Jürgen Heidig Verteufelte Demokratie

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Inhaltsangabe zu „Verteufelte Demokratie“ von Jürgen Heidig

Jürgen Heidig hält den Freiheits- und Demokratie-Demagogen die Praxis der sozialistischen Demokratie in der DDR entgegen. Viel wird in den 'History-Channels' unterschlagen, wenn es um die DDR geht – und die Gefahr besteht, dass manch einer glauben mag, Wahlen in der DDR hätten 'nur aus Zettelfalten' bestanden. In knapper Form werden in diesem Buch die Grundzüge der demokratischen Herrschaft in der DDR – einer 'Diktatur des Proletariats' – dargestellt und mit der Form bürgerlicher Herrschaft in der BRD kontrastiert.

Gute Analyse der BRD. Sehr schlechte Analyse der DDR-Wirklichkeit.

— Hans12679
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  • BRD-Praxis kontra DDR-Theorie - so nicht

    Verteufelte Demokratie
    Hans12679

    Hans12679

    09. September 2015 um 12:50

    Ich bin wie der Autor Jahrgang '49, in der DDR geboren, verheiratet, mit 3 Kindern, und habe bis zum Mauerfall erst in Berlin-Köpenick, dann in Bln-Friedrichshain und zuletzt in Berlin-Marzahn gelebt. Ich bin Dipl.-Ing des allg. Maschinenbaus und seit 12/2014 in Rente.  JH entlarvt mit diesem Büchlein die BRD und verbrähmt die DDR. Seine beiden Hauptanliegen: Vergleich der Demokratie und des Wahlsystems in BRD und DDR, geht m. E. gründlich schief. Zur Klarstellung: es gab in der DDR keine gleichen, freien und geheimen Wahlen. Ist der massive Wahlbetrug von E. Krenz schon vergessen? Die von JH beschriebene Sozialismustheorie hat mit der in der DDR geübten Praxis nichts zu tun. Die Macht lag nicht in der Hand des Volkes sondern der SED Ihre Exekutive war das MfS.  Der sozialistische Gedanke in der DDR ging 1961 mit dem Mauerbau verloren. JH hat in seinem Text vieles in Gänsefüschen geschrieben. Das Wort "Republikflucht" hätte da auch hineingehört.  Sein Buch scheitert an dem Versuch, sich ehrlich mit der DDR auseinandersetzen und mit der Frage, warum die DDR-BÜRGER ihr System nicht mehr wollten. Ich mache mir darüber seit dem Mauerfall Gedanken.  Man darf versichert sein, dass mich die BRD anko... Zu dem alle 4 Jahre stattfindenden Wahlspektakel kann man stehen, wie man will: es ist demokratisch. Man kann damit auch die Linke zur Regierungspartei machen. Aber wahrscheinlich würden wir ein neues Chile mit dem Allende-Schicksal erleben.  Die DDR ist Geschichte und nachträgliche Lobhudeleien machen sie nicht wieder lebendig. Die nächste Revolution kommt hoffentlich von innen heraus, aus der deutschen Mitte. Das könnte dann vielleicht etwas werden. 

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