Jürgen Benvenuti Leichenschänder

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Inhaltsangabe zu „Leichenschänder“ von Jürgen Benvenuti

Laurenz Breitmaier, ein Zyniker mit düsterer Vergangenheit, arbeitet als Fotograf bei der Wiener Tageszeitung Voll Dran!, einem Boulevardblatt, dem kein Ereignis zu banal, keine Faktenlage zu dünn und keine Recherchemethode zu schmutzig ist. Als Wiens Villenviertel von einem scheinbar geistesgestörten Tiermörder terrorisiert werden, der wahllos Hunde und Katzen abschlachtet, wird Breitmaier von seinem cholerischen Chef gezwungen, auch als Reporter tätig zu sein. Breitmaier übernimmt diese Aufgabe nur äußerst widerwillig und lustlos. Doch als ein ihm flüchtig bekannter junger Mann offenbar vom selben Täter ermordet wird, ermittelt Breitmaier auf eigene Faust und findet sich bald inmitten einer irrwitzigen Geschichte wieder, die ihn schließlich bis in die höchsten Kreise der städtischen Politik führt. „Leichenschänder“, ursprünglich 1995 erschienen, ist der zweite Kriminalroman von Jürgen Benvenuti, der nun in einer überarbeiteten Fassung vorliegt.

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  • skurril und lesenswert

    Leichenschänder
    huskie-style

    huskie-style

    28. April 2014 um 16:57

    Kurzbeschreibung: Laurenz Breitmaier, ein Zyniker mit düsterer Vergangenheit, arbeitet als Fotograf bei der Wiener Tageszeitung Voll Dran!, einem Boulevardblatt, dem kein Ereignis zu banal, keine Faktenlage zu dünn und keine Recherchemethode zu schmutzig ist. Als Wiens Villenviertel von einem scheinbar geistesgestörten Tiermörder terrorisiert werden, der wahllos Hunde und Katzen abschlachtet, wird Breitmaier von seinem cholerischen Chef gezwungen, auch als Reporter tätig zu sein. Breitmaier übernimmt diese Aufgabe nur äußerst widerwillig und lustlos. Doch als ein ihm flüchtig bekannter junger Mann offenbar vom selben Täter ermordet wird, ermittelt Breitmaier auf eigene Faust und findet sich bald inmitten einer irrwitzigen Geschichte wieder, die ihn schließlich bis in die höchsten Kreise der städtischen Politik führt. „Leichenschänder“, ursprünglich 1995 erschienen, ist der zweite Kriminalroman von Jürgen Benvenuti, der nun in einer völlig überarbeiteten Fassung vorliegt. Mein Eindruck: Das Buch zu lesen, hat mir unheimlich Spaß gemacht und mich ein ums andere Mal schmunzeln lassen, gerade auch wegen der Analogien und des Sprachwitzes,die der Autor verwendet. Der Krimi ist voller skurriler Typen, von denen die Hauptfigur Laurenz Breitmaier noch der normalste zu sein scheint. Allzu viel über den Inhalt lässt sich an dieser Stelle aufgrund Länge des Romans auch nicht mehr schreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Die Kurzbeschreibung beinhaltet im Prinzip alles, was man wissen sollte. Das Ende kommt zwar recht abrupt, und ist auch inhaltlich überraschend, zumindest für mein Empfinden, aber nachdem man den Roman ein wenig hat sacken lassen, ist es sowohl vom Timing als auch von der Handlung her perfekt gesetzt. Wer damals die TV-Serien “Kottan ermittelt” und/oder “Balko” gemocht hat, dem wird es mit diesem Krimi ebenso ergehen.

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  • skurril und ungewöhnlich

    Leichenschänder
    loewe

    loewe

    21. November 2013 um 20:06

    Klappentext “Laurenz Breitmaier, ein Zyniker mit düsterer Vergangenheit, arbeitet als Fotograf bei der Wiener Tageszeitung  Voll Dran! , einem Boulevardblatt, dem kein Ereignis zu banal, keine Faktenlage zu dünn und keine Recherchemethode zu schmutzig ist. Als Wiens Villenviertel von einem scheinbar geistesgestörten Tiermörder terrorisiert werden, der wahllos Hunde und Katzen abschlachtet, wird Breitmaier von seinem cholerischen Chef gezwungen, auch als Reporter tätig zu sein. Breitmaier übernimmt diese Aufgabe nur äußerst widerwillig und lustlos. Doch als ein ihm flüchtig bekannter junger Mann offenbar vom selben Täter ermordet wird, ermittelt Breitmaier auf eigene Faust und findet sich bald inmitten einer irrwitzigen Geschichte wieder, die ihn schließlich bis in die höchsten Kreise der städtischen Politik führt. „Leichenschänder“, ursprünglich 1995 erschienen, ist der zweite Kriminalroman von Jürgen Benvenuti, der nun in einer völlig überarbeiteten Fassung vorliegt.” Was ich gelesen habe Ich schaue lesetechnisch auch immer mal gerne ins Nachbarland Österreich. Hier haben wir es nun mit einem etwas anderen Krimi zu tun, welcher in Wien spielt. Ich selber war leider noch nie in dieser Stadt, aber ich habe dort einige Bekannte und habe auch schon das eine oder andere Buche gelesen in dem Wien eine Rolle spielt. Ich denke diese Stadt wird von uns bestimmt noch einmal bereist werden… Hier ermittelt nicht “Der Kommissar” auch wenn ihn Falk einst so schön besungen hat  nein hier wird ein Journalist zum ermitteln eingesetzt. Dies ist eigentlich noch gar nicht so ungewöhnlich, aber das gesamte Szenario ist schon mehr als irrwitzig anzusehen. So sticht dieser Krimi dann für mich wirklich aus der breiten Masse heraus. Laurenz Breitmauer ist bestimmt kein einfacher Charakter und doch scheint er fast der normalste in dieser skurrilen Geschichte zu sein. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Man kann der Geschichte als Leser sehr gut folgen und findet sich eigentlich gleich ein. Auch hier habe ich wieder den einen oder anderen Ausdruck entdeckt, der für uns eher etwas ungewöhnlich scheint. Den Kleiderkasten kannte ich ja bereits aus “Humor und Hausverstand erwünscht” von Brigitte Teufl-Heimhilcher, aber der Küchenkasten hat mir dann doch erneut ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Wer Spass an etwas anderen Krimis hat, kommt hier ganz sicher auf seine Kosten. Hier geht es ganz sicher nicht nach “Schema F” zu Aufklärung. Auch das Ende kann überraschen! Von meiner Seite gute 4 Sterne

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  • witziger klasse Krimi.... Empfehlenswert

    Leichenschänder
    Kaoru-chan

    Kaoru-chan

    23. October 2013 um 10:02

    Meinung: Der Fotograf Laurenz Breitmair wird von seinem Chef auf einen Fall als Journalist angesetzt. Eine Person ermordet grausam Katzen und Hunde in einer reichen Umgebung Österreichs. Huber will, das Breitmair dem ganzen nach geht und extra tolle Fotos von einem der tierischen Opfer fotografiert. Doch bei seiner Arbeit als Neu-Journalist wird er auch auf einen anderen Fall angesetzt und er macht eine grausige Feststellung. Die Leiche des jungen Mannes ist die von Stefan, den er am Vorabend des Mordes im Kino kennengelernt hatte. Alles deutete daraufhin, dass es auch der Tiermörder war. Laurenz jedoch geht der Sache noch genauer nach. Laurez hasst es so genannt zu werden, weshalb er sich immer als Enzo Breitmair vorstellt. Er hat ne ziemlich große Klappe und lässt sich auch von den Kollegen nichts gefallen. Aufgewachsen ist er in einem Heim, da seine Eltern ziemlich früh verstorben sind, aber es scheint so, als würde es ihn nicht groß stören, dass es so gekommen war. Nur die Zeit im Heim war für ihn nicht die Schönste. Mit 18 wurde er regelrecht vor die Tür gesetzt und er musste sich allein durchs Leben schlagen. Der Schreibstil von Jürgen Benvenuti ist wirklich klasse und flüssig zu lesen. Er hat Laurenz ein wenig trocken und knallhart dargestellt. Wenn jemand die Serie Balko kennt, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie er für mich rüber kam. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zu Breitmair, durch die Filme für die Kamera und auch das im Hintergrund des Filmstreifens. Das Cover hat mich noch neugieriger auf das Buch gemacht. Alles in allem ist dieses Buch wirklich toll zu lesen und die Geschichte ist auch klasse und witzig. Das Ende kam zwar ein wenig überraschend und unerwartet, aber das macht es finde ich nochmal interessanter. :) Vielen dank an den Autor, dass er mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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