Jürgen Flenker Ebers Ende

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Inhaltsangabe zu „Ebers Ende“ von Jürgen Flenker

Es ist Spargel- und Schützenfestzeit im Münsterland. Eine junge Frau wird auf dem Rückweg vom Festzelt vergewaltigt. Was der Täter, ein gut situierter, aber aus der Bahn geratener Bauer, nicht weiß: Das Opfer ist die Freundin seines Erntehelfers Adam. Der sinnt auf Rache und sucht sich Hilfe bei seinem deutschen Freund Jakob, der als Jahrespraktikant ebenfalls auf dem Hof arbeitet. Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem der Bauer zu kämpfen hat. Dessen Frau will die Scheidung, was den herrischen Hofherrn ins finanzielle Nichts katapultieren würde. Zusätzlich verfällt er dem Alkohol. Einziger Trost ist ihm sein Zuchteber, mit dem er Preis um Preis gewinnt. Als dieser unter mysteriösen Umständen sein Leben verliert, spürt der Bauer die Schlinge um seinen eigenen Hals eng werden …

Sehr gut gemachter Krimi aus dem Münsterland! Dicht und spannend erzählt!

— mabuerele

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  • Rezension zu "Ebers Ende"

    Ebers Ende

    Zsadista

    18. June 2016 um 18:54

    Jakob will sich neu orientieren. Er beschließt Landwirtschaft zu studieren und sucht eine Praktikumsstelle. Auf dem Bistrup Hof findet er eine Anstellung für ein Jahr. So macht er sich auf und landet schließlich kurz vor der Spargelzeit auf dem Hof. Mit Gertrud Schmölling versteht sich Jakob gleich sehr gut. Herrn Schmölling geht man besser aus dem Weg. Und dann treffen auch die ersten polnischen Erntehelfer ein. Schnell freundet sich Jakob mit Adam an. Und dann ist das jährliche Schützenfest, wo ausgelassen gefeiert wird. Doch danach ist nichts mehr so, wie es war. „Ebers Ende“ ist aus der Feder des Autors Jürgen Flenker. Das Buch ist als Krimi bezeichnet. Ich würde jedoch sagen, die Geschichte an sich ist kein klassischer Krimi. Täter, Ermittlungen, Auflösung sucht man hier vergebens. Ich fand die Story frisch und anders, was hier nicht negativ gemeint ist. Ich finde, der geneigte Krimi Leser kann sich gerne auf dieses „neue“ Terrain einlassen und dem Buch eine Chance geben. Der Schreibstil ist flott und locker geschrieben. An manchen Stellen wird nicht sehr ins Detail eingegangen, was mir am Ende aber auch nicht fehlte. Wer gerne ausgeschlachtete, blutige Szenen liest, ist hier dann wirklich nicht richtig. Ich fand die Geschichte schön rund und nicht übertrieben. Was mir nicht ganz gefallen hat, war der zeitliche Ablauf der Story. Es wird mehrfach in der Zeit in großen Schritten zurück gesprungen. Der Prolog, Seite 52, dann Seite 84 in etwa, wird jedes Mal ein großer Sprung zurück gemacht. Mir hätte da eine Parallel-Erzählung besser gefallen. Vor allem, muss man es auch erst einmal merken. Denn erst kenn Jakob die Wirtin schon und dann später kommt erst wieder das Bekanntmachen. Wer mir allerdings wirklich leidgetan hat, war Thilo, der Eber und die Tauben, die wahren Opfer der Tat. „Ebers Ende“, der Krimi der etwas anderen Art, für jeden zu empfehlen, der auch gerne mal etwas Neues ausprobiert.

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  • Ebers Ende von Jürgen Flenker

    Ebers Ende

    janaka

    02. February 2014 um 12:33

    Der Agrarstudent Jakob aus Berlin macht auf einem Hof im Münsterland ein Praktikum. Dort freundet er sich mit dem Erntehelfer Adam aus Polen an. Dessen Freundin Dana kommt während der Schützenfestzeit zu Besuch und wird auf dem Nachhauseweg eines solchen Festes von einem gutsituierten Bauern, dem Arbeitgeber von Adam und Jakob, vergewaltigt. Adam sinnt auf Rache und heckt mit Jakob einen Plan aus, der den Bauern tief treffen soll. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Handlung ist schlüssig und das Buch ist schnell durchgelesen. Jürgen Flenker hat mit seinem Debutkrimi keinen typischen Krimi geschrieben, es gibt zwar ein Verbrechen, aber es fehlen die typischen Ermittler. Trotzdem hat er mich mit seinem Buch gut unterhalten. Das Verbrechen, die Vergewaltigung wurde ohne genau ins Detail zu gehen, als düster und beklemmend beschrieben, ich habe mit Dana gelitten und meine Wut auf den Bauern stieg ins Unermessliche. Der Autor hat die verschiedenen Charaktere interessant und gut ausgearbeitet. Da sind erstmal der unsympathischer Bauer Schmölling und seine bemitleidenswerte Ehefrau Gerlinde, die sich aber nach und nach von ihrem tyrannischen Mann distanziert. Mein Lieblingscharakter ist der junge und sympathische Jakob, er ist Adam ein guter Freund. Mit Dana hat Jürgen Flenker eine Protagonisten beschrieben, die eine tolle Veränderung durchmacht, erst lebensfroh, dann die Vergewaltigung, sie zieht sich komplett zurück, geht auch zurück nach Polen. Doch schlussendlich stellt sie sich der ganzen Situation und will auch aussagen. Der Autor beschreibt das Gefühlchaos von Dana sehr einfühlsam, lässt sie dann aber auch langsam wieder ins Leben zurückkehren. Der Spannungsbogen steigt langsam an und wird zum Ende hin gut aufgebaut. Fazit: Dies ist ein gelungener Regionalkrimi mit den typischen Münsterländer stur und misstrauisch den Zugereisten gegenüber, einer Portion Humor und einen gute gespanntem Spannungsbogen.

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  • (K)ein Krimi aus dem Münsterland

    Ebers Ende

    sofie

    04. November 2013 um 21:42

    Jakob möchte sich auf sein Agrarstudium vorbereiten und bewirbt sich daher auf eine Praktikumsstelle auf einem Spargelhof im Münsterland. Dass das gerade am anderen Ende von Deutschland liegt, kommt ihm gerade sehr recht. Auf dem Hof lernt er den Polen Adam kennen, mit dem er sich anfreundet. Als dessen Freundin Dana zu Besuch kommt, geschieht jedoch etwas Fürchterliches… Meiner Meinung nach ist „Ebers Ende“ von Jürgen Flenker kein Krimi. Zwar geschieht im Prolog ein Verbrechen, aber es geht nicht um die Aufklärung des Verbrechens. Der Täter wird nämlich sofort aufgedeckt. Stattdessen bildet die erste Hälfte des (recht kurzen) Buchs die Hinführung zum Verbrechen, die zweite Hälfte widmet sich dann der Vergeltung. Sehr gut gefallen hat mir die Schilderung des Dorflebens. Hier ist wirklich alles dabei: der Stammtisch, das Schützenfest, Konkurrenz unter Bauern, Liebschaften, Eifersucht, Alkoholsucht, Freundschaft, Stolz. Die Sprache ist immer etwas distanziert, aber genau das passt wunderbar zur etwas düsteren Atmosphäre. Manche Dinge waren mir dann aber doch etwas zu plump dargestellt: Person A rettet Person B das Leben, daher rächt Person A später im Roman Person B. Da hätte die Freundschaft zwischen den beiden doch noch ein bisschen deutlicher werden können. Gestört hat mich auch, dass der Zeitverlauf nicht immer ganz klar. Das heißt man weiß nie genau wie viel Zeit vergangen ist und ob das Verbrechen nun schon geschehen ist oder nicht. Denn es wird praktisch dreimal aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Insgesamt konnte mich „Ebers Ende“ also noch nicht ganz überzeugen, aber da es sich hier um ein Debüt handelt, ist da auch noch Luft nach oben! 3 von 5 Sternen von mir.

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  • Armes Schwein!

    Ebers Ende

    Nirena

    14. August 2013 um 19:17

    Da der Klappentext bereits 90% der Handlung aufzeigt, bleibt mir da inhaltlich nichts hinzuzufügen. Generell bin ich kein großer Freund von Krimis, bei denen der Leser von Anfang an weiß, wer der Täter ist. Hier werden auch sämtliche Beweg- und Hintergründe gleich mitserviert. Dennoch ist das Buch unterhaltsam. Nur Spannung, die kommt natürlich nicht mehr auf... Alles in allem ein bodenständiger Regionalkrimi (mehr regional als Krimi), nett für zwischendurch.

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  • Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker

    Ebers Ende

    Satzriese64

    Mögt ihr Krimis mit Lokalkolorit, die eine spannende Geschichte erzählen und ohne das branchenübliche Gemetzel auskommen? Wenn ja, dann möchte ich euch herzlich zu einer Leserunde meines neuen Romans "Ebers Ende" einladen. Die Geschichte spielt in einem Dorf im Münsterland vor dem Hintergrund von Spargelzeit und Schützenfestidylle. Das Dorf ist im Ausnahmezstand, ein Verbrechen passiert und Rachepläne werden geschmiedet, in deren Mittelpunkt ein cholerischer Bauer und sein Zuchteber stehen ... Na, habt ihr Lust mitzumachen? Der Verlag, Edition Oberkassel, verlost 10 Bücher. Gewinnen kann jeder, der einen Kommentar zum Buchcover abgibt. Ich hoffe auf viele Mitleser und drücke allen kräftig die Daumen!

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    • 162

    elisabethjulianefriederica

    11. August 2013 um 13:08
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • "Das Leben war schmutzig und banal."

    Ebers Ende

    Sternenstaubfee

    02. August 2013 um 14:07

    Auf dem Heimweg vom Schützenfest wird Dana vergewaltigt. Der Täter ist ihr bekannt. Es ist der Landwirt, auf dessen Hof ihr Freund Adam den Sommer über als Erntehelfer arbeitet. Schnell beschließen Adam und sein Freund Jakob, sich an dem Bauern zu rächen. Mein Leseeindruck: Ein netter Krimi, der mit gerade mal 187 Seiten recht schnell gelesen ist. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig, und die Handlung ist nachvollziehbar. Dennoch hat mir das gewisse Etwas hier gefehlt. Ich kann nicht genau sagen, was mir gefehlt hat, aber mich konnte das Buch nicht so sehr fesseln wie andere Krimis das schon geschafft haben. Es ist auch kein typischer Krimi mit einem Mordfall und einem Ermittlerteam, was mich allerdings nicht gestört hat. Die Geschichte ist trotzdem durchaus interessant, wenn auch nicht wirklich spannend. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch recht gut unterhalten und mir eine schöne Lesezeit geschenkt.

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  • Ebers Ende

    Ebers Ende

    Blaustern

    31. July 2013 um 20:36

    Der junge Jakob Sandow aus Berlin macht auf dem Bistrup-Hof in Osterup im Münsterland ein Praktikumsjahr bis zum Beginn seines Studiums. Der Bistrup-Hof gehört Gertrud Schmölling und ihrem Mann Klemens der prämierte Zuchteber, dem zusammen mit dem Alkohol sein Interesse gilt. Es beginnt die Spargel- und Schützenfestzeit im Münsterland und polnische Erntehelfer reisen an. Adam ist einer von ihnen, und Jakob freundet sich mit ihm an. Adams Freundin Dana wird nach dem Schützenfest vergewaltigt, und Jakob meint, den Täter zu kennen. Zusammen mit Adam tüfteln sie einen Plan aus, und es trifft nicht nur  Bauer Schmöllings Eingeweide. Die Charaktere wurden gut dargestellt. Jeder für sich war ganz individuell, und die Handlungsweise der Protagonisten konnte man sehr gut nachvollziehen und auch verstehen. Wir lernen hier  die Münsterländer Menschen mit seinen all ihren Eigenarten wunderbar kennen. Das Dorfleben spiegelte das alltägliche Leben dort wieder, und auf dem Hof fühlte man sich nach kurzer Zeit selbst zugehörig. Die Spannung entsteht hier durch die jeweiligen Beziehungen in dem Dorf untereinander, und das Ende ist absehbar, aber sehr gut gelöst.

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  • Wirklich gelungenes Debüt!

    Ebers Ende

    rumble-bee

    03. July 2013 um 12:16

    Achtung, obwohl das Buch als "Krimi" einsortiert und beworben wird, würde ich davor warnen, es nur unter diesem Gesichtspunkt zu lesen und zu kaufen! Was aber keine Argument gegen das Buch ist; eher im Gegenteil! Ich persönlich würde sagen, es ist ein handfester, psychologisch ausgefeilter und spannender Roman, der im Münsterland angesiedelt ist. Der dortige Menschenschlag mit all seinen Grob- und Heimlichkeiten wird dem Leser wirklich plastisch vor Augen geführt. Das bietet sich wunderbar als Hintergrundfolie an, um mit Elementen des "klassischen Krimis" zu spielen. Es gibt zwar keinen Ermittler und keine Verhaftung, aber viele andere Details, die man in einem Krimi erwarten würde: ein Verbrechen. Einen grobschlächtigen und zutiefst unsympathischen Täter. Menschen, die sich gegenseitig verdächtigen. Dinge, die hinter jemandes Rücken ablaufen. Eine Zuspitzung auf den letzten Seiten, dass es nur so kracht. Und - im moralischen Sinne - sogar eine "Bestrafung". Mehr möchte ich über die Handlung gar nicht sagen. Ich möchte lieber erwähnen, was ich an diesem Buch gemocht habe. Und das war nicht wenig! Erstens, die Charakterisierungen. Die waren durchweg wirklich schlüssig. Man konnte alle Figuren verstehen, sogar den Täter. Wobei ich nicht sagen will, dass ich ihn "als Person" gemocht hätte...! Zweitens, die verschmitzte und realistische Darstellung einer deutschen Region, und des dortigen Menschenschlags. Drittens, den Spannungsbogen - der hatte es zum Ende hin wirklich in sich. Und viertens, die Sprache. Jede Figur hat individuelle Züge bekommen, in dem, was sie sagte. Sei es nun ein Praktikant, ein Pole, eine Bäuerin, ein Mitglied aus dem Schützenverein, oder eine Gastwirtin. Alles direkt aus dem Leben gegriffen; sehr gut! Das Buch ist nicht wirklich lang; mit seinen gerade mal 189 Seiten lässt es sich sogar an einem Tag gut bewältigen. "In der Kürze liegt die Würze", daran hat sich der Autor gehalten. Länger hätte es auch wirklich nicht sein müssen. Ich bin sogar geneigt, das Buch mit einer Andrea Maria Schenkel zu vergleichen. Es ist mindestens gleich gut; oder sogar besser!

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  • Münsterland-Krimi

    Ebers Ende

    bookgirl

    Inhalt Bei einem Schützenfest wird eine junge Frau auf dem Rückweg vom Festzelt vergewaltigt. Der Täter ist ein gut situierter Bauer und stadtbekannt. Einer seiner Erntehelfer ist der Freund des Opfers und möchte Rache für das, was seiner Freundin angetan worden ist. Hilfe bekommt er von Jakob, der Jahrespraktikant auf dem Bauernhof ist. Die beiden hecken einen Plan aus, der dem Bauern Schmölling alles nimmt, was ihm lieb und teuer ist. Und was das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten. Meine Meinung Jürgen Flenker hat mit seinem Debüt einen ungewöhnlichen Krimi geschrieben. Ungewöhnlich daher, weil er so völlig ohne die dazu gehörenden "Zutaten", wie einen Kommissar und sein ermittelndes Team auskommt. Der Autor hat sich für ein anderen Weg entschieden, der aber nicht minder spannend ist. So wie man es aus Krimis kennt, gibt es ein Opfer und natürlich darf die dazu gehörige Rache-Aktion nicht fehlen. Aber anstatt nun den Täter anzugehen, greifen die Protagonisten zu anderen Mitteln und genau diese haben mir sehr gut gefallen. Der Autor kommt ohne Blutvergießen aus, fesselt aber an sein Buch und würzt es mit einer guten Portion Humor, wenn es um die Tat an sich geht. Die Protagonisten sind authentisch skizziert und gerade Jakob war mir auch von Anfang an sympathisch. Auch das Ende fand ich gut und nachvollziehbar. Besonders hervorheben möchte ich die Beschreibung des Münsterland, die mir den Menschenschlag und deren Besonderheiten näher gebracht hat. Fazit Ebers Ende ist ein spannender, unterhaltsamer und auch ein wenig ungewöhnlicher Krimi, von einem Debüt-Autor, von dem wir hoffentlich noch viel hören werden.

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  • Nicht der typische Krimi – aber unterhaltsam und spannend allemal

    Ebers Ende

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jakob geht als Jahrespraktikant auf den Spargelhof von Schmöllings ins Münsterland. Dort lernt er, als er in einem Baggersee fast verunglückt, den polnischen Erntehelfer Adam und seine Freundin Dana kennen. Gertrud Schmölling die Besitzerin des Spargelhofs ist eine freundliche und hilfsbereite Frau, ihr Mann jedoch ist ein Widerling wie er im Buche steht. Als er dann nach dem Schützenfest noch Dana vergewaltigt, ist Adam und Jacob klar, dass sie etwas unternehmen müssen um den alten Mann in seine Schranken zu weisen... Jürgen Flenkers Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Geschichte hinter „Ebers Ende“ ist wirklich toll ausgearbeitet, auch wenn es sich nicht um einen typischen Krimi handelt. Weder hat der „Krimi“ einen Ermittler, noch muss etwas ermittelt werden, da der Leser schon von Anfang an von der Vergewaltigung weiß. Aber es nimmt der Geschichte nichts an Spannung. Das Leben auf einem Spargelhof ist sehr gut nachvollziehbar und auch der Menschenschlag im Münsterland wird sehr gut beschrieben. Man kann sich sowohl den Hof, als auch das Dörfchen samt Festivitäten wunderbar vorstellen und der Lokalkolorit ist in einem sehr stimmigen Umfang in das Buch eingebaut. Die Charaktere sind sehr gut entwickelt – auch wenn man seine Sympathien und Antipathien direkt zu Beginn des Buches verteilt, ist es spannend die Entwicklung der selben mitzuerleben und durch Hintergründe teilweise auch verstehen zu lernen. Am eindrücklichsten ist Danas Veränderung nach der Vergewaltigung. Sie zieht sich zurück, fühlt sich in ihrem Körper gefangen und träumt schlecht – es dauert eine zeitlang bis sie wieder zu sich selbst und ins Leben zurückfindet. Und auch zu Adam. „Ebers Ende“ sagt ja auch schon etwas über den Eber aus, dass war für mich eigentlich mitunter die traurigste Stelle, da der arme Eber ja nichts für seinen schrecklich bösartigen Besitzer kann. Natürlich wollten sie dem Schmöllinger nur einen Denkzettel verpassen, aber ein Tier i8st nun mal kein Gegenstand... Aber das war auch mein einziger Kritikpunkt! Wer gut durchdachte Regionalkrimis mag, wird mit „Ebers Ende“ seine Freude haben! Definitiv kein typischer Krimi, aber auf alle Fälle ein lesenswerter Krimi!

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  • ungewöhnlicher Münsterland-Krimi

    Ebers Ende

    irismaria

    23. June 2013 um 18:49

    Jürgen Flenkers Krimi „Ebers Ende“ spielt im Münsterland im bäuerlichen Millieu. Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, in dem eine junge Frau auf dem Heimweg von einem Dorffest überfallen und vergewaltigt wird. Ihre Gefühle der Hilflosigkeit und des Beschmutzwerdens kommen beklemmend gut rüber, auch wenn der Autor erfreulicherweise auf Details des Verbrechens verzichtet. Der Inhalt der folgenden Geschichte wird (bis auf das Ende) schon auf dem Klappentext zusammengefasst. Täter und Opfer sind also dem Leser von Anfang an bekannt, was „Ebers Ende“ zu einem ungewöhnlichen Krimi macht. Denn es stehen keine Tätersuche und Ermittlungen im Mittelpunkt, sondern die handelnden Charaktere und ihre Beweggründe, so etwa der Agrarpraktikant Jakob, der polnische Erntehelfer Adam, die Bäuerin Gertrud Schmölling und ihr Mann, den vor allem Alkohol und sein Zuchteber über die Tatsache hinweghelfen, dass er nicht die Hauptperson auf dem Hof ist. Besonders gelungen finde ich die Gefühle des Opfers und ihre Entwicklung dargestellt. Auch wenn „Ebers Ende“ kein typischer Regionalkrimi ist, kommen die Besonderheiten der Münsterländer zum Tragen und der unterschwellige Humor hat mir gut gefallen.

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  • Ebers Ende

    Ebers Ende

    kira35

    18. June 2013 um 22:27

    Jakob aus Brandenburg nimmt eine Stelle als Jahrespraktikant auf einem Spargelhof im Münsterland an. In dem polnischen Erntehelfer Adam findet er einen Freund und auch mit der Bäuerin Gertrud Schmölling versteht er sich gut. Einzig Bauer Klemens kommt mit keinem aus, er interessiert sich nur für seinen Zuchteber Thilo. Auf dem Heimweg vom Schützenfest wird Dana, die Freundin von Adam, überfallen und vergewaltigt...... Meinung / Fazit: Bei diesem Regionalkrimi handelt es sich zwar nicht um einen "klassischen" Krimi, es gibt weder eine Anzeige noch Ermittlungen und auch keine Aufklärung durch die Polizei. Die Akteure bedienen sich der Selbstjustiz. Dem Lesen der Geschichte tat es keinen Abbruch. Der Autor versteht es, die positiven Charaktere sowie auch den negativen Charakter, die Umgebung und das Umfeld so bildhaft zu beschreiben, dass das "Kopfkino" ansprang. Auch das Klischee des "sturen" Westfalen bediente er vorzüglich, obgleich ich mir vorstellen kann, es gibt sie wirklich noch, die "Sturköpfe". An einigen Stellen gibt es "unterschwelligen" Humor, der mich des öfteren schmunzeln ließ . Leider verraten Prolog und Klappentext schon im voraus, wie sich die Geschichte teilweise entwickelt. Durch den angenehmen Schreibstil ließ sich das Buch durchwegs flott lesen und bereitete mir eine kurzweilige Lesezeit. "Ebers Ende" ist das Debüt von Jürgen Flenker und hat durchaus Potenzial.

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  • Empfehlenswerter Krimi aus dem Münsterland

    Ebers Ende

    mabuerele

    18. June 2013 um 20:08

    Eine junge Frau wartet in der Nacht an der Bushaltestelle. Ein Mann ist ihr gefolgt und vergewaltigt sie. Sie fühlt sich danach wie ein hohles Gefäß. Mit diesem spannenden Prolog beginnt der Kriminalroman. Danach wird nicht nur die Folgezeit, sondern auch die Vorgeschichte aufgerollt. Die Geschichte spielt im Münsterland. Jakob macht ein Praktikum auf dem Bistrup-Hof. Es ist wenige Tage vor der Spargelernte. Der Hof gehört Gertrud Schmölling. Ihren Mann Klemens interessiert nur sein Zuchteber. Zur Spargelernte kommt mit den polnischen Arbeitern auch Adam. Er und Jakob werden Freunde. An den Wochenenden wird Adam von seiner Freundin Dana besucht. Die Protagonisten werden sehr gut charakterisiert. Ich hatte sofort ein Bild vor den Augen. Auch Land und Leute werden ausreichend beschrieben. Als Leser hatte ich das Gefühl, mich auf dem Hof zurecht zu finden und ins Dorfleben einbezogen zu sein. Dem Autor gelingt es, das alltägliche Leben während der Spargelernte mit den Wünschen und Träumen der Protagonisten zu verbinden. Die Sprache des Buches ist dem jeweiligen Thema angemessen. Ein unterschwelliger, nie lauter und aufdringlicher Humor durchzieht das Buch. Besonders gefallen hat mir, dass die Kapitel in viele kleine Abschnitte unterteilt sind, die jeweils durch zwei Leerzeilen getrennt werden. So weiß man sofort, dass Handlungsort oder Thema wechseln. Der Autor versteht es, in knapper Sprache sehr schnell auf den Punkt zu kommen, sei es in Gesprächen oder in Rückblenden in die Vergangenheit. Trotzdem bleibt keine Frage offen. Alles fügt sich logisch zusammen. Sehr einfühlsam behandelt der Autor die junge Frau. Mit treffenden Worten und Metaphern zeigt er ihre Verletzlichkeit. Ich darf ihre Entwicklung verfolgen. Das ist auch ein besonderer Punkt des Buches. Nichts bleibt statisch, jede der Personen entwickelt sich weiter, positiv oder negativ. Wer in diesem Krimi auf Ermittlungsarbeit wartet, wartet umsonst. Die Spannung des Buches ergibt sich aus dem vielfältigen Beziehungen der Protagonisten. Sprachstil und regionaler Bezug haben mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Autor hat ein bemerkenswertes Debüt geschrieben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Passend zum Thema wurde das Cover gestaltet. Vor dem Hintergrund, der von Rot zu Schwarz wechselt, scheint der Eber aus dem Buch zu treten.

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  • Rezension zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker

    Ebers Ende

    tigerbea

    17. June 2013 um 20:32

    Jakob Sandow wird für ein Jahr als Praktikant auf dem Spargelhof von Klemens Schmölling im münsterländischen Osterup angeheuert. Schmölling ist ein Mann, mit dem nicht "gut Kirschen essen" ist. Mißtrauisch, eigenbrödlerisch und rechthaberisch. Das einzigste Wesen, daß ihm etwas bedeutet, ist sein preisgekrönter Zuchteber Thilo. Seine Frau ist die gute Seele des Hofes, will jedoch die Scheidung. Kurz nach Jakobs Ankunft heuern auch die Erntehelfer auf dem Hof an. Unter ihnen Adam, der mit seiner Freundin Dana aus Polen anreist. Als Adam bis spät in den Abend arbeiten muß und Dana allein aufs Schützenfest geht, kommt es zum Unglück: Schmölling vergewaltigt Dana. Adam und Jakob sinnen auf Rache.... "Ebers Ende" ist ein gelungenes Regionalkrimi-Debüt! Sprachlich wunderbar und leicht zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Von Anfang an nimmt die Spannung den Leser in seinen Bann, denn sie wird von Seite 1 bis zum Schluß durchgehend gehalten und ist zum Ende des Buches sogar noch eindrucksvoll gesteigert. Auch das Regionale kommt nicht zu kurz. Die Landschaft ist wunderbar detailliert beschrieben, auch die Bevölkerung mit ihren typischen Eigenheiten ist sehr gut wiedergegeben. Es wirkt nicht übertrieben, aber man erkennt die Schrullen der einzelnen Charaktere sehr gut. Es ist wirklich alles enthalten - von Landschaft, Land und Leute über Brauchtum des Münsterlandes. Man erkennt es. Rundum ein Regionalkrimi, dem es an nichts fehlt!

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