiten. Das akzeptieren und respektieren sie gegenseitig und bis auf Andeutungen fragen sie nicht groß nach. Offensichtlich handelt es sich schließlich auch um unterschiedliche Sachverhalte. Line gräbt in der Vergangenheit und fragt sich, wie es in dieser Gesellschaft geschehen kann, dass ein Toter so lange unentdeckt bleibt. William versucht die Schritte und Motivationen des Mordopfers nachzuvollziehen und setzt damit eine Untersuchung in Gang, die immer größere Dimensionen annimmt. Dieser Kriminalroman zieht den Leser wirklich in seinen Bann. Relativ ruhig und unspektakulär ist die Ausgangssituation. Ein Toter, der bedauerlicherweise sehr spät gefunden wird. Man ist betrübt und legt die Sache schnell zu den Akten. Die zweite Leiche, offensichtlich ermordet, ein Ausländer, den somit zunächst niemand vermissen konnte. Kommissar William Wisting, der beweist, dass der menschliche Verstand sich zwar der Hilfe von Computern bedienen kann, ihnen aber doch überlegen ist. Und sei es nur, dass er auf die Idee kommen kann, das Wissen eines alten Bekannten anzuzapfen. Seine Tochter Line als Journalistin zwar einen anderen Ansatz verwendend als ihr Vater, aber dennoch ebenso ruhig, methodisch und zielstrebig vorgehend. Zwei tolle Persönlichkeiten, die sich in der Erkenntnis des Lesers bestens ergänzen. Und gerade daraus, dass der Leser weiß wie beide vorankommen, ergibt sich ein besonderes Spannungsverhältnis. Man schlüpft förmlich in die Handlung hinein und folgt jedem Schritt, den Line und William unternehmen.  Der Autor, dessen Bücher um Kommissar Wisting leider nicht vollständig übersetzt zu sein scheinen, war selbst Polizist. Er weiß also wovon er berichtet. Das macht diesen Roman noch bestechender und führt dazu, dass der Name Jørn Lier Horst sicher im Gedächtnis bleiben wird. Was im Übrigen als Caveman oder Höhlenmensch so der Originaltitel Hulemannen bezeichnet wird, sollte jeder beim Lesen selbst herausfinden, denn gerade hier verbirgt sich eine der äußerst originellen Ideen des Autors. 4,5 Sterne

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