Jürg Acklin Vertrauen ist gut

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Inhaltsangabe zu „Vertrauen ist gut“ von Jürg Acklin

Felix sitzt seit seiner Kindheit im Rollstuhl, lebt in Abhängigkeit von der Hilfe seines Bruders und tippt gelegentlich aus Gefälligkeit dessen Manuskripte ab. Sein neuer Roman zeigt beunruhigende Übereinstimmungen mit dem gemeinsamen Leben - und läuft auf eine Katastrophe zu. Jürg Acklin, der eigenwilligste Gegenwartsautor der Schweiz, erzählt mit profunden Kenntnissen der menschlichen Psyche von schwindelerregender Angst und von der unheimlichen Macht der Vorstellungskraft.

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  • Rezension zu "Vertrauen ist gut" von Jürg Acklin

    Vertrauen ist gut
    papalagi

    papalagi

    15. November 2009 um 17:22

    Felix, seit seiner Geburt cerebralgelämt, lebt bei seinem Bruder und dessen Frau mit Kind. Sie kümmern sich um ihn und als Gegenleistung, schreibt Felix die Romanmanuskripte seines Bruders ins Reine. Der neue Roman zeigt allerdings beunruhigende Übereinstimmungen mit dem gemeinsamen Leben. Oder reimt sich das Felix nur zusammen. Felix der schon immer ängstlich war und ist, bildet er sich alles nur ein? Felix erzählt uns aus seinem Leben und seiner Kindheit , von seiner Familie und seinem Bruder. Dazwischen lesen wir immer wieder Ausschnitte aus dem Romanmanuskript: Über die Eheprobleme der Romanprotagonisten. Die Ehefrau fand den Weg zu einer Sekte und ist überzeugt, ihr Mann müsse dieser Sekte auch beitreten, ansonsten werde sie sich von ihm scheiden lassen. Diese Probleme ängstigen Felix. Bei jedem Streit, den sein Bruder mit dessen Frau hat, fragt er sich, wie ernst ist es. Die Lektüre zeigt deutlich die existenzielle Angst Behinderter auf und gibt uns einen Einblick in das Leben einer Behinderung, auch wie einschneidend die Geburt eines behinderten Kindes für eine Familie ist. Auch zeigt es die andere Seite, das Vermächtnis der Eltern: Der ältere Bruder hat ihnen versichert, nach deren Tod für den Bruder zu sorgen. Mit seinem neuesten Buch wagt sich Acklin in sein eigenes Leben vor: Der Schriftsteller und Psychoanalytiker Acklin hat einen jüngeren Bruder, der im Rollstuhl sitzt und bei ihm lebt – und seine Manuskripte abtippt. Spannende und eindrückliche Lektüre!

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