Jürgen Hövelmann

 4 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Der Kasematten-Mörder, Auge um Auge und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen Hövelmann

Der Kasematten-Mörder

Der Kasematten-Mörder

 (2)
Erschienen am 03.02.2016
Auge um Auge

Auge um Auge

 (2)
Erschienen am 03.02.2016
Der Faktor Mensch: Zweiter Marburg-Krimi

Der Faktor Mensch: Zweiter Marburg-Krimi

 (0)
Erschienen am 16.04.2014
Der Faktor Mensch

Der Faktor Mensch

 (0)
Erschienen am 26.03.2014

Neue Rezensionen zu Jürgen Hövelmann

Neu
MissNorges avatar

Rezension zu "Der Kasematten-Mörder" von Jürgen Hövelmann

Marburg-Krimi
MissNorgevor 2 Jahren

Zur Geschichte:

In den Kasematten, den unterirdischen Geschützständen des Marburger Schlosses, werden innerhalb kürzester Zeit zwei männliche Leichen entdeckt. Kommissar Nau und sein Team ermitteln, das beide Männer Verbindungen zur Burschenschaft "Die Elisabethaner" hatten. Ist hier der Mörder zu suchen?

Meine Meinung:
Jürgen Hövelmann bleibt sich auch in diesem Band seinem Stil und seinen Charakteren treu. Wieder viel Lokalkolorit und Nau und Co. führt dieser Fall, wortwörtlich, in die Marburger Unterwelt. Sehr interessante Themen diesmal mit der Burschenschaft, den Kasematten, dem Verbindungshaus und der "Heiligen Elisabeth". Historisch hat Marburg hier sehr viel für diesen Krimi zu bieten. 
Doch leider, leider ist es hier, wie auch im vorherigen Band, wieder so ein Ding mit dem Schluss.  Ich finde, dass das Ende wieder viel zu abrupt und zu schnell kam und der Fall nicht richtig geklärt bzw. erklärt wurde. Irgendwie fehlt mir noch etwas, oder ich habe es nicht verstanden. Zudem finde ich den Hinweis auf dem Buchrücken sehr übertrieben "Atemlose Spannung". Spannend genug für einen Krim, ja das schon, aber nicht so das man atemlos von einer Seite zur nächsten hetzte.
Gefallen hat mir allerdings, das sich was in Gisbert Nau´s Privatleben tut, nur Pepper kam mir diesmal etwas zu kurz. 

Kommentieren0
10
Teilen
MissNorges avatar

Rezension zu "Auge um Auge" von Jürgen Hövelmann

Marburg - Krimi
MissNorgevor 2 Jahren

Kurz zur Geschichte:
Im Marburger Schlosspark wird die Leiche des Chirurgen Klaus-Jürgen Bottenbach aufgefunden. Kommissar Nau und sein Team machen sich auf die Suche nach dem Mörder, bis ihnen eine zweite Leiche präsentiert wird, die wie gekreuzigt an der Lahnbrücke drapiert wurde. Hängen die beiden Morde zusammen? Nau und Co. finden aber keine eindeutigen Zusammenhängen zwischen den beiden Toten, bis sie auf den Virologen Armin von Hohenthal stoßen. 

Meine Meinung:
Kommissar Gisbert Nau ist mit sofort ans Herz gewachsen, da er auch einen Hund hat und Pepper nicht nur mit einer Nebenrolle bedacht ist. Hier kann Nau sich von seiner "zarten" und fürsorglichen Seite zeigen, wo er in seinem Beruf genug mit der harten Realität konfrontiert wird. 
Den Großteil der Story nimmt die Ermittlerarbeit ein und da ich als Leserin nicht richtig ahnen konnte, wer nun der Täter ist, blieb das bis auf wenige, nicht ganz eindeutige Hinweise, auch bis zum Ende so. Also nichts was aus der Täterperspektive erzählt wurde, wo man schon ahnen kann wer, was, warum getan hat. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, das passt hier sehr gut.
Aber als es dem Ende zugeht, dachte ich noch, was so wenige Seiten nur noch, wie sollen da die Aufklärungen und die Zusammenhänge erläutert werden? Das war mir dann etwas zu kurz und zu reingepresst. Nach dem Motto: Das darf nur in einem Absatz alles untergebracht werden. 
Für Einheimische und die, die Marburg kennen, die werden mit den Beschreibungen und Straßennamen was anfangen können und sich beim Lesen die Örtlichkeiten direkt vor´s innere Auge holen und der Rest, der Marburg nicht kennt muss die Phantasie walten lassen.

Wer Krimis mag mit viel Lokalkolorit, einem sympathischen Ermittler, einem guten Team, etwas Humor und einem spannenden Fall, der wird mit diesem ersten Band von Kommissar Nau seine Freude beim Lesen haben.

Kommentieren0
13
Teilen
Matzbachs avatar

Rezension zu "Der Kasematten-Mörder" von Jürgen Hövelmann

Mord im Burschschaftsmilieu
Matzbachvor 3 Jahren

Im zweiten Fall des Marburger stand by - Kommissars Nau geht es um zwei Männer, die im Abstand von zwei Tagen ermordet in den Kasematten des Marburger Schlossbergs aufgefunden werden. Nau und seine beiden Mitarbeiter finden schnell heraus, dass beide Opfer Mitglieder der Studentenverbindung der Elisabethaner  waren. Ist hier auch der Mörder zu suchen?

Um dies herauszufinden, lässt sich Nau darauf ein, im Verbindungshaus zu leben, um dort zu beobachten bzw. weitere mögliche Morde zu verhindern. Dabei unternimmt er auch einen nächtlichen Ausflug in die Marburger Unterwelt.

Auch diesmal nimmt sich Hövelmann viel Zeit, die altehrwürdige Universitätsstadt und ihre Einwohner zu beschreiben, was, wie bereits in meiner Rezension zum ersten Krimi, für Ex-Marburger durchaus seinen Reiz hat. Auch der Einfluss der dortigen Burschenschaften mit ihren Luxusvillen unterhalb des Schlosses wird einigermaßen glaubwürdig wiedergegeben. Und dass Nau, sein Hund Pepper und sein Team ein liebenswürdiges Gespann sind, habe ich ebenfalls schon betont. Diesmal scheint sich auch in seinem Privatleben etwas weiterzuentwickeln.

Dagegen wirkt der Fall etwas uninspiriert. Die Ermittlungen dümpeln vor sich hin, am Ende wird eher zufällig eine (Teil-)Lösung gefunden, die den Leser etwas hilflos zurücklässt. Dafür gibt's dann einen fetten Stern Abzug!

Nachtrag: Hövelmann hat einen fetten historischen Schnitzer eingebaut. Der in der Elisabethkirche ruhende Hindenburg war niemals Reichskanzler, leider, muss man fast sagen, denn in dieser Funktion hätte er vermutlich weniger Schaden für die deutsche Geschichte angerichtet.

Kommentare: 1
39
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 4 Bibliotheken

von 1 Lesern gefolgt

Worüber schreibt Jürgen Hövelmann?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks