Jürgen Kaizik Die Zukunft der Gottesanbeterin

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Inhaltsangabe zu „Die Zukunft der Gottesanbeterin“ von Jürgen Kaizik

Er ist zurück! Moderner und zynischer, aber so unerbittlich wie eh und je. Eine Figur von morbider Eleganz, ein arroganter Deuter der Seelen, an die er nicht mehr glaubt. Der neue Freud heißt Leguan und ist ein Star unter den Psychoanalytikern des heutigen Wien. Zu allem hat er Wichtiges zu sagen. Wer es sich leisten kann, sucht seine Hilfe. Rund um ihn wird geliebt, gehasst, intrigiert, gequält, gemordet und geträumt. Einer dieser Träumer ist Max. Studienabbrecher, Erotiker, unfreiwilliger Drogenkurier und Idealist - wenn auch auf Bewährung. Unvermutet treten zwei Frauen in sein Leben. Die eine: Lucie, modern und erfolgreich, Anwältin. Allerdings scheint ihre steile Karriere durch psychische Störungen gefährdet. Durch einen Zufall konsultiert sie den falschen Analytiker - und alles gerät ins Wanken. Die andere: Dora, eine alte Dame, die wie die Fee im Märchen auftaucht, aber zu bald verstirbt, was sie nicht hindern wird, weiterhin in das Leben einzugreifen. Dass Vernunft und Wahn in unserem Leben einander so erschreckend ähnlich sind, liegt im allmählichen Verschwinden der Unterschiede.

Der neue Freud heißt Leguan! WOW, dieses Buch bietet Thrill und Tiefenpsychologie vom Feinsten. 5 Sterne!

— Floh
Floh

Verrückt. Verwirrend. Schön.

— haberland86
haberland86

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  • Dieses Buch drängt sich nicht auf, es will gefunden und mit Muße gelesen werden!!!

    Die Zukunft der Gottesanbeterin
    Floh

    Floh

    Der Wiener Autor Jürgen Kaizik macht nicht nur mit seinem Titel „Die Zukunft der Gottensanbeterin“ unheimlich neugierig, sondern auch mit einem interessanten Klapptext. Mit seinem Roman über den Zwiespalt und der Schizophrenie der menschlichen Seele bewegt sich der Autor auf einem sehr gewagten und vielversprechenden Gebiet. Der Autor gibt uns Einblicke in das menschliche Seelenleben, menschlicher psychischer Abgründe und würzt dieses beklemmende und packende Thema mit viel Sarkasmus, Ironie und Zynismus. Ein besonderer Humor, den man beinahe als Schwarz bezeichnen könnte. Die Sprache des Autors lässt den Leser so schnell nicht mehr los und bietet einen Thriller weit weg vom üblichen Mainstream. Wer etwas Besonderes sucht, wird es hier garantiert finden… Hier gibt sich der Autor Jürgen Kaizik mutig, aber entschlossen auf gewitztes Terrain. Und es hat sich gelohnt. Erst kürzlich bin auf den Autor aufmerksam geworden. In einem Zeitschrifteninterview hat mir seine offene Art, sein Witz und der skurrile Humor gefallen. Da wollte ich gleich mehr von ihm lesen und habe mich nach einem Werk von ihm umgesehen und habe so „Die Zukunft der Gottesanbeterin“ entdeckt. Jürgen Kaizik hat eine Sprachmelodie, die lange in meinem Kopf nachklingt und einen sehr bewegenden, aufmunternden und tiefgründigen, jedoch auch mit Witz und Galgenhumor geprägten Thriller-Roman einmalig untermalt. Erschienen im Braumüller Verlag (http://www.braumueller.at/shop/catalog/index.php?navsection=3&osCsid=vl5o4r136kokfvaucl0hdmfsj5) Inhalt: "Er ist zurück! Moderner und zynischer, aber so unerbittlich wie eh und je. Eine Figur von morbider Eleganz, ein arroganter Deuter der Seelen, an die er nicht mehr glaubt. Der neue Freud heißt Leguan und ist ein Star unter den Psychoanalytikern des heutigen Wien. Zu allem hat er Wichtiges zu sagen. Wer es sich leisten kann, sucht seine Hilfe. Rund um ihn wird geliebt, gehasst, intrigiert, gequält, gemordet und geträumt. Einer dieser Träumer ist Max. Studienabbrecher, Erotiker, unfreiwilliger Drogenkurier und Idealist - wenn auch auf Bewährung. Unvermutet treten zwei Frauen in sein Leben. Die eine: Lucie, modern und erfolgreich, Anwältin. Allerdings scheint ihre steile Karriere durch psychische Störungen gefährdet. Durch einen Zufall konsultiert sie den falschen Analytiker - und alles gerät ins Wanken. Die andere: Dora, eine alte Dame, die wie die Fee im Märchen auftaucht, aber zu bald verstirbt, was sie nicht hindern wird, weiterhin in das Leben einzugreifen. Dass Vernunft und Wahn in unserem Leben einander so erschreckend ähnlich sind, liegt im allmählichen Verschwinden der Unterschiede." Schreibstil: Mit dem mir bisher noch absolut unbekannten Wiener Autor Jürgen Kaizik erlebt man schriftstellerisches Geschick und grandiose Einzigartigkeit von der ersten Seite an! Sein Stil besitzt eine ganz melodische Note, seine Dialoge würzt er mit Tiefgang, Brutalität, Härte, Poesie, Singsang und freudschen Interpretationen. Tiefgründig, melancholisch gewürzt und mit einer Emotionsgewalt, die die Haut und Sinnesorgane benetzt. Lesen mit jeder Faser… Es ist einfach spannend, anders, morbide und traurig sogleich, in diesem Roman zu versinken und wahrhaftig abzutauchen und mitzuerleben reizt das Gemüt und ist eine wirkliche Herausforderung an den Leser. Hinzu kommen Galgenhumor, Witz, Zynismus und jede Menge Ironie und Schandtat. Autor Jürgen Kaizik schreibt sehr lebendig, facettenreich und bildhaft. Ich sage nur: Großartiges, mutiges und andersartiges Schreiben! Der Autor hat Talent und Wiedererkennungswert! Sein Buch ist so filmreif verfasst, dass sich innerlich lebendige Bilder ergeben, und das Lesen zu einem Erlebnis mit allen Sinnen wird! Mit dem ambitionierten Autor Jürgen Kaizik erlebt man schriftstellerisches Geschick und grandiose Einzigartigkeit von der ersten Seite an! Sein Stil besitzt eine ganz einzigartige Note, an die man sich zunächst gewöhnen muss. Jürgen Kaizik taucht in das menschliche Seelenleben und der menschlichen Raffinesse ab. Der Psychoanalytiker Freund heißt hier Leguan und wird seine Leser verblüffen und herausfordernd ansprechen. WOW. Seine Dialoge würzt er mit einer besonderen Wirkung, schwingt mit Poesie, gnadenloser Härte und entfaltet eine enorme Kunst besonderen Humors. Dieser Humor könnte beinahe als Rabenschwarz oder Galgenhumor betitelt werden und ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Dennoch auf gewisse Weise tiefgründig, melancholisch gewürzt und mit einer Emotionsgewalt, die die Haut und Sinnesorgane benetzt. Lesen mit jeder Faser, wenn man das Geschehen auf sich wirken lässt. Jürgen Kaizik hat eine Art, die sicherlich nicht jedem direkt zugänglich ist, aber man sollte es als neugieriger Leser ruhig versuchen und wird vielleicht mit einem unvergesslich polarisierenden Thriller-Roman belohnt. Der Autor hat Talent und Wiedererkennungswert, zwar nicht für die große Leserschaft, aber für ein gewisses Publikum sicherlich! Weit weg vom üblichen Mainstream, und das lobe ich besonders. Charaktere: Dank der Charaktere fühlte ich mich mitten drin! So speziell ausgearbeitete und besondere Persönlichkeiten sind mir selten in einem Roman begegnet. Mitten in der Welt der Hilfesuchenden beim Psychologen Leguan ist Max. Max hat ein Problem mit seiner Zukunft und Perspektive. Doch auch zwei besondere weibliche Geschlechter machen dem Studienabbrecher, Erotiker und Drogenkurier zu schaffen. Da erscheint ihm Dora, eine alte weise Dame, die sich stets in seine Gedanken katapultiert, aber auch Lucie, die erfolgreiche und zielstrebige Anwältin macht Max das Leben zu schaffen. Wie Engelchen und Teufelchen. Drei besondere Hauptprotagonisten, die so feingliedrig skizziert sind, dass man als Leser unweigerlich miterlebt, welche Richtungen jegliches Tun und Denken nimmt. Puuuuh, das ist Stoff für den Geist. Sehr wunderbar konstruiert und untermalt. Einige wichtige Nebenrollen runden das Gesamtwerk gelungen ab. Leguan ist der heimliche Star dieses Psychothrillers. Hier lernen wir nicht nur den angeschlagenen Max und seine verkorkste Lebenssituation kennen, nein hier lernen wir zudem ganz besondere Rollen und Nebenrollen aus allen Ebenen und geistigen Schichten kennen. Die Arbeit des Psychiaters Leguan und die verwinkelten Gefahren des Seelenheils. Schauplätze: Die einzelnen Schauplätze sind auf wenige Kulissen beschränkt. Im Fokus steht hier die Arbeit des Psychoanalytikers Leguan und seine Räumlichkeiten, sowie das beinahe exzentrische Leben von Max. Hier überwiegen die Orte des menschlichen Denkens und Handelns als Kulisse. Eine besondere Eigenschaft des Buches, die dem Thriller neue Bilder schenkt und ein facettenreiches Wechselbad an Kulisse, Gedanken und Orte bietet. Auch der Leser begibt sich, dank der detaillierten und sehr nah differenzierten Formulierungen des Autors Jürgen Kaizik, zusammen in das Leben von Max und Leguan. Von faszinierend, bis traurig, melancholisch, poetisch und gefühlvoll zu dramatisch, befangen und befreit. Beklemmend, beängstigend, hart und morbide. Jürgen Kaizik hat ein Händchen für bildhafte Darstellung. Volle Punktzahl auch hier. Meinung: Dieser Thriller ist etwas Besonderes, da er von der üblichen Masse herausstricht und als kleiner Goldschatz gilt. Man muss dieses Buch suchen, um es zu finden. Aber dann reichen die Eindrücke beim Lesen … von absolut fasziniert, völlig begeistert, total angetan bis ängstlich, geschockt, überrascht und zwiespältig. Der Autor hat einen tollen und einzigartigen Stil, keine Frage. Dennoch ist dieses Buch ein schwieriges Werk. Man wird es entweder Lieben, oder sich fragen, ob das denn der Ernst ist?!? Ich habe dieses Buch geliebt und mit jeder Zeile aufgesogen. Da dürfen „Hobbypsychologen“ staunen. Hier muss ich unbedingt sehr loben, dass ich hier endlich wieder einen Autor gefunden habe, der mit einer Novität glänzt und mich mit einer sehr eigenen und einzigartigen Note sehr überrascht hat. Zudem ist die Buchgestaltung und das Cover eine absolut hochwertige Rundung. Sagenhafte Charaktere, faszinierende Welten und wertvolle Botschaften. Cover / Buch: Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover hat mich beeindruckt und ist stimmig zum besonderen Inhalt des Romans. Der Titel besagt schon fast alles!!! Der Autor: "Jürgen Kaizik, 1950 in Wien geboren, studierte Mathematik, Philosophie und Germanistik in Wien und Saarbrücken sowie Regie am Max Reinhardt Seminar. Dissertation über Robert Musil, zahlreiche Theaterstücke, Drehbücher und Romane. Der freie Autor, Theater-, Film- und TV-Regisseur (Tatort, Reise ins Tausendjährige Reich) lebt in Wien, Berlin und Bad Aussee." Fazit: Dieses Buch verdient alle 5 Sterne, wenn man sich auf das Geschehen und die besondere Art der Umsetzung einlassen kann und will. Ich wollte es und ich wurde mehr als gut und fesselnd unterhalten. Respekt zu diesem Mut und dieser Novität des Schreibens. Dieses Buch drängt sich nicht auf, es will gefunden und mit Muße gelesen werden!!!

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  • Grandios geschrieben

    Die Zukunft der Gottesanbeterin
    haberland86

    haberland86

    Die grandiose und durchweg stimmige Sprache nahm mich von Anfang bis Ende gefangen. Eine Geschichte so verwirrend, verrückt und schön, wie das Leben selbst. Jürgen Kaizik führt seinen Lesern in "Die Zukunft der Gottesanbeterin" die Schizophrenie unserer Zeit vor Augen; in der Mord und Totschlag ebenso zum Alltag gehören, wie rücksichtsloses Karrierestreben, Freundschaft und die Suche nach Liebe. Das Abnormale scheint salonfähig zu werden, Widersprüchliches ergibt plötzlich einen Sinn. Solange man nur einen Therapeuten hat, der einem dabei hilft, seine Dämonen zu rechtfertigen. Insgesamt hinterließ das Buch - für meinen Geschmack - aber ein paar Fragezeichen zu viel. Daher "nur" 4 Sterne.

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