Jürgen Heimbach

 3.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Unter Trümmern, Alte Feinde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen Heimbach

Unter Trümmern

Unter Trümmern

 (5)
Erschienen am 20.08.2012
Chagalls Rache

Chagalls Rache

 (1)
Erschienen am 01.04.2011
Riesling-Leichen

Riesling-Leichen

 (1)
Erschienen am 15.09.2011
Alte Feinde

Alte Feinde

 (1)
Erschienen am 02.02.2014
Offene Wunden

Offene Wunden

 (0)
Erschienen am 18.02.2016
Johannes' Nacht

Johannes' Nacht

 (0)
Erschienen am 25.02.2008
Plötzlicher Tod einer Nutte

Plötzlicher Tod einer Nutte

 (0)
Erschienen am 14.10.2009

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Rezension zu "Unter Trümmern" von Jürgen Heimbach

naja...
Fuexchenvor 8 Monaten

Deutschland 1946: Die Zeiten sind hart. Hunger, Kälte und die Sorge um vermisste Angehörige dominieren das Leben. Paul Koch kehrt nach zwölf Jahren in das zerstörte Deutschland zurück. 1936 ging er nach Spanien, um gegen Franco zu kämpfen. Jetzt braucht die Polizei dringend jeden politisch Unbelasteten. Doch Kollegen und Vorgesetzte begegnen dem Kriminalkommissar mit Misstrauen. Und auch Koch ist auf der Hut. Bei einem Überfall auf ein Warendepot wird ein Wachmann getrötet. Paul Koch übernimmt den Fall, der ihn schon bald zu dem einflussreichen und aalglatten Bauunternehmer Helmut Brunner führt. Plötzlich stirbt der einzige Zeuge und Kochs Ehrgeiz ist geweckt. Eher zufällig führen ihn seine Ermittlungen zu Dorle. Deren Mann wird vermisst und ihr Sohn ist schwer verwundet aus dem Krieg zurückgekehrt. Doch Medikamente gibt es nur auf dem Schwarzmarkt. Dorle will alles tun, um ihrem Sohn zu helfen. Wirklich alles?

Da mir dieses Buch empfohlen wurde, war ich besonders neugierig. Dies ist der erste Krimi, der in der Nachkriegszeit spielt, den ich lese.
Leider muss ich sagen, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

Es fängt bei einem Kriminalkommissar an, der sich durch die Gegend prügelt und mich wenig überzeugen konnte. Weiter geht es mir Dorle. Einer Frau, die mir zu naiv und zu unbeholfen dargestellt wird.
Sicherlich war es damals nicht einfach, aber für mich war es nicht möglich, mich mit den beiden Protagonisten auch nur ansatzweise zu identifizieren.
Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, jedoch empfand ich es eher als störend, wenn immer und immer wieder betont wird, dass „in diesen Zeiten“ nichts einfach ist und anscheinend jeder einen Freifahrtschein bekommt.

Die Handlung spielt in Mainz und so wie die Handlungsorte beschrieben sind, konnte man sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen.
Allerdings kam bei mir keine große Spannung auf. Es ging eher darum, Beweise zu finden, um den Beschuldigten zu überführen. Mit dieser Art von Aufbau komme ich anscheinend nicht zurecht.

Ein insgesamt zwar gutes Buch, nur leider nichts für mich. Daher gibt es von mir zwei Sterne. Aber jeder soll sich bitte seine eigene Meinung darüber bilden.

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Rezension zu "Unter Trümmern" von Jürgen Heimbach

Rezension zu "Unter Trümmern" von Jürgen Heimbach
Ekavor 6 Jahren

Wir schreiben das Jahr 1946. Nachkriegszeit. Hamsterzeit. Hunger und Kälte regieren in Deutschland und die Sorge um die vermissten Angehörigen lässt die Menschen nicht zur Ruhe kommen.
Kommissar Paul Koch ging 1934 nach Spanien, um gegen Franco zu kämpfen.
Nun kehrt er nach 12 Jahren zurück, denn die deutsche Polizei braucht dringend jeden politisch Unbelasteten. Kaum ist er angekommen, wird er sofort mit einem dringenden Fall beauftragt: Bei einem Überfall auf ein Warendepot ist ein Wachmann getötet worden. Eine Spur führt Koch zu dem Bauunternehmer Brunner, der jedoch offenbar eine "reine Weste" hat. Und es gibt einen Zeugen, der noch nicht vernehmungsfähig ist. Doch plötzlich stirbt dieser Zeuge auf mysteriöse Art.
Der Autor erzählt die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Er schildert einmal sehr ausführlich die Ermittlungen des Kommissars Koch und seines autobegeisterten Assistenten Siegfried Maus und zum anderen bekommt der Leser einen Einblick in das Leben der Dorle Becker. Dorles Mann wird in Rußland vermisst und ihr Sohn Rolf ist schwer verwundet aus dem Krieg zurückgekehrt. Er kann ohne Medikamente nicht leben und Medikamente gibt es nur auf dem Schwarzmarkt! Doch Dorle versucht alles, ihm zu helfen.
Der Autor beschreibt sehr lebendig und in beeindruckender Weise die damalige Zeit, schildert die Mühen, die Dorle für ihren Sohn auf sich nimmt und berichtet gleichzeitig spannend über die Fortschritte und Niederlagen der Ermittlungen des Kommissars.
Die Charaktere aller Personen sind sehr gut beschrieben, man kann sich mit ihnen gut identifizieren, man möchte mit ihnen lachen und weinen.
Durch die flüssige Schreibweise gibt es keine langatmigen Kapitel, Spannung ist von Anfang an da und steigert sich bis zum Schluss.
Ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman.

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