Jürgen Benvenuti

 3.9 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Leichenschänder, Kolibri und weiteren Büchern.

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Leichenschänder

Leichenschänder

 (5)
Erschienen am 01.09.2013
Kolibri

Kolibri

 (4)
Erschienen am 08.02.2005
Harter Stoff

Harter Stoff

 (3)
Erschienen am 05.01.1995
Big Deal

Big Deal

 (2)
Erschienen am 05.03.2007
Barcelona Blues

Barcelona Blues

 (1)
Erschienen am 01.08.2014
Remora

Remora

 (1)
Erschienen am 28.02.2013
Das Lachen der Hyäne

Das Lachen der Hyäne

 (0)
Erschienen am 21.08.2018

Neue Rezensionen zu Jürgen Benvenuti

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GabiRs avatar

Rezension zu "Kolibri" von Jürgen Benvenuti

Etwas länger lag das Buch schon auf meinem Reader,
GabiRvor 2 Jahren

... doch im Rahmen einer Motto Challenge zum SuB-Abbau habe ich es nun hervorgekramt, weil das Cover passte.

Eine Firma in Wien stellt für Naturkosmetik Rosenöl her und Karl arbeitet seit kurzem im Labor dieser Firma. Bei einem Unfall hat Karl Kontakt mit dem angeblich naturbelassenen Öl und wegen der defekten Abzüge kommt es zum Streit mit seinem Chef und dessen Handlanger *upps rechter Hand.
Im Endeffekt wird Karl entlassen und möchte am nächsten Tag händeringend (und total betrunken) seinen Job zurück. Er braucht das Geld, weil er während eines Forschungsaufenthaltes in Costa Rica einen Mann kennenlernte, den er finanziell unterstützen möchte.
Weil Karl aber absolut nicht klar formulieren kann (und dann auch noch auf der Couch im Büro seines Chefs einschläft, der wegen dunkler Machenschaften um das Rosenöl um seine Firma und seine Existenz fürchtet), kommt es zu allerhand Missverständnissen.


Zweieinhalb Tage sind es, an denen diese Geschichte spielt und man sollte denken, die wären schnell erzählt, doch der Autor benötigt dafür weit über 300 Seiten.

>>Rasant, witzig und im allerbesten Stil amerikanischer Thriller-Klassiker!<< wird das Buch angepriesen, aber ich kann dem nicht ganz zustimmen. Als erstes Buch von diesem Autor versprach ich mir etwas mehr davon nach dieser Ankündigung und auch das Zitat in der Kurzbeschreibung
< wird der Geschichte meiner Meinung nach nicht gerecht. Ich fand es zwar spannend, allein schon wegen der Thematik und der angehenden Liebesentfaltung, aber so richtig vom Hocker gerissen hat sie mich nicht.
Das Ereignis zog sich wie Kaugummi und mehrmals war ich kurz davor abzubrechen. Wegen der latent vorhandenen Erwartung allerdings tat ich das nicht und vergebe drei Chaospunkte.

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walli007s avatar

Rezension zu "Big Deal" von Jürgen Benvenuti

Bloody Mary
walli007vor 2 Jahren

Manchmal schießt die junge Zollbeamtin Natascha Heller übers Ziel hinaus. Trotzdem hat sie es in eine Sondereinheit der Zollfahndung geschafft und diesen Job will sie auch behalten. Nach einer etwas missglückten Aktion nimmt sie deshalb einen langweiligen Einsatz am Flughafen in Kauf. Doch wie es der Zufall so will, kommt alles ganz anders. Der Schriftsteller David Schrot hat mit dem Schreiben von Romanen schon fast abgeschlossen, sein müdes Hirn gibt einfach nichts her. Mühsam ernährt er sich durch die Überarbeitung von trashigen Drehbüchern. Der Drogenboss Salinas aus Südamerika gibt eine Suchaktion in Auftrag, denn ein Abtrünniger seines Kartells soll in Europa gesichtet worden sein.


Es dauert ein Weilchen bis alle Protagonisten am Zielort versammelt sind. Durch unglaubliche Zufälle trifft zum Beispiel Nataschas roter BMW auf den Schriftsteller Schrot und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natascha kann sich keinen Unfall leisten und schon gar keine Fahrerflucht, deshalb verarztet sie Schrot einfach selbst, was dessen Romanrecherchen doch sehr zugute kommt. Und durch eben diese Zufälle hängt alles etwas zusammen. Mit knapper Not und viel Glück entgehen die handelnden Personen so mancher beinahe Katastrophe. 


Auch wenn man zu Beginn den Eindruck gewinnen könnte, dass hier einiges auf Biegen und Brechen passend gemacht wird, entwickelt sich dieser Krimi nach einer kleinen Weile zu einem sehr unterhaltsamen Kabinettstückchen. Man schmunzelt ob der Situationskomik, wenn mal wieder ein Schmetterling den Wind in eine andere Richtung dreht und damit das eigentlich unvermeidliche Unheil abgewendet wird. Man fühlt sich des Atems beraubt, wenn ein plötzlicher Wechsel der Perspektive auf einmal einen ganz anderen Einblick erlaubt. Und wenn schließlich doch alles an seinem Platz ist, legt man das Buch mit dem Gedanken beiseite, dass man dringend mal schauen muss, was Jürgen Benvenuti sonst noch zu bieten hat.

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huskie-styles avatar

Rezension zu "Leichenschänder" von Jürgen Benvenuti

skurril und lesenswert
huskie-stylevor 5 Jahren

Kurzbeschreibung:

Laurenz Breitmaier, ein Zyniker mit düsterer Vergangenheit, arbeitet als Fotograf bei der Wiener Tageszeitung Voll Dran!, einem Boulevardblatt, dem kein Ereignis zu banal, keine Faktenlage zu dünn und keine Recherchemethode zu schmutzig ist. Als Wiens Villenviertel von einem scheinbar geistesgestörten Tiermörder terrorisiert werden, der wahllos Hunde und Katzen abschlachtet, wird Breitmaier von seinem cholerischen Chef gezwungen, auch als Reporter tätig zu sein. Breitmaier übernimmt diese Aufgabe nur äußerst widerwillig und lustlos. Doch als ein ihm flüchtig bekannter junger Mann offenbar vom selben Täter ermordet wird, ermittelt Breitmaier auf eigene Faust und findet sich bald inmitten einer irrwitzigen Geschichte wieder, die ihn schließlich bis in die höchsten Kreise der städtischen Politik führt.

„Leichenschänder“, ursprünglich 1995 erschienen, ist der zweite Kriminalroman von Jürgen Benvenuti, der nun in einer völlig überarbeiteten Fassung vorliegt.

Mein Eindruck:

Das Buch zu lesen, hat mir unheimlich Spaß gemacht und mich ein ums andere Mal schmunzeln lassen, gerade auch wegen der Analogien und des Sprachwitzes,die der Autor verwendet. Der Krimi ist voller skurriler Typen, von denen die Hauptfigur Laurenz Breitmaier noch der normalste zu sein scheint.

Allzu viel über den Inhalt lässt sich an dieser Stelle aufgrund Länge des Romans auch nicht mehr schreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Die Kurzbeschreibung beinhaltet im Prinzip alles, was man wissen sollte.

Das Ende kommt zwar recht abrupt, und ist auch inhaltlich überraschend, zumindest für mein Empfinden, aber nachdem man den Roman ein wenig hat sacken lassen, ist es sowohl vom Timing als auch von der Handlung her perfekt gesetzt.

Wer damals die TV-Serien “Kottan ermittelt” und/oder “Balko” gemocht hat, dem wird es mit diesem Krimi ebenso ergehen.

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