Jürgen Ehlers Blutrot blüht die Heide

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Inhaltsangabe zu „Blutrot blüht die Heide“ von Jürgen Ehlers

Als Wilhelm Berger im September 1917 seinen Dienst als Kommandojäger auf der Försterei Jatty in Westpreußen antritt, erfährt er, dass in den Wäldern der Tucheler Heide ein Mörder sein Unwesen treibt. Ein Förster ist bereits getötet worden, und ehe die Polizei reagieren kann, schlägt der Mann ein zweites Mal zu. Der Täter ist bekannt. Es ist der Pole Franz Kleinschmidt, ein Wilddieb und Deserteur. Der Mann scheint nicht zu fassen; die kleinen Leute helfen ihm unterzutauchen. Paul Marquardt, der Polizist aus Berlin, würde den Mann am liebsten tot sehen. Berger will ihn lebend festnehmen. Gemeinsam mit der Polin Maria stellt er ihm eine Falle.
Der Kriminalroman beruht wie die anderen vier Romane um Wilhelm Berger auf einem historischen Fall. Dies ist Bergers erster Fall...

Spannender Krimi basierend auf einer wahren Geschichte

— Smberge

Bergers erster Fall ist manchmal etwas langatmig, aber ausgezeichnet recherchiert.

— Sick

Kriminalfall eingebettet in die Geschehnisse des ersten Weltkrieges, wobei der krieg nur am Rande eine Rolle spielt.

— mabuerele

Toller Stoff und reichlich Denkanstöße, aber mühsam zu lesen.

— Igelmanu66

Hat mich leider nicht so gut unterhalten, wie gehofft.

— ChattysBuecherblog

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  • Blutrot blüht die Heide

    Blutrot blüht die Heide

    Blaustern

    12. September 2014 um 12:29

    Westpreußen im Jahre 1917: Wilhelm Berger, ein junger Kriegsverwundeter, wird als Kommandojäger nach Jetty beordert. Hier treibt sich ein Wilderer herum, der auch den Mord an den Förster begangen hat. Kleinschmidt ist sein Name, und er ist Pole. Somit hat er die Bevölkerung auf seiner Seite, die ihm immer wieder zur Hilfe eilt, was eine große Erschwernis für die Polizei darstellt. Nach weiteren Mordfällen wird Kommissar Paul Marquardt aus Berlin mit eingesetzt, um dem Wilderer endlich auf die Spur zu kommen. Dieses Buch ist kein typischer Kriminalroman, denn der Täter ist von Beginn an bekannt, und man kann in dieser Hinsicht nicht miträtseln. Vielmehr begeben wir uns hier mit auf die Suche nach dem Täter, der den Kommissaren immer wieder entwischt und sich die Lage hin zum Ende zuspitzt. Hauptsächlich geht es hier aber um den historischen Teil, die politische Situation um diese Zeit zwischen der polnischen Bevölkerung und den deutschen Kommandojägern. So wird die polnische Zivilisation immer wieder unterworfen und ungerecht behandelt, die wiederum nach Freiheit strebt. Die Sorgen der damaligen Leute während der Kriegszeit kommen hier sehr gut zum Ausdruck. Außerdem beruht die Geschichte auf Wahrheit, was die ganze Sache noch spannender macht. Zwischenzeitlich wirken die Beschreibungen etwas lang, wodurch die Spannung des Krimi-Teils etwas leidet, jedoch gibt es daneben mal wieder die ein oder andere unerwartete Überraschung. Das Buch liest sich gut und zügig und stimmt auch sehr nachdenklich.

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  • Wilderergeschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund

    Blutrot blüht die Heide

    Smberge

    1917 in Westpreussen: Der junge Kommandojäger Wilhelm Berger wird nach einer Kriegsverletzung nach Jatty versetzt. In der Region der Tucheler Heide treibt ein Wilderer sein Unwesen. Ein Förster wurde bereits ermordet und auch der Täter Franz Kleinschmidt ist bekannt. Mithilfe der kleinen Leute in der Region entzieht er sich immer wieder der Festnahme durch die Polizei. Als der Kommissar Paul Marquardt ebenfalls nach Jatty versetzt wird geht die Jagd auf den Wilderer in die entscheidene Phase.  Auch wenn die Haupthandlung in diesem Buch die Jagd auf den Wilderer darstellt, geht das Buch deutlich weiter. Der Autor schafft es, dem Leser die politische Situation in Westpreussen zum Ende des Ersten Weltkriegs deutlich zu machen. Weite Teile er polnischen Bevölkerung strebt nach Freiheit von der deutschen Regierung und lehnt sich gegen die tägliche Unterdrückung der polnischen Kultur auf. Kleinschmidt, der Pole ist, ist somit mehr als ein Mörder und Wilderer, er ist für die Bevölkerung ein Freiheitskämpfer.  Sehr schön arbeitet der Autor die Charaktere der handelnden Personen aus und geht bei der Analyse des deutsch-polnischen Konflikts in der Region wirklich in die Tiefe. So kann man Leser die Nöte und Ungerechtigkeiten, die die polnische Bevölkerung täglich erlebt gut nach vollziehen, auch die Arroganz, die die deutschen Herrscher an den Tag legen, wird deutlich. Insofern bekommt man hier ein gut nachvollziehbares Stimmungsbild.  Leider leidet die Spannung etwas unter den Beschreibungen. Bei mir kam nach einer gewissen Zeit etwas Langeweile auf, weil immer weitere Szenen beschrieben wurden, in der Kleinschmidt den Jägern entkam. Die Handlung kam an diesen Stellen nicht voran.  Insgesamt ist das Buch wirklich lesenswert, eine schöne Wilderergeschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund. Die Bezeichnung Kriminalroman finde ich bei diesem Buch etwas irreführend, da der Täter und das Geschehen eigentlich bekannt ist, es also nur noch um die Ergreifung des Täters geht. Wichtig ist auch noch zu sagen, dass das ganze Geschehen auf einer wahren Geschichte beruht, die der Autor aus alten Dokumenten rekonstruiert hat. 

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    • 3

    KruemelGizmo

    22. July 2014 um 23:32
  • Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus...

    Blutrot blüht die Heide

    Sick

    Als Wilhelm Berger im September 1917, nachdem er sich von seiner Kriegsverletzung weitestgehend erholt hat, seinen Dienst als Kommandojäger auf der Försterei Jatty in Westpreußen antritt, erfährt er, dass in den Wäldern der Tucheler Heide ein Mörder sein Unwesen treibt. Ein Förster ist bereits getötet, mehrere Drohungen sind gefunden worden, und ehe die Polizei reagieren kann, schlägt der Mann ein zweites Mal zu. Der Täter ist bekannt. Es ist der Pole Franz Kleinschmidt, ein Deserteur und Wilddieb. Der Mann scheint nicht zu fassen, die kleinen Leute versorgen ihn mit Informationen und helfen ihm unterzutauchen. Paul Marquardt, ein Polizist, der seinetwegen extra aus Berlin anreist, würde den Mann am liebsten tot sehen. Berger hingegen will ihn lebend festnehmen. Gemeinsam mit der Polin Maria, die in der Försterei als Dienstmädchen arbeitet, stellt er Kleinschmidt eine Falle. Das Buch beruht wie die anderen vier Romane um Wilhelm Berger auf einem historischen Kriminalfall. Dies ist Bergers erste Ermittlung. Er ist noch kein Polizist, sondern Soldat, zum Schutz der Förstereien abkommandiert. Trotzdem weist er Charakterzüge und Verhaltensweisen auf, die einen Polizisten auszeichnen. Er war mir sehr sympathisch und die Diskussionen, die er mit Maria führt, zeugen von Intelligenz und Engagement. Außerdem erfährt man so aus verschiedenen Perspektiven mehr über das Leben im damaligen Deutschland und insbesondere Westpreußen. Nur war dieser Umstand in meinen Augen leider auch die Schwachstelle. So interessant wie die Beschreibungen zu Land und Leuten auch sind, haben sie vor allem in der ersten Hälfte des Buches dazu beigetragen, dass sich die Handlung hinzieht. Verschiedene Leute werden eingeführt, die kurz darauf wieder von der Bildfläche verschwinden, es werden große Reden geschwungen, aber konsequentes Handeln setzt erst zum Schluss richtig ein. Dabei kann man die beklemmende Stimmung und die Angst der „Ziele“ Kleinschmidts gut nachvollziehen, allerdings kam es mir fast zu trostlos vor. Auch freudige Ereignisse wie eine Hochzeit werden überschattet und natürlich ist auch der Erste Weltkrieg stets präsent. Nicht zuletzt hatte ich den Eindruck, dass diese Region ein „vergessenes Land“ war, abgeschnitten von der Außenwelt, in dem die Menschen sich verschiedene Überlebensstrategien zurecht gelegt hatten. Durch die vielen Ausführungen zu Alltag und Bräuchen der Bevölkerung ist der Schreibstil manchmal etwas langatmig, aber ansonsten gut zu lesen. Die historischen Fakten sind ausführlich recherchiert und gut in die fiktive Geschichte integriert. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus J. F. Coopers Buch „Der Wildtöter“, welche mir sehr passend erschienen. Eine Karte der Umgebung hilft dabei, sich in der Tucheler Heide zurecht zu finden. Bergers Zukunft war zum Schluss hin offen und weil ich ihn gerne mochte und ihn mir gut als Polizisten vorstellen kann, werde ich wohl weiterverfolgen, was er nach dem Krieg so treibt, auch wenn mir sein erster Fall nicht so gut gefallen hat. Trotzdem ein großes Lob an den Autor, der sich mit der Recherche sicher viel Arbeit gemacht hat.

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    • 3

    Sick

    21. July 2014 um 11:28
  • Blutrot blüht die Heide

    Blutrot blüht die Heide

    nataliea

    15. July 2014 um 10:16

    "Blutrot blüht die Heide" ist ein Krimi, der auf einem wahren Fall aus dem Jahr 1917, während dem Ersten Weltkrieges in Westpreußen, basiert. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Wilhelm Berger wird zur Försterei Jatty geschickt, da ein Suchtrupp bezüglich eines gefährlichen Wilderers gebildet wurde. Er soll sich daran beteiligen. Problematisch bei diesem Unterfangen ist nur, dass der Wilderer, ein Pole namens Kleinschmidt, vom Volk bei seinen Taten unterstützt wird und daher seine Schritte genauestens planen kann. Doch als unter den Toten auch Kinder sind, beginnt eine Hetzjagd, bei der es scheint, als könnte nur einer der beiden überleben... Dieser Krimi basiert wie gesagt auf einer wahren Geschichte und der Leser erfährt einiges hierüber. Die Hintergründe zum Kriminalfall und dieser sind gut recherchiert und man erfährt einiges zu den Menschen in Polen. Vor allem aber auch die historischen Umstände zum Krieg werden in die Geschichte integriert. Allerdings ist daher der Schreibstil nicht sehr flüssig, da man sich sehr konzentrieren muss, um den roten Fäden nicht zu verlieren. Außerdem wird die Spannung etwas erstickt, bei den vielen Informationen, welche in das Geschehen eingeflochten wurden. Trotz allem empfehle ich dieses Buch jedem, der mehr über den Ersten Weltkrieg erfahren möchte und dem der Krimi eher zweitrangig ist.

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  • September 1917...

    Blutrot blüht die Heide

    gaby2707

    Wilhelm Berger, im Krieg an der Schulter verwundet, wird nach seiner Entlassung als Kommandojäger nach Gut Jetty in der Tucheler Heide abkom-mandiert. Hier treibt ein Wilderer, der dort schon bekannt ist, sein Unwesen, dem auch schon einen Mord zur Last gelegt wird. Als es weitere Mordfälle gibt, wird aus Berlin Kriminal-Schutzmann Paul Marquardt zur Hilfe gesandt. Berger und Marquardt, zwei absolut konträre Charaktäre, machen sich gemeinsam an die Arbeit um den Wilderer dingfest zu machen... Das Cover mit dem behaarten in dem Waldboden greifenden Arm weist schon auf das Genre des Buches hin. Wenn es auch in meinen Augen kein klassischer Kriminalroman ist, so hat mich dieses Buch doch sehr gut unterhalten. Die Spannung kommt nicht nur aus den Verbrechen, sondern ich finde es auch sehr interessant und spannend, die Menschen in der damaligen Kriegszeit und ihre Ängste und Nöte kennen zu lernen und mehr darüber zu erfahren. Ein Pfarrer erzählt die Geschichte seiner Kirche, die ich auch sehr spannend empfunden habe und ich lerne die Bräuche einer kaschubischen Hochzeit kennen. Der Schreibstil ist manchmal etwas langatmig, dafür überschlagen sich die Ereignisse am Schluss, der auch wieder Anlass zum Grübeln gibt. Ich habe ein Buch mit einer sehr guten kriminalistischen Geschichte gelesen, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Zwei Skizzen am Anfang und am Ende des Buches, die eine in deutsch, die andere mit den polnischen Namen haben es mir leicht gemacht, mich im Buch und in der Tucheler Heide zurecht zu finden. Wenn man Kriminalromane mit historischem Hintergrund mag, dann ist man hier genau richtig.  

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    • 2

    Arun

    10. July 2014 um 11:17
  • Zeitgeschichte

    Blutrot blüht die Heide

    aftersunblau

    Blutrot blüht die Heide basiert auf einen wahren Fall, der sich 1917, während des ersten Weltkriegs in Westpreußen ereignet hat. Der desertierte Pole Kleinschmied wildert in den preußischen Wäldern und erschießt immer wieder einen Förster, der ihm in die Quere kommt. Berger, der als Kommandojäger nach Jatty versetzt wird, gibt alles um den Mörder zu fangen. Dies ist keine leichte Aufgabe da der Pole immer wieder von Leuten aus dem Volk unterstützt wird. Der Krimi konnte mich nicht fesseln da zu viel von den Umständen berichtet wurde. Man erfährt viel von der Lebensweise der damaligen Zeit und lernt auch Bräuche des Volkes bei einer Hochzeit kennen. Dies ist zwar alles ganz interessant, erstickt aber jeden Anflug von Spannung im Keim. Wer gerne mehr über das Leben zur Zeit des Ersten Weltkrieges erfahren möchte hat sicherlich Spaß an diesem Buch. Wer jedoch einen spannenden Krimi erwartet, der sollte die Finger davon lassen.

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    • 2

    Arun

    06. July 2014 um 18:48
  • Lesenswerter Krimi mit historischem Hintergrund

    Blutrot blüht die Heide

    FlipFlopLady007

    01. July 2014 um 15:18

    Wilhelm Berger, ein Soldat, der im ersten Weltkrieg an der Schulter verletzt wird und zunächst nicht mehr als Soldat einsetzbar ist, wird als Kommandojäger nach Jatty versetzt. Als er dort ankommt, erfährt er, dass in der Umgebung der Tucheler Heide ein Mörder sein Unwesen treibt, der bereits einen Hilfsförster ermordet hat. Kurze Zeit später  gibt es ein zweites Opfer und schnell ist klar, wer der Mörder ist. Es ist ein Pole namens Kleinschmidt. Aber trotz des Wissens um den Mörder können Berger und der aus Berlin versetzte Polizist Paul Marquardt den Mann nicht stoppen. Er scheint überall Helfer unter den kleinen Leuten zu haben, die ihn decken und verstecken. Es gibt immer mehr Tote und es dauert nicht lange bis Wilhelm Berger mitten in einem Kampf um Leben und Tod. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Das Buch ist zwar kein Krimi im eigentlichen Sinne, denn der Mörder steht bereits zu Anfang des Buches fest, dennoch gestaltet sich die Suche nach dem namentlichen Bekannten mehr als schwierig. Ich fand es sehr spannend mit zu verfolgen wie Berger und Marquardt verzweifelt versuche dem Phantom eine Falle zu stellen. Doch Kleinschmidt scheint jedes Mal schneller zu sein.  Die Geschichte um Berger ist in den ersten Weltkrieg eingebettet. Der Leser erfährt zwangsläufig einiges über das Leben der kleinen Leute zur Zeit des Krieges. Ich finde diese geschichtliche Einordnung sehr gelungen, denn so wird Geschichte auch für nicht-Geschichtsinteressierte zum Abenteuer. Über den ersten Weltkrieg an sich, erfährt der Leser nicht viel, aber über die Lebensumstände der Menschen zu dieser Zeit. Schreibstil: Auch der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen, da es sich sehr flüssig und gut lesen lässt. Es hat mir wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Obwohl der Mörder von Anfang an bekannt war, hat sich dennoch eine gewisse Spannung aufgebaut, denn man weiß nie, wann er als nächstes zuschlägt und ob er nicht vielleicht doch irgendwann gefangen wird. Es gab die ein oder andere Überraschung, mit der ich nicht gerechnet habe und auch das hat die Spannung auf einem gewissen Level gehalten. Ich finde jedoch, das in Büchern, in denen der Mörder erst am Ende bekannt wird, der Miträtselfaktor und auch die Spannung natürlich deutlich höher sind, als in diesem Buch. Charaktere: Die Charaktere in diesem Buch haben mir außerordentlich gut gefallen. Am besten fand ich, dass die Figuren alle so sehr unterschiedlich sind. Hier gibt es tatsächlich einen Mörder, der mir am Ende Leid tat und den ich anfangs noch verstehen konnte.  Außerdem  gibt es den Polizisten Marquardt, der eigentlich zu den Guten gehört, sich aber überhaupt nicht so verhält. Ich finde an diesen Beispielen sieht man bereits, was ich meine. Ich finde, dass die Personen, durch diese Eigenschaften, die eigentlich gar nicht zu ihnen „gehören“ interessanter wirken und der Geschichte so einen ganz individuellen „Touch“ verleihen. Ich finde es ebenfalls gut, dass sich Figuren, wie Berger beispielsweise innerhalb des Buches auch verändert haben und sich weiterentwickeln. Er wächst quasi mit seinen Aufgaben, das hat mir gut gefallen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches finde ich sehr düster. Es verrät bereits auf den ersten Blick, dass es hier um Mord und Todschlag geht. Ich finde allein die Farben zeigen dies schon sehr deutlich. Hinzu kommt, die ausgestreckte Hand, die den „Gruselfaktor“ des Covers aus meiner Sicht noch etwas verstärkt. Den Klappentext finde ich gelungen. Er fasst die Geschehnisse gut zusammen, und vermittelt dem Leser einen guten Eindruck von dem, was ihn erwartet. Mein einziger kleiner Kritikpunkt hierbei ist, dass das Cover, aus meiner Sicht, bereits sehr viel über den Inhalt des Buches verrät. Die Geschehnisse, die geschildert werden, beispielsweise die gestellte Falle, ist bereits ziemlich am Ende des Buches. Natürlich weiß der Leser dadurch noch nichts über den Ausgang des Buches, ich persönlich finde es aber besser, wenn ich etwa ab dem ersten Drittel des Buches nicht mehr weiß, was passieren wird. Aber dies ist wahrscheinlich Geschmackssache. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch gelungen. Es ist kein Krimi im eigentlichen Sinne, bei dem der Leser mit den Ermittlern miträtseln kann, denn der Mörder steht bereits zu Anfang fest. Auch die Spannung ist dadurch nicht ganz so hoch, wie bei anderen Krimis. Dennoch finde ich die Schilderung sehr interessant und mir hat es großen Spaß bereitet mit Berger zusammen auf die „Verbrecherjagd“ zu gehen. Auch die Einbettung in den historischen Kontext finde ich sehr gelungen. Besonders gut haben mir darüber hinaus die Personen gefallen. Eigentlich würde ich dem Buch gerne 3,5 Sterne geben, da dies nicht geht, runde ich auf 4 Sterne auf.

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  • Spannungsloser Krimi

    Blutrot blüht die Heide

    abetterway

    29. June 2014 um 14:50

    Inhalt: "Als Wilhelm Berger im September 1917 seinen Dienst als Kommandojäger der Försterei Jatty in Westpreußen antritt, erfährt er, dass in den Wäldern der Tucheler Heide ein Möder sein Unwesen treibt. Ein Förster ist bereits getötet worden, und ehe die Polizei reagieren kann, schlägt der Mann ein zweites Mal zu. Der Täter ist bekannt. es ist der Pole Franz Kleinschmidt, ein Wilddieb und Deserteur. Der Mann ist anshceinend nicht zu fassen, denn die kleinen Leute helfen ihm unterzutauchen. Paul Marquardt, der Polizist aus Berlin, würde den Mann am liebsten tot sehen, aber Berger will ihn lebend festnehmen. Gemeinsam mit der Polin Maria stellt er ihm eine Falle." Meinung: Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte die sich während dem ersten Weltkrieg ereignete. Es wird über lebensweise und die Bediengungen damals geschrieben und auch die verschiedenen Hindernisse werden erörtert. Leider muss ich sagen das ich die Spannung von einem Krimi vermisst habe. Es plätschert so dahin und es werden die Ereignisse einfach nacheinander geschildert ohne das en Spannungsbogen aufgebaut wird, sodass ich mich wirklich zwingen musste das Buch zu ende zu lesen. Fazit: Von Spannung weit entfernt, aber mit allerhand Geschichtlichen Fakten versehen.

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  • 3,5 Sterne

    Blutrot blüht die Heide

    werderaner

    28. June 2014 um 11:34

    Blutrot ist die Heide es handelt sich hierbei um einen historischen Krimi.  Westpreussen zur Zeiten des ersten Weltkriegs.  Der kriegsuntaugliche Soldat berger wird zum waldschutz in die tucheler heide geschickt. Dort treibt ein Wilderer sein unwesen und ein Förster wird getötet.  Der Täter ist von anfang an bekannt und es geht " nur" darum ihn zufassen. Berger macht sich daran den Täter zu erwischen. Nebenbei erfährt man auch einiges über das leben und die Bräuche in der damaligen zeit. fazit dadurch das der Täter gleich bekannt ist kam nie so richtig spannung auf, dennoch liest es sich gut. Der fall beruht auf Tatsachen. 

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  • Guter historischer Krimi

    Blutrot blüht die Heide

    mabuerele

    27. June 2014 um 20:24

    Man schreibt das Jahr 1917. Der Kommandojäger Wilhelm Berger wird in die Tucheler Heide abgeordnet. Er soll den dortigen Förster bei der Ergreifung von Wilddieben unterstützen. Doch kurze Zeit später ist der Förster tot. Der vermeintliche Täter ist namentlich bekannt, denn ihm werden weitere Morde zu Last gelegt. Der Autor hat einen über weite Strecken spannenden historischen Kriminalroman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Wilhelm Berger möchte den Täter fassen, nimmt aber recht und Gesetz ernst. Kriminalschutzmann Paul Marquardt hat zwar das gleiche Ziel, aber er greift schnell zur Waffe. Das besondere an dem Krimi ist die politische Situation. Gutsbesitze und Arbeiter sind Polen. Nur der Förster und die Kommandojäger sind Deutsche.  Die dadurch entstehenden Lebensverhältnisse kommen dem polnischen Täter entgegen. Er kann sich auf die Unterstützung seiner Landsleute verlassen. Der Förster ist aufgrund seines Verhaltens daran nicht ganz unschuldig. Der Autor hat an vielen Stellen die Sitten und Gebräuche der einheimischen Bevölkerung thematisiert. Dazu gehören neben den Polen auch die Kaschuben. Der Roman beruht auf einem historischen Fall. Ab und an werden Originaldokumente verwendet. Trotzdem bleibt viel Raum für die Phantasie des Autors. Nicht jede der Handlungen seiner Protagonisten konnte ich logisch nachvollziehen. Leichtsinn und Neugier gingen manchmal Hand in Hand. Die Kriegsereignisse spielten nur am Rande eine Rolle. Das Buch ließ sich zügig lesen. Die Sprache ist an einigen Stellen etwas rau. Das ist allerdings den Protagonisten und ihrem Umgangston geschuldet. Eine Karte der Handlungsorte befindet sich sowohl in Deutsch als auch in Polnisch im Buch. So konnte ich die Orte schnell einordnen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus J. F. Coopers Buch „Der Wildtöter“. Zwischen den Zitaten und der aktuellen Handlung gab es erstaunliche Parallelen. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Besonders gefallen haben mir die Informationen über Land und Leute.

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  • was ist recht?

    Blutrot blüht die Heide

    buecherwurm1310

    25. June 2014 um 14:29

    Seine Kriegsverletzung muss noch heilen, deshalb wird Wilhelm Berger 1917 vorübergehend als Kommandojäger nach Ostpreußen versetzt. Kaum angekommen, erfährt er, dass ein Wilderer in der Gegend sein Unwesen treibt und bereits einen Menschen auf dem Gewissen hat. Wer der Wilderer ist, ist bekannt, aber die Festnahme von Kleinschmidt gestaltet sich schwierig. Kurz darauf wird sein Chef Eisner ebenfalls getötet. Ein Kriminalbeamter namens Marquardt kommt aus Berlin um dem Treiben ein Ende zu setzen. Doch Kleinschmidt hat die Unterstützung der polnischen Bevölkerung. Berger versucht zusammen mit der polnischen Haushaltshilfe Maria der Ermittlungen voran zu treiben. Im Laufe der Zeit erkennt er Kleinschmidts Motivation. Aber rechtfertigt das Mord? Die Not in der polnischen Bevölkerung war zu jener Zeit groß und wurde immer schlimmer. Das abfällige Verhalten der Deutschen, die keine Not litten, erzeugte Missgunst. Kann man am Anfang noch Verständnis für Kleinschmidt aufbringen, ändert sich das mit der Zeit, denn er verändert sich vom Wilderer zum kaltblütigen Mörder, der seine Rache auslebt. Marquardt verkörpert den preußischen Beamten, der die Ordnung mit allen Mitteln aufrecht halten will. Wenn auch eine gehörige Portion Angst hinter seinen Entscheidungen steckt, so ist er doch keinen Deut besser als Kleinschmidt. Dagegen ist Berger ein sympathischer junger Mann, der zwar auch seine Pflicht erfüllen will, aber doch alles kritisch hinterfragt und auch keine Dünkel hat. Der Schreibstil ist eher sachlich, manchmal etwas langatmig. Die Geschichte basiert auf Tatsachen und ist gut recherchiert, man erfährt vieles über das Leben der Menschen und wie sie mit Aberglauben versuchen dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Ein historischer Krimi. Der zum Nachdenken anregt.

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  • Historischer Krimi

    Blutrot blüht die Heide

    flieder

    24. June 2014 um 21:46

    Wilhelm Berger, der im Krieg an der Schulter verletzt wurde, wird in die Försterei Jatty, die  Eisner mit harter Hand führt, in der Tucheler Heide entsandt um bei der Suche nach einem gefährlichen Wilderer zu helfen. Einen Toten hat es schon gegeben und immer wieder tauchen Zettel an Bäumen auf, auf denen auch Eisner bedroht wird. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Wilderer nur um den Polen Kleinschmidt handeln kann. Im Volk wird er als Held gefeiert und immer wieder ist er seinen Häschern einen Schritt voraus und verschwindet spurlos in den preußischen Wäldern. Auch der Berliner Polizist Marquardt, der schon einige Kriminalfälle gelöst hat, kommt schnell an seine Grenzen. Die Lage spitzt sich zu als weitere Morde geschehen und selbst vor Kindern macht der Mörder nicht halt. Marquardt will Kleinschmidt tot sehen, doch Berger versucht dies zu verhindern. Blutrot blüht die Heide basiert auf einem historischen Fall, der 1917 die Menschen in Aufruhr versetzte. Der damalige Kriminalfall wurde sehr gut recherchiert und man erfährt viel über die Menschen in Polen die in den Kriegswirren Hunger und Not litten.  Dies ist aber auch ein Punkt der den Lesefluss etwas stoppt. Es wird etwas zu oft abgeschweift und die aufkommende Spannung wird dadurch gestört. Trotzdem ist das Buch gut zu lesen und für diejenigen, die sich für alte Kriminalfälle interessieren empfehlenswert. Allerdings sollte man nicht mit einem herkömmlichen Krimi rechnen

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  • Die Jagd auf den „Hauptmann der Wilderer-Kompanie“

    Blutrot blüht die Heide

    Igelmanu66

    „Nein, das war nicht sauber, Wilhelm! – Und wer so etwas macht, der macht auch noch ganz andere Dinge. Wer mit dem Marquardt zusammenarbeitet, der muss aufpassen, dass er am Ende nicht schmutziger dasteht, als der Mörder, den er jagt.“ „Als Wilhelm Berger im September 1917 seinen Dienst als Kommandojäger der Försterei Jatty in Westpreußen antritt, erfährt er, dass in den Wäldern der Tucheler Heide ein Mörder sein Unwesen treibt. Ein Förster ist bereits getötet worden, und ehe die Polizei reagieren kann, schlägt der Mann ein zweites Mal zu. Der Täter ist bekannt. Es ist der Pole Franz Kleinschmidt, ein Wilddieb und Deserteur. Der Mann ist anscheinend nicht zu fassen, denn die kleinen Leute helfen ihm unterzutauchen. Paul Marquardt, der Polizist aus Berlin, würde den Mann am liebsten tot sehen, aber Berger will ihn lebend festnehmen. Gemeinsam mit der Polin Maria stellt er ihm eine Falle.“ (Klappentext) Dieses Buch hat bei mir ein herrliches Wechselbad der Gefühle ausgelöst. Ich liebe es, wenn das passiert! Wer ist gut, wer ist böse? Schauen wir mal... Da ist zunächst mal der Mörder und Wilderer Kleinschmidt – ganz klar der Böse, oder? Und der Polizist Marquardt, der Vertreter von Recht und Ordnung ist dann der Gute? Zeitweise. Denn das Buch beleuchtet auch detailliert die Hintergründe der Taten, die persönlichen Lebensumstände und die Gefühle der Protagonisten. So gibt es reichlich Infos zu der Notlage, in der viele Polen damals waren. Dies, zusammen mit der überheblichen Art vieler Deutscher, lässt Verständnis für den Wilderer aufkommen. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn Kleinschmidt verändert sich, versteht es, seine besondere Position als „Held“ des einfachen Mannes auszunutzen. Und ab einem gewissen Zeitpunkt scheint das Wildern nur noch zweitrangig zu sein, im Gegensatz zu seiner persönlichen Rache. Daneben Marquardt, ganz ordentlicher Beamter und ein Musterbeispiel preußischer Ordnung. Er gibt den erfahrenen Ermittler, der schon so manche Verbrecherlaufbahn beendet hat. Nur sind die Methoden, mit denen er vorgeht, nicht immer genau so ordentlich. Leicht beschleicht einen der Gedanke, dass diesem Polizisten jedes Mittel recht ist – ja, an einer Stelle wusste ich nicht mehr, wer von beiden Gegnern für mich der schlimmere Mörder ist. Aber andererseits ist auch dieser Polizist ein Mann, der nachts von Alpträumen geplagt wird. Der sich sorgt, was aus seiner Familie wird, wenn er im Einsatz sterben sollte und der letztlich vor allem von einem Gefühl angetrieben wird: Der Angst. Egal, von welcher Seite aus man es betrachtet, immer kann man sich fragen, was man selbst getan hätte. Der junge Berger wird im Gegensatz dazu als durchweg positiver Charakter aufgebaut. Er sieht die Taten beider Seiten kritisch, versucht, seine Pflicht zu tun und doch auch Verständnis aufzubringen. Interessiert beobachtet er zudem die kriminalistischen Ermittlungsmethoden des Polizisten Marquardt, ganz fasziniert von Dingen wie beispielsweise der Spurensuche am Tatort. In weiteren Bänden wird er, der als Soldat glücklich den Krieg überlebt hat, als Polizist tätig werden. Der Stoff des Buches basiert auf historischen Personen und Begebenheiten. Im Epilog werden dazu genaue Angaben gemacht. Zudem gibt es Kartenausschnitte, so dass man gut nachvollziehen kann, wo die Geschichte spielt. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die diversen genauen Schilderungen, mit deren Hilfe dem Leser das Denken/Empfinden und der vorherrschende Aberglaube der Bevölkerung nahe gebracht werden sollten, führten gleichzeitig zu – für meinen Geschmack – einigen Längen. Mehrfach hatte ich das Gefühl, dass man besser ein wenig gekürzt hätte. Auch der Spannungsaufbau litt darunter. Das, zusammen mit einem eher trockenen Schreibstil, machte das Lesen zeitweise etwas mühsam. Nun bin ich bereit, das zu Gunsten einer Handlung, die zum Nachdenken anregt, hinzunehmen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass andere Leser dadurch verschreckt werden. Fazit: Toller Stoff und reichlich Denkanstöße, aber mühsam zu lesen. Ich jedenfalls werde mir demnächst „Die Nacht von Barmbeck“ zulegen und mal schauen, wie es mit Berger weitergeht.

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    • 7
  • historischer Krimi

    Blutrot blüht die Heide

    Igela

    19. June 2014 um 15:27

    Willhelm Berger wird 1917 als Förstergehilfe nach Ostpreussen versetzt. Noch nicht lange bei der Försterfamilie Eisner, erfährt er von den Gräueltaten von Franz Kleinschmidt. Dieser überfällt und ermordet Förster und verbreitet Angst und Schrecken. Auch sein neuer Chef ,Eisner wird ein Opfer von Kleinschmidt. Zusammen mit Marquardt ,einem Kriminalbeamten und der Polin Maria nimmt Berger die Suche nach dem Mörder und den Hintergründen der Taten auf. Doch er erkennt nicht nur das Motiv der Morde ,sondern auch, dass etliche Opfer es nicht anders verdient haben. Doch gibt dies Kleinschmidt das Recht zu morden? Dieser Krimi beruht zu grossen Teilen auf wahren Begebenheiten. Ich ziehe den Hut ,wie gut hier recherchiert wurde! Die Bräuche und Sitten, Ansichten und Wertvorstellungen sind sehr gut beschrieben worden. Ich habe viel Neues über die Situation der Polen in der damaligen Zeit erfahren und mich hat diese Darstellung sehr gefesselt. Auch das Machtgefüge der armen und reicheren Bevölkerung hat der Autor anschaulich und interessant beschrieben. Die Geschichte ist nicht unbedingt ein klassischer Krimi, da man schon sehr früh weiss, wer der Mörder ist. Die Suche nach ihm und nach den Motiven seiner Taten stehen im Vordergrund und lässt erkennen, dass manchmal die Umstände einen Menschen zum Mörder machen können. Flüssig liest sich das Buch nicht, da sehr viele Details die Hauptstory teilweise verwässern und den Leser abschweifen lassen. Trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen und ich empfehle es Lesern, die nicht eine klassische Mord-Suche nach dem Mörder- Verurteilung lesen wollen,sondern interessiert sind an historischen Details .

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  • Ich vergebe: 3 von 5 Sterne

    Blutrot blüht die Heide

    ChattysBuecherblog

    16. June 2014 um 11:27

    Meine Rezension zu "Blutrot blüht die Heide" von Jürgen Ehlers 1. Klappentext Als Wilhelm Berger im September 1917 seinen Dienst als Kommandojäger auf der Försterei Jatty in Westpreußen antritt, erfährt er, dass in den Wäldern der Tucheler Heide ein Mörder sein Unwesen treibt. Ein Förster ist bereits getötet worden, und ehe die Polizei reagieren kann, schlägt der Mann ein zweites Mal zu. Der Täter ist bekannt. Es ist der Pole Franz Kleinschmidt, ein Wilddieb und Deserteur. Der Mann scheint nicht zu fassen; die kleinen Leute helfen ihm unterzutauchen. Paul Marquardt, der Polizist aus Berlin, würde den Mann am liebsten tot sehen. Berger will ihn lebend festnehmen. Gemeinsam mit der Polin Maria stellt er ihm eine Falle ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Zuerstmal möchte ich auf die Gestaltung des Covers eingehen: Durch die Farbgebung und den farblich abgesetzten Text kann man schon das Genre erahnen, wobei ich nicht unbedingt die Heide darin erkannt hätte. Als großer Fan kriminalistischer Romane durfte ich durch eine Leserunde in den Genuss des Buches kommen. Genuss? Na ja, zumindest dachte ich dieses bis ich die ersten Seiten gelesen hatte. Denn bereits nach 2 Seiten zeigte sich die Geschichte sehr langatmig, so dass meine Konzentration immer wieder abdriftete, weil es mich einfach nicht fesselte. Die ewigen Berichte ließen bei mir nicht wirklich Spannung aufkommen, bzw. haben diese direkt wieder im Keim erstickt. Schade, dabei hatte ich mich so darauf gefreut. Immer wieder ertappte ich mich, wie ich großzügig Seiten umblätterte, in der Hoffnung, dass der spannende Teil nun bald beginnen möge. Die Story selbst ist super, leider hat mich die Umsetzung nicht wirlich unterhalten. Die Protagonisten und Örtlichkeiten waren gut erklärt, so dass man sich in die Geschichte einfügen konnte. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 7,99 € und als broschierte Ausgabe 9,90 € bei 340 Seiten  ******************************************************************* 4. Leseempfehlung kann ich leider keine aussprechen, da ich den Krimi eher langatmig fand. *******************************************************************

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