Jürgen Becker Religion ist, wenn man trotzdem stirbt

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Inhaltsangabe zu „Religion ist, wenn man trotzdem stirbt“ von Jürgen Becker

Ist der Moslem eher katholisch oder evangelisch?Religion und Humor gehören untrennbar zusammen, huldigen sie doch demselben Gedanken: die Dinge anders zu sehen als ursprünglich gedacht. Die Torte gehört auf den Kaffeetisch, doch zur frohen Botschaft wird sie erst im Gesicht des Patenonkels. Genau dort definiert sie den Unterschied zwischen Mensch und Tier – der Mensch ist ein Wesen, das lachen kann. »Der Glaube ist ein Ärgernis für die Vernunft«, bemerkte schon der Apostel Paulus. So hat die Kirche seit 2000 Jahren dasselbe Problem: Sie muss etwas verkaufen, was noch nie jemand gesehen hat. Da kommen Sie mit Vernunft nicht weit, da brauchen Sie Phantasie! Eine Jungfrau wird Mutter, ein Toter steht auf, eine Torte fliegt. Womöglich fliegt auch dieses Buch bei manch gottesfürchtigem Leser gegen die Schrankwand.Doch Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt. Religion ist, wenn man trotzdem stirbt. In der modernen multireligiösen Gesellschaft ist Religion ohne Humor vor allem eines: gefährlich! Dieses Buch ist ein bestechendes Plädoyer für einen schillernden Polytheismus. Es zeigt dem Leser auf moussierende Art, wie er alle guten Götter auf seine Seite bringt: Religion als Kuchenblech der Phantasie. 

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  • Rezension zu "Religion ist, wenn man trotzdem stirbt" von Jürgen Becker

    Religion ist, wenn man trotzdem stirbt
    thursdaynext

    thursdaynext

    22. August 2012 um 22:19

    Richard Dawkins Gotteskomplex steht seit langem auf dem Wunschzettel aber es ist so heiß am Pool ? Dann kann ich zu diesem kleinen Paperback raten. Hin und wieder seh ich den Jürgen Becker gern. Gekauft hätte ich ihn mir nie, aber so als Mitbringsel aus Köln fürs Tomatengießen habe ich ihn mir, als die Lektüre ausging gerne gegönnt. Als waschechte ( kehrwochenerprobte) Schwäbin die im Rheinland sozialisiert wurde war der Humor nicht zu knallend fremdartig, sondern mehr so karnevalartig aber mit guten Kamellen. Beckers Ansatz: “Die Kirche ist eine Firma, die seit 2000 Jahren dasselbe Problem hat: Sie muss etwas verkaufen, was noch nie jemand gesehen hat. Da kommen Sie mit Vernunft nicht weit, da brauchen Sie vor allem eins. Fantasie!“ Der Kabarettist fängt jaanz weit unten an. Evolution, Gehinentwicklung, linker Schläfenlappen, Gottesmodul Religionen. Fachlich korrekt (was die Frühmenschen bewogen hat sich Götter auszudenken ist zwar unbewiesen, wer bei heftigem Gewitter draussen campiert kann es aber jederzeit nachvollziehen), etwas wirr, aber witzig. Becker beleuchtet alle großen Religionen. Mehr Comedy als Kabarett, wohl der rheinischen Frohnatur geschuldet. Agnostisch, nicht atheistisch. Unterhaltsam mit vielfältigen Wissenshäppchen, leicht verdaulich aufbereitet. Fazit: Kann man lesen. Muss man aber nicht. Knappe 4 Sterne.

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