Jürgen Banscherus

 3.5 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von Novemberschnee, Keine Hosenträger für Oya und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen Banscherus

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Novemberschnee

Novemberschnee

 (37)
Erschienen am 19.01.2009
Davids Versprechen

Davids Versprechen

 (8)
Erschienen am 05.06.2015
Keine Hosenträger für Oya

Keine Hosenträger für Oya

 (10)
Erschienen am 01.01.2008
Das Lächeln der Spinne

Das Lächeln der Spinne

 (7)
Erschienen am 01.06.2005
Die Stille zwischen den Sternen

Die Stille zwischen den Sternen

 (6)
Erschienen am 05.03.2009
Die Warnung

Die Warnung

 (5)
Erschienen am 01.01.2006
Die Kaugummiverschwörung

Die Kaugummiverschwörung

 (4)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Jürgen Banscherus

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Bis Sansibar und weiter" von Jürgen Banscherus

Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt
Yoyomausvor 8 Monaten

Zum Inhalt:
Von der ersten großen Liebe und anderen Geheimnissen.

Marius hat die Welt ganz gut im Griff - bis Linda in sein Leben platzt und alles auf den Kopf stellt. Doch Linda hat ein Geheimnis, das sie um nichts in der Welt preisgeben will. Ein Geheimnis, das irgendetwas mit Segelschiffen zu tun hat und mit der Insel Sansibar …

Romantisch, warmherzig, komisch: eine Geschichte wie das Leben selbst.

Cover:
Das Cover meines Buches ist eigentlich nicht wirklich ein Blickfang. auf blauem Hintergrund sieht man lediglich eine Glasflasche, welche eine Nachricht zu enthalten scheint. Nicht sonderlich spektakulär und eben einfach nicht anziehend. Schade eigentlich, denn die Geschichte ist wirklich klasse. Aber so hätte ich das buch wohl niemals für voll genommen, wenn mich der titel nicht neugierig gemacht hätte und ich nicht schon ein paar andere Sachen des Autors gelesen hätte.


Eigener Eindruck:
Seit sein Vater beim Kirschenpflücken mit seinen massigen Körper das Gleichgewicht verloren hat und dabei starb, lebt Marius mit seiner Mutter allein in dem Haus, mit dem Garten, in dem der Kirschbaum steht. Während seine Mutter immer wieder in den Garten geht, um mit seinem Vater durch den Kirschbaum zu reden, hat der zahlenbegabte Marius die Geschäfte seiner Mutter in die Hände genommen hat, damit sie sich nicht übers Ohr hauen lässt. Damit können die beiden gut leben und Marius muss sich so keinen Job neben der Schule suchen. Ab und an kommt auch die Großmutter vorbei und mischt die beiden ordentlich auf oder kocht etwas, damit die Familie nicht vom Fleisch fällt - was aber nie der Fall wäre, denn Oma wie Mama sind wirklich voluminös, was schließlich auch dazu führt, dass Marius eher den dickeren Mädchen hinterherschaut, als den Dünnen.
Als Linda in seine Klasse kommt, weiß Marius nicht so recht, was er von ihr halten soll. Spindeldürr ist sie für ihn eher uninteressant, aber der Charakter von ihr scheint ihn zu faszinieren - zumindest so lang, bis sie ihm ein blaues Auge verpasst und Marius beschließt ihr fortan aus dem Weg zu gehen. Doch Linda scheint immer wieder in den Momenten aufzutauchen, in denen sie Marius gleichzeitig schockiert, aber auch weiterhin fasziniert. Als sie ihn schließlich darum bittet ihr Mathenachhilfe zu geben lernt Marius sie besser kennen und beginnt sich langsam in sie zu verlieben. Als sie eines Tages von Sansibar spricht und vom Segeln, da kauft Marius ihr ein Segelboot, um ihr eine Freude zu machen, doch damit fängt der Ärger erst an...

Die Geschichte "Bis Sansibar und weiter" aus der Feder von Jürgen Banscherus ist eine wirklich schöne Jugendgeschichte rund um das Thema erste Liebe und erwachsen werden. Wir treffen hier auf Marius, der durch die korpulente art seiner Familie durchaus geprägt ist, auch wenn er selbst eher dünn ist. Er ist ein vorsichtiger Typ und macht sich zu Beginn noch nicht viel aus Mädchen, auch wenn er mit einem Mädchen aus der Klasse schon ein bisschen liebäugelt. Aber er ist zu Beginn der Geschichte noch von der typischen "Mitläufersorte", wenn andere über jemanden lachen, dann lacht er eben mit und so verbaut er sich zumindest mit seinem Schwarm in meinen Augen eine ganze Menge. Trotzdem finde ich Marius als Charakter aber doch sehr sympathisch. Er hat keine Berührungsängste mit Menschen, auch wenn sie ihm komisch erscheinen und er ist immer hilfsbereit. Das merkt man vor allem in dem Verständnis für seine doch recht labile Mutter und in seiner freundlichen Art, als der alte Kapitän scheinbar wirklich ganz schnell Hilfe benötigt. Er ziert sich nicht und steht dann schlussendlich für seine Meinung ein. Außerdem springt er auch oft über seinen Schatten, was ich wirklich richtig gut finde.
Linda als zweiter Protagonist ist da völlig anders. Sie ist poltrig. Sie scheint recht eingebildet zu sein und vor allem hat sie mehr als die große Klappe, besonders in Hinsicht auf ihre Lehrer und ihr Umfeld. Dass sie dadurch öfter in Probleme hinein gerät, das wundert wohl kaum und man selbst, als Leser, man mag sie einfach nicht. Das ändert sich erst ab dem Moment, wenn man sie besser kennen lernt und man nach und nach erst verstehen kann, warum sie denn so ist. die Auflösung erhält man jedoch erst ziemlich spät und so denkt man sich oft beim Lesen einfach nur so, dass der Marius die unmögliche Eule doch endlich in den Wind schießen soll. 

Die Schreibweise des Autors ist sehr angenehm. Schnell findet man sich in die Geschichte hinein und wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen, kann man das Buch ganz schlecht wieder aus den Händen legen, sei es, weil man die verschrobene Art von Marius Mutter so faszinierend findet oder weil Linda wieder etwas ausgefressen hat und Marius versucht aus ihr schlau zu werden. Die Geschichte ist einfach so detailliert beschrieben, dass die Seiten einfach nur so dahin fliegen. Egal, wann man das Buch dann doch einmal weglegt, man beschäftigt sich trotzdem immer weiter mit der Geschichte. Da ist vor allem immer wieder die Frage, warum Marius Mutter den Vater einfach nicht loslassen kann, schließlich ist er ja schon so lange tot. Dann versteht man nicht, warum sie in eine Art Lethargie verfällt als er plötzlich angeblich nicht mehr mit ihr "redet". Man wundert sich, wie Marius das alles als noch recht junger Mensch stemmt und dann ist da eben immer wieder die Sache mit Linda, bei der man immer öfter die Hände über dem Kopf zusammen schlagen will. Eher eine Nebenrolle, aber doch recht interessant, nimmt der alte Kapitän ein. Er ist recht verschroben und die Art wie er sich manchmal gibt, ist echt bedenklich, aber sie sorgt sehr oft dafür, dass man auch einmal lachen muss. Die Kombination aus all diesen Charakteren und Faktoren macht die Geschichte weit über das Buch interessant und das finde ich richtig gut. 
Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat war zum Ende hin das doch recht überstürzte Ende. Ab dem Kauf und die Aufarbeitung vom Boot ging mir dann doch alles zu schnell und obwohl im Groben Lindas Geschichte beschrieben wird, wird man doch nicht schlau aus ihr, besonders in Hinsicht auf den Umgang mit den Lehrern. Man kann zwar das große Ganze nachvollziehen, aber im Detail ist man doch etwas unzufrieden.

Empfehlen möchte ich das Buch allen Freunden von Geschichten rund um die erste Liebe und das erwachsen werden. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten.

Idee: 5/5
Details: 4/5
Emotionen: 4/5
Logik: 4/5
Lesespaß: 5/5

Gesamt: 4+/5

Gebundene Ausgabe: 171 Seiten
Verlag: cbj (2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570131068
ISBN-13: 978-3570131060
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren


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Ramgardias avatar

Rezension zu "Das Lächeln der Spinne" von Jürgen Banscherus

Leider immer noch aktuell
Ramgardiavor einem Jahr

Das Buch ist schon aus dem Jahre 2004 und bei aller Spannung fehlt ein wenig die neue Technik. Mit einem Smartphone würde heute alles anders laufen. Aber das Thema ist immer noch hochaktuell.

Simon ist Mountainbiker und bisher läuft alles gut für ihn. Dann fährt er bei Dunkelheit mit seinem Rad durch eine rote Pfütze - mit Blut? Als er weiter sucht, gerät er in den Fokus seiner Mitschüler, die ihm böse nachstellen. Sein Freund Nick, mit dem er sich nicht mehr treffen soll, weil der kleine Kinder abgezockt hat, ist zunächst sein einziger Ansprechpartner. Seine Mutter arbeitet bei der Polizei, die Arbeit macht ihr eigentlich keinen Spaß, aber jetzt arbeitet sie an einem Fall, der sie bis in die Freizeit verfolgt. Ukrainische Jungen werden vermisst. Keinen interessieren sie, als sie einen finden, will der nur schnell abgeschoben werden. Zwischen den Kapiteln lesen wir die Briefe von Nikolai an seine Mutter in der Ukraine. Hören von seinen Ängsten und den Schwierigkeiten in der Heimat. Er will schnell viel Geld verdienen und seiner Mutter, die an Krebs erkrankt ist, helfen. Leider wird er in Deutschland von einem reichen und gesellschaftlich anerkannten Landsmann schrecklich ausgenutzt.

Es ist sehr spannend, wie die drei Erzählstränge zusammen finden. Leider ist es auch realistisch, dass es am Ende des Buches keine Bestrafung für den Täter gibt.

 

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P

Rezension zu "Milli und Magnus - Der Raub der Kaiserin" von Jürgen Banscherus

Milli und Magnus - Der Raub der Kaiserin
Pixibuchvor 2 Jahren

Ein weiterer Band in dieser Reihe. Milli wohnt noch immer bei Magnus Friedrich August Heinrich Johannes Josef Karl Hieronymus Wilhelm Theodor Adam Baron von Sternenburg. Dieser ist nämlich ein Erfinder. Da erhält sie plötzlich einen Anruf von ihrem Onkel Ede. Dieser ist in Gefangenschaft bei dem angeblichen Freiherr von Wetterstein, einem üblen Kunsträuber. Wetterstein läßt Ede erst wieder frei, wenn er ihm aus dem Londoner Museum die Statute der Kaiserin besorgt, Und da seine Nichte Milli eine schlaue Diebin ist, bittet er sie um Hilfe. Ihr bleibt nicht anderes übrig, als Magnus und dessen Riesenschnauzer und weltbesten Koch und Angestellten in die Sache einzuweihen, Und nun beginnt das Abenteuer. Sie fliegen unter den kuriosesten Umständen nach London und begehen den Raub. Wird es ihnen gelingen, den Onkel von Milli zu befreien?????? Ein Buch für Leseanfänger mit sehr großer Schrift und kurzen Kapiteln. Das ganze Buch hat der Illustrator Ralf Butschkow wunderbar bebildert. Auf der ersten und letzten Seite ist eine Drohne ganz genau gezeichnet und beschrieben, die in dem Buch auch zum Einsatz kommt, Ein kriminalistischen Lesevegnügen für jüngere Schulkinder.

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