Jürgen-Thomas Ernst

 4.2 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Vor hundert Jahren und einem Sommer, Anima und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen-Thomas Ernst

Vor hundert Jahren und einem Sommer

Vor hundert Jahren und einem Sommer

 (34)
Erschienen am 15.10.2015
Anima

Anima

 (4)
Erschienen am 01.09.2010
Levada

Levada

 (1)
Erschienen am 01.09.2012
Schweben

Schweben

 (0)
Erschienen am 01.08.2017

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Vor hundert Jahren und einem Sommer" von Jürgen-Thomas Ernst

Hatte etwas Probleme mit dem Schreibstil ...
angi_stumpfvor einem Jahr

Der Autor erzählt uns die sehr atmosphärische und detailreiche Lebensgeschichte von Annemie und Jonathan, die gemeinsam bei Zieheltern aufwuchsen. In einem fast märchenhaft beschriebenen Tal, an dessen malerischen Hängen Kirschbäume gedeihen, verbringen sie ihre Jugend bevor sie das Schicksal in die Ferne treibt.
Ein hartes, aber ereignisreiches Leben beginnt für Annemie, die wir auf ihrer Reise in den Süden begleiten dürfen. Schlimme Erfahrungen lassen sie oft verzweifeln und manchmal ist sie dem Tod näher als dem Leben, aber schließlich findet sie nach Hause zu ihrem Ziehvater, der sie mit offenen Armen empfängt. Nicht nur sie kehrt heim, auch Jonathan taucht wieder auf und eine wundervolle Zeit beginnt.
Doch dann ziehen erneut Schatten auf: der Krieg bricht über das Land herein, Jonathan muss wieder fort … ob es ein erneutes Happy End geben kann?

Lest selbst, wie die Geschichte von Annemie, ihrer Mutter Sofie, ihren Zieheltern und Jonathan ausgeht. Es ist eine fesselnde und sehr ausführlich erzählte Story mit lebendigen Protagonisten und sehr anschaulichen Beschreibungen der Schauplätze. Eine Menge Emotionen und zuweilen auch etwas humorvolle und skurrile Szenen runden alles ab, einzig der etwas altertümlich anmutende Schreibstil hat mich zuweilen gestört. Wer mit diesem zurecht kommt, wird große Freude an diesem Buch haben. Eine Szene nehme ich dem Autor aber übel: der arme Hund …

3,5 Sterne

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K

Rezension zu "Vor hundert Jahren und einem Sommer" von Jürgen-Thomas Ernst

Vor Hundert Jahren und einem Sommer
karin66vor 2 Jahren

Das Cover des Buches gefällt mir recht gut. Es ist sehr einfach und in drei Farben gestaltet. Schwarz-weiß und Rot. Es zeigt einen Kirschbaum mit roten Kirschen.
Der Kirschbaum spielt auch im Verlauf des Buches eine immer wieder kehrende wichtige Rolle. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Die Charaktere der Hauptpersonen sind vortrefflich gewählt. Man findet sie sofort sympathisch und fühlt sich mit ihnen verbunden. Man leidet und fiebert mit ihnen mit.
Annemie, ein uneheliches Kind, wird vor anderen von ihrer Mutter verleugnet. Sie wächst im Dorf der Kirschen bei Zieheltern auf. Ebenfalls bei den Zieheltern wächst Jonathan auf. Mit diesem verbündet sie sich in ihrer Kindheit. Doch dann zieht dieser fort und sie verlieren sich aus den Augen.
Eines Tages jedoch begegnen sie sich wieder und sie verlieben sich in einander. Sie versuchen gemeinsam einen Traum zu verwirklichen. Doch immer wieder erleben sie Rückschläge, rappeln sich von neuem auf und beginnen von vorne. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung noch aufrecht erhalten ist.
Das Buch berührt teilweise sehr und man kann die Widrigkeiten, die den beiden wiederfahren oft nicht verstehen. Dennoch finde ich könnte das Buch etwas mehr Spannung vertragen. Es plätschert teilweise nur so vor sich hin. Dafür wird man mit den schönen Landschaftsbeschreibungen wieder belohnt.

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Rezension zu "Vor hundert Jahren und einem Sommer" von Jürgen-Thomas Ernst

Ein modernes und doch zeitloses Märchen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Es gibt kein Buch, mit dem ich „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ vergleichen könnte – das war ein ganz neues Leseerlebnis für mich.

Erzählt wird die Geschichte von Annemie, die als kleines Kind von ihrer ledigen Mutter zu Zieheltern in das „Dorf der Kirschen“ gebracht wird. Ab einem bestimmten Alter möchte die Ziehmutter Annemie nicht mehr im Haus haben und sie muss ihren eigenen Weg gehen, der sie nach vielen, oft unangenehmen Erfahrungen letztendlich wieder zurück ins Dorf der Kirschen führt…

Das Buch liest sich wie ein Märchen für Erwachsene. Es gibt kaum Namen. Außer Annemie und ihrem „Ziehbruder“ Jonathan werden die Menschen beschrieben, nicht benannt, zum Beispiel der Experimenteur, der Limonadenausfahrer, der Vater des Kindes. Auch Ortsnamen gibt es nicht. Da sind das Dorf der Kirschen, ein Land im Süden, der Ort, der auf ihrer Fahrkarte angegeben war… Und keine Zeitangaben. Nur anhand einiger Vorkommnisse konnte ich mir zusammenreimen, wann die Geschichte spielt. Es gibt auch keine direkte Rede, die den Erzählfluss unterbricht, sondern Gesprochenes wird einfach kursiv geschrieben. Was es gibt, sind sehr detaillierte Beschreibungen der Natur, der Menschen, der Geschehnisse.

Nachdem ich mich an diesen Stil gewöhnt hatte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Für mich war es kein Buch, das ich an einem Tag durchlese, was ich normalerweise mache, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht. Doch hier ist die Handlung zwar interessant, aber das Wichtigste ist die Erzählung an sich. Ich fand es sehr schön, mich jeden Abend kurze Zeit mit dem Buch hinzusetzen und in diese eigentümliche Stimmung einzutauchen, die dieses Buch vermittelt.

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