Die Anfänge von allem

von Jürgen Kaube 
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Die Anfänge von allem
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Annegret_Reimanns avatar

Ganz interessant, nur ein bißchen langatmig. Aber ,kein Wunder, wenn das Buch nicht weniger als "Alles" erklären möchte.

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Inhaltsangabe zu "Die Anfänge von allem"

Seit wann gibt es den aufrechten Gang, und wie entstand das Wunder der Sprache? Wie kamen Religion, Recht, Handel, Geld, Musik oder Städtebau in die Welt? Wann begannen die Menschen, ihre Toten zu bestatten, und warum schätzen die meisten Kulturen die Monogamie? Jürgen Kaube gibt Antworten auf diese Fragen, die uns in politischen und kulturellen Konflikten oft bis heute beschäftigen, und erzählt in aufregender Weise von den Anfängen der Menschheit.
Da ist etwa das Rätsel Sprache: Sie ist evolutionär nicht erklärbar, nicht einmal Menschenaffen haben einen zum Sprechen ausreichenden Rachenraum; ging Sprache womöglich aus dem Schmatzen hervor, als Nebeneffekt der Nahrungsaufnahme? Oder später die Schrift: Sie wurde keineswegs erfunden, um Gesprochenes festzuhalten, sondern kam um 8000 v. Chr. in Mesopotamien in die Welt – als bürokratische Merkhilfe beim Rinderzählen. Und das erste Geld um 12000 v. Chr. diente nicht dem Handel, sondern als religiöse Opfergabe – rührt daher seine kultische Verehrung? Jürgen Kaube, Herausgeber der FAZ und renommierter Wissenschaftsautor, schildert spannend, aufschlussreich und immer wieder überraschend, wie die menschliche Kultur entstand – ein Buch über die Anfänge all dessen, was Menschsein für uns heute ausmacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783871348006
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Rowohlt Berlin
Erscheinungsdatum:18.08.2017

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 3 Monaten
    ‚Die wichtigsten Erfindungen haben keine Erfinder.'

    ‚Die wichtigsten Erfindungen haben keine Erfinder. Wir kennen den Menschen nicht, der als erster aufrecht ging oder der als erster ein Wort sagte, wir kennen die Gemeinschaft nicht, die als erste einem unsichtbaren Wesen huldigte oder die als erste tanzte.‘ (Seite 13)

    Der Soziologe und Journalist Jürgen Kaube erzählt in seinem Buch ‚Die Anfänge von allem‘ von der Entwicklung und der Kulturgeschichte des Menschen: vom Anfang des aufrechten Gangs, des Kochens, des Sprechens, der Kunst, der Religion, des Tanzes, der Landwirtschaft, der Schrift, der Zahlen, des Geldes usw.

    Ich fand die Grundidee zum Buch sehr gelungen und das Ergebnis weitaus besser als das (meiner Meinung nach) unsägliche Buch ‚Eine kurze Geschichte der Menschheit‘ von Yuval Noah Harari, das zwar sprachlich flüssig geschrieben ist, sich flott liest, aber voller Fehler und Mutmaßungen steckt.

    Kaubes Einstieg ins Buch ist eher ausufernd und wenig stringent geschrieben, und es fiel mir anfangs schwer, dabei zu bleiben, auch wenn der Autor interessante Aspekte anspricht. Er verlässt immer wieder seinen Pfad, erzählt von Philosophie und angrenzenden Themen, so dass man bisweilen einen langen Atem haben muss.

    Allerdings berichtet der Autor sehr detailliert von den einzelnen Themen, und er erklärt immer wieder Zusammenhänge, wodurch man beim Lesen sehr viel lernt und zum Teil wie nebenbei Neues erfährt.

    Ich fand ‚Die Anfänge von allem‘ sprachlich anspruchsvoll, aber nicht kompliziert zu lesen, wenn man sich einmal auf den Stil des Autors mit den langen Sätzen und den Abschweifungen eingelassen hat.

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    Annegret_Reimanns avatar
    Annegret_Reimannvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz interessant, nur ein bißchen langatmig. Aber ,kein Wunder, wenn das Buch nicht weniger als "Alles" erklären möchte.
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    Die Anfänge von allem ist ein Buch, das die Lust am Denken vorführt und selbst Lust zum Nachdenken macht.

    Ein ungemein lesenswertes Buch. Ein Buch, das sich durch Kürze des Ausdrucks, Anschaulichkeit und einen verführerisch klaren Stil empfiehlt.

    Was das Buch vor allem zu einem großen Vergnügen macht, ist die ansteckende Neugier und die Lust, die grundlegenden Fragen selbst von Grund auf zu durchdenken. So gesehen haben wir die Anfänge unserer Welt vor der Lektüre dieses Buches noch nie: nämlich ganz verblüffend neu.

    Die narrative Kompetenz des Autors überzeugt an jener fernen Grenze, an der Geschichtsphilosophie und Evolutionstheorie miteinander zu verschmelzen scheinen. Ein fundiertes Buch.

    Die Anfänge von allem sind so gelehrt, wie ein Sachbuch für ein breites Publikum nur sein kann.

    Der Paradefall eines wirklich erhellenden Sachbuchs.

    Ein faszinierendes Buch, das zum Nachdenken darüber anregt, was unser Menschsein ausmacht.

    Ein wirklich hervorragendes Buch.

    Unfassbar interessant, Stoff zum endlosen Nachdenken. Wer lieber Bedeutsames liest, ist hier richtig.

    Wie Jürgen Kaube selbst aus prähistorischen Dunkelzonen eine eigene Schöpfungs- und Wissenschaftsgeschichte macht, voller Universalbildungsfrüchte, das ist originell.

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