Jürgen Großmeyer

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Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.3" von Jürgen Großmeyer

Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.3" von Jürgen Großmeyer
sabistebvor 8 Jahren

Leon kommt dem Mörder von Lucy immer Näher. Es zeigt sich immer deutlicher, dass Lucy nicht das einzige Opfer des Mörders war, sondern dass es sich um einen Serientäter handelt, der wohl ein Nephilim, ein mächtiger alter Zauberer ist. Als er seine Entdeckung jedoch dem ermittelnden Kommissar mitteilen will, erfährt er, dass dieser auch verschwunden ist. Ist er Opfer des Nephilim geworden?
Leon beginnt seinen Träumen und Visionen zu vertrauen. Als er von Dr. Zadek träumt und sieht, dass dieser das Skarabäusamulett in einem Thresor versteckt, keimt in ihm der Entschluss dieses Amulett zu entwenden. Zusammen mit seinem Kumpel Christian bricht er Nachts in die Villa von Dr. Zadek ein und macht sein erste Begegnung mit anderen Wesen der Magie: Zwergtrollen.

Dieser dritte Teil ist nun der Abschluss des mini Hörspiels „Leon Traumgänger“. Ein Hörspiel für Jugendliche, dennoch auch für etwas ältere Hörer wie mich durchaus spannend und interessant erzählt. Da es sich jedoch nun mal um die Umsetzung eines Jugendbuches handelt ist der Verlauf der Geschichte, oder besser ihr Ende, leicht vorhersehbar und nicht wirklich überraschend, auch wenn es kleine überraschende Wendungen gibt.
Leon konfrontiert in diesem letzten Teil seinen Endgegner den Nephilim, oder besser das, was von ihm übrig ist und lernt mit seinen paranormalen Fähigkeiten umzugehen und diesen zu vertrauen. Auch seine Freundschaft zu Christian tritt in eine neue Phase. Die beiden Jungen gehen nun durch dick und dünn und halten auch in Krisen zusammen. Aus der Traumfreundschaft des ersten Teils und ersten Unternehmungen der beiden in Teil 2 ist nun im dritten Teil eine feste, brüderliche Freundschaft geworden, die sicherlich auch in den folgenden Bänden der Geschichte eine wichtige Rolle spielen wird. Leon der Held hat seinen obligatorischen Sidekick gefunden.
In einem Interview sagte Produzenten Dennis Ehrhardt „Es wird auf jeden Fall weitere Bücher geben, die ungefähr in jährlichem Abstand erscheinen. Leons Leben ist ja mit dem aktuellen Abenteuer keineswegs auserzählt. Ob es zu den weiteren Büchern dann auch wieder Hörspiele geben wird und wie viele, hängt natürlich nicht zuletzt vom Erfolg der aktuellen Folgen ab.“
Darauf kann man wirklich nur hoffen, denn viele Fragen bleiben ungeklärt. Was hat es mit Eule auf sich? Warum hat sie keinen Schatten? Wer sind Leons Eltern? Was ist das für eine andere Welt in welche Leon in Teil 1 gehen konnte?

Auch dieser dritte Teil beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung der ersten beiden Teile, dennoch sollte man die CDs nacheinander hören, denn diese CD ist trotz Zusammenfassung nicht geeignet als einzelne Geschichte gehört zu werden.

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Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.2" von Jürgen Großmeyer

Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.2" von Jürgen Großmeyer
sabistebvor 8 Jahren

Als Leon nach den Ereignissen der Nacht zu sich kommt, befindet er sich im Krankenhaus und er ist nicht allein. Eule ist auch da und sie lehrt ihn, wie man sich in den Schatten versteckt und zwischen den Schatten geht. So entwischen die beiden ungesehen aus dem Krankenhaus und Leon flüchtet sich nachhause in die Wohngemeinschaft. Zunächst ist er krank geschrieben und braucht vorerst nicht in die Schule zu gehen.
Am nächsten Tag trifft er sich mit dem Polizisten, der de Fall Lucy untersucht. Die beiden wollen sich über einer Pizza unterhalten, als ein Anruf dazwischenkommt, Dr. Zadek will sich mit dem Polizisten treffen.
Entsetzt sieht Leon, dass Dr. Zadek das Gleiche Amulett wie Lucys Mörder trägt, und er schein Leon zu erkennen!
Als wäre die Situation nicht schon verrückt genug beschimpft Lucys Mutter Leon auf der Beerdigung ihrer Tochter worum er sie wieder zurückgebracht hätte. Leon ist verwirrt und fragt sich, wie sie das meint.
Welches Spiel spielt das mysteriöse Mädchen namens Eule mit Leon? Sie will sich nachts mit ihm treffen und macht ihn mit dem Obdachlosen namens Clochard bekannt. Dieser erzählt Leon von den Wesen hinter der Nacht und den Nephilim aus denen die Zauberer hervogingen und auch Leon ist genau wie Clochard ein Zauberer.
Als Clochard Leons Theorie über den Mörder nachgeht und diesen in einer Zeremonie beschwört kommt es zu einer weiteren Katastrophe, die ein weiteres Opfer fordert.

Nachdem Teil 1 die Personen einführte und die Grundzüge der Geschichte charakterisierte, kommt in Teil 2 die Geschichte langsam in Fahrt. Die alltäglichen Probleme der Jugendlichen rücken in den Hintergrund. Die Freundschaft zu Christian, die sich Leon immer erträumte und die sich in seinen Gesprächen mit einem imaginären Christian in Teil 1 manifestierten wird nun zur Realität. Christian hilft Leon bei seiner Suche nach der Wahrheit über den Mord an Lucy und auch was Leons Fähigkeiten angeht ist er im Bilde. Immer mehr verstricken sich die beiden in die magischen Intrigen der Magier und Nephilim.
Interessant ist die Verknüpfung mit der real existierenden Gestalt des Peter Kürten mit den fiktiven Morden dieser Geschichte.
Da Teil 1-3 wohl in einem Zug aufgenommen wurden ist somit sichergestellt, dass die Sprecher dieselben sind. Auch in diesem Teil fällt kein Sprecher unangenehm aus dem Rahmen. Neu hinzu kommen in diesem Teil Jochen Schröder als Clochard, der in einem seltsam antiquierten Deutsch spricht, indem er von sich selber im pluralis majestatis spricht, andere jedoch mit der mittelalterlichen Anrede „er“ anspricht, Sven Plate als Polizist und Claudia Urbschat-Mingues, die deutsche Synchronstimme von Angelina Jolie als Lampenhändlerin Melek.
Zwar gibt es am Anfang der CD eine kurze Einführung, welche die Ereignisse des ersten Teils zusammenfasst, dennoch sollte man die CDs in chronologischer Reihenfolge hören, da sie nahtlos aufeinander aufbauen.
Es bleibt spannend. Wer waren Leons Eltern, möglicherweise Nephilim? Was weiß Dr. Zadek und was hat Peter Kürten, der bereits 1931 starb mit den Morden zu tun?

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Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.1" von Jürgen Großmeyer

Rezension zu "Leon Traumgänger - erwachen, Tl.1" von Jürgen Großmeyer
sabistebvor 8 Jahren

Leon ist 14 und Waise. Er lebt in einer betreuten Wohngruppe unter der Aufsicht einer sich abwechselnden Gruppe von Sozialarbeitern und Psychologen. Leon teilt sich ein Zimmer mit Christian. Des weiteren leben noch Nicole und Jasmin in dieser Wohngruppe, zwei zickige Mädchen und natürlich Leons Kater.
Jedes Jahr zu seinem Geburtstag wird Leon von ein und demselben Traum geplagt, dessen Bedeutung ihm jedoch unbekannt ist. Noch etwas beunruhigt Leon: Schatten. Er hat keine Angst im Dunkeln, er hat Angst vor dem Dunkeln, aber auch diese Angst kann er sich nicht erklären.
Sein Schatten scheint ein eigenes Leben zu führen und ab und an hat Leon beängstigend reale träume, so real, dass er auch im normalen wachen Zustand Realitätschecks durchführt, um zu prüfen ob er wacht oder träumt.
Dieses Jahr zieht an seinem recht lieblosen Geburtstag ein neues Mädchen in die Wohngruppe: Lucy. Lucy ist 16 und ihre Mutter liegt nach einem Autounfall im Koma.
Leon und Lucy schließen schon bald Freundschaft. Leon begleitet Lucy als sie ihre Mutter im Krankenhaus besucht und auch ansonsten werden die beiden immer unzertrennlicher als plötzlich unheimliche Dinge um Leon geschehen. Ein bärtiger Mann mit Brille verfolgt ihn und Leon erkennt, dass er über übernatürliche Fähigkeiten zu verfügen scheint. Und dann ist da noch das Mädchen namens Eule, das keinen Schatten zu haben scheint.

Seit seiner Gründung 1994 hat sich das Zaubermond Label mit über 250 Titeln zu einem der renommiertesten Audioverlage für phantastische Literatur entwickelt. Am bekanntesten ist dieses Label wohl für seine „Dorian Hunter“ Serie.
„Leon Traumgänger“ ist eine dreiteilige Minihörspielserie, die sich auch an Jugendliche richtet und gleichzeitig mit gleichnamigen Roman von Jürgen Großmeyer aus dem Droste Verlag erscheint. Im ersten Teil dieser „Urban Fantasy“ Geschichte geht es noch hauptsächlich um die alltäglichen Probleme der heutigen Jugendlichen, wie Ausgehen, Mutproben, Freundschaft und das erwachsen werden allgemein.
Es ist immer schwierig Kinder – und Jugendrollen gut zu besetzten. Viele junge Sprecher klingen als würden sie vom Blatt ablesen oder auswendig gelerntes aufsagen, daher muss man oft doch mit Erwachsenen besetzen. Mit Nicolas Artajo haben die Macher jedoch die perfekte Besetzung für Leon gefunden. Es gelingt dem Sprecher sehr glaubwürdig den vierzehnjährigen Leon darzustellen, seine Stimme wirkt sehr jung und lässt nicht erahnen, dass er selbst bereits vierundzwanzig ist. Leonhard Mahlich als Leons Christian klingt auch nicht wie seine wahren 30 Jahre, sondern wie ein normaler Teenager.
Einige unwichtige Nebenrollen klingen etwas hölzern, aber das fällt kaum auf.
Die musikalische Untermalung erinnert ein wenig an die frühen „Offenbarung 23“ Folgen und die Geräuschkulisse ist täuschend echt.
Wie nicht anders zu erwarten ist der erste Teil der Miniserie eine Einleitung. Man lernt erst einmal die Personen kennen und die tatsächliche Handlung nimmt erst langsam Gestallt an.
Schade ist nur, dass das Minihörspiel in 3 einzeln zu kaufende Teile geteilt wurde, statt es gesammelt als 3 CD Ausgabe zu veröffentlichen.

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Jürgen Großmeyer wurde am 19. September 1971 in Hilden (Deutschland) geboren.

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