Jürgen Ehlers

 4 Sterne bei 152 Bewertungen
Autor von Der Wolf von Hamburg, Im dunklen Nebel und weiteren Büchern.
Jürgen Ehlers

Lebenslauf von Jürgen Ehlers

Jürgen Ehlers ist in Hamburg geboren. 1992 veröffentlichte er seine erste Kriminalerzählung. Für seine Story "Weltspartag in Hamminkeln" wurde Jürgen Ehlers mit dem Friedrich Glauser-Preis ausgezeichnet. Ehlers hat sich auf historische Kriminalromane und Thriller spezialisiert. Sein neuestes Werk "Im dunklen Nebel" (2018) spielt 1942-43 in den besetzten Niederlanden. Es ist der zweite Band einer Trilogie. Jürgen Ehlers ist Mitglied im Syndikat und in der Crime Writers Association. Er lebt mit seiner Familie in Witzeeze, unweit von Hamburg.

Alle Bücher von Jürgen Ehlers

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Im dunklen Nebel

Im dunklen Nebel

 (18)
Erschienen am 25.10.2018
Tod von oben

Tod von oben

 (18)
Erschienen am 18.06.2018
Der Wolf von Hamburg

Der Wolf von Hamburg

 (20)
Erschienen am 02.03.2015
Die Schlange von Hamburg

Die Schlange von Hamburg

 (11)
Erschienen am 15.03.2017
Blutrot blüht die Heide

Blutrot blüht die Heide

 (16)
Erschienen am 01.11.2012
Nur ein gewöhnlicher Mord

Nur ein gewöhnlicher Mord

 (11)
Erschienen am 01.06.2014
Die Hyäne von Hamburg

Die Hyäne von Hamburg

 (9)
Erschienen am 01.03.2016
Abflug oder Tod!

Abflug oder Tod!

 (7)
Erschienen am 15.07.2014

Neue Rezensionen zu Jürgen Ehlers

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Rezension zu "Im dunklen Nebel" von Jürgen Ehlers

Spionagethriller, der auf wahren Fakten basiert
Hopeandlivevor 3 Monaten

Wir befinden uns im Jahr 1942 in den besetzten Niederlanden. Der Krieg tobt und es wird in Kürze mit der Invasion der Alliierten gerechnet.
Die Flucht der Protagonisten Gerhard Prange mit seiner jüdischen Freundin Sofieke und der sechsjährigen Sara ist gescheitert.
Gerhard Prange ist gezwungen weiter für die Deutschen zu arbeiten und Richard Christmann von der Spionageabwehr , eine wahre und mehr als mysteriöse Gestalt, sorgt dafür , dass sie alle, ebenso wie Sofieke, die in den Widerstand eingeschleust wird, unentbehrlich bleiben.
Ein sehr gefährliches Spiel beginnt und Gerhard und Sofieke haben alle Mühe, Freund von Feind zu unterscheiden.

Jürgen Ehlers hat einen hervorragend recherchierten Spionagethriller geschrieben, der mich mehr als neugierig auf den ersten Band gemacht hat. Sehr viele historische Personen sind in dieser Geschichte eindrucksvoll eingewebt worden und das Personen - und Institutionsregister am Anfang hilft dem Leser , sich zurecht zufinden.
Ich war gebannt und auch wieder geschockt von der Perfidität des Bösen und viele Schilderungen beruhen auf wahren Ereignissen.
Eine Geschichte, die unbedingt gelesen werden muss denn
Zukunft braucht Erinnerung!

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Rezension zu "Im dunklen Nebel" von Jürgen Ehlers

Wem kann man vertrauen?
camilla1303vor 3 Monaten

Der Roman „Im dunklen Nebel“ von Jürgen Ehlers ist 2018 bei Books on Demand erschienen und nach „Tod von oben“ bereits der zweite Band aus der Trilogie rund um den Fallschirmagenten Gerhard Prange und die Jüdin Sofieke Plet.

Niederlande im November 1942. Europa ist mitten in Krieg und die Flucht von Gerhard Prange und Sofieke Plet ist gescheitert. Gerhard versucht nun weiterhin als Doppelagent nicht aufzufallen. Sofieke, die den Kontakt zu ihrer Familie schon lange abgebrochen hat, bekommt überraschend Nachricht von ihrem totgeglaubten Bruder. Doch kann sie der Nachricht trauen? Wer ist Freund und wer ist Feind? Und dann ist da noch Sara, ein sechsjähriges Mädchen, das beschützt werden sollte.

Was mir auch an diesem Band wahnsinnig gut gefällt ist, dass das Buch auf historischen Tatsachen beruht. Gerhard und Sofieke wurden als fiktive Charaktere in die Handlung verwoben. Ich habe Gerhard und Sofiekes Werdegang schon im letzten Band voller Spannung verfolgt und bin auch diesmal vom Schreibstil des Autors überzeugt. Die einzelnen Charaktere werden gut und authentisch beschrieben. Ein Personenregister am Anfang des Buches gibt Ausschluss darüber, welcher Charakter real und welcher Charakter fiktiv ist. Ganz nebenbei erfährt man so beim Lesen viel über die Zeit der Besatzung in den Niederlanden und ich bin schon jetzt ganz gespannt auf den letzten Band der Reihe.

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Rezension zu "Mitgegangen: Historischer Kriminalroman" von Jürgen Ehlers

Serienkiller
Kerstin_KeJasBlogvor 4 Monaten

Das ist mal wieder so ein Hörbuch, welches eher durch Zufall auf meinen Ohren landete. Das Cover hatte mich total in seinen Bann gezogen und auch der Klappentext machte mich sehr neugierig. Die ersten Minuten empfand ich als „durchschnittlich“, etwas holprig und doch hat es mich letztendlich in seiner Gänze komplett überzeugt. Diesem „mit erschreckend realem Hintergrund“ hatte ich zu erst gar keine große Aufmerksamkeit geschenkt, viel zu schnell war ich in der Geschichte versunken. Hörte, wie man das kleine Mädchen fand, wie die Polizisten vorgingen und was dort, an dieser grausamen Fundstelle zurückblieb und doch von dem ein oder anderen in Gedanken mitgenommen wurde.
Was hatte es aber mit den realen Hintergrund auf sich? Hier musste ich ja doch noch vor Beendigung nachlesen, denn es kam auf einmal eine Person vor, die mir bereits in anderen Bücher begegnet war und von deren realen Existenz ich wusste- Ernst Gennat!

Gerade bei historischen Kriminalromanen muss ich recherchieren und nachprüfen was damals geschehen ist und wie die vom Autoren geschilderte Situationen und Charaktere passen. Gibt es Abweichungen, ist der Zeitrahmen identisch, wie verhält es sich mit Namen von Personen und Orten. Der Autor Jürgen Ehlers hat es wirklich geschafft mich quasi parallel lesen und hören zu lassen und, was ich richtig klasse fand, auf eine Email von mir mit diversen Fragen an ihn, kam auch prompt eine Antwort. Dazu nachher etwas mehr, vielleicht möchte so mancher von Euch wissen um was es überhaupt in dem Buch ging. „Der Vampir von Düsseldorf“ ist eines der Schlagworte die ich als erstes googelte und sofort wurde ich fündig. Klar hatte ich schon davon gehört, als begeisterte Krimi und Thriller-Leserin setze ich mich viel mit der Thematik um Serienmörder und die Ermittlungen um sie auseinander und der Name Peter Kürten war mich auch geläufig. Ein Mann, der in der Weimarer Zeit die Polizei und die Bevölkerung in Atem hielt, da seine Taten sehr grausam waren und er immer wieder zuschlug. Keiner konnte ihm habhaft werden, so dass er über mehrere Jahre mordete oder zumindest einige der Opfer schwer verletzte.

In dem Hörbuch geht es eben genau um diese Taten. Es gibt Schilderungen zu den Abläufen, allerdings alles in Romanform. So kann es passieren, dass man mit einer der jungen Frauen einem netten Herren begegnet, Vertrauen fasst und mitgeht. Die Folgen waren furchtbar. Was mich an dem Buch aber so begeisterte war die Art wie der Autor alles schilderte. Er hat zwar vieles sehr deutlich geschildert aber ich hatte nie den Eindruck dass es ihm darum ging mittels grausamer Details eine Effekthascherei zu betreiben. Vielmehr waren es die Ermittlungsarbeiten die im Vordergrund stehen. So kommt Wilhelm Berger ins Spiel.
Der Kommissar ist Dreh und Angelpunkt in der gesamten Geschichte. Ein bisschen was aus seinem Privatleben fließt mit ein, immer passend zu den Umständen und eine kleine Grundlage der damaligen politischen Verhältnisse.

Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln. Es gab wenig Hinweise und auch Zeugenaussagen führten nicht wirklich zu sinnvollen Ergebnissen. Das Buch schildert viele der Passagen aus den damals realen Ermittlungsarbeiten, wirkt dabei aber nie wie ein Sachbuch sondern hat einen fast schon unheimlichen Flow, dem man folgt und folgt, lauscht und sich fragt wo man hätte irgendwas anders machen können. Bedenkt man die damalige Zeit und was für Möglichkeiten überhaupt vorhanden waren ist es kaum verwunderlich das es so lange dauerte bis der Täter überführt wurde.
Fingerabdrücke und Blutgruppenanalysen gab es, ebenso wie eine Art Spurensicherung und Beweisaufnahme. aber alles dauerte viel länger. Vergleiche von DNA gab es nicht. Wollte man mit anderen Behörden Kontakt aufnehmen, war dies nur telefonisch oder persönlich möglich, Unterlagen, Fotos, Abschriften – hier musste per Post versendet werden oder mittels Kurier überbracht werden.
All dies wird einem bei lesen/hören so richtig bewusst. Klingenputzen und stundenlanges Suchen nach Zeugen gehört genauso dazu, wie das Bewusstsein der Polizisten, dass der Täter jederzeit wieder zuschlagen konnte. Hier wurde auch ein großes Augenmerk auf die Emotionen derer gelegt und ich muss sagen, dass mir Berger und Kollegen richtig imponierten. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich letztendlich aus. Gewiss war auch Kommissar Zufall mit im Spiel, was gerade im Fall Kürten wohl dafür sorgte, dass man seiner doch habhaft werden konnte.

Nun komme ich aber noch einmal zu meinem kurzen Kontakt mit dem Autor. Mich hatte einiges interessiert und er hat alles beantwortet.

– die Namen der Opfer im Buch sind abgewandelt
– die Schilderungen um Verletzungen und Tathergänge sind soweit möglich war in den realen Begebenheiten geschildert
– Kommissar Berger und sein privates Umfeld sind rein fiktiv
– ebenso wie die Kollegen Bergers und deren Privatleben
– Ernst Gennat hat tatsächlich an diesem Fall mit ermittelt
– Fakten zu dem Fall bezog der Autor aus Fallakten des Landesarchivs und aus dem Institut zur Zeitungsforschung
– die dargestellten Ermittlungen und vor allem die dabei unterlaufenen Fehler sind real
– geschätzt hat der Autor fast ein Jahr für seine Recherchen gebraucht

Wer auf historische Kriminalromane mit einem realem Hintergrund etwas anfangen kann, dem kann ich dieses Hörbuch nur empfehlen.
Großartig recherchiert und auch dank dem Sprecher Peter Woy sehr authentisch und spannend erzählt.
In dem Buch geht es um einen Serienmörder, aber das Augenmerk lag meines Erachtens ganz deutlich viel mehr bei den Opfern und den Ermittlungen. Das die Polizisten fiktive Charaktere sind stört kein bisschen, es hat sogar dazu beigetragen dass ich mich in deren Situationen, Gedankengänge und Emotionen einfühlen konnte.

Eine gelungen Zeitreise in ein ganz düsteres Kapitel. Absolut hörenswert.

Rezension verfasst von © Kerstin


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Gespräche aus der Community

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Worum geht es?

Vier Personen sitzen an einem Novembermorgen 1942 in einem kleinen Café in Alkmaar. Gerhard Prange ist Fallschirmagent; ihm droht die Erschießung als Spion. Seine jüdische Freundin Sofieke hat keine gültigen Papiere. Und dann ist da noch Sara, ein sechsjähriges Mädchen. Eine unbekannte Frau hat sie Gerhard in die Arme gedrückt. Richard Christmann, Ex-Fremdenlegionär und Offizier der deutschen Spionageabwehr, behauptet, dass er sie alle retten kann.

Das Mädchen Sara wird bei einem freundlichen Ehepaar auf dem Land versteckt und ist damit scheinbar in Sicherheit. Weder Gerhard noch Sofieke würden irgendetwas unternehmen, das ihr Leben in Gefahr bringt. Aber niemand kann ein untergetauchtes jüdisches Kind in diesen Zeiten wirklich beschützen.

„Im dunklen Nebel“ ist der zweite Band einer Trilogie. Man muss den ersten Band („Tod von oben“) nicht gelesen haben, um das Buch zu verstehen.

10 Exemplare der Paperback-Version werden unter den Bewerbern verlost.

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Was ist ein Auftragsmörder, dem die Aufträge ausgehen? Eben.

Die Hamburger Killerorganisation um den emeritierten Professor von Lohbergen sucht händeringend Arbeit, um ihren Lebensstandard zu halten. Denn auch der gemeinsame abendliche Gin am offenen Kamin will bezahlt sein – ebenso die Villa, die um die Feuerstelle herum erbaut wurde.

Doch all die klugen Pläne, die drohende Pleite abzuwenden, sind wertlos, solange der legendäre „King of Crime“ gefangen gehalten wird. Sprengungen, Schießereien, Banküberfälle und Gefängnisausbrüche sind für die mit allen Wassern gewaschene Bande des Professors kein Problem. Aber wie zum Teufel  befreit man jemanden aus dem Altersheim? Mit jedem weiteren Glas Gin nimmt ein ziemlich schräger und verwegener Plan Gestalt an.

Jürgen Ehlers gelingt es, die Vorzüge der Kurzgeschichte in die Gattung Roman hinüber zu retten. Das Ergebnis ist ein von der ersten bis zur letzten Seite köstliches, urkomisches, bissiges und zudem noch thematisch interessantes und spannendes Buch.

Letzter Beitrag von  dorlivor einem Jahr
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Worum geht es?

In einer Sommernacht des Jahres 1941 landet ein Fallschirmagent in der Nähe von Den Haag. Der Student Gerhard soll für die Engländer spionieren. Die 19-jährige Sofieke wird Zeugin seiner Festnahme. Gerhard entgeht der Hinrichtung nur, indem er sich zum Schein bereiterklärt, als Doppelagent für die deutsche Spionageabwehr zu arbeiten.
Gerhard hat einen mächtigen Freund. Arthur Seyß-Inquart, der oberste Nazi in den besetzten Niederlanden, ist sein Nennonkel. Gerhard ahnt nicht, dass der Reichskommissar die Deportation der Juden organisiert.
Durch Zufall treffen Gerhard und Sofieke wieder aufeinander. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Aber die beiden sind in größter Gefahr. Sofieke ist Jüdin. Ihr Bruder wird verhaftet. Und die deutsche Spionageabwehr weiß, dass Gerhard nach wie vor Kontakt zur Gegenseite hat. Ihre Gegenspieler in der SS schrecken vor nichts zurück.

15 Exemplare der Paperback-Version werden unter den Bewerbern verlost.

Letzter Beitrag von  tinstampvor einem Jahr
Hier kommt nun endlich auch meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/J%C3%BCrgen-Ehlers/Tod-von-oben-1499691296-w/rezension/1519455779/ und auf meinen Blog: https://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/2018/01/tod-von-oben-jurgen-ehlers.html Amazon und Lesejury folgen noch Vielen Dank, dass ich hier mitlesen und eine neue Seite des 2. WK kennenlernen durfte! (Niederlande und Spione)
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Zusätzliche Informationen

Jürgen Ehlers wurde am 02. Mai 1948 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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