Júlia Szászi Mein Wien

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Inhaltsangabe zu „Mein Wien“ von Júlia Szászi

Júlia Szászi ist Ungarin und lebt seit 14 Jahren als Korrespondentin der größten ungarischen Tageszeitung in Wien, der Stadt, die ihr ans Herz gewachsen ist und der sie ein Denkmal setzt. Ihr Verhältnis zu Wien ist ein ganz besonderes, denn sie ist in Wien daheim und trotzdem eine Fremde. Sie betrachtet die Dinge von außen und entdeckt Verborgenes und Geheimes oder erlebt für viele Vertrautes neu. Sie spürt der Geschichte nach und ihren historischen Plätzen, findet die Spuren der Künstler und die der kleinen Leute, erkundet die kulinarischen Feinheiten der Stadt oder ihre kulturellen Besonderheiten abseits der Touristenströme. Und findet schließlich auch das Fremde und anderes, wie das jüdische Wien oder verschiedene Ethnien. Sie zeichnet ein sehr persönliches Bild der Stadt, lässt spüren, wie eine Fremde Nähe oder Distanz erleben kann, und sie zeigt, was sie an dieser Stadt liebt. Ein empfehlenswertes Buch · für Wien-Besucher, denn es ist voller lebendiger Geschichten und guter Tipps und · für Wiener selbst, um Wien aus einem neuen Blickwinkel kennen zu lernen und Dinge wiederzuentdecken, an denen man vielleicht achtlos vorübergegangen ist. Aus dem Inhalt: Grätzellegenden / Kulinarische Freuden / Kaffeehauswelten / Krauthappel und Secession: der Naschmarkt / Klimt und seine Fans: damals und heute / Sechzigtausend Quadratmeter Kultur / Plumpe und bleibende Erinnerungen an den Krieg / Freuden an der Donau / Alter und neuer Zauber: der Parter / Habsburg auf Schritt und Tritt / Wohnhäuser aus Gasometern / Die kleine Welt des Mölkersteigs / Auch das Feiern muss gelernt sein / Das jüdische Wien / Fremde und Fremdere / Thomas Bernhards Erbe u. a.
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  • Rezension zu "Mein Wien" von Júlia Szászi

    Mein Wien
    Wolfgang237

    Wolfgang237

    17. April 2012 um 16:06

    Ein ungewöhnliches Buch einer in Wien lebenden, aus Ungarn stammenden, Wienkennerin. Erstmals ist das Buch 2004 unter dem Titel "A császárváros - Bécsből Bécsről" (wörtlich auf deutsch übersetzt: "Die Kaiserstadt – aus Wien über Wien") erschienen. Júlia Szászi schreibt in einer wohltuend lockere Art über Wien und Wiener. Dabei verliert sie nie den kritischen Blick und zeigt, der Mehrheit verborgen geblieben, neue Aspekte der Stadt. Besonders interessant sind Kapiteln die weit über die bekannte Geschichte Wiens hinausgehen. Neben interessanten Beschreibungen der Geschichte des jüdischen Wiens findet man im Kapitel "Fremde und Fremdere" was Wien von seine in der Stadt lebenden Polen, Tschechen und Russen hatte und hat. Und auch das moderne Wien findet in Kapiteln wie "Wohnen im Gasometer" und "Thomas Bernhards Erben" Erwähnung. Ein rundum gelungenes Buch zu dem Paul Lendvai das Vorwort geliefert hat.

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