Jürgen Domian Der Gedankenleser

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Inhaltsangabe zu „Der Gedankenleser“ von Jürgen Domian

Wissen Sie, was Ihr Gegenüber wirklich über Sie denkt? Arne hat eine liebevolle Frau, ein schönes Haus, einen guten Job - sein Leben scheint perfekt. Doch ein Moment verändert alles. Arne wird vom Blitz getroffen. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kann er die Gedanken anderer Menschen hören. Seine Frau hat ihn nie geliebt, seine Freunde machen sich über ihn lustig, sein Chef verachtet ihn. Arnes Existenz stürzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Kurzerhand lässt er alles hinter sich und begibt sich auf die Suche nach dem richtigen Leben.

Wenn ich könnte, hätte ich hier 10 Sterne vergeben

— brauneye29

...eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt! *seufz*

— Mella_Nie

herrlich, traurig, witzig - unterhaltsam!

— dieFlo

Witzige Idee - geniale Umsetzung - nachdenklich stimmend, wenngleich man es mit einem Lächeln liest ...

— Lumina156

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    Der Gedankenleser

    Hanna_Loft

    10. March 2017 um 23:17

    Eine Geschichte, der einem das Herz aus der Brust reist. Ich war traurig, als ich es in zwei Tagen zu Ende gelesen habe. 

  • geDANKen lesen

    Der Gedankenleser

    Lumina156

    03. June 2014 um 12:52

    Eine wirklich witzige Buch-Idee, die der Autor hier in einer wie ich finde gelungenen Geschichte umgesetzt hat.  Arne - erfolgreicher Journalist, glücklich verheiratet - wird bei einem Spaziergang vom Blitz getroffen und ist anschließend in der glücklichen (oder verfluchten ,-) ) Lage, die Gedanken der Menschen zu hören, die sich in seiner unmittelbaren Nähe befinden. Das hat zur Folge, dass ihm nun die   w a h r e n    Gefühle / Gedanken / Emotionen seiner Frau / seines Chefs / seiner Kollegen - und auch vieler weiterer flüchtig zu seinem Bekanntenkreis gehörenden Personen - offenbar werden.  Sein Leben verändert sich  oder besser gesagt:  ER verändert daraufhin sein Leben kolossal !    Zuviel mag man nicht schreiben und verraten, denn das würde den Witz / die Spannung der Geschichte nehmen. Ich fand es auf jeden Fall wirklich lesenswert!  Man hat meist ein "schmunzelndes Lächeln" im Gesicht  oder ist "geschockt" von den Gedanken anderer Menschen. Fragt sich zugleich, was wohl die Menschen im eigenen Umfeld wirklich denken!  Wird emotional angeregt von den nachdenklichen inneren Monologen Arnes... Und legt das Buch nach seinem Ende mit einem zufriedenen Gefühl weg - so ging es mir zumindest! "Was bleibt, ist die Liebe" ,-) Viel Freude allen weiteren Lesern bei dieser Erkenntnis ,-) !

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    LindyBooks

    06. November 2013 um 00:35

    Der 47-jährige Journalist Arne Stahl wird bei einem Spaziergang auf einem Feld vom Blitz getroffen. Er überlebt, doch als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hört er plötzlich die Gedanken anderer Menschen. Um nicht als geisteskrank zu gelten, erzählt er niemandem von dieser Fähigkeit. Nicht einmal seiner Frau Anna. Aus deren Gedanken erfährt er aber Erschütterndes. Sie hat ihn nie geliebt und nie begehrt, im Gegenteil: Sie findet ihn langweilig. Auch die Arbeitskollegen entpuppen sich fast alle als Lügner und Heuchler, und sein ehemals bester Freund trägt ein ungeheures Geheimnis in sich. Arnes Menschenbild zerbricht und er empfindet seine "Gabe" zunehmend als Fluch. Er erkennt: Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind selten wie Diamanten. Ohne eingehend darüber nachzudenken, beschließt Arne, alles was ihm früher wichtig war, hinter sich zu lassen und seinem Leben eine völlig neue Richtung zu geben. Jürgen Domian kenne ich schon seit vielen Jahren durch seine nächtliche Sendung "DOMIAN", in der er mit vielen Menschen über alle möglichen Themen spricht. Nach seinem ersten Roman "Der Tag, als die Sonne verschwand", welches mich sehr positiv überrascht hat, musste ich natürlich auch gleich seinen zweiten Roman "Der Gedankenleser" lesen. Es liest sich wieder flüssig und leicht und von der Thematik her, hat es mir sogar noch besser gefallen als das erste Buch. Obwohl die Thematik beider Bücher total unterschiedlich sind, sind gewisse Handlungsstränge doch ziemlich ähnlich und hatte ich beim ersten Buch schon das Gefühl, dass Domian auf diese Weise verarbeitet, was er jahrelang jede Nacht zu hören bekommt, bin ich mir beim zweiten Buch sehr sicher. Es kommen viele Themen vor und außerdem ist ja bekannt, dass sich Domians Bild über die Menschen über die Jahre extrem verschlechtert hat. Als ich mir überlegte, wie man auf so eine Idee kommt, ein Buch über einen Menschen zu schreiben, der plötzlich die Gedanken seiner Mitmenschen hören kann und wie er damit umgeht, wurde mir klar, dass es Domian selbst in gewisser Weise ähnlich geht. Dadurch dass er mit so vielen Menschen telefoniert, die ihm persönliche Geschichten erzählen und da sind manchmal sehr krasse dabei, ist es ja so, dass er ein bisschen in ihre Seele blicken kann. Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gefallen und sollte Domian noch einen Roman schreiben, ich werde es auf jeden Fall lesen. 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    -sabine-

    12. December 2012 um 18:55

    Nachdem Arne von einem Blitz getroffen wurde, kehrt er nach kurzer Bewusstlosigkeit ins Leben zurück und kann die Gedanken anderer Menschen hören. Zu hören, was andere tatsächlich über ihn denken, stößt ihn in eine schwere Lebenskrise. Die Idee fand ich toll und was die neu erworbene Fähigkeit in Arne auslöst und mit ihm macht, ist sehr interessant. Mir war Arne gleich sympathisch, und ich habe wirklich mit ihm gefühlt. Die Konsequenzen, die er für sich zieht, fand ich bewundernswert und das Ende zeigt, dass es die richtige Entscheidung war. Der Schreibstil ist leicht und lässt sich gut lesen. Die Gedanken anderer, die Arne hört, sind als Absatz abgesetzt, so dass man sie gleich als solche erkennen kann. „Der Gedankenleser“ ist kein Buch, was Spannung erzeugt, mich aber neugierig gemacht hat, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Alles in allem ein schönes Buch, was mich zum Nachdenken angeregt hat: Man kann immer nur vor die Köpfe schauen – und vielleicht ist das manchmal auch gut so! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    McGarrett

    14. August 2012 um 15:53

    Hat mir gut gefallen. Das Phänomen wird plausibel eingeführt und entwickelt. Und man wird wieder daran erinnert, dass die lieben Mitmenschen nicht unbedingt etwas Gutes im Schilde führen, wenn Sie freundlich lächeln. Spannend bis fast zum Schluss. Und dann kam leider, was ich befürchtet hatte. Das Ende befriedigt nicht wirklich, ist ein wenig weichgespült. Daher leider eine Abwertung.

  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2011 um 17:16

    Meine erste Rezension bei lovelybooks handelt vom zweiten Roman eines Schriftstellers, der seine Leidenschaft hierfür erst relativ spät entdeckt hat. Jürgen Domian - allseits bekannt als Nachteule im WDR-Fernsehen oder beim 1Live-Radio - reizt mich nicht nur wegen seiner einfühlsamen Arbeit mit Menschen, sondern auch aufgrund seiner Lebensart und -weise. Domian verwendet in "Der Gedankenleser" viele seiner Erfahrungen aus seinem beruflichen und privaten Leben und schnürt ein hochinteressantes und nachdenklich stimmendes Werk, das sich auch stilistisch gut lesen lässt. Domian bedient die voyeuristische Ader des Lesers... Wer wollte nicht schon einmal die Gedanken Anderer lesen können? Der Protagonist Arne Stahl kann das! Er ist ein erfolgreicher Journalist und führt mit seiner Frau Anna ein Leben, das nach außen hin idyllisch scheint. Eines Tages wird er jedoch während eines gewöhnlichen Spaziergangs von einem Blitz getroffen und überlebt diesen Unfall wie durch ein Wunder. Als sei das nicht schon wundersam genug, besitzt Arnes Gehirn plötzlich die Gabe, die Gedanken anderer Menschen aufzunehmen, die sich in seiner unmittelbaren Nähe aufhalten. Von nun an nimmt sein gesamtes Leben eine dramatische Wendung. Die Wahrheit über die Menschen in seinem sozialen Umfeld überrumpelt ihn und schockiert auch den Leser seiner Geschichte. Wie kommt Arne mit den ungefilterten Gedanken zurecht, die seine Frau, seine Kollegen und Freunde über ihn denken? Was löst sein neues Schicksal in ihm aus, und welche Konsequenzen wird es für ihn haben? Kann Arne jemals wieder ein normales Leben führen? Einziges Manko in "Der Gedankenleser" sind einige sich in die Länge ziehende Passagen, die im Gesamtzusammenhang teilweise überflüssig wirken. Außerdem stört mich das aus dem Englischen stammende Wort "cruisen", das gefühlt tausend Mal erwähnt wird. Das Buch lohnt sich in jedem Fall für Leute, die sich für die Wahrheit hinter dem äußeren Schein interessieren. Es reißt einen auf den Boden der Realität zurück und stimmt teilweise melancholisch, doch es macht letzendlich Mut, seinen eigenen Weg zu gehen und ein bedeutungsvolles und glückliches Leben zu leben - losgelöst von Lügen oder Meinungen anderer Menschen.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2011 um 08:38

    Meine erste Rezension bei lovelybooks handelt vom zweiten Roman eines Schriftstellers, der seine Leidenschaft hierfür erst relativ spät entdeckt hat. Jürgen Domian - allseits bekannt als Nachteule im WDR-Fernsehen oder beim 1Live-Radio - reizt mich nicht nur wegen seiner einfühlsamen Arbeit mit Menschen, sondern auch aufgrund seiner Lebensart und -weise. Domian verwendet in "Der Gedankenleser" viele seiner Erfahrungen aus seinem beruflichen und privaten Leben und schnürt ein hochinteressantes und nachdenklich stimmendes Werk, das sich auch stilistisch gut lesen lässt. Domian bedient die voyeuristische Ader des Lesers... Wer wollte nicht schon einmal die Gedanken Anderer lesen können? Der Protagonist Arne Stahl kann das! Er ist ein erfolgreicher Journalist und führt mit seiner Frau Anna ein Leben, das nach außen hin idyllisch scheint. Eines Tages wird er jedoch während eines gewöhnlichen Spaziergangs von einem Blitz getroffen und überlebt diesen Unfall wie durch ein Wunder. Als sei das nicht schon wundersam genug, besitzt Arnes Gehirn plötzlich die Gabe, die Gedanken anderer Menschen aufzunehmen, die sich in seiner unmittelbaren Nähe aufhalten. Von nun an nimmt sein gesamtes Leben eine dramatische Wendung. Die Wahrheit über die Menschen in seinem sozialen Umfeld überrumpelt ihn und schockiert auch den Leser seiner Geschichte. Wie kommt Arne mit den ungefilterten Gedanken zurecht, die seine Frau, seine Kollegen und Freunde über ihn denken? Was löst sein neues Schicksal in ihm aus, und welche Konsequenzen wird es für ihn haben? Kann Arne jemals wieder ein normales Leben führen? Einziges Manko in "Der Gedankenleser" sind einige sich in die Länge ziehende Passagen, die im Gesamtzusammenhang teilweise überflüssig wirken. Außerdem stört mich das aus dem Englischen stammende Wort "cruisen", das gefühlt tausend Mal erwähnt wird. Das Buch lohnt sich in jedem Fall für Leute, die sich für die Wahrheit hinter dem äußeren Schein interessieren. Es reißt einen auf den Boden der Realität zurück und stimmt teilweise melancholisch, doch es macht letzendlich Mut, seinen eigenen Weg zu gehen und ein bedeutungsvolles und glückliches Leben zu leben - losgelöst von Lügen oder Meinungen anderer Menschen.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Jari

    19. November 2010 um 10:16

    Inhalt: Auf einem Spaziergang wird der 47-jährige Arne Stahl aus heiterem Himmel vom Blitz getroffen. Wie durch ein Wunder überlebt er, verliert nur das Gehör auf seinem rechten Ohr. Doch dann muss Arne feststellen, dass sich nach dem Blitzschlag noch etwas verändert hat: Er kann plötzlich die Gedanken anderer Leute hören und nimmt ihre Gefühle wahr. Was für uns faszinierend klingt, wird für Arne zum Fluch. Ohne dass er es verhindern kann, schaut er jeden Tag aufs Neue in die Abgründe der menschlichen Seelen. Er findet heraus, dass seine Frau ihn nie wirklich geliebt hat, dass seine Freunde ihn verabscheuen, dass sein Chef ihm alles Schlechte auf den Hals wünscht. Und sein ehemaliger bester Freund hütet ein abscheuliches Geheimnis. Wie soll Arne mit diesem Fluch umgehen? Er kann nicht anders als sein Leben total umzukrempeln. Er lässt sich scheiden, zieht sich in die Einsamkeit zurück. Doch wohin er auch geht Die Stimme folgt ihm überall hin... Meine Meinung: Über Jürgen Domians "Der Gedankenleser" wurde schon lang und breit diskutiert. Man kam zum Fazit, dass das Buch auf Dauer zu trübsinnig und trist ist. Dem kann ich zustimmen. Ja, das Buch ist trist. Und ich habe es sehr gerne gelesen. Das Buch ist keine in dem Sinne spannende Lektüre, dennoch wollte ich immer erfahren, welche Gedankenfetzen Arne als nächstes aufschnappt. Und auch von anderen Gesichtspunkten her ist "Der Gedankenleser" ein überaus interessantes Buch. Es stellt uns vor grosse Fragen. Wie soll man mit einer grossen Verantwortung umgehen? Was ist Wahrheit? Können wir wirklich immer ehrlich sein? Oder belügen wir uns sogar selbst konstant? Die Stimmung im Buch ist ruhig, etwas distanziert. So sollte man es denn auch lesen, denn wer sich zu sehr in die trübe und nachdenkliche Stimmung des Ich-Erzählers Arne hineinziehen lässt, verfällt selbst dieser Melancholie. Wer es jedoch schafft, diese Distanz aufrecht zu erhalten, liest ein tiefes und nachdenkliches Buch. Man kann Domians Roman nicht einfach so lesen, das Buch geht einem sehr nahe und beeinflusst ebenfalls unsere Gedanken. Domians Sprache passt zum Buch, zur Stimmung. Die gewählten Worte sind einfach, man kann das Buch gut lesen und dennoch bedient er sich eines gewissen Niveaus, benutzt zu meiner Freude sogar das Genitiv-S, das ich in heutigen Büchern viel zu oft vermisse. Fazit: "Der Gedankenleser" ist vor allem für jene interessant, die die menschlichen Abgründe faszinierend finden, denn von denen wimmelt es nur so in dem Buch. Doch obwohl es wirklich traurig zu und her geht, gibt es doch auch schöne Momente im Buch, die es zu finden gilt. Man sollte sich der Tristesse dieses Buches bewusst sein, bevor man sich ans Lesen macht. Für Optimisten ist die Lektüre von daher weniger zu empfehlen. Melancholiker und Denker werden sich in das Buch vertiefen und können über Themen wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Lügen sinieren. Denn das Buch wirft tiefgreifende Fragen dazu auf. Somit ist Domians Werk ein gutes Buch, das einen starken Eindruck hinterlässt.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2010 um 09:45

    Nachdem ich das Buch aus der Bücherei ausgeliehen hatte, wollte ich nur einen kleinen Blick in das Buch hinein werfen um anschliessend mein angefangenes Buch zu beenden aber irgendwie klappte dies nicht (und ich habe es in einem Rutsch beendet). Der Protagonist (Mist mir ist das Name entfallen, des wegen muss es so gehen) wird vom Blitz getroffen und wird mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. Dort muss er die unschöne Erfahrung machen, dass er die Gedanken anderer Menschen lesen kann. So muss er traurigerweise feststellen, dass seine Ehe nicht so harmonisch ist wie er immer gedacht hatte. Seine Ehefrau hält ihn für langweilig und spießig. Dies hält er auf Dauer nicht aus und reicht die Scheidung ein. Auch seine Arbeitskollegen halten ihn für einen langweiligen Spießer. Bereits nach kurzer Zeit muss er feststellen, das Gedankenlesen keinen Gabe sondern viel mehr ein Fluch ist. Unser Protagonist kündigt, lässt sich scheiden und verlässt Deutschland um nach Finnland zu "fliehen". In Finnland lernt einen Österreicher kennen und freundet sich nach und nach mit ihm. Kann dieser ihm Helfen? Fazit: Ein warmherziger geschrieben Roman von einem Autor, den man aus dem Fernsehen kennt. Ich fand es gut, dass die Gendaken kursiv gedruckt waren und sich so vom übrigen Text abgegrenzt haben. "Der Gedankenleser" gehört zu den wenigen Bücher die mich wehmütig zuürck gelassen haben. Wehmütig, da das Buch so kurz war mich abder dennoch zum Nachdenken gebracht.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    lesemaz

    18. August 2010 um 00:30

    Auf dieses Buch wurde ich durch eine kurze Inhaltsangabe (Klappentext) aufmerksam und als ich den Namen des Autors Jürgen Domian hörte, wusste ich den Namen sofort dem Gesicht des Nighttalkers aus dem Fernsehen zuzuordnen. So interessant, wie es die kurze Inhaltsangabe vermittelte, war dann auch dieses ca. 300 Seiten starke Werk. Ein Mann wacht nach einem Blitzschlag auf und kann die Gedanken anderer Menschen lesen. Daraufhin entdeckt er, die ganzen Lügen um sich herum (seine Frau liebt ihn nicht, sein Chef schätzt ihn nicht, seine Freunde nutzen ihn nur als Alibi für ihre Beziehung). Er bricht mit seinem ganzen Leben und findet schließlich zu sich selbst und lernt auf der Reise zu diesem Selbst sehr viele spannende Personen kennen. Das Buch animiert pausenlos zum Nachdenken und ich habe mich beim Lesen häufig ertappt, wie meine Gedanken in "mein" Leben abgeschweift sind. Das konstruierte und biologisch unmögliche Werkzeug des Gedankenlesens wird dabei zu einem spannenden Gedankenexperiment. Wie ehrlich bin ich zu meinen Mitmenschen? Wie ehrlich sind diese zu mir? Was ist Sein und was ist Schein? Und wenn man sich auf dieses Experiment einlässt, dann kann einem Angst und Bange werden und man beginnt vielleicht einiges zu überdenken über die wahren Werte des Lebens. Für mich schafft es Domian philosophische Gedanken in eine wunderbare Geschichte zu verpacken, die mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat und Appetit auf weitere Domian-Werke erzeugt hat.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2010 um 20:59

    Ein Mann wird eines Tages von einem Blitz getroffen, als er im Krankenhaus erwacht stellt er schnell fest, er kann die Gedanken anderer Leute wahrnehmen. Gut und Interessant sind die Stellen, bei denen es um die Gedanken der Mitmenschen und seinem persönlichem Umfeld geht. Es sind zum Teil recht heftige Reaktionen und dunkle Abgründe welche zum Vorschein kommen. Nachgelassen hat es für mich, als er sich auf die Flucht vor seiner Gabe begeben hat. Inhaltlich unterhaltsam geschrieben, manchmal kann man auch ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Mir war es aber gegen Ende etwas zu "brav", was jetzt keine Kritik, sondern nur mein Empfinden ausdrücken soll. Lesenswert ist es, für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    Melli2505

    14. June 2010 um 00:09

    Das erste Drittel des Buches war klasse! Spannend, existentiell und die Idee der Geschichte war wirklich sehr gut umgesetzt. Etwa das zweite Drittel des Buches, genauer der Teil um Moritz hat mir gar nicht mehr zugesagt. Ein wenig zu abgehoben und auch das Thema Sex rückte mir zu sehr in den Vordergrund. Skurriler Weise wird Arne nur von Männern angesprochen… Nagut. Im letzten Drittel in Lappland haben das Buch und ich uns dann „getrennt“. Damit konnte ich nicht mehr recht etwas anfangen. Was mir bei Moritz noch „ein wenig“ abgehoben“ erschien hat meiner Meinung nach zuletzt gar keinen Bodenkontakt mehr. Als ob Arne der einzige, ehrliche Mensch auf dieser Erde wäre… Das Wort, das mir beim lesen immer wieder durch den Kopf ging ist „zu glatt“. Das war mir alles zu glatt, es hatte keinen Tiefgang mehr, wie am Anfang. Außerdem sagte mir Jürgen Domians Sprache nicht so zu. Ich finde sie zu gestelzt und ich glaube er hat das Synonym-Wörterbuch sehr oft benützt. Was die Sterne angeht: Beim ersten 1/3 dachte ich an 5 Sterne, beim zweiten bin ich auf 4 herunter gegangen und zum Schluss blieben noch 3 übrig…

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    AllesSchwarz

    11. June 2010 um 10:44

    Ich mag Jürgen Domian, und genau wie der Vorgänger hat mir dieses Buch sehr gefallen. Ich mag seine Schreibweise, sie ist genau so wie er für mich in seinen Sendungen rüberkommt. Die Thematik ist sehr ansprechend. Da wird ein Mann vom Blitz getroffen und kann hinterher die Gedanken seiner unmittelbaren Umgebung hören. Und muss feststellen, dass seine Ehe eine Lüge ist, keiner seiner Freunde ihn wirklich mag und was sie über ihn wirklich denken...daraufhin trennt er sich von seiner Frau, kanzelt sich ab von Freunden und am Ende kündigt er seinen Job und verschwindet nach Lappland in die Einöde. Dort findet er wieder zu sich, in der Einsamkeit. Er hört zwar die Gedanken der anderen, aber er versteht sie nicht, da er kein Finnisch spricht. Er wandert viel und durch Zufall lernt er dort einen Mann kennen, zu dem sich eine Freundschaft entwickelt.... Aber wenigstens findet er am Ende seinen wirklichen inneren Frieden. Er sei ihm gegönnt! Auch die Grundsatzfragen dieses Buches sind interessant. Man wird älter und muss sich mit seiner Endlichkeit auseinandersetzen...Gibt es die wirkliche wahre Freundschaft?? Kann ich nochmal ganz von vorne anfangen?? Ich war auch schon an Punkten in meinem Leben, wo ich mich entscheiden musste, wie es weitergeht...mache ich so weiter wie bisher oder wage ich es....stell Dich deinen Problemen und dann geh weiter und stell dich von neuem dem Leben!!

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  • Rezension zu "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian

    Der Gedankenleser

    HarryF

    15. April 2010 um 09:52

    Stellen Sie sich vor, sie wachen im Krankenhaus auf, nachdem ein Blitz sie getroffen hat. Nach kurzer Zeit bemerken Sie, dass sie Gedanken lesen können, "Die Stimme", eine androgyne Stimme erzählt im die Gedanken der Menschen, die in greifbarer Nähe sind. Außerdem sieht er Emotionen in Farbspektren. Arne ist ziellos. Mitte 40, hat er ein Traumhaus, einen Traumjob, eine Traumbeziehung und trotzdem fühlt er sich leer, antriebslos, zerrissen. Als er durch seine Gedankenleserei erfährt, dass er für seine Frau langweilig ist, für seine Arbeitskollegen nur eine Ausrede für eine Liaison und das sein ehemals bester Freund ein sehr, sehr dunkles Geheimnis hat, bricht für ihn eine Welt entgültig zusammen. "Der Gedankenleser" ist ein Spiegel für die menschliche Seele. Ein Manifest, das Wahrheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft usw. nicht selbstverständlich sind, sondern wie Diamanten. Selten findet man einen reinen und dieser ist dann kostbar.

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