Jürgen Alberts , Marita Alberts aufgebockt und abgemurkst

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Inhaltsangabe zu „aufgebockt und abgemurkst“ von Jürgen Alberts

Auf der Suche nach Erholung packen Jahr für Jahr Tausende von Campingfreunden das Hauszelt ein, bestücken den Wohnwagen mit Konserven, polieren das Wohnmobil auf Hochglanz und machen sich auf die Reise. Sie rotten sich auf großen Plätzen zusammen, bevölkern Wälder, Wiesen und Küsten … dem Campingfreund scheint keine Grenze gesetzt. Und doch wartet in diesen 25 höchst unterhaltsamen Kriminalstorys auf all jene, die mit Esbitkocher und Mobilklo losgezogen sind niemand Geringeres als Gevatter Tod! Bernd Stelter, Tatjana Kruse, Thomas Kastura, Jürgen und Marita Alberts, Klaus-Peter Wolf und viele andere Krimigrößen haben sich auf Einladung von Regine Kölpin auf eine mörderische Survival-Tour begeben und den Häring zur Tatwaffe erkoren.

Super spannend und mit viel Humor wird hier der Campingspaß beäugt und kommentiert. Sowohl für Camping-Fans, als auch für Camping-Muffel!

— Marisa
Marisa

Eine überaus gelungene Mischung unterschiedlicher Krimis.Nicht nur für Camingfans sehr empfehlenswert.

— Inkasbuecher
Inkasbuecher

24 Geschichten - mal besinnlich, mal heiter. 24 Kriminalfälle beim Campen - jeder anders, jeder einzigartig.

— mabuerele
mabuerele

Sowohl spannend und erschreckend als auch heiter und amüsant sind, nicht nur für Campingfreunde!

— Taluzi
Taluzi

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  • Leserunde zu "aufgebockt und abgemurkst" von Regine Kölpin

    aufgebockt und abgemurkst
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    Liebe Lovelybooks-Leser/innen! Wer hat Lust den Sommer zu verlängern und bei der Leserunde noch etwas Urlaubsfeeling zu tanken? Der KBV-Verlag war so freundlich 10 Exemplare der Anthologie "aufgebockt und abgemurkst-Kurzkrimis für Campingfreunde" zur Verfügung zu stellen. Zum Buch: Auf der Suche nach Erholung packen Jahr für Jahr Tausende von Campingfreunden das Hauszelt ein, bestücken den Wohnwagen mit konserven, polieren das Wohnmobil auf Hochglanz und machen sich auf die Reise. Sie rotten sich auf großen Plätzen zusammen, bevölkern Wälder, Wiesen und Küsten ... dem Campingfreund scheint keine Grenze gesetzt. Und doch wartet in diesen 24 höchste unterhaltsamen Kriminalstorys auf all jene, die mit Esbitkocher und Mobil-Klo losgezogen sind, niemand Geringeres als Gevatter Tod! Viele Krimigrößen haben sich auf Einladung von Regine Kölpin auf eine mörderische Survival-Tour begeben und den Häring zur Tatwaffe erkoren. Es erwarten euch packende Geschichte, manchmal gruselig, meist mörderisch und oft auch mit humor angereichert. Die Anthologie ist 2013 erschienen und aufgrund des großen Erfolgs wurde im Frühjahr 2013 die zweite Auflage gedruckt und jetzt im September 2013 erscheint bereits die 3. Auflage. Damit ich weiß, wer es ernst meint mit der Teilnahme beantwortet mir bitte bis zum 30. September 2013 folgende Frage: Wie heißen die ersten zwei Bücher, der Trilogie rund um Hebamme Hiske Aalken, die von der Herausgeberin geschrieben und im KBV Verlag veröffentlicht wurden? Und sagt uns auch, ob ihr historische Krimis mögt, und wenn ja, was den besonderen Reiz eines historischen Krimis für euch ausmacht. Die Antworten könnt ihr gerne direkt hier einstellen, unter "Bewerbungen". Während ihr auf das Ende der Verlosung wartet und später auf euer Leseexemplar könnt ihr euch über eure besten Campingerlebnisse austauschen. Unter allen Teilnehmern, die an der Leserunde teilnehmen, eine Rezension verfassen und hier ein Camping-Erlebnis einstellen, verlose ich noch ein Überraschungsbuchpaket mit signierten Büchern teilnehmender Autor/innen! Fragen an die Autor/innen stellt bitte jeweils bei der betreffenden Geschichte. Selbstverständlich dürfen auch Leser/innen mitmachen, die das Buch gekauft haben oder schon besitzen. Eine Rezension am Ende der Leserunde wird wie üblich erwartet. (Vor allem von den Teilnehmern, die das Buch gratis erhalten) Ich freue mich auf viele Bewerbungen und aktive Mitleser! Selbstverständlich werden die anderen Autor/innen versuchen, so zahlreich wie möglich bei der Leserunde dabei zu sein, damit ihr eure Fragen stellen könnt. (Wer fix dabei ist, wird nach und nach bekannt gegeben, und direkt bei der jeweiligen Geschichte gekennzeichnet.) Ich freu mich auf euch und auf einen spannenden Austausch! Alles Liebe einstweilen Jennifer Mehr zum Buch (für die ganz Neugierigen unter euch :-)): Von Fendt-Caravan wurde sogar ein Wohnwagen zur Verfügung gestellt, mit dem die Autor/innen die schönsten Campingplätze besucht und aus dem Buch gelesen haben. Eindrücke könnt ihr hier nachlesen: http://www.myfendt.com/?id=194 http://www.regine-koelpin.de/?p=130 Weiters könnt ihr euch die Buchvorstellung auf Radio Köln und Radio Bonn anhören. http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/780803/programm   http://www.radiobonn.de/bonn/rb/780050/programm Oder ihr lest euch die Rezension von Leseleidenschaft durch: http://www.leseleidenschaft.de/rezension-aufgebockt-und-abgemurkst-kurzkrimis-fur-campingfreunde-regine-kolpin-hg/ Viel Spaß!!

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  • Von Wildcampern, Naturburschen und unbeliebten Platzwarten...

    aufgebockt und abgemurkst
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    07. January 2014 um 14:51

    Nein, ich bin keine Camperin! Nicht dass ich dies ablehnen würde, sondern weil es sich ganz einfach nicht ergeben hat, in den letzten Jahren. Gerne jedoch habe ich in meiner Kindheit gezeltet. Und so bin ich per Buch in die Welt des Campens eingetaucht. Ob man nach der Lektüre dieser Anthologie allerdings noch beruhigt campen kann?... Das Cover: Erst einmal wirkt das Cover recht gewöhnlich: Ein Wohnwagen, der unter einem blutroten Himmel auf einer saftiggrünen Wiese steht, im Hintergrund ein Wald. Doch beim genaueren Betrachten erblickt man ein wichtiges Detail – da sieht dem Leser doch tatsächlich aus dem Fenster ein Skelett entgegen und auf einer Seite des Wohnwagens lehnt eine Sense. Der Tod campt also mit – so wie man es bereits vom Titel und vom Genre her erwartet. Das Cover selbst ist matt gestaltet. Der Buchtitel jedoch fällt durch seine erhabene und glänzend gestaltete, ausgefranst wirkende Schrift auf. Auch der Name der Herausgeberin, sowie der Untertitel sind in glänzenden Buchstaben gedruckt. Auffallend ist, dass der gesamte Text auf dem Cover kleingeschrieben ist: aufgebockt und abgemurkst – kurzkrimis für campingfreunde Die einzelnen Kurzkrimis + Anmerkungen meinerseits: Ralf Kramp: Uschi mein Sonnenscheinchen Uschi ist eine wahre Wuchtbrumme, ein richtiges Rasseweib, auch wenn sie so ihre Launen hat. Und so verläuft der Campingurlaub mit ihrem Verehrer nicht gerade zu ihrer Zufriedenheit. Doch offensichtlich beruht diese Verliebtheit des Mannes nicht auf Gegenseitigkeit. Aber oft ist alles ganz anders, als es auf den ersten Blick aussieht. Bei diesem Kurzkrimi konnte ich mir ein Grinsen einfach nicht verkneifen – auch wenn es für die Beteiligten nichts zu lachen gab. Hervorragend erzählt mit einer gehörigen Portion (schwarzen) Humors. Jan Schröter: Abenteuerurlaub Wenn ein Ehepaar, das nicht mehr ein Herz und eine Seele ist, eine Bootstour mit Übernachtungen im Zelt plant, kann dies wohl nur schiefgehen. Wer anderen eine Grube gräbt... Regine Kölpin: Himmel oder Hölle Eine Dame, die den Männern auf dem Campingplatz nicht abgeneigt ist, kann schon mal das friedliche Leben der Camper gefährden. Spießer mit Bierbauch und im Feinripp-Unterhemd! Aber dann ist da ja noch der Platzwart... Bernd Stelter: Boskoop Bäumchen wechsel dich! Bernd Stelter, bekannt aus dem Fernsehen, wie er leibt und lebt – eine kurze, aber knackige Geschichte, die mich zum Schmunzeln brachte. Zwei Campingplätze in unmittelbarer Nähe sind einfach einer zuviel. Regina Schlehbeck: Die Krabbe auf der Kribbe Eine bedrückende Handlung, die in einem krassen Kontrast zu den bisherigen Kurzkrimis steht. Ein Fluss, eine kleine „Wasserratte“, eine Mutter, die sich einen freien Abend ohne Kind gönnt und ein jugendlicher Babysitter – kann so eine Konstellation überhaupt gutgehen? Tatjana Kruse: Natürlich wild Ich würde einmal behaupten, dass diese humorvolle Geschichte mein absoluter Favorit in diesem Buch ist. Ich liebe ja den Schreibstil der Autorin, sowie ihren schwarzen Humor, den ich bereits aus anderen Kurzkrimis kenne. Klar – echte Männer sind Wildcamper! Ohne Rücksicht auf Verluste – da wird schon mal ein Bäumchen entfernt – Schwund ist schließlich überall! Doch das sieht der Förster nun mal vollkommen anders und ist „not amused“. Und dann endet alles mit einem gemeinsamen Grillen mit einem Gast. Peter Gerdes: Greetsieler Gerechtigkeit Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen (Platz-)Nachbarn nicht gefällt. Doch unbeliebte Zeitgenossen machen sich mit ihrem Verhalten Feinde – und die Strafe folgt auf dem Fuß, oder etwa doch nicht? Jennifer B. Wind: Stille Wasser Ein Wohnwagen mit einem Schwimmbiotop auf einem romantischen Grundstück – könnte das Leben friedlicher und idyllischer sein? Und so zieht Lydia ihre Bahnen in ihrem geliebten Teich. Aber zweifellos ist es ganz schön schwierig, so ein schönes Grundstück zu finden, um im eigenen Paradies zu leben. Cornelia Kuhnert: Nur die Harten kommen in' Garten Auch auf dem Campingplatz gibt es eine Rangordnung, und die begehrten Stellplätze in der ersten Reihe sind leider rar. Ruhe da, in den hinteren Rängen! - oder etwa doch nicht? Thomas Kastura: Der Mann mit dem schwarzen Kajak Schade, dies ist tatsächlich der erste Krimi im Buch, der nicht nach meinem Geschmack war. James Bond lässt grüßen – doch leider mag ich keine Agentenfilme! Wer jedoch James Bond und Konsorten toll findet, der wird diesen Krimi wohl lieben. Klaus-Peter Wolf: Mamis Held Mami soll nicht traurig sein. Und dafür sorgt Sohnemann auf seine ganz eigene Art und Weise. Doch ob Mami das nun so toll findet, was ihr Sohn da so fabriziert? Matthias Houben: Häringsblut und Gottesurteil Zwei Männer alleine unterwegs. Harte Schale, weicher Kern? Der eine trägt kleine Kätzchen über die Straße, der andere kann kein Blut sehen – bei dieser Vorstellung musste ich schmunzeln. Wer wünscht sich nicht solche feinfühligen Platznachbarn... Christiane Franke: Schillig statt Füssing So manch einer erhält durch die Heirat lebenslänglich – mitunter die Höchststrafe. Doch nicht jeder will dies akzeptieren. Eine richtige Schadenfroh-Geschichte, wie ich es gerne nenne. Heinrich Stefan Nölke: first the dogs Frostige Stimmung in einer eiskalten Landschaft. Schlittenhunde, ein behinderter junger Mann und eine reiche Sponsorin. Und soviel sei verraten – nicht jeder wird überleben! Doch wer wird im wahrsten Sinne des Wortes kaltgemacht? Jürgen und Marita Alberts: Ein Stier und ein Toter Eine Klassenfahrt nach Spanien – eine wirklich aufregende Handlung – was bei diesem Genre grundsätzlich ja schon mal nicht schlecht ist (ja, man kann sich über manche der Protagonisten aufregen!). Und wird man aus Schaden klug? Lernt man aus Fehlern? Jobst Schlennstedt: Im Sterben gefangen Diese Geschichte wirkte auf mich sehr verwirrend, bedrückend und beklemmend und letztendlich machte sie mich richtig traurig. Ein außergewöhnlicher, aber wirklich sehr gut geschriebener Krimi. Antjer Böker: Aus dem Ruder gelaufen Erst nachdenken, dann handeln! Leider macht das nicht jeder und so läuft hier so manches aus dem Ruder. Protagonisten, die weder Reue, noch Unrechtsbewusstsein kennen – arme Welt! Guido M. Breuer: Wenn es Nacht wird in der Eifel „Bambi“ und „Klopfer“ – alles andere als lieb und kuschelig. Eine etwas makabre Geschichte, die mir jedoch recht gut gefiel. Anna Schneider: Familienbande Mit Oma auf Reisen! - Ein Traum, vor allem wenn Oma die Reise sozusagen sponsert – oder doch eher ein Alptraum? Oma hat so ihre kleinen Geheimnisse – unterschätze nie ältere Leute. Aber die Familie muss ja zusammenhalten. Auch hier habe ich mich beim Lesen sehr gut amüsiert. Andreas Schmidt: Die letzte Zigarette Es wird ja immer vor den Gesundheitsschäden durch den Konsum von Zigaretten gewarnt. Eine Geschichte mit so einigen Überraschungen und unerwarteten Wendungen – und das bis zum Schluss. Olaf Büttner: Tatwerkzeug Häring ...und wieder einmal eine Oma, die es faustdick hinter den Ohren hat – wie ich schon sagte: Unterschätze nie eine ältere Dame. Doch plötzlich kommt Oma nicht heim... Insa Segebade: Die Füße im Wasser Kommissar Thomas und seine Frau Lisa machen, jetzt da die Kinder erwachsen sind, endlich wieder einen Campingurlaub. Und prompt treffen sie auch auf luxusverwöhnte Camper. Doch plötzlich verschwindet einer von ihnen. Richard Birkefeld: Der Hintern von Michael Douglas Verrückt! Unrealistisch! Völlig abgedreht! Und sooo amüsant! - Sharon Stone, Michael Douglas und Daniel Craig – halb Hollywood hat sich in diesem Kurzkrimi versammelt. Manfred C. Schmidt: Esens-Hamburg-Wulfen Oh nein! Eine Mafiageschichte! - Fast so schlimm wie eine Agentengeschichte! - Dachte ich! Doch dann war ich positiv überrascht über den unerwarteten Verlauf des Krimis mit den nordischen Mafiosis, allesamt mit witzigen Namen. Ein amüsanter und sehr gelungener Abschluss dieser Anthologie. Hier stimmt die Redensart „Ein guter Schluss ziert alles“. Meine Meinung / Gesamteindruck: Ich lese gerne Kurzkrimis, da man sie zwischendurch, wenn man gerade einige Minuten Zeit hat, zu lesen, genießen kann. Ich persönlich liebe hier vor allem die humorvollen Krimis, gerne mit einer Prise schwarzen Humors gewürzt. Ganz besonders geliebt habe ich in dieser Anthologie jedoch den Krimi von Tatjana Kruse, von der ich bereits einen anderen Kurzkrimi gelesen hatte, der mir ebenfalls sehr gut gefiel. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Aber auch Anna Schneiders Kurzkrimi konnte mich durchaus überzeugen. Leider gab es, wie es in Anthologien, durch die unterschiedlichen Schreibstile (fast) unvermeidbar, auch Geschichten, die nicht so ganz meinem nicht so Lesegeschmack entsprachen, jedoch waren dies glücklicherweise doch eher die Ausnahmen – die Mehrzahl der Krimis kamen sehr gut bei mir an. Sehr gut gefiel mir, dass im Anhang die Autoren in einem kurzen Porträt vorgestellt werden. Perfekt wäre dies gewesen, hätte es zu den einzelnen Biographien noch ein Foto des jeweiligen Autors gegeben. Ob man nach dem Lesen dieser Sammlung an Kurzgeschichten noch beruhigt seine Tage und Nächte im Zelt verbringen kann, das kann ich allerdings nicht garantieren – wie immer gilt hier: Lesen auf eigene Gefahr. Fazit: Eine bunte Mischung von 24 Kurzkrimis, nicht nur für Campingfans. Ob nun im Zelt, im Wohnwagen, oder im Wohnmobil – der Tod lauert überall. Ernste und düstere Geschichten, aber auch humorvolle Handlungen bieten eine tolle Abwechslung. Von der eher kurzen, knackigen Geschichte, bis hin zu den umfangreichen Handlungen ist hier für jeden Geschmack etwas vertreten. Die Zusammenstellung war ein echter Glücksgriff, lediglich eine einzige Geschichte entsprach gar nicht meinem Geschmack – wobei dieser Kurzkrimi sicherlich vielen anderen Lesern gefallen wird. Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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  • aufgebockt und abgemurkst

    aufgebockt und abgemurkst
    Blaustern

    Blaustern

    „Aufgebockt und abgemurkst“ ist eine Anthologie mit 24 ganz unterschiedlichen Kurzkrimis, die allesamt auf einem Campingplatz spielen, sei es nun in Deutschland oder in anderen Landen. Wie die Idylle eines wunderschönen Ortes doch trügen kann. Hier schleicht auf jedem Campingplatz der Tod herum, und wer kann nach diesen Geschichten noch sorglos in den Campingurlaub fahren? Die Krimis unterhalten ganz wunderbar, sind sie doch alle von verschiedenen Autoren mit unterschiedlichen Schreibstilen und somit absolut abwechslungsreich. Es werden Morde, Diebstahl und sogar das organisierte Verbrechen beschrieben, mal humorvoll, ernst, brutal, emotional, bedrückend oder auch mit schwarzem Humor. Dementsprechend sind auch die Charaktere gezeichnet. Viele Geschichten sind so geformt, dass sie durch Wendungen zum Ende hin überraschen, und keine ähnelt der anderen. Dadurch, dass sie so breit gefächert sind, ist für jeden Geschmack etwas dabei, und niemand kommt zu kurz. Im Anhang befindet sich eine Aufstellung der Autoren mit den dazugehörigen Informationen für sie. Eine einmalige Anthologie über Krimis auf dem Campingplatz, die ich gern weiterempfehle!

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  • Das Morden ist des Campers Lust

    aufgebockt und abgemurkst
    SigridNeureiter

    SigridNeureiter

    17. November 2013 um 21:35

    Camper leben gefährlich. Und das nicht nur, weil einem Sturmböen das Zeltdach über dem Kopf wegreißen können und das allzu ungestüme Hantieren im engen Wohnmobil stets Gefahr für den Leib bedeutet. Camper leben vor allem deshalb gefährlich, weil auf jedem Campingplatz der Tod lauert. Wobei es auch Wildcampern nicht besser ergeht. So verhält es sich in der Anthologie „aufgebockt und abgemurkst“. Egal, ob der Zeltplatz sich an der Nordseeküste, in Nordnorwegen oder am Pazifik befindet – hinter der scheinbaren Idylle verbirgt sich das Verbrechen. Die Anthologie vereint 24 Kurzkrimis, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ebenso groß wie die geographische Bandbreite ist auch das inhaltliche Spektrum. Von der harmlosen Oma, die es faustdick hinter den Ohren hat, über eifersüchtige Ehegatten bis hin zum organisierten Verbrechen reichen die Kriminalfälle, die hier geboten werden. Immer ist ein Campingplatz - bzw. dessen Pendant in der freien Natur - der Tatort, immer ist das Ende verblüffend, und jedes Mal unterscheidet die Story sich vollkommen von allen anderen in dem Buch. Der Herausgeberin ist es gelungen, unter dem Motto „Kurzkrimis für Campingfreunde“ eine große Vielfalt an Geschichten zu vereinen. Viele sind witzig, einige schaurig und manche so brutal, dass sie einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Aber jede der Geschichten hat mich zum Nachdenken angeregt. Gerade das macht diese Anthologie so einzigartig. Ein Muss für Campingfreunde und solche, die es werden wollen

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  • Supertolle Anthologie für jeden Krimigeschmack!

    aufgebockt und abgemurkst
    Kitty411

    Kitty411

    03. November 2013 um 20:48

    Zum Buch: „Aufgebockt und abgemurkst“ ist eine Anthologie mit Krimi-Kurzgeschichten, die von Regine Kölpin herausgegeben wurde und am 01.06.2012 im KBV Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3942446421/lovebook-21 Klappentext: Auf der Suche nach Erholung packen Jahr für Jahr Tausende von Campingfreunden das Hauszelt ein, bestücken den Wohnwagen mit konserven, polieren das Wohnmobil auf Hochglanz und machen sich auf die Reise. Sie rotten sich auf großen Plätzen zusammen, bevölkern Wälder, Wiesen und Küsten ... dem Campingfreund scheint keine Grenze gesetzt. Und doch wartet in diesen 24 höchste unterhaltsamen Kriminalstorys auf all jene, die mit Esbitkocher und Mobil-Klo losgezogen sind, niemand Geringeres als Gevatter Tod! Viele Krimigrößen haben sich auf Einladung von Regine Kölpin auf eine mörderische Survival-Tour begeben und den Häring zur Tatwaffe erkoren. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Diese Anthologie beinhaltet 24 Kurzkrimis in unterschiedlichen Formen und Stilen. Covergestaltung: Auf den ersten Blick wirkt das Cover sehr idyllisch, es zeigt einen Campingwagen auf einer Wiese, im Hintergrund ist ein Wald zu sehen und der Himmel ist rötlich wie bei einem Sonnenuntergang. Sieht man genauer hin erkennt man jedoch, dass im Campingwagen ein Skelett steht. Der Titel des Buches steht im Bereich des Himmels, auf dem Rasen steht der Zusatz „Kurzkrimis für Campingfreunde“. Meine Meinung: Diese Anthologie hat mir sehr gut gefallen. Bei der Zusammenstellung der Geschichten hat die Herausgeberin ein sehr glückliches Händchen gehabt und es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Ob mit Witz oder eher schwarzem Humor, sachlich oder emotional berichtet, die Krimis unterhalten einen beim Lesen sehr gut und es gab in diesem Buch nur ein oder zwei Geschichten, die nicht ganz meinem Geschmack entsprachen. Bei der Anzahl der Geschichten finde ich das ein sehr gutes Ergebnis, und ich kann diese Anthologie daher mit gutem Gewissen für jeden Krimifreund empfehlen – niemand wird bei der Vielzahl von Themen zu kurz kommen. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Campen ist gefährlich

    aufgebockt und abgemurkst
    mabuerele

    mabuerele

    02. November 2013 um 20:21

    Die Anthologie besteht aus 24 Geschichten. Das ist nicht meine erste Anthologie, die ich rezensiere. Trotzdem wird es durch die Tatsache nicht einfacher. Wie beurteilt man 24 unterschiedliche Geschichten von 24 verschiedenen Autoren? Alle Geschichten spielen auf einen Campingplatz. Es geht um Mord oder Diebstahl. So unterschiedlich wie Orte und Protagonisten, so verschieden sind die Schreibstile. Der eine erzählt voller Humor, andere ernst und berührend. Manch Autor bringt auf knapp 20 Seiten eine Geschichte unter, die sonst einen ganzen Roman erfordert. Viele der Erzählungen sind so geschickt aufgebaut, dass das Ende mich als Leser völlig überrascht hat. Die kurzen Geschichten habe alle mehr oder weniger das, was man sonst von einem Krimi erwartet: eine spannende Handlung, gut charakterisierte Protagonisten, Wege und Irrwege, die zur Lösung führen und überraschende Wendungen. Nur eine der Erzählungen traf nicht meinen Geschmack. Lag es am Thema? Oder war es nicht meine Art von Humor? Da kam sicher vieles zusammen. Welche, werde ich hier nicht verraten, da die Lesegewohnheiten und Interessen unterschiedlich sind, und ich es jedem der zukünftigen Leser selbst überlasse, sein Urteil zu fällen. Deshalb gibt es auch keinen Hinweis auf meine Lieblingsgeschichten. Besonders gut gefallen hat mir, dass in vielen Geschichten die Gruppe der Camper sehr genau beschrieben wurde. Ob in Deutschland, in Norwegen oder in Kanada – die Örtlichkeiten hatte ich sofort vor Augen. Eine Anthologie bietet für jeden Geschmack und jede Stimmung eine passende Geschichte. Es gibt Erzählungen zum Lachen und solche, wo einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Schwarzer Humor und leichte Gruseleffekte sind genau so enthalten wie Sarkasmus und Ironie. Im Anhang findet sich eine Aufstellung der Autoren mit wichtigen Informationen zu ihren bisherigen Veröffentlichungen. Das Cover zeigt den wesentlichen Inhalt der Anthologie mit dem Wohnwagen, aus dem ein Gerippe schaut. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach wurden die Geschichten geschickt ausgewählt und decken ein breites Spektrum von Kurzkrimis ab. Auch die Abfolge der Erzählungen im Buch finde ich gelungen.

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  • 24 Kurzkrimis rund ums Campen...

    aufgebockt und abgemurkst
    Lisabeth

    Lisabeth

    31. October 2013 um 18:44

    Ob man nach der Lektüre von "aufgebockt und abgemurkst" noch immer völlig unbeschwert in den Campingurlaub fahren kann oder ob da nicht doch ein mulmiges Gefühl bleibt, sei einmal dahingestellt. Doch ohne Frage überzeugt diese Anthologie rund ums Campen.  24 völlig unterschiedliche Kurzkrimis entführen den Leser auf Campingplätze in aller Herren Länder, beschreiben gezielte Morde und eher unglückliche Fälle vom frühzeitigen Ableben, mal humorvoll, mal schrecklich bedrückend, mal absolut überraschend. Sympathische und unheimliche Protagonisten tummeln sich in den Geschichten, Klischees werden aufgegriffen und überzeichnet, neue Hintergrundinformationen vermittelt, fast schon Charakterstudien über die Abgründe des Menschens, des Campers, präsentiert. Beachtlich, dass es obgleich der großen Anzahl von Erzählungen, zu keinen thematischen Wiederholungen kommt, beim Lesen keinerlei Langeweile entsteht. Hierzu trägt gewiss auch die sehr abwechslungsreiche Anordnung der Krimis bei. Gewiss überzeugen einige Geschichten mehr als andere, aber dies ist ja immer Geschmackssache und so zu erwarten. Indes dürfte hier für jeden Geschmack etwas zu finden zu sein. Zudem bietet eine solche Anthologie die Möglichkeit neue Autoren kennen zu lernen, hilfreich in diesem Kontext, die im Anhang zu findenden kurzen Übersichten und Informationen über die jeweiligen Autoren. Kurzum all jenen Lesern die Kurzgeschichten lieben, die gerne kleine Aha-Erlebnisse beim Lesen erfahren, sei diese Anthologie empfohlen.

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  • Nicht nur für Campingfreunde eine spannende Unterhaltung!

    aufgebockt und abgemurkst
    Taluzi

    Taluzi

    31. October 2013 um 17:36

    Als ich den Titel las „aufgebockt und abgemurkst“ wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich musste mit meiner Schwester und meinen Eltern als Kind Campingferien machen. Ich habe viel erlebt und gesehen, aber ich habe diesen engen Raum auch manchmal gehasst. Ein Buch mit 24 Kurzkrimis für Campingfreunde das hörte sich wirklich interessant an. Verschiedene Autoren haben kurze Geschichten geschrieben, die sowohl, spannend und erschreckend als auch heiter und amüsant sind. So sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein. Lustig fand ich die Geschichte von Jan Schröter „Abenteuer-Urlaub“. Zwei Dumme und ein Gedanke, der für einen nicht so lustig ausging. Sie träumt von Wellness-Urlaub und er davon ein Held zu sein. Aber auch „Boskoop“ von Bernd Stelter ist unheimlich amüsant. Sehr nachdenklich machten die Geschichten „Mamis Held“ von Klaus-Peter Wolf und „Im Sterben gefangen“ von Jobst Schlennstedt. Mamis Held ist ein kleiner, eifersüchtiger Junge, der seine Mutter vor Enttäuschungen durch einen Mann schützen will. „Im Sterben gefangen“ da sagt der Titel schon, dass es um einen jungen Mann geht, der – nein, ich sage nichts, nachher verrate ich doch zu viel. Gruselig fand ich „Stille Wasser“ von Jennifer B. Wind. Es ist nicht ungefährlich als junge Frau einen romantisch aber abgelegenen Campingwagen zu kaufen, wenn man vor dem Ex davon laufen will. Aber auch die anderen Geschichten sind es wert gelesen zu werden. Jeder Autor bringt seinen eigenen Schreibstil, Perspektive oder Camping-Ansicht mit, so dass es für den Leser ein abwechslungsreiches Lesen ist. Ich gebe dem Buch meine volle Leseempfehlung

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  • Rezension "aufgebockt und abgemurkst" - der große Camping-Krimi-Spaß in 24 Kurzkrimis!

    aufgebockt und abgemurkst
    Marisa

    Marisa

    26. October 2013 um 12:02

    Rezension „aufgebockt und abgemurkst“   Es ist schon eine größere Herausforderung eine Rezension über ein Buch mit 24 Kurzkrimis zu schreiben. Der übliche Verlauf eine Rezension ist schwieriger durch zusetzten, aber ich will es nun probieren: In „aufgebockt und abgemurkst – kurzkrimis für campingfreunde“ finden sich 24 kleine, aber feine Krimis, die es in sich haben. Es ist für jeden Geschmack was dabei und es wird nie langweilig. Die Kurzgeschichten bestechen mit wechselnden Themen, Schreibstielen und Blickwinkeln. Da sie alle unter dem Thema „Camping“ stehen bildet sich doch eine anhaltende und positive Verbindung, so dass es sehr angenehm ist darin zu lesen - ohne sich jedes Mal auf etwas völlig Neues einstellen zu müssen. Camping, und vor allem deutsche Dauercamper werden in vielen Geschichten liebevoll beobachtet, dargestellt und auf die Schippe genommen.   Meine Lieblingsgeschichten waren: 1. „Himmel oder Hölle“ von Regine Kölpin, 2. „Wenn es Nacht wird in der Eifel“ von Guido M. Breuer und 3. „Essen-Hamburg-Wulfen“ von Manfred C. Schmidt. Aber das soll ruhig jeder für sich selbst entscheiden! =)   Fazit: Ein tolles Buch, dass einen nicht enttäuschen wird und in keinem Rucksack oder Koffer fehlen sollte, wenn man Campen geht. [In an Betracht der Jahreszeit, meiner Meinung nach, auch ein tolles Geschenk für Weihnachten]

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