Jürg Acklin

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Vertrauen ist gut, Froschgesang und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürg Acklin

Psychoanalytiker, Schriftsteller Auszeichnungen: * 1971 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis * 1972 Bremer Literaturpreis für Alias * 1996 Buchpreis der Stadt Zürich für Froschgesang * 2002 Ehrengabe des Kantons Zürich * 2005 Zolliker Kunstpreis Werke: * Der einsame Träumer. Gedichte. Regenbogen, Zürich 1967 * Michael Häuptli. Der Traum eines jungen Menschen. Flamberg, Zürich 1969 * Alias. Ein Text. Flamberg, Zürich 1971 * Das Überhandnehmen. Ein Text. Flamberg, Zürich 1973 * Der Kommunistenprozess in Zürich von 1843 (mit Christoph Kappeler). Bremen 1974 * Der Aufstieg des Fesselballons. Steinhausen, München 1980 * Der Känguruhmann. Roman. Nagel & Kimche, Zürich/Frauenfeld 1992, ISBN 3-312-00177-3 * Das Tangopaar. Roman. Nagel & Kimche, Zürich/Frauenfeld 1994, ISBN 3-312-00197-8 * Froschgesang. Roman. Nagel & Kimche, Zürich/Frauenfeld 1996, ISBN 3-312-00217-6 * Der Vater. Roman. Nagel & Kimche, Zürich/Frauenfeld 1998, ISBN 3-312-00241-9 * Defekt. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 2002, ISBN 3-312-00290-7 * Vertrauen ist gut. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 2009, ISBN 978-3-312-00364-8

Alle Bücher von Jürg Acklin

Vertrauen ist gut

Vertrauen ist gut

 (2)
Erschienen am 04.02.2009
Froschgesang

Froschgesang

 (2)
Erschienen am 01.08.1996
Der Känguruhmann

Der Känguruhmann

 (0)
Erschienen am 01.02.1992
Defekt

Defekt

 (0)
Erschienen am 18.02.2002
Der Vater

Der Vater

 (0)
Erschienen am 01.08.1998
Das Tangopaar

Das Tangopaar

 (0)
Erschienen am 01.11.1998

Neue Rezensionen zu Jürg Acklin

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Rezension zu "Vertrauen ist gut" von Jürg Acklin

Rezension zu "Vertrauen ist gut" von Jürg Acklin
papalagivor 9 Jahren

Felix, seit seiner Geburt cerebralgelämt, lebt bei seinem Bruder und dessen Frau mit Kind. Sie kümmern sich um ihn und als Gegenleistung, schreibt Felix die Romanmanuskripte seines Bruders ins Reine. Der neue Roman zeigt allerdings beunruhigende Übereinstimmungen mit dem gemeinsamen Leben. Oder reimt sich das Felix nur zusammen. Felix der schon immer ängstlich war und ist, bildet er sich alles nur ein? Felix erzählt uns aus seinem Leben und seiner Kindheit , von seiner Familie und seinem Bruder. Dazwischen lesen wir immer wieder Ausschnitte aus dem Romanmanuskript: Über die Eheprobleme der Romanprotagonisten. Die Ehefrau fand den Weg zu einer Sekte und ist überzeugt, ihr Mann müsse dieser Sekte auch beitreten, ansonsten werde sie sich von ihm scheiden lassen. Diese Probleme ängstigen Felix. Bei jedem Streit, den sein Bruder mit dessen Frau hat, fragt er sich, wie ernst ist es.
Die Lektüre zeigt deutlich die existenzielle Angst Behinderter auf und gibt uns einen Einblick in das Leben einer Behinderung, auch wie einschneidend die Geburt eines behinderten Kindes für eine Familie ist. Auch zeigt es die andere Seite, das Vermächtnis der Eltern: Der ältere Bruder hat ihnen versichert, nach deren Tod für den Bruder zu sorgen.
Mit seinem neuesten Buch wagt sich Acklin in sein eigenes Leben vor: Der Schriftsteller und Psychoanalytiker Acklin hat einen jüngeren Bruder, der im Rollstuhl sitzt und bei ihm lebt – und seine Manuskripte abtippt.
Spannende und eindrückliche Lektüre!

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Jürg Acklin wurde am 20. Februar 1945 in Zürich (Schweiz) geboren.

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