Jürgen Domian Der Gedankenleser

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Inhaltsangabe zu „Der Gedankenleser“ von Jürgen Domian

Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind so selten wie Diamanten Arne hat eine liebevolle Frau, ein schönes Haus, einen guten Job – sein Leben scheint perfekt. Doch ein Moment verändert alles. Arne wird vom Blitz getroffen. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kann er die Gedanken anderer Menschen hören. Seine Frau hat ihn nie geliebt, seine Freunde machen sich über ihn lustig, sein Chef verachtet ihn. Arnes Existenz stürzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Kurzerhand lässt er alles hinter sich und begibt sich auf die Suche nach dem richtigen Leben. Der siebenundvierzigjährige Journalist Arne Stahl wird bei einem Gewitter auf offenem Feld vom Blitz getroffen. Er überlebt, doch als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hört er plötzlich die Gedanken anderer Menschen. Um nicht als geisteskrank zu gelten, erzählt er niemandem von dieser Fähigkeit. Nicht einmal seiner Frau Anna. Aus deren Gedanken erfährt er aber Erschütterndes. Sie hat ihn nie geliebt und nie begehrt, im Gegenteil: Sie findet ihn langweilig und abstoßend. Auch die Arbeitskollegen entpuppen sich fast alle als Lügner und Heuchler, und sein ehemals bester Freund trägt ein erschütterndes Geheimnis in sich. Arnes Menschenbild zerbricht, und er empfindet seine »Gabe« zunehmend als Fluch. Er erkennt: Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind selten wie Diamanten. Kurzerhand beschließt Arne, alles, was ihm früher wichtig war, hinter sich zu lassen und seinem Leben eine völlig neue Richtung zu geben. Jürgen Domian blickt in seinem neuen Roman tief in die Abgründe der menschlichen Seele. Der Autor ist mit seiner Kultsendung »Domian« Deutschlands bekanntester Nachttalker. Jürgen Domian blickt in seinem Roman tief in die Abgründe der menschlichen Seele.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Jetztkochtsie

    25. January 2011 um 20:45

    Man, so ein ätzender Protagonist, so beherrscht, so unmenschlich, so weinerlich, so depressiv, so nörgelig, so gutmenschlich, so überheblich. Schrecklich. Arne hört die Gedanken anderer Menschen, nachdem er vom Blitz getroffen wurde. Aber anstatt, dies als Chance zu sehen, sich ein wenig zu amüsieren, mutiert er zum Trauerkloß, leidet schrecklich, weil seine Mitmenschen mal ein paar böse Dinge denken. Die Welt erscheint ihm schrecklich böse und gemein und nur er scheint gute und tugendhafte Gedanken zu pflegen. Einige ganz wenige der Gedankengänge von Arne, waren sicherlich denkwürdig und interessant, die meisten gingen mir einfach nur auf den Sender. Die wenigen Stellen des Buches, die einen tatsächlich zum Nachdenken anregten, gingen jedoch leider in dem mordsmiesen Vortragsstil von Jürgen Domian unter. Er nuschelt, er spricht total nöhlig, als wolle er den Weltschmerz ganz allein ertragen und würde vor lauter Traurigkeit erschlagen und hin und wieder hätte ich ihm, wäre er greifbar gewesen, ganz gerne an den Ohren gezogen. Nein, kein Buch für mich und mir fällt jetzt auch niemand ein, dem ich es empfehlen würde...

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Die Zwei

    05. April 2010 um 21:19

    Von der Idee her gut und beeindruckend bzw. beklemmend. aber das letzte Viertel wirkt sehr erzwungen und relativiert den guten Start deutlich. Von daher nur 1 Stern.

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