Jürgen Dollase

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Kulinarische Intelligenz, Pur, präzise, sinnlich und weiteren Büchern.

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Kulinarische Intelligenz

Kulinarische Intelligenz

 (3)
Erschienen am 01.03.2006
Pur, präzise, sinnlich

Pur, präzise, sinnlich

 (1)
Erschienen am 10.04.2017
Geschmacksschule

Geschmacksschule

 (1)
Erschienen am 01.09.2005
PORT CULINAIRE FORTY-THREE

PORT CULINAIRE FORTY-THREE

 (0)
Erschienen am 01.09.2017
Kopf und Küche

Kopf und Küche

 (0)
Erschienen am 05.10.2015
Himmel und Erde

Himmel und Erde

 (0)
Erschienen am 08.09.2014
Die Kochuniversität - Pasta

Die Kochuniversität - Pasta

 (0)
Erschienen am 01.03.2010

Neue Rezensionen zu Jürgen Dollase

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K

Rezension zu "Pur, präzise, sinnlich" von Jürgen Dollase

kein Kochbuch, sondern ein Appell, bewusst und ohne Industriezutaten Geschmackserlebnisse zu kreiere
katze102vor einem Jahr

Jürgen Dollase spricht sich für pure Zutaten aus, weg von Fertigfonds, Salz und Pfeffer, Geschmacksverstärkern und Industrienahrung. Der Genuss beim Essen soll ganzheitlich und sinnlich sein, wofür man seinen Geschmack trainieren und wiederentdecken soll.
Dollase stellt einen Katalog an Forderungen samt deren Folgen auf, in denen es nicht nur um die gesunden Zutaten, sondern auch um ein Umdenken geht: Nichts verschwenden, sondern die bislang vermeintlichen Abfälle zu köstlichen Geschmackserlebnissen zu verwandeln, ob nun z.B. die grünen Blätter des Blumenkohls zu einer Suppe, die Kartoffelschalen zum Anbinden oder angeröstete Garnelenschalen als Grundlage für einen selbsthergestellten Fond.
In einem großen Rezeptteil zeigt er auf, was möglich wäre, um mit dieser neuen Wertschätzung aufregende Geschmackserlebnisse zu zaubern; manchesmal reicht dafür auch, eine Zutat einmal anders wahrzunehmen als bisher, z.B. beim Rezept „Erdbeerspitzen pur“ bei dem nur obere Hälfte von spitzen Exemplaren genossen werden. Andere vorgeschlagene Erdbeerzubereitungen sind, sie in dünne Scheiben zu schneiden, mit Rohrzucker zu bestreuen und mit Zitrone abzuschmecken, 30 Minuten ziehen zu lassen. Das ist für mich genaugenommen seit meiner Kindheit die klassische Zubereitung. Im Buch finden sich u.a. auch Rezepte für mit Kardamon und Vanillepulver pürierte Erdbeeren oder in der Pfanne karamelisierte. Ich persönlich esse die Erdbeeren am liebsten direkt beim Pflücken, sonnenwarm – und zum Glück nicht nachgezuckert – so empfinde ich puren Genuss. Viele Fotos von vorbereiteten „Erlebnistellern“ zeigen sechs bis acht Löffelchen verschiedener Zubereitungen mit dazwischen geträufelten Saucentupfern.
Zugegebenermaßen sind dies genau die Gerichte, die ich nicht nachkochen oder in einem Restaurant bestellen würde. Bei vielen der Gerichte würde mir auch einfach die Zeit fehlen, sie zuzubereiten. Insgesamt empfinde ich die Rezepte eher als nicht alltagstauglich.

Die Überlegungen, keine Industrienahrung zu essen und keine Tütenprodukte zum Kochen zu nutzen waren für mich zum Glück keine neuen Anregungen. Ich nutze auch keine Fertigfonds und verwende Salz und Pfeffer äußerst sparsam. Für mich lag der eigentliche Schwerpunkt dieses Buches auf den Überlegungen, sein Essen wieder als Erlebnis zu empfinden und, vor allem war der Blick auf die „Abfälle“ höchst interessant. Bei vielem nutze ich diese sowieso schon; mich hat der Hinweis, dass man den Strunk eines Blumenkohls mitessen kann überrascht, da ich dieses für selbstverständlich hielt. Bei den grünen Deckblättern sah das schon ganz anders aus..., obwohl ich es von Klein auf kenne, von Kohlraben die Stiel und Blätter fein kleingehackt als Würze mit in die Sauce zu geben. Gerade in diesem Bereich werde ich meine Gewohnheiten überdenken und Neues ausprobieren, obwohl ich solche „Abfälle“ auch gerne mit den Hühnern in meinem Garten teile.

Fazit: kein Kochbuch, sondern ein Appell, bewusst und ohne Industriezutaten Geschmackserlebnisse zu kreieren und zu genießen

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rkuehnes avatar

Rezension zu "Kulinarische Intelligenz" von Jürgen Dollase

Rezension zu "Kulinarische Intelligenz" von Jürgen Dollase
rkuehnevor 6 Jahren

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Das Buch ist eher eine Art Anleitung auf dem Weg zum Gourmet als eine Art Anleitung dazu, wie man gut und verständig kocht. Ich hatte mir erhofft, ein paar Grundsätze in Sachen gutem Kochen (ohne Rezept) zu bekomme. Diesbezüglich sind auch ein paar wenige Tipps drin, der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf dem Genuss von gutem Essen in den entsprechenden Restaurants. Auch wenn er sich bemüht, es zu vermeiden, so kommt Dollase dabei doch immer ein wenig abgehoben und pikiert rüber, zudem sind eine Ausführungen für meine Begriffe etwas langatmig gewesen.

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D

Rezension zu "Kulinarische Intelligenz" von Jürgen Dollase

Rezension zu "Kulinarische Intelligenz" von Jürgen Dollase
DanielSubrealvor 10 Jahren

Wer nicht nur Rezepte stur nachkochen will und wer auch mal anders schmecken möchte als bisher, der findet in diesem Buch eine Inspirationsquelle. Durch reflexive Beobachtungen oftmals automatisch ablaufender Verhaltensweisen und durch eine kulinarische Begriffsarbeit, welche die kulinarische Wahrnehmung sensibilisiert, wird der Horizont von Koch und Gourmet erweitert.

Für Gourmets!

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