Jürgen Roth Gazprom - Das unheimliche Imperium

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Inhaltsangabe zu „Gazprom - Das unheimliche Imperium“ von Jürgen Roth

National wie international ist der Name Gazprom mit Korruption, Erpressung, Geldwäsche und Kapitalsteuerflucht verbunden. Kein anderes Unternehmen hat weltweit so viel Macht und Einfluss, auch dank gewisser „Freunde“ des mächtigsten Mannes Russlands, Wladimir Putin. Doch welche Rolle spielt Putin genau? Wer sind die Drahtzieher bei Gazprom, und welche Verbindungen haben sie nach Europa und Deutschland? Welche Netzwerke beherrschen Gazprom, und warum kuschen die europäischen Regierungen? Jürgen Roth deckt die Verbindungen auf und zeigt, dass sich hinter dem Imperium insbesondere Schweizer Unternehmen verbergen und wie Altbundeskanzler Gerhard Schröder mit einigen Parteifreunden weltweit Politik macht im Sinne seines Freundes Putin, den er einst zum „lupenreinen Demokraten“ kürte. Jürgen Roth hat Insider getroffen, die erstmals bereit sind, über die Machenschaften des Imperiums auszupacken. Denn es ist auch mitverantwortlich dafür, dass Meinungsfreiheit in Russland unterdrückt wird und es dort keine demokratische Kultur gibt. Das stört anscheinend weder Geschäftspartner noch Regierungen, schließlich kann das Imperium uns alle erpressen: Denn wer nicht spurt, dem wird der Gashahn zugedreht.

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  • Rezension zu "Gazprom - Das unheimliche Imperium" von Jürgen Roth

    Gazprom - Das unheimliche Imperium
    awogfli

    awogfli

    30. April 2012 um 11:58

    Das ist ein Buch von dem ich nicht gewußt habe, dass ich es unbedingt lesen sollte, jetzt im nachhinein möchte ich das Thema prinzipiell aber jedem politisch interessierten Leser ans Herz legen. Wer sich wundert, warum die Gaspreise unaufhörlich vor allem vor dem Winter steigen, der weiß nach diesem Buch wo die zuviel bezahlten Milliarden des (euopäischen) Endkunden versickern und wie die oligarchische und politische Machtclique in Russland die mafiösen Fäden in der Hand hält. Warum ich dennoch nur 3 Sterne gebe ist auch leicht erklärt. Leider ist das Sachbuch beim Ziel möglichst alle Firmengeflechte, Beteiligungen und handelnden Personen komplett aufzudecken, viel zu sehr über das Ziel hinausgeschossen. Im Gegenteil diese komplexe Aufzählung von Beteiligungen stiftet unter den unzähligen Fakten nur noch mehr Verwirrung. Weniger Komplexität und eine grafische Aufbereitung hätten dem Inhalt sehr gutgetan. Auch kommt der Autor oft durch den Wunsch, möglichst alle Verbindungen aufzudecken, vom Hundersten ins Tausendste mit mehrmaligen Wiederholungen und springt dann wieder quer durch alle Staaten und Organisationen zur Ausgangskonstellation zurück - verwirrend und echt ein bisschen mühsam. Am Ende als es um die deutsche Politik geht, läuft er aber zur Hochform auf. Schön strukturiert werden die Statements und Beteiligungen deutscher Politiker aus dem Umfleld Gerhard Schröders durchleuchtet. Eine ähnliche Informationsdichte hätte ich mir auch von österreichischen Verflechtungen gewünscht. Wunderbar übersichtlich stellt sich auch das umfangreiche Quellenverzeichnis dar, das bei so einem Werk absolut notwendig ist. Fazit: Sehr guter Inhalt der Stil und die Präsentation sind jedoch etwas mühsam.

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