Jürg Schubiger

 3.7 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Als die Welt noch jung war, Nicht schwindelfrei und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürg Schubiger

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Jürg SchubigerDer weiße und der schwarze Bär
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Der weiße und der schwarze Bär
Der weiße und der schwarze Bär
 (2)
Erschienen am 16.01.2007
Jürg SchubigerAller Anfang
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Aller Anfang
Aller Anfang
 (2)
Erschienen am 15.04.2013
Jürg SchubigerNicht schwindelfrei
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Nicht schwindelfrei
Nicht schwindelfrei
 (2)
Erschienen am 15.04.2014
Jürg SchubigerDie Geschichte von Wilhelm Tell
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Die Geschichte von Wilhelm Tell
Die Geschichte von Wilhelm Tell
 (1)
Erschienen am 01.06.2006
Jürg SchubigerDer Wind hat Geburtstag
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Der Wind hat Geburtstag
Der Wind hat Geburtstag
 (1)
Erschienen am 01.02.2010
Jürg SchubigerZebra, Zecke, Zauberwort
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Zebra, Zecke, Zauberwort
Zebra, Zecke, Zauberwort
 (1)
Erschienen am 12.02.2009
Jürg SchubigerAls der Tod zu uns kam
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Als der Tod zu uns kam
Als der Tod zu uns kam
 (1)
Erschienen am 21.02.2011
Jürg SchubigerMutter, Vater, ich und sie
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Mutter, Vater, ich und sie
Mutter, Vater, ich und sie
 (1)
Erschienen am 01.05.2001

Neue Rezensionen zu Jürg Schubiger

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sonjastevenss avatar

Rezension zu "Nicht schwindelfrei" von Jürg Schubiger

Ein Buch über das Vergessen
sonjastevensvor 4 Jahren

„Nicht schwindelfrei“ von Jürg Schubiger ist ein Roman über das Vergessen und alles wieder neu kennen lernen – ohne Vorurteile, sondern mit viel Leichtigkeit. Aber nicht nur, denn nicht immer ist alles so einfach, wenn man vergessen hat – auch nicht für die Angehörigen, die den wissenden Menschen vermissen. So entwickelt sich in dem Roman auch eine besondere Art der Liebe auf beiden Seiten.

 

Zitat S. 36: „Pauls Kopf war nicht wählerisch in seinen Gedanken. Paul fragte sich, ob er das, was er dachte, tatsächlich auch denken wollte.

Er ging vor sich hin. Er hätte singen mögen, unterliess es aber. Wenn er so weitermachte, lernte er auch noch fliegen. Marion würde es nicht gerne sehen, wenn er das Haus durchs Fenster verliesse statt durch die Tür. Du übertreibst, Paul, würde sie sagen. Was sie sich wünschte, war eine ganz gewöhnliche Genesung. Alles andere schoss viel zu weit darüber hinau. Exxtravagangen konnten sie sich im Moment weiss Gott nicht leisten.“

 

Dieses kurze Zitat, zeigt um was es inhaltlich in dem Buch geht, die Schwierigkeiten mit jemanden zusammen zu leben, der alles vergessen hat und auch die Gedanken dieses Mannes, die er sich über sein Vergessen macht.

Der Autor hat eine wunderschöne, poetische Schreibweise, mit der er die Seiten des Buches füllt, in denen der Leser versinken kann und verstehen lernt.

Leider fand ich es sehr störend, dass man sich nicht an die Rechtschreibung gehalten hat, in Hinblick darauf, wann man ein „ß“ benutzt – sondern, dass immer „ss“ geschrieben wurde – das hat jedes Mal meinen Lesefluss gestört und ich habe teilweise sehr genervt Seiten gelesen, auf denen dieser Fehler oft vorkam.

Ansonsten ist dieses Buch etwas ganz Besonderes für mich gewesen, sehr schwer in Worte zu fassen, wie sehr mich das Thema „Vergessen“ berührt hat. Was genau mit dem Journalisten Paul passiert ist, weiß man nicht, jedoch wird er nie mehr in seinem Beruf arbeiten können, dennoch gibt es sich nicht auf sondern sucht einen neuen Job, in seinem neuen (?) Hobby Kunst. Pauls Frau Marion sucht sich einen Liebhaber, aber auch das scheint dem Protagonisten nicht zu nahe zu gehen, er ist auch in der Lage sich mit einer anderen Frau zu treffen…

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W

Rezension zu "Nicht schwindelfrei" von Jürg Schubiger

Ein Roman über den Segen des Vergessens und die Freiheit von belastenden Erinnerungen
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Es ist ein zarter und bewegender kleiner Roman, den der Schweizer Schriftsteller und Psychologe Jürg Schubiger da geschrieben hat. Ein Roman über den Segen des Vergessens und die Freiheit von belastenden Erinnerungen.

 

Sein Protagonist Paul ist ein erfolgreicher Journalist, doch aus Gründen, die wir in dem Buch nicht erfahren, ist sein Gedächtnis in der letzten Zeit brüchig und fadenscheinig geworden. Obwohl sein Arbeitgeber ihm seine Stelle offen lässt, ist schnell klar: Paul wird nie mehr in seine Redaktion zurückkehren, nie mehr anspruchsvolle Artikel schreiben können.

 

Seine Demenz ist aber noch nicht so fortgeschritten, dass er nicht normal leben könnte, mit seiner Frau Marion und seinem noch minderjährigen Sohn Tom. Paul macht noch Dinge im Haushalt und genießt auch den gelegentlichen Sex mit seiner Frau Marion, staunend und ergriffen wie ein Jugendlicher, der die Liebe zum ersten Mal erlebt.

 

Staunend und neugierig wie ein Kind, das die Welt entdeckt und den Dingen auf ihren auch sprachlichen Grund geht, begegnet er auf seinen langen Touren durch die Stadt Menschen, die ihn faszinieren, weil er entdeckt, dass jeder von ihnen so einzigartig ist wie er selbst. Neugierig macht er Entdeckungen und entwickelt mit offenen Augen einen ganz besonderen und eigenen  Sinn die Seltsamkeiten und Skurrilitäten des Alltags und der Welt, die ihn umgibt.

 

Als ihm seine Frau Marion, die über eine Zeit sich mit einem anderen Mann trifft, was Paul aber nicht besonders stört  - er versteht es irgendwie – eine Dauerkarte für das Museum schenkt, entwickelt er eine besondere Liebe für die dort ausgestellten Bilder. Sie werden ihm lebendig, sie reden mit ihm und umgekehrt und bald darf er in einem Minijob dort als Mitarbeiter im Publikumsverkehr arbeiten.

 

Und er lernt mit Claire eine Frau kennen, die er nicht mehr vergisst.

 

Mit einer wunderschönen und poetischen Sprache begleitet Jürg Schubiger einen von der Demenz bedrohten Menschen durch seinen Alltag und schafft es, dass der Leser mehr und mehr lernt, die Welt mit den Augen Pauls zu betrachten.

 

Es ist so etwas wie eine Erdung des gefürchteten Phänomens der Demenz, eine vorsichtige, zarte und einfühlsame Annäherung an einen Zustand, mit dem viele von uns noch werden lernen umgehen zu müssen.

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ChaosQueen13s avatar

Rezension zu "Der Wind hat Geburtstag" von Jürg Schubiger

Rezension zu "Der Wind hat Geburtstag" von Jürg Schubiger
ChaosQueen13vor 7 Jahren

»Der Wind hat Geburtstag« ein Kinder-Bilder-Gedichtbuch mit wunderschönen Buntstift-Illustrationen. Kinder haben ein Gespür für Sprache, bevor sie ihren Sinn verstehen oder auch nur verstehen wollen. Hier findet man lustige aber auch traurige Gedichte vom Wind und Meer. Es eignet sich hervorragend für neugierige Kinder zum Einstieg in die Welt der Lyrik.

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