Jürg Federspiel

 3.8 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Die Ballade von der Typhoid Mary, Geographie der Lust und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürg Federspiel

Geboren am 28.06.1931 in Kempthal (Kanton Zürich), wuchs Jürg Federspiel in Davos und Basel auf. Er begann als Journalist, bereiste Großbritannien, Frankreich, Deutschland und lebte lange Zeit in New York. Sein Werk umfasst über 20 Bücher - Romane, Erzählungen, Hörspiele, Dramen und Reportagen. Zu einem Welterfolg wurde sein Roman Die Ballade von der Typhoid Mary, in dem er die Geschichte des Mädchens Mary Mallon erzählt, die - selbst immun - mit dem Typhuserreger nach New York emigiriert.  Anfang Februar 2007 wurde Jürg Federspiel in einem Stauwehr nahe bei Weil am Rhein tot aufgefunden.         Preise und Auszeichnungen 1959 Stipendium des Staatlichen Literaturkredits Basel 1961 Preis der Schweizerischen Schillerstiftung 1962 Preis des Kulturverbandes der deutschen Industrie 1965 Georg Mackensen-Preis für die beste Kurzgeschichte 1969 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis Ehrengabe der Stadt Zürich 1979 Werkjahr der Stadt Zürich 1986 Literaturpreis der Stadt Zürich Werkjahr Pro Helvetia Preis der Schweiz.Schillerstiftung für das Gesamtwerk 1988 Literaturpreis der Stadt Basel 1989 Zolliker Kunstpreis 2000 Ehrengabe der Stadt Zürich        

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jürg Federspiel

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Cover des Buches Die Ballade von der Typhoid Mary (ISBN:9783518384831)

Die Ballade von der Typhoid Mary

 (12)
Erschienen am 03.10.1992
Cover des Buches Geographie der Lust (ISBN:9783518383957)

Geographie der Lust

 (11)
Erschienen am 29.10.1991
Cover des Buches Eine Halbtagsstelle in Pompeji (ISBN:9783518389812)

Eine Halbtagsstelle in Pompeji

 (3)
Erschienen am 18.09.1995
Cover des Buches Kilroy (ISBN:9783729400511)

Kilroy

 (0)
Erschienen am 01.01.1988
Cover des Buches Mond ohne Zeiger (ISBN:9783729403123)

Mond ohne Zeiger

 (0)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Im Innern der Erde wütet das Nichts (ISBN:9783729402881)

Im Innern der Erde wütet das Nichts

 (0)
Erschienen am 01.01.2000

Neue Rezensionen zu Jürg Federspiel

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Rezension zu "Geographie der Lust" von Jürg Federspiel

die Lust der Geographie - viel versprechend....
reader2vor 6 Jahren

... jedoch eher enttäuschend - immer mal wieder ansteigende Spannung - die kurz vor dem Höhepunkt abrupt abbricht - - - irgend wie habe ich die Pointe dieses Buchs nicht so ganz verstanden - oder ist etwa die unsichtbare Welt gemeint? - die Engel welche sich im Universum herumtümmeln und wir denen augeliefert sind? -  ich weiss es nicht.....................

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Rezension zu "Geographie der Lust" von Jürg Federspiel

Geographie der Lust von Jürg Federspiel
AylinsBuchstundevor 6 Jahren

Ich weiß nicht, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Überhaupt bin ich am überlegen, ob ich es überhaupt richtig verstanden habe. Ich fand den Schreibstil seltsam, ich fand die Geschichte an sich seltsam, dann diese Gebet oder Gedicht ähnlichen Sätze über Engel und dergleichem dazwischen furchtbar.

Der reiche Mann, der vor lauter Einsamkeit grausam wird, es aber innerlich nicht wirklich sein soll. Dann die Laura, in sie er sich anscheinend verliebt oder als Sinnbild der Erotik sieht und mit dem Tatoo, wo ich mir sicher bin, dass es dem Leser auch etwas sagen will.

Ich denke vielleicht habe ich es wirklich nicht richtig deuten können, was diese Geschichte rüberbringen möchte oder es war nicht die richtige Zeit für dieses Buch.

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Rezension zu "Die Ballade von der Typhoid Mary" von Jürg Federspiel

mittellose Köchin verbreitet Virus
Kratzbuerstevor 6 Jahren

an  einer überwiegend  wohlhabenden  Gesellschaftsschicht  die  die  angesteckten  kurze  Zeit  später  dahinraffen  läßt  das  ist  der  grobe  Inhalt  der  Ballade.  


Die  Sprache  des  Autors  ist  leicht  verständlich  und  flüssig  zu  lesen, das  wäre  das  erfreuliche  das  ich  dem  Buch  abgewinnen  kann.


Das  Buch  besteht  hauptsächlich  aus  einer  übergangslosen  Aneinanderreihung  von  Todesfälle  indem  man  eine  Sozialkritik  hineininterpretieren  soll  die  beabsichtigt  ist  die  besagt  das  sich  ein  ausschweifendes  Leben  auf  kosten  der  Unterdrückung  der  Armen  sich  rächt  indem  der  einbrechende  Befall  der  Seuche  für  eine  ausgleichende  Gerechtigkeit  sorgt  die  ansonsten  im  Leben  fehlt.  Die  Heldin  wird  nur  mit  edlen  Charaktereigenschaften  in  Verbindung  gebracht  die  dem  Leser  eine  naive  Unschuld  verleihen  die  sich  in  etwas  Heldenhaftes  verklärt  das  am  Schluß  die  Beweislast  und  die  Anklage  aufgehoben  wird  erhöht  sie  zu  eine  heilige  Mutter  Theresa.


Die  ellenlagen  klischeehaften  Beschreibungen  des  Uneigennutzes  und  Aufopferung  in  der  Lebensgemeinschaft  mit  einen  ebenfalls  vom  Schicksal  gebeutelten  der  in  die  Welt  der  Bücher  Zuflucht  findet  und  nebenbei  einer  anarchistischen  Gruppierung  angehört  ermüden  das  Buch  zusätzlich.


Die  wenigen  Meinungsverschiedenheiten  und  Konflikte  beruhen  aus  materieller  Not, der  Lohnabhängikeit  und  nicht  aus  der  Natur  des  Menschen. Die  Verbindung  zweier  am  Leben  gestrauchelte  und  gebrandmarkte  im  neunzehnten  Jahrhundert  ist  mir  viel  zu  einfach  gestrickt.  Der  Erzählton  ist   stimmungslos  alles  andere  als  düster  um  Erwartungshaltungen  zu  dämpfen. Das  spannungs  und  abwechslungsarme  Buch  wartet  an  manchen  Stellen  mit  leichte  sarkastische  Ironie  auf  die  aber  nicht  darüber  hinwegtäuschen  kann  das  die  Idee  des  Buches  viel  zu  dürftig  und  dünn  ist. 


 


 

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