Jürgen Brater

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Lexikon der rästelhaften Körpervorgänge

Lexikon der rästelhaften Körpervorgänge

 (6)
Erschienen am 01.02.2008
Keine Ahnung, aber davon viel

Keine Ahnung, aber davon viel

 (4)
Erschienen am 15.07.2011
Bier auf Wein, das lass sein!

Bier auf Wein, das lass sein!

 (3)
Erschienen am 17.08.2012
Wir sind alle Neandertaler

Wir sind alle Neandertaler

 (3)
Erschienen am 18.05.2009
Die wundersame Reise des Käfersammlers

Die wundersame Reise des Käfersammlers

 (2)
Erschienen am 01.07.2008
Wie mein Hund die Biologie entdeckte

Wie mein Hund die Biologie entdeckte

 (2)
Erschienen am 17.10.2016

Neue Rezensionen zu Jürgen Brater

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Rezension zu "Pfeif drauf – morgen hast du's eh vergessen!" von Jürgen Brater

Tipps zum entspannteren Umgehen mit dem Älterwerden
Igelmanu66vor 9 Tagen

»Verstohlen blicke ich mich um. Wenn ich Glück habe, bin ja gar nicht ich gemeint. Vielleicht klammert sich ja hinter mir ein humpelnder Fünfundneunzigjähriger krampfhaft an seinem Rollator fest, oder der Bauch einer Hochschwangeren schwuppt in jeder Kurve gegen die Stehnachbarn. Doch nichts dergleichen! Das Sitzplatz-Angebot gilt zweifelsfrei mir.«

 

Was für ein Schock! Gerade war man selbst noch derjenige, der rücksichtsvoll älteren Menschen seinen Platz im Bus anbot – und nun findet man sich plötzlich auf der Gegenseite wieder. Offenbar ist man nun alt. Aber was bedeutet das eigentlich? Und ist das überhaupt schlimm?

 

Auf höchst amüsante Weise hat sich Jürgen Brater (nachdem er sich von dem Schock erholt hatte ;-) mit dem Thema „alt werden“ auseinandergesetzt. Wer selber nicht mehr taufrisch ist, erkennt mit Sicherheit viele der geschilderten Situationen und Gedankengänge wieder. Angefangen bei dem klassischen Gedanken, dass jeder älter werden, aber niemand alt sein will. Weshalb eigentlich nicht? Auf sehr lebensbejahende Art stellt Brater seine grundlegende Lebensauffassung dar, bei der jedes Lebensalter seine Vor- und Nachteile hat. Der Trick ist nun der, die Vorteile so gut wie möglich auszukosten und die Nachteile so gut es geht hinzunehmen.

 

Damit auch jeder versteht, was er damit meint, zählt er jede Menge Vorteile auf, die er jetzt im Alter hat und genießt. Da kann man, wenn man noch einige Arbeitsjahre zu absolvieren hat, schon manchmal neidisch werden. Ausführlich wird als erstes das Luxusproblem »Wohin mit der vielen Zeit?« behandelt und auch das Folgekapitel »Die Überlegenheit der Alten: Gelassenheit« zeigt diverse Vorteile auf.

 

Die Kapitel »Schöner werden wir alle nicht: Äußere Erscheinung« und »Ab sechzig geht’s bergab: Altersbeschwerden« beleuchten nun die Dinge, die einem im Alltag oft so zusetzen. Hier wird, je nach Thema, entweder zu Gelassenheit geraten oder es werden konkrete Tipps gegeben. Alles meist eingebettet in persönliche Anekdoten, die mich nicht selten schmunzeln ließen. In den folgenden Kapiteln geht es dann um »Glücklich altern«, um das Fit bleiben, um soziale Kontakte und die Familie. Und ja, auch der Tod wird nicht verschwiegen.

 

In der Summe ergibt das ein flott und unterhaltsam zu lesendes Buch, das wirklich gute und wichtige Gedanken aufwirft und damit wertvolle Hilfe geben kann. Aber natürlich sind Menschen und Ansichten verschieden und ich kam mit einigen davon nicht gut klar. Der Autor wirkte auf mich manchmal egoistisch und intolerant. Mich störten abwertende Äußerungen gegenüber Senioren, die sich zum Beispiel in Vereinen engagieren, Kurse belegen, einen vollen Terminkalender haben. Wenn sie so zufrieden sind, ist doch alles wunderbar in Ordnung! Und wenn er selber kein Ehrenamt ausüben will, bitte, das ist seine Sache. Aber offen gesagt finde ich nicht, dass man darauf so stolz sein muss. Und wie kann er sagen, dass ihn nicht mehr tangiert, was Menschen wie Trump tun? Er hat doch Kinder und Enkel, deren Zukunft kann ihm doch nicht gleichgültig sein? Und vielleicht sollte er auch noch ein wenig mehr bedenken, dass es ihm persönlich finanziell sehr gut geht, dass es aber auch ältere Menschen gibt, die immer noch arbeiten müssen, die sich keine seniorengerechte tolle Wohnung leisten können und auch nicht dann verreisen können, wenn sie Lust dazu haben.

Aber abgesehen von diesen kleinen Aufregern habe ich im Text so manche Anregung für mich gefunden. Und die Grundaussage, die jeweiligen Vorteile zu nutzen und den Nachteilen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, ist auf jedes Alter übertragbar - ich werde mich gleich mal in der Umsetzung üben.

 

Fazit: Tipps zum entspannteren Umgehen mit dem Älterwerden. Unterhaltsam zu lesen und mit ein paar wirklich guten Anregungen.

 

»Und dort, im Bus, auf einem von einem jungen Mädchen freundlicherweise überlassenen Sitzplatz, nehme ich mir vor, künftig exakt nach dieser Devise zu leben und zu handeln. Das Altwerden soll mir in Zukunft nicht nur nichts ausmachen, es soll mir nicht nur wurscht oder schnuppe sein, nein, ich werde das Beste daraus machen, ich werde die Vorteile genüsslich auskosten und mich mit den zwangsläufig zunehmenden Einschränkungen optimal arrangieren.«

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Rezension zu "Pfeif drauf – morgen hast du's eh vergessen!" von Jürgen Brater

Humorvolles Sachbuch über das Rentenalter
Diana182vor 8 Monaten

Das Cover viel mir direkt ins Auge und ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Es zeigt ein älteres, typisches Ehepaar auf einer Couch vor dem TV. Darüber ist der humorvolle Titel zu lesen, der mir ebenfalls direkt ins Auge sprang. Hier wollte ich unbedingt mehr erfahren.


Ich bin zwar noch gefühlte 100 Kilometer vom Rentenantritt entfernt, habe jedoch viele Familienangehörige und Arbeitskollegen, welche sich mehr und mehr mit dem baldigen Ruhestand beschäftigen. Die einen freuen sich auch hier mehr, als die anderen und so wollte ich mehr über dieses humorvolle Buch erfahren und meine Mitmenschen vielleicht ein wenig aufmuntern.


Alles beginnt damit, dass dem Autor ein Platz im Bus angeboten wird. Dies scheint ihm gedanklich einen Stempel aufzudrücken – nun ist er alt! Auch wenn er schon einige Jahre das Renten Dasein genießen darf, ist nun der Moment der Erkenntnis gekommen – und so beschäftig er sich eingehend mit all den wichtigen Themen, welche einen Rentner so beschäftigen.


Auf humorvolle Art und mit flüssigem Schreibstil lässt der Autor den Leser an seinen Gedankenspielen teilhaben und zauberte auch mir öfters ein schmunzeln ins Gesicht. Doch stimmten mich manche Dinge auch nachdenklich und brachten mich zum Weiterdenken. Auch ich erwischte mich jetzt schon dabei, wie ich viele Dinge mit einem stillen Nicken bestätigte.


Es ist ein tolles Buch für Rentner, um sich mit dem Thema „Älter werden“ etwas humorvoller auseinander zu setzten. Manche Situationen sollte man eher mit einem Augenzwinkern sehen, denn schließlich werden wir alle alt – wenn wir das Glück haben, es werden zu können! So sollten wir es doch schließlich auch genießen können!


Aber auch ich habe nach dem lesen viele Situationen mit anderen Augen gesehen und freue mich eigentlich schon auf das Älter werden, denn es gibt doch nichts Schöneres als Lachfalten in einem glücklichen Gesicht!


Mein Fazit:
Ich empfehle dieses Büchlein allen, die gerne Älter werden und dies mit einer ordentlichen Portion Humor nehmen.


Es stellt sicherlich auch ein tolles Geschenk für Arbeitskollegen dar, die bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen dürfen- denn so werde auch ich dieses Büchlein nutzen und meiner Lieblingskollegin ein Lächeln mit auf den Weg geben!

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Rezension zu "Pfeif drauf – morgen hast du's eh vergessen!" von Jürgen Brater

Nicht, was ich erwartet hatte
Kitty411vor 8 Monaten

Ich muss gestehen, ich war von dem Buch ein wenig enttäuscht. Nach der Beschreibung hatte ich definitiv etwas anderes erwartet, vielleicht ein wenig mehr Humor, mehr… Pfiff. Mir kam das Buch sehr trocken vor, und ich konnte mit dem Autor leider nicht ganz warm werden, vielleicht habe ich auch genau deshalb keinen wirklichen Draht zum Buch bekommen. Es kam mir irgendwie vor wie ein sehr emotionsloser Bericht von Begebenheiten, und die Einstellung „Pfeif drauf“, die ja auch immer wieder betont wurde, konnte ich nicht wirklich spüren.

Von dem Witz und Humor, den ich erwartet habe, hab ich nicht viel bekommen, dafür aber ein Gefühl von ich-muss-mich-da-jetzt-durchkämpfen, gepaart mit einigen Seufzern, weil der Text so trocken war.

Definitiv sehr autobiographisch, aber eher weniger was für mich, daher nur 3 Sterne von mir.

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Gespräche aus der Community

Neu
Ab wann ist man eigentlich alt? Sobald die Rente das Leben gleichsam in »davor« und »danach« teilt? Oder wenn man beim Schuhebinden denkt: Jetzt bin ich schon mal unten – was könnte ich da vielleicht gleich noch mit erledigen?

Im früheren Leben war Jürgen Brater Zahnarzt. Mit dem Eintritt ins Rentenalter hat der Bestseller-Autor nicht nur den Arztkittel an den Nagel gehängt, sondern auch Wörter wie „müssen“ und „sofort“ abgeschafft. Und er beschloss, dass es reine Zeitverschwendung ist, sich über das Alter den Kopf zu zerbrechen …

Langweilige Gespräche über Krankheiten? Ständig auf Enkel-Abruf sein? Jugendwahn? Sozialer Dauereinsatz? Augenzwinkernd widmet sich Jürgen Brater in Pfeif drauf – morgen hast du’s eh vergessen! den Themen, die die Generation 60+ bewegen. Es ist ein unterhaltsames Buch für alle, die es dem Autor gleich tun wollen und für die Alter eine Zahl ist – und kein Zustand.

Ihr möchtet wissen, was Jürgen Brater im Alter bewegt? Wann er zum ersten Mal dachte „Jetzt werd‘ ich wohl alt“? Wie er damit umgeht und was er Millionen von Rentnern rät?

Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch!

Jürgen Brater (Jahrgang 1948) ist verheiratet, hat zwei Kinder und fünf Enkel. Er lebt in Aalen.
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Wie gut kennt ihr eigentlich euren Körper?


"Frei von der Leber sprechen" – "Dir ist wohl eine Laus über die Leber gelaufen!" – In Sprichwörtern ist die Leber oft präsenter als im Alltag. Doch wissen wir eigentlich genau, was die Leber für uns leistet? 
Die meisten unterschätzen dieses überlebenswichtige Organ, das so vielseitig ist. Deswegen klärt Jürgen Brater in "Es lebe die Leber!" auf, was die Leber eigentlich Tag für Tag leistet.

An diesem Fragefreitag habt ihr die Gelegenheit, dem Autor Jürgen Brater alle Fragen rund um das Thema Leber zu stellen. Also ran an die Tastatur! Zu gewinnen gibt es 3 Exemplare von "Es lebe die Leber!".  

Mehr zum Inhalt 
Ohne sie könnten wir nur wenige Stunden überleben. Sie ist an über 500 lebenswichtigen Körperprozessen beteiligt, rund um die Uhr laufen in ihr abermilliarden komplexer biochemischer Reaktionen. Kein wissenschaftliches Labor der Welt kann da mithalten. Die Leber ist unser mit Abstand vielseitigstes Organ. Was die Leber kann, wann sie leidet und wie man lebt, dass es der Leber gefällt: Jürgen Brater erklärt wie immer fundiert und unterhaltsam und lässt uns staunen über dies von außen so unscheinbar wirkende Organ.

Gemeinsam mit dem Herbig Verlag verlosen wir 3 Exemplare von "Es lebe die Leber!" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

Wir freuen uns, dass Jürgen Brater Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich dem Autor ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!
Bitte beachtet: Der Autor hat leider nur bis 18 Uhr Zeit, eure Fragen zu bearbeiten, da er danach noch einen Termin hat.
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