Jürgen Benvenuti

 3.8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Leichenschänder, Big Deal und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen Benvenuti

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Cover des Buches Leichenschänder9783854395034

Leichenschänder

 (6)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Big Deal9783852185262

Big Deal

 (4)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Kolibri9783852184692

Kolibri

 (4)
Erschienen am 08.02.2005
Cover des Buches Harter Stoff9783216301314

Harter Stoff

 (3)
Erschienen am 05.01.1995
Cover des Buches Barcelona Blues9783854395133

Barcelona Blues

 (1)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches RemoraB00BMZVZOC

Remora

 (1)
Erschienen am 28.02.2013
Cover des Buches Remora9783854396239

Remora

 (0)
Erschienen am 21.08.2018

Neue Rezensionen zu Jürgen Benvenuti

Neu

Rezension zu "Big Deal" von Jürgen Benvenuti

Toughe Frau auf Dealerjagd
Christin87vor einem Jahr

Natascha Heller ist Drogenfahnderin am Wiener Flughafen und das mit Leib und Seele. Nach einigen Fehlgriffen schickt der Chef sie jedoch erstmal in den Zwangsurlaub. Doch Natascha ist Workaholic und Urlaub so garnichts für sie. So hängt sie sich stattdessen an drei Verdächtige, potentielle Dealer.
Mit an Bord ist der wenig energiegeladene Schriftsteller David, der sich in den Kopf gesetzt hat, Natascha und ihre Arbeit in ein neues Buch zu verwandeln.
Gemeinsam und ohne es zu wissen, sind sie nun in Prag auf den Spuren der Aktivitäten des großen kolumbianischen Drogenbosses Salinas. Was als Zeitvertreib begann wird bald zum bitteren Ernst.

Am Anfang des Buches, welches mit einem Szenario in Kolumbien startet, hatte ich ein bisschen Angst, dass das Ganze ein zähes, finsteres Gebilde der Drogenwelt wird.
Ab Kapitel 2 sind wir zwar noch immer im Drogenmillieu, aber Gott sei Dank in Europa und auch mit einem gesunden Schuss Naivität. Mit Natascha Heller bekommen wir keine sonderlich sympatische Frau vorgesetzt, aber je besser man sie kennen lernt, desto besser kommt man mit ihr aus. Und zusammen mit David Schrot, ergibt das
Ganze ein ganz amüsantes Duo. Die übrigen Protagonisten will man auf Grund der Gesellschaftsschicht in der man sich hier bewegt sicher nicht kennenlernen, aber auch diese ergänzten sich zwischen Gewalt und Kleingeistigkeit ziemlich gut.
Die Geschichte ist flüssig erzählt und weißt auch keine großen Längen auf, war für mich aber auch kein Pageturner. Wer sich jedoch in Prag auskennt, hat durch die genaue Beschreibung der Schauplätze sicher den Vorteil, dass er so in das Geschehen reeller abtauchen kann.

Eine nette Story für Zwischendurch bekommt von mir 3 Punkte.



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Rezension zu "Kolibri" von Jürgen Benvenuti

Etwas länger lag das Buch schon auf meinem Reader,
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

... doch im Rahmen einer Motto Challenge zum SuB-Abbau habe ich es nun hervorgekramt, weil das Cover passte.

Eine Firma in Wien stellt für Naturkosmetik Rosenöl her und Karl arbeitet seit kurzem im Labor dieser Firma. Bei einem Unfall hat Karl Kontakt mit dem angeblich naturbelassenen Öl und wegen der defekten Abzüge kommt es zum Streit mit seinem Chef und dessen Handlanger *upps rechter Hand.
Im Endeffekt wird Karl entlassen und möchte am nächsten Tag händeringend (und total betrunken) seinen Job zurück. Er braucht das Geld, weil er während eines Forschungsaufenthaltes in Costa Rica einen Mann kennenlernte, den er finanziell unterstützen möchte.
Weil Karl aber absolut nicht klar formulieren kann (und dann auch noch auf der Couch im Büro seines Chefs einschläft, der wegen dunkler Machenschaften um das Rosenöl um seine Firma und seine Existenz fürchtet), kommt es zu allerhand Missverständnissen.


Zweieinhalb Tage sind es, an denen diese Geschichte spielt und man sollte denken, die wären schnell erzählt, doch der Autor benötigt dafür weit über 300 Seiten.

>>Rasant, witzig und im allerbesten Stil amerikanischer Thriller-Klassiker!<< wird das Buch angepriesen, aber ich kann dem nicht ganz zustimmen. Als erstes Buch von diesem Autor versprach ich mir etwas mehr davon nach dieser Ankündigung und auch das Zitat in der Kurzbeschreibung
< wird der Geschichte meiner Meinung nach nicht gerecht. Ich fand es zwar spannend, allein schon wegen der Thematik und der angehenden Liebesentfaltung, aber so richtig vom Hocker gerissen hat sie mich nicht.
Das Ereignis zog sich wie Kaugummi und mehrmals war ich kurz davor abzubrechen. Wegen der latent vorhandenen Erwartung allerdings tat ich das nicht und vergebe drei Chaospunkte.

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Rezension zu "Big Deal" von Jürgen Benvenuti

Bloody Mary
walli007vor 4 Jahren

Manchmal schießt die junge Zollbeamtin Natascha Heller übers Ziel hinaus. Trotzdem hat sie es in eine Sondereinheit der Zollfahndung geschafft und diesen Job will sie auch behalten. Nach einer etwas missglückten Aktion nimmt sie deshalb einen langweiligen Einsatz am Flughafen in Kauf. Doch wie es der Zufall so will, kommt alles ganz anders. Der Schriftsteller David Schrot hat mit dem Schreiben von Romanen schon fast abgeschlossen, sein müdes Hirn gibt einfach nichts her. Mühsam ernährt er sich durch die Überarbeitung von trashigen Drehbüchern. Der Drogenboss Salinas aus Südamerika gibt eine Suchaktion in Auftrag, denn ein Abtrünniger seines Kartells soll in Europa gesichtet worden sein.


Es dauert ein Weilchen bis alle Protagonisten am Zielort versammelt sind. Durch unglaubliche Zufälle trifft zum Beispiel Nataschas roter BMW auf den Schriftsteller Schrot und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natascha kann sich keinen Unfall leisten und schon gar keine Fahrerflucht, deshalb verarztet sie Schrot einfach selbst, was dessen Romanrecherchen doch sehr zugute kommt. Und durch eben diese Zufälle hängt alles etwas zusammen. Mit knapper Not und viel Glück entgehen die handelnden Personen so mancher beinahe Katastrophe. 


Auch wenn man zu Beginn den Eindruck gewinnen könnte, dass hier einiges auf Biegen und Brechen passend gemacht wird, entwickelt sich dieser Krimi nach einer kleinen Weile zu einem sehr unterhaltsamen Kabinettstückchen. Man schmunzelt ob der Situationskomik, wenn mal wieder ein Schmetterling den Wind in eine andere Richtung dreht und damit das eigentlich unvermeidliche Unheil abgewendet wird. Man fühlt sich des Atems beraubt, wenn ein plötzlicher Wechsel der Perspektive auf einmal einen ganz anderen Einblick erlaubt. Und wenn schließlich doch alles an seinem Platz ist, legt man das Buch mit dem Gedanken beiseite, dass man dringend mal schauen muss, was Jürgen Benvenuti sonst noch zu bieten hat.

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