Jørn Lier Horst Jagdhunde

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Inhaltsangabe zu „Jagdhunde“ von Jørn Lier Horst

Norwegischer Krimipreis 2012! Ungemütliche Zeiten für Hauptkommissar William Wisting: Wegen des Vorwurfs, Beweise manipuliert zu haben, wird er vom Dienst suspendiert. Der Fall, um den es geht, liegt schon siebzehn Jahre zurück, gilt aber bis heute als einer der aufsehenerregendsten der Kriminalgeschichte Norwegens. Damals war die junge Cecilia Linde erst verschwunden und wurde dann ermordet aufgefunden. Wisting hatte den Täter überführen können, doch nun stellt sich heraus, dass die Beweise gefälscht waren - eine Topstory für die Medien. Plötzlich ist der Hauptkommissar in der Rolle des Gejagten. Seine Kollegen drehen jeden Stein um, den er je angefasst hat, und die Journalistenmeute heftet sich unerbittlich an seine Fersen. Ihm bleibt nur ein einziger Weg: selbst herauszufinden, was damals wirklich geschah. Trotz tatkräftiger Unterstützung seiner Tochter Line, einer Kriminalreporterin, entwickelt sich die Geschichte schnell zu einem nervenzerreißenden Wettlauf gegen die Zeit. Denn wieder verschwindet eine junge Frau und die Parallelen zu Cecilia Linde sind offensichtlich ...

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    Jagdhunde

    Themistokeles

    27. January 2015 um 14:05

    Als Krimifan passiert es mir, wie soll es auch anders sein, immer häufiger, dass mir sehr ähnliche Ideen in den Krimis begegnen, was ja aber nicht vollkommen verwunderlich ist. Ich mag es auch eigentlich ganz gern, wenn Krimis noch einen so typischen älteren Stil haben, finde es aber genauso gut, wenn mir mal Dinge begegnen, die ich so bisher in einem Krimi noch gar nicht hatte. Und genau das ist für mich einer der großen Pluspunkte dieses Krimis, denn von seiner Art her, ist er einfach einmal so ganz anders. Allein dadurch, dass der Protagonist so früh suspendiert wird und sich ein wenig eigenmächtig daran macht, den Dingen auf den Grund zu gehen, ändert die Art der Handlung einfach ungemein. Dabei hat es mir auch einfach mächtig Spaß gemacht, zum einen den Versuch zu wagen, herauszufinden, wer in dem alten und den neuen Fällen der Täter ist, aber auch, wer damals wohl wirklich die Beweise manipuliert hat, denn als Leser denkt man eindeutig an keiner Stelle groß daran, dass es wirklich Wisting selbst gewesen sein könnte, da es so gar nicht zu seiner Art passt. Und auch die Verknüpfungen mir anderen kleinen Nebenschauplätzen, vor allen Dingen auch dem, was Wistings Tocher durch ihren Beruf noch so alles herausfindet, macht das Ganze einfach nur immer noch spannender und man fängt auch relativ schnell an, Vermutungen zu hegen, wer hinter dem Ganzen steck und wie einiges zusammenhängen könnte und ist sich doch immer nicht ganz sicher, ob man wirklich richtig liegen wird. Dabei hat es mir auch einfach enormen Spaß gemacht, darüber zu lesen, welche Wege Wisting abseits der normalen geht, da er ja eigentlich offiziell gar nicht ermitteln dürfte und er ihm dann so alles hilft, zumal da auch einige sehr interessante Charaktere aufgetaucht sind, die für mich auch diese Geschichte einfach bereichert haben. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von diesem relativ ruhigen, aber einfach extrem interessant gemachten Krimi, den ich einfach nur empfehlen kann, wenn man mal einen Krimi lesen möchte, der ein wenig von der Norm abweicht, dabei aber einfach nur klasse bleibt und jedem, der gern ein wenig mitermittelt beim Lesen, super Ansätze gibt, die einen auch auf die richtige Spur bringen können.

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

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    • 1441
  • solider Roman mit angenehm zurückhaltender skandinavischer Grundstimmung, anspruchsvollem Schreibsti

    Jagdhunde

    coala_books

    24. November 2013 um 07:41

    17 Jahre nach dem Fall Cecilia Linde wird der Fall wieder aufgerollt. Der einst Verurteilte beschuldigt die Polizei, Beweise manipuliert zu haben. Hauptkommissar Wisting, der damals der leitende Angestellte war, wird darauf hin suspendiert. Plötzlich selbst auf der Anklagebank und von den Medien verfolgt, beginnt Wisting, sich auf eigene Faust auf die Suche der Wahrheit zu begeben. Dabei wird er einzig von seiner Tochter, einer aufgeweckten Journalistin mit dem richtigen Spürsinn unterstützt. Als erneut eine junge Frau verschwindet, werden Parallelen deutlich und Wistings Suche nach der Wahrheit bedeutender denn je. Der Roman ist typisch skandinavisch: düster, grau und etwas melancholisch. Die Charaktere stehen eher im Hintergrund und der Fokus liegt auf dem Fall, der durch profunde Polizeiarbeit akribisch auseinander genommen wird. Die skandinavische Zurückhaltung und die Beschreibungen der Umgebung unterstützen die eher ruhige Grundstimmung des Romans auf beeindruckende Weise. Der Fall an sich ist sehr gut konstruiert und besticht durch vielschichtigere Zusammenhänge, als zunächst angenommen. Über allem steht die Grundfrage des Romans: Inwiefern sind Polizeibeamte bei der Ausübung ihrer Arbeit beeinflusst? Wie schnell bilden sie sich ihre Meinung über den potentiellen Täter und suchen anschließend nur noch nach Beweisen ihrer These? Ein solider Roman mit angenehm zurückhaltender skandinavischer Grundstimmung, anspruchsvollem Schreibstil und tiefsinniger Handlung.

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  • Alte Fälle,neue Opfer

    Jagdhunde

    goldfisch

    10. November 2013 um 13:27

    Wisting wird vom Dienst suspendiert, er soll bei einem alten Fall vor 17 Jahren Beweise manipuliert haben.Damals verschwand Cecilia Linde spurlos, Ihre Leiche wurde erst Wochen später entdeckt. Willam Wisting rollt den alten Fall mit privaten Ermittlungen weder auf und entdeckt Erstaunliches.Da er suspendiert wurde, kann  er auch nicht an einem rätselhaften Mord an einem Mann ermitteln.Zeitglech verschwindet auch wieder ein Mädchen.Zum Glück ist Wistings Tochter Line, eine Journalistin, eine richtige Spürnase.Spannende Lektüre!

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  • Ermittlung in Norwegen

    Jagdhunde

    claude20

    06. November 2013 um 16:59

    Der erfahrene Hauptkommissar William Wisting wird vom Dienst suspendiert. Der Anwalt eines verurteilten Verbrechers wirft ihm vor Beweise manipuliert zu haben. Vor siebzehn Jahren wurde die junge Cecilia Linde entführt und einige Tage später ermordet aufgefunden. Der Täter wurde gefasst, mit einem DNA Abgleich überführt und schließlich zu 20 Jahren verurteilt. Doch jetzt sollen Beweise gefälscht worden sein. Die Medien reissen sich um diese Story und vorverurteilen den Hauptkommissar etwas mit der Manipulation zu tun zu haben.. Wirsting bleibt nur eine Chance seine Unschuld zu beweisen. Er muss selbst ermitteln und herausfinden, was damals wirklich geschah. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn schon bald verschwindet wieder eine junge Frau und die Parallelen zum Fall Linde sind offensichtlich. Dieser Krimi von Jørn Lier Horst ist im Vergleich zu den meisten Krimis in den Buchläden eher ruhig, zeichnet sich aber durch seine gut erzählte Geschichte aus. Man merkt sehr schnell, dass der Autor Ahnung von der Polizeiarbeit hat. Der Ermittler ermittelt wirklich noch und braucht keine großen Gesten oder Aktioneinlagen, damit seine Geschichte interessant und unterhaltsam ist. Vielmehr macht gerade diese ruhige, überlegte und einfache Art sowie die detektivische Arbeit des Kommissar und seiner Tochter den Reiz des Krimis aus. So nähert man sich mit Logik, Observationen aber auch klassischer Recherchearbeit Schritt für Schritt der Wahrheit. Während der Lektüre habe ich erfahren, dass es bereits weitere Fälle von Hauptkommissar Wisting gibt. So ist das Ende dieses Buches also kein Abschied, sondern die Möglichkeit zusammen noch weitere Fälle zu bearbeiten und aufzuklären.  Ich gebe für diesen guten und soliden Krimi aus Norwegen 8 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung. © claude

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  • sehr spannend und sehr realistisch

    Jagdhunde

    monika62

    28. October 2013 um 13:47

    Jagdhunde ist ein gut recherchierter Krimi von einem ehemaligen Polizisten geschrieben.

    In typisch skandinavischer Art, teilweise sehr brutal geschrieben, aber nie überzeichnet.

    Die Protagonisten Wisting und seine Tocher kommen sehr sympathisch rüber.

     

    Nicht umsonst hat der Autor Jorn Lier Horst den  norwegischen Krimipreis Riverton Pris 2012 für das Buch erhalten.

  • realistischer Skandinavien-Krimi

    Jagdhunde

    utaechl

    23. October 2013 um 05:56

    Inhalt: Hauptkommissar William Wisting wird vorgeworfen, bei einem 17 Jahre zurückliegenden Fall Beweise manipuliert zu haben. Der Täter, der Cecilia Linde entführt und getötet hat, erwirkt eine Revision, die zu Wistings Suspendierung führt. Er weiß, dass er nur auf sich selbst vertrauen kann, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Seine einzige Unterstützerin ist seine Tochter Line, die gleichzeitig als Reporterin an einem Fall arbeitet, in dem ebenfalls eine junge Frau verschwunden ist. Schon bald zeigt sich, dass es Parallelen gibt und dass tatsächlich Beweise manipuliert wurden. Die Jagd kann beginnen. Setting und Stil: Es scheint viel und oft im herbstlichen Norwegen zu regnen. Diese trübe Stimmung legt sich auf Landschaft und Menschen und bildet so ein sehr stimmungsvollen Hintergrund für die Ermittlungen in der norwegischen Kleinstadt. Jørn Lier Horst hat ein Auge dafür, reale Bilder zu beschreiben und so wird man als Leser unweigerlich in die Geschichte hineingezogen. Die Handlung ist auf die Hauptcharaktere verteilt, so dass wir einmal dem einen und dann wieder der anderen folgen. Die Geschichte ist in relativ kurze Kapitel eingeteilt, die Sprache nüchtern und passend und es fiel nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen. Charaktere: William Wisting wird von einem alten Fall eingeholt und so muss er sich unweigerlich an damals erinnern und alles noch einmal neu aufrollen. Er zieht sich dank der Suspendierung aufs Land zurück, bekommt Unterstützung von einem Kriminaltechniker und macht sich auf, seine Reputation wiederherzustellen. Ein Mann, der mitten im Leben steht, an Gerechtigkeit und die Arbeit der Polizei glaubt und der einem einfach ans Herz wachsen muss. Hinzu kommt seine Tochter Line, eine ehrgeizige Reporterin, die manchmal etwas zu gewagt vorgeht. Wo William für die altersbedingte Ruhe und Überlegtheit steht, ist sie eher die direkt handelnde, impulsive Hälfte. Auch wenn sie als Reporterin fast mehr als die zuständige Polizei macht, ruft sie beim Leser Bewunderung und Anerkennung hervor. William kann wirklich stolz auf sie sein. Rudolf Haglund, der verurteilte Täter, ist eine schön mysteriöse Figur, die Wisting ziemlich herausfordert. Man kann sich nicht sicher sein, ob er nun unschuldig ist, oder nicht und rätselt bis zum Schluss, was sich nun zugetragen hat. Insgesamt eine sehr schöne Mischung aus Charakteren mit viel Tiefe und Vergangenheit, die durch diesen Fall viel Zeit zum sicher erinnern bekommen. Geschichte: Jørn Lier Horst hat für Jagdhunde einen etwas anderen Ansatz gewählt. Ein anscheinend aufgeklärter Fall muss noch einmal aufgerollt werden. Alle Beweise liegen vor, alle Schlussfolgerungen sind gezogen und trotzdem muss William Wisting noch einmal von vorne beginnen und herausfinden, was übersehen wurde. Hinzu kommt ein aktueller Fall, der Parallelen aufweist, aber eigentlich keinen Bezug zum Täter haben kann. Eine spannende Ausgangssituation und Gelegenheit für genaueste Polizeiarbeit mit Mitteln, die vor 17 Jahren noch nicht zur Verfügung standen. Natürlich ist das Ende überraschend, Action fehlt auch nicht und so ergibt sich ein abgerundetes Bild, das ein prägendes Kapitel in William Wistings Leben beschreibt. Fazit: Ein Meisterwerk norwegischer Krimikunst, das Land und Leute so zeigt, wie sie sind, Polizeiarbeit realistisch vermittelt und spannende Unterhaltung garantiert. Ein Roman, der eine Tiefe hat, die man anfangs nicht vermutet, ein Erzählstil, der ruhig und sachlich die Dinge auf den Punkt bringt und Charaktere, mit denen man gerne Zeit verbringt. Eine Leseempfehlung für Fans skandinavischer Krimis und solche, die es werden wollen. Ein Autor, den man sich definitiv merken sollte.

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