Jürgen Domian Der Tag, an dem die Sonne verschwand

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem die Sonne verschwand“ von Jürgen Domian

Allein im Universum

'Wenn ich jetzt nicht zu schreiben beginne, werde ich irrsinnig. Heute ist bereits der neunundzwanzigste Tag … Seit knapp einem Monat gibt es keine Sonne mehr, keine Lebewesen, keine Geräusche.'

Ein Mann sitzt Mitte Juli in seiner Altbauwohnung am Fenster und genießt den Jahrhundertsommer. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel, es beginnt sintflutartig zu regnen und die Temperatur fällt. Tagelang schneit es. Als der Mann seine Wohnung verlässt, stellt er fest, dass niemand mehr da ist. Er ist der letzte Mensch auf Erden.

Jürgen Domian ist Deutschlands bekanntester Nachttalker, der seit zwölf Jahren auf Radio Eins Live und im WDR Fernsehen seine Kultsendung „Domian“ moderiert.

Wenn ich könnte, hätte ich hier 10 Sterne vergeben

— brauneye29

Die eingestreuten Rückblenden auf eine vergangene Liebesgeschichte sind langweilig und überflüssig. Leider auch ein sehr offenes Ende...

— Tichiro

Es wird ein riesiges "Feuerwerk" an Spannung vorbereitet und dann Ende besteht das große Finale aus einer einzigen kleinen Knallerbse. Öde!

— renesspace30

Gute Idee, aber leider ohne Erklärungen für die Geschehnisse.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

ich kann mich den schreibern der rezensionen anschließen und finde es leider sehr unbefriedigend. die vielen fragezeichen überm kopf verschwinden einfach nicht! schade.. der anfang klang so schön vielversprechend..

— winterkind

Wirklich ein sehr gelunges Werk! Sehr empfehlenswert!!!

— Belle

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    LindyBooks

    04. November 2013 um 22:30

    Über Europa liegt seit Wochen ein Hitzehoch. Es ist Juli. Die Temperaturen steigen auf über 40 Grad. In den Mittagsstunden passiert das Unfassbare: Der Himmel verdunkelt sich, ein Orkan mit Regen und Hagel zieht auf und das Thermometer sackt fast bis auf null Grad ab. Dann beginnt es zu schneien und schon am Nachmittag ist es stockfinster. Wie gebannt verfolgt Lorenz vom Fenster seiner Dachgeschosswohnung aus die Geschehnisse. Als er sich Stunden später dazu entschließt sein Haus zu verlassen, muss er feststellen, dass alle Menschen verschwunden sind. Ist er der letzte Mensch auf der Welt? Mit seiner Nachsendung "DOMIAN" verfolge ich Jürgen Domian schon seit sehr vielen Jahren. Über die Jahre hört man sehr viel Interessantes, Krasses, Verrücktes, aber auch sehr viel Trauriges. Als ich erfuhr, dass Domian unter die Autoren geht, also ein Roman schrieb, wusste ich, dass ich das Buch auf jeden Fall haben muss. Ich war sehr neugierig darauf, dennoch vergingen Jahre, bis ich es nun endlich gelesen habe. Endzeitromane mag ich sowieso sehr und ich bin überrascht, wie gut Domian das gemacht hat. Es liest sich sehr flüssig und leicht, ich fand es von Anfang bis Ende sehr spannend und es ist auch sehr tiefgründig. Ich denke, dass Domian auch auf diese Weise verarbeitet, was er tagtäglich (bzw. nachtnächtlich ;-) ) in seiner Sendung zu hören bekommt. Es wird nicht erklärt, was da passiert und warum die Menschen verschwinden, aber das ist auch nicht der Sinn des Buches und außerdem aus Sicht des Protagonisten, der natürlich bis zum Schluss nicht versteht, was da passiert. Es geht nur darum, wie der Protagonist mit seiner Situation umgeht, was seine Gedanken sind, was ihn bewegt und auch wie er mit seiner Vergangenheit umgeht. Mit dem Ende bin ich auch zufrieden. Ein sehr gelungener Roman, 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:11

    Toller Endzeitroman, der Himmel verdunkelt sich, 6m Schnee, alle Menschen sind verschwunden, außer Jürgen. Erst nach 6 Monaten einsamer Stille findet er Lebensspuren... Leider ist das Buch irgendwann zu Ende, man wollte mehr.

  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Auron

    26. February 2012 um 18:49

    Als Fan dystopischer Romane liefert "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" keine pseudowissenschaftliche Erklärung, warum es zur Apokalypse kommt. Wie herrlich erfrischend. So wirkt das Erzählte wesentlich authentischer. Nicht alles ist erklärbar - so ist das Leben. Ein brillianter Schachzug. Im ersten Moment vielleicht etwas ungewohnt, gleichzeitig aber so real. Zumal es völlig nebensächlich erscheint, weshalb alles so geschah. Ein hervorragendes Werk! Erst am Ende des Buches ist mir aufgefallen, warum mir der Autorenname so bekannt vorkam ;-). Ich war positiv überrascht. Das hätte ich Jürgen Domian wirklich nicht zugetraut.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Lesefee86

    06. December 2011 um 07:44

    Lorenz sitzt in seiner Wohnung, schwitzend und nach Abkühlung suchend. Um ihn herum bewegt sich alles, was ein bisschen Luft machen kann, aber es bringt einfach nichts. Es ist der Jahrhundertsommer, der ihm nicht nur den Schlaf raubt. Er verlässt noch nicht einmal mehr die Wohnung, weil er die drückende Hitze nicht ertragen kann und ein Ende nicht in Sicht scheint. Dann aber passiert etwas unerwartetes, als er hinaus in den reinblauen Himmel blickt, steigen immer mehr dunkel Wolken am Himmel auf und die Stadt wird dunkel. Ein heftiges Unwetter zieht über die Stadt und kühlt die Straßen und Luft rapide ab. Um auch ein bisschen abzubekommen öffnet Lorenz das Fenster weit und lässt eine ungewöhnliche Kälte in seine Räume. Schnell bemerkt er, dass irgendetwas nicht stimmt, denn selbst als die Wolken verschwunden sind, ist es nur noch Dunkelheit die vom Himmel strahlt und nur die Laternen und Lichter die aus Fenstern strömen beleuchten die Umgebung. Es dauert nicht lange und plötzlich sind es Schneeflocken, die vom Himmel fallen und Lorenz immer mehr verwirren. Er zieht sich warme Klamotten an und will sich in der Nachbarschaft umhören. Doch keiner seiner Nachbarn scheint da zu sein. Auch die Läden wirken verlassen und auf seinem Weg durch die Stadt begegnet er keinem anderen Menschen. Tage später beginnt er über sein Erlebnis zu schreiben, über die Einsamkeit auf der Welt, sein Leben alleine in einer verschneiten Welt ohne Sonne und echtes, wärmendes Licht… Den Titel des Buches fand ich sehr interessant und daher habe ich mir das Buch gekauft. Es war eines der ersten Bücher was Richtung Dystopie ging und dieses Thema interessiert mich sehr, solange es nicht zu phantasievoll ausgelegt wird. Das Geschehen in dem Buch ist recht nachvollziehbar, bis zu einem Punkt. Sicherlich kann es irgendwann passieren, dass die Sonne erlischt und eine weitere Eiszeit in das Land zieht. Etwas unvorstellbar fand ich nun, dass plötzlich alle Menschen verschwunden sind und der Protagonist ganz alleine ist. Das Buch an sich aber fand ich gut geschrieben und Domians Schreibstil zieht einen mit zudem war interessant zu lesen, wie sich Lorenz durchgeschlagen hat. Für mich ist es immer interessant zu erfahren, welche Gründe es für die Veränderungen und Geschehnisse gibt. Leider wurde das dort nicht näher beschrieben und man erfährt nichts Genaueres, man bleibt mit Lorenz die meiste Zeit in der Wohnung gefangen. Daher vergebe ich diesmal auch nur drei Bücherstapel.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2011 um 12:49

    Ein absolut brillianter Roman, der das Endzeitszenario endlich einmal ohne großen Pathos von psychologisch und philosophischer Seite betrachtet. Mich hat das Buch so in seinen Bann gezogen, dass ich es am Stück durchgelesen habe und für ein paar Stunden als einziger Mensch auf Erden existierte.

  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. November 2010 um 04:04

    Inhalt: Lorenz beobachtet aus seiner Dachwohnung, wie es mitten im Juli ein Unwetter gibt, es wird dunkel und es kühlt so sehr ab, dass es sogar anfängt zu schneien. Als wäre das nicht schon ungewöhnlich genug, sind nach dem Unwetter alle Menschen verschwunden. Was er, als vermutlich letzter Mensch, so erlebt erzählt Jürgen Domian in seinem Debütroman “Der Tag an dem die Sonne verschwand” . Eigene Meinung: Ich bin seit einigen Jahren ein ziemlicher Fan von Jürgen Domian, darum wollte ich natürlich auch unbedingt seine Romane lesen. Und ich muss zugeben, dass mich das Buch so gut unterhalten hat, dass ich es auf einen Rutsch durchgelesen habe. Wer allerdings Antworten haben will, warum die Menschen alle verschwunden sind und was überhaupt passiert ist, der wird entäuscht werden. Und ich denke darum geht es auch gar nicht, das Buch ist eher philosophisch gedacht und Lorenz stellt sich Fragen, wie z.B. wie soll man leben, wie geht man damit um auf einmal ganz alleine zu sein, was ist Liebe und einiges mehr. Als treuer Hörer konnte ich auch einige Male Domians eigene Erfahrungen durchscheinen sehen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann das Buch also nur jedem ans Herz legen, der beim Lesen gerne mal ein bisschen nachdenkt und ein Buch mit leisen Tönen zu schätzen weiß.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    DieStadtDerTräumendenBücher

    08. September 2010 um 14:39

    Gute Idee, so eine Geschichte nieder zu schreiben, und ehrlich gesagt war ich überrascht, denn ich hatte mir schon oft vorgenommen auch eine Geschichte zu schreiben, wo es nur noch eine Person auf der Erde gibt und diese Person verucht die Ursache des Geschehens zu erkunden, und währenddessen mit ihrem Schicksal klar zu kommen...nur mein Vorhaben ist immer wieder geplatzt, weil ich einfach nicht wusste WARUM die ganzen Menschen verschwunden sind und es nur noch DIE eine Person gibt...jede Idee klang unglaubwürdig. Und so wie ich sehe hat auch Jürgen Domain es nicht geschafft, eine vernümftige Erklärung für dieses Ereignis zu finden, weshalb auch bei den Lesern dieses Buches sehr viele Fragen offen bleiben. Aber allein die Idee, die ich ja auch schon seit geraumer Zeit hege, hat mich dazu gebracht, dieses Buch zu lieben...na ja "lieben" ist zwar ein bisschen übertrieben, aber trotzdem^^ Was ich auch toll an der Geschichte fand war, diese intensive Liebe zwischen Lorenz und Finn...das war wirklich toll geschrieben...nur dass Finn später spurlos verschwunden ist, fand ich irgendwie unbefriedigend für das Ende. Was ich persönlich in dieser Geschichte geändert hätte, wäre glaube ich gewesen, dass ich mehr beschrieben hätte wie Lorenz die Welt erkundet und vielleicht auch mal für ein paar Minuten die Angst vergisst und Spaß daran findet, in anderen Wohnungen zum Beispiel sich um zu schauen und dann sieht, wie manche gelebt haben...also was ich damit sagen will ist: Was würdest Du machen, wenn du allein auf dieser Welt bist und machen kannst was du willst? Klar hat man erst Angst...aber irgendwann findet man sich damit ab und passt sich seinem neuen Leben an...und wenn ich ganz ehrlich bin, und ich glaube, so denken viele würde ich, wenn ich ganz alleine wäre in jedes Haus gehen und es durchstöbern, mit dem Auto rum fahren und tolle Orte zu erkunden, oder in alle Läden reingehen und sich alles nehmen was man möchte und so weiter halt. Das sind doch alles Dinge, die man sich doch insgeheim manchmal wünscht oder? Und genau das hätte man gut in so einer Geschichte einbringen können...nur ging es das leider nicht in Domains Geschichte, weil dort meterhoch Schnee lag und Lorenz nicht rausgehen konnte...schade oder?

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2010 um 15:08

    Schwierig zu beschreiben...die Rahmenhandlung ist, daß es mitten im Juli plötzlich einen gewaltigen Sturm gibt. Die Temperatur fällt auf Minusgrade, es bleibt dunkel und schneit. Und nach einer Weile wird dem Protagonisten Lorenz klar, daß er allein ist. Der zeitliche Rahmen des Buches ist ungefähr ein Jahr. Es werden natürlich die Aktionen beschrieben, die Lorenz so unternimmt, und es gibt auch Beschreibungen der Geschehnisse draußen - obwohl das nicht viele sind mangels lebendiger Wesen. Einen wesentlichen Teil der Erzählung machen allerdings Lorenz' Rückblicke auf sein Leben vor der Katastrophe aus, insbesondere was das Verhältnis zu seiner Freundin und Geliebten Marie betrifft. Lorenz läßt die Jahre Revue passieren und analysiert schonungslos sein Verhalten in dieser Zeit. Und allmählich führt diese Reflexion zu einer Änderung in seinem Wesen. Die aus der Sicht von Lorenz geschriebene Geschichte kommt authentisch daher, seine Schilderungen der vergangenen Geschehnisse sind gefühlvoll. Mich haben hauptsächlich zwei Punkte gestört, die eine bessere Bewertung verhindert haben: zum einen das Fehlen jeglicher Erklärung für die seltsame Katastrophe und weitere Entwicklung nach dem Sturm, zum anderen das auf gewisse Weise unbefriedigend offene Ende. Trotzdem ist es das Buch wert, gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Erzangie

    17. September 2009 um 20:43

    Ich habe gelesen und gelesen, jedes Mal schwerfälliger. Ich HASSE Bücher, bei denen ich nicht verstehe, warum sie geschrieben wurden bzw. was genau erzählt werden will. Bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum alles passiert, was passiert (was nicht viel ist).
    Neh, doofes Buch das.

  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    S1m0n

    07. May 2009 um 03:02

    Dieses Buch hat bei mir keinen ganzen Tag überlebt und mich mit seiner bedrückenden Atmosphäre echt in seinen Bann gezogen. Dummerweise hat es mich am Ende nicht wirklich befriedigt und mich enttäuscht zurück gelassen.

  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    LeseLiese

    30. April 2009 um 17:06

    Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und bekam gerade am Anfang ganz beklemmende Gefühle. Von jetzt auf gleich wird dein Leben verändert und du weißt nicht warum. Keiner mehr da außer du selbst. Kein Lebenszeichen! Rein gar nichts! Keine Antworten!
    Orakel, Orakel : wird das Rache der Erde an die Menschheit?

  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Ameise

    24. February 2009 um 22:28

    Lorenz erlebt in einer deutschen Großstadt gerade den heißesten Sommer seit Jahren, als urplötzlich ein gewaltiger Wetterumschwung stattfindet: Die Temperatur fällt rapide, es hört gar nicht mehr auf zu schneien, und eine monatelange Dunkelheit bricht herein. Was aber das Schlimmste ist: Alle Menschen sind wie vom Erdboden verschluckt! Lorenz findet auch nach langem Suchen keinen einzigen Menschen, nicht einmal ein Tier. Die Katastrophe beschränkt sich nicht nur auf diese Stadt, nein, die ganze Welt scheint menschenleer zu sein, es gibt weder Fernsehen noch Radio, auch keine Internetverbindung. Irgendwann findet sich Lorenz damit ab, der wohl einzige Mensch auf der Welt zu sein. Er versucht, so gut es geht, sein Leben weiterzuführen, aber Dunkelheit, Einsamkeit und Kälte setzen ihm immer mehr zu... "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" ist ein ziemlich eigenartiger Roman. Das apokalyptische Szenario ist sehr interessant, und mich hat die unterschwellige, bedrohliche Atmosphäre sehr fasziniert. Auch wenn gar nicht viel passiert, sorgen schon geringste Veränderungen, wie zum Beispiel das Aufziehen eines dichten Nebels, für Gänsehaut. Zwischendurch erinnert sich Lorenz immer wieder an seine große Liebe Marie, die vor einigen Jahren ums Leben kam. Diese Erinnerungen sind definitiv ein Manko dieses Buches, weil Lorenz´ gegenwärtige Situation in Schnee und Einsamkeit ungleich interessanter ist als das Marie-Gejammer. Der Roman lässt sich leicht und schnell lesen und vermag durchaus zu fesseln, leider war für mich das Ende eine große Enttäuschung: lch hätte nur zu gern erfahren, wie es überhaupt zu der Katastrophe kam. Eigentlich war es sogar das, was mich am meisten interessierte. Was verursachte den fatalen Wintereinbruch? Wohin sind all die Menschen verschwunden? Was war die Ursache für den unheimlichen Lärm, der Lorenz tagelang fast zum Wahnsinn trieb? Viele Fragen, aber leider keine Antworten. Nennt mich altmodisch oder konservativ, aber ich mag es nun einmal, wenn am Ende des Buches eine geniale Auflösung auf mich wartet. Dieser Roman hört jedoch einfach ganz plötzlich auf und lässt den Leser ein wenig ratlos zurück. Wer offene Enden nicht ausstehen kann, sollte um dieses Buch lieber einen Bogen machen. Auf der anderen Seite gibt es so interessante und tiefgründige Auseinandersetzungen mit den Themen Freundschaft, Liebe und Hoffnung, dass ich den Roman dennoch als recht gelungen einstufen würde. Und meiner Meinung nach schreit er geradezu nach einem 2. Teil!

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Eltragalibros

    19. December 2008 um 18:53

    Jürgen Domian schafft mit seinem Buch ein beeindruckendes Werk, das den Leser in die Gedankenwelt des letzten Menschen auf Erden einführt. Wie würdet ihr reagieren, wenn plötzlich alle Menschen verschwunden wären, nur du allein wärst übrig geblieben und müsstest nun ein einsames Leben leben. Dazu noch von Kälte und Schnee bedroht sein? Was braucht man alles, um über Monate hinweg zu überleben? Denkt man auch wirklich an alles? Oder vergisst man viele Dinge einfach? Etwas störend waren die Jammertiraden des Protagonisten um seine bereits vor einigen Jahren verstorbene Liebe Marie. Was interessiert den Leser schon die Vergangenheit von Lorenz, wenn er doch wissen will wie er sein Leben fristet in einer Welt ohne Menschen? Ein Manko ist, dass ungeklärt bleibt, warum die Menschen und Tiere auf einmal verschwinden und was letztendlich aus Lorenz wird. Findet er weitere Menschen auf seinem Weg nach Süden oder doch nicht? Und eine der wichtigsten Fragen: Warum hat ausgerechnet er überlebt? Ein Buch, das leider viele Fragen offen lässt.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Coco206

    27. November 2008 um 18:54

    Für dieses Buch habe ich nur knapp 2 Tage gebraucht. Diese Geschichte handelt von Lorenz, einem jungen Mann, der mitten im Hochsommer von einem plötzlichen Klimawandel überrascht wird. Nachdem die Sonne verschwunden ist und überall Schnee liegt, wagt er sich nach draußen. Alles Lebendige ist verschwunden, sie scheinen vom Erdboden verschluckt zu sein, nur die Toten existieren noch. Er schreibt seine Erlebnisse auf, die Monate in vollkommener Dunkelheit, wie er die Tage verbringt, Rückblicke in seine Vergangenheit, sein Leben mit seiner Freundin, die bei einem Unfall ums Leben kam, sein tristes Leben nach diesem Ereignis. Er erlebt Tiefen und Höhen und lässt den Leser daran teilhaben. Sprachlich gut geschrieben, eine Geschichte vor einem interessanten Hintergrund, Gedanken über die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft und das Leben an und für sich. Hintergründig herrscht immer eine düstere Stimmung aufgrund der Phantasie, die die Fakten in einem wecken, diese vollständige Dunkelheit, Stille und Kälte. Passend zu dem tristen Novemberwetter draußen. Das Ende ist leider sehr offen gehalten und hinterlässt sehr viele offene Fragen.

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  • Rezension zu "Der Tag, an dem die Sonne verschwand" von Jürgen Domian

    Der Tag, an dem die Sonne verschwand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2008 um 20:13

    Von diesem Buch habe ich mir leider mehr versrpochen. Der Klappentext klingt gut; das Buch ist leider etwas langwierig und langatmig. Der Schluss hat mich nicht überzeugt.

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