Jürgen Kehrer

 4,1 Sterne bei 299 Bewertungen
Autor*in von Blutmond, Und die Toten lässt man ruhen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Joachim Anlauf, geboren 1967 in Bielefeld, ist Diplom-Volkswirt und Medienmanager (VWA). Nach der Jugendzeit in Minden führten ihn Studium und berufliche Aufgaben von Osnabrück über München, Herford, Dresden und Hannover schließlich nach Leipzig, wo er seit 2008 lebt. In der Buchstadt beschäftigt sich der ehemalige Pressesprecher (u.a. CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, Polizei Sachsen) beruflich mit der Stadt- und Regionalentwicklung. 2012 wurde der Autor mit dem Publikumspreis des Leipziger Krimipreises ausgezeichnet. Rund um das Thema Krimi organisiert Joachim Anlauf Lesungen zur Leipziger Buchmesse und Reisen durch Großbritannien. 2018/19 gehörte er dem Vorstand des Syndikats an. Peter Gerdes, geb. 1955, lebt in Leer (Ostfriesland). Studierte Germanistik und Anglistik, arbeitete als Journalist und Lehrer. Schreibt seit 1995 Krimis und betätigt sich als Herausgeber. Seit 1999 leitet er das Festival „Ostfriesische Krimitage“. Seine Krimis wurden bereits für den niedersächsischen Literaturpreis „Das neue Buch“ nominiert. Gerdes betreibt mit seiner Frau Heike das „Tatort Taraxacum“ (Krimi-Buchhandlung, Veranstaltungen, Café und Weinstube) in Leer. Neuere Veröffentlichungen: „Ostfriesische Verhältnisse“, „Langeooger Serientester“, „Friesisches Inferno“ und „Ostfriesen morden anders“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jürgen Kehrer

Cover des Buches Blutmond (ISBN: 9783894259709)

Blutmond

(17)
Erschienen am 16.01.2013
Cover des Buches Und die Toten lässt man ruhen (ISBN: 9783894258795)

Und die Toten lässt man ruhen

(17)
Erschienen am 31.10.2012
Cover des Buches Münsterland ist abgebrannt (ISBN: 9783499266508)

Münsterland ist abgebrannt

(15)
Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Fürchte dich nicht! (ISBN: 9783894253875)

Fürchte dich nicht!

(17)
Erschienen am 21.06.2011
Cover des Buches Wilsberg und die dritte Generation (ISBN: 9783894258382)

Wilsberg und die dritte Generation

(13)
Erschienen am 26.09.2011
Cover des Buches Wilsberg und die Schloss-Vandalen (ISBN: 9783894258962)

Wilsberg und die Schloss-Vandalen

(14)
Erschienen am 16.01.2013
Cover des Buches Lambertus-Singen (ISBN: 9783499268649)

Lambertus-Singen

(13)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Wilsberg und die Wiedertäufer (ISBN: 9783894258894)

Wilsberg und die Wiedertäufer

(12)
Erschienen am 18.02.2013

Neue Rezensionen zu Jürgen Kehrer

Cover des Buches Wilsberg - Sein erster und sein letzter Fall (ISBN: 9783986590031)

Rezension zu "Wilsberg - Sein erster und sein letzter Fall" von Jürgen Kehrer

Ein LovelyBooks-Nutzer
Würdiger Abschluss

Der alternde Privatdetektiv und ehemlaige Rechtsanwalt Wilsberg gerät im April 2022 zufällig als Opfer in eine Geiselnahme. Die Täter wollen mit dieser Aktion einen rechtstradikalen Anführer, Frank Knieriem, freipressen. Dieser ist für Wilsberg aber kein Unbekannter, denn im Oktober 1989, kurz vor dem Fall der Mauer, ist Knieriem Angeklagter in einem spektakulärem Mordprozess, er soll seine Lebensgefährtin getötet haben. Eine Woche vor Prozessbeginn entlässt er seinen bisherigen Verteidiger und engagiert Wilsberg, der sich als junger Szeneanwalt mehr schlecht als recht über Wasser hält. Der Auftrag: er soll Knieriems Unschuld vor Gericht beweisen, obwohl alles auf ihn als Täter hindeutet. Wilsberg übernimmt den Fall, findet zunächst jedoch nichts Entlastendes, bis seine neue Freundin eine Überraschungszeugin findet, die Knieriem ein Alibi verschafft, so dass alles auf eine spektaküläre Prozesswende hindeutet. Doch anlässlich eines Berlinbesuchs (den Fall der Mauer erlebt Wilsberg daher mit) findet er eine bittere Wahrheit heraus, die ihn zu einer schwer wiegenden Entscheidung zwingt, die zugleich seine Anwaltskarriere beendet.

Nun, 23 Jahre später, begegnen sich die beiden wieder, nachdem Knieriem freigepresst worden ist, und die alte Auseinandersetzung lebt neu auf, wobei Wilsberg zwar in extreme Lebensgefahr gerät, am Ende aber eine neue Zukunftsperspektive findet, die aus dem Privatdetektiv einen frisch verliebten Rentner macht.

Mit "Wilsberg. Sein erster und letzter Fall" hat sich Jürgen Kehrer lange Zeit gelassen, es bleibt zu hoffen, dass es vielleicht doch noch eine Fortsetzung der Reihe gibt, der Schluss lässt jedenfalls noch ein winzig kleines Hintertürchen auf.

Cover des Buches Wilsberg - Sein erster und sein letzter Fall (ISBN: 9783986590031)
L
Superspannender Doppelkrimi

Mit zwei fulminanten Fällen beendet Jürgen Kehrer seine Wilsberg Buchserie. Nach 21 Krimis um den Kultdetektiv in 32 Jahren ist jetzt Schluss mit Wilsberg, zumindest in Buchform. Die Fernsehserie soll weitergehen, auch dazu schreibt Jürgen Kehrer Drehbücher. Einen würdevollen Abschied will der Schriftsteller seiner Hauptfigur bieten, so äußerte er sich in einem Interview: „Bevor mir nichts mehr einfällt…“. Dazu fasst er in einem Doppelkrimi  `Seinen ersten und sein letzten Fall´ zusammen.

An Wilsberg und Kehrers Vergangenheit schließt diese letzte Geschichte an. Beide hatte es zum Studium nach Münster verschlagen, wo sie hängen geblieben sind. Dass Kehrer den 1989 er-Fall sehr gerne geschrieben hat, wie er im Interview verrät, spürt man als Leser in jeder Zeile. Da hat jemand aus seinem eigenen Erleben geschrieben, was die Story absolut authentisch macht.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist dies wohl der absolut beste Wilsbergkrimi überhaupt. Die Story beginnt im April 2022, als Wilsberg mit zahlreichen anderen Personen in einem Kaufhaus in Münster als Geisel in der Hosenabteilung festgehalten wird. Offensichtlich spielt ein gewisser Frank Knieriem hier eine entscheidende Rolle. Knieriem, ein Name, den Wilsberg dreißig Jahre nicht mehr gehört hatte. Damals, 1989 hatte er in seinen Anfängen als Rechtsanwalt Frank Knieriem in einem Strafprozess vertreten. Der Prozess für diesen Mandanten hätte ihm eigentlich zum Durchbruch seiner Anwaltskarriere verhelfen können. Warum Wilsberg dann eine Karriere als Privatdetektiv einschlägt erfährt man im Laufe der Story. Und wenn Sie noch erfahren möchten, ob Wilsberg die Geiselnahme überlebt, müssen Sie das großartige Buch lesen.

In seinem letzten Fall läuft Georg Wilsberg noch einmal zu großer Form auf

32 Jahre ist es her, dass der Privatdetektiv Georg Wilsberg aus Münster seinen ersten Auftritt in Buchform feiern konnte. Mit dem nunmehr 21. Band bringt der Autor Jürgen Kehrer die Reihe nun zu einem würdigen Abschluss, der noch einmal einen großen Bogen schlägt und endlich erklärt, wie und warum Wilsberg seinerzeit die Zulassung als Rechtsanwalt verloren hat. Dabei ist schon nach wenigen Seiten das alte Wilsberg-Feeling wieder da und es kommt einem vor, als hätte man das erste Buch der Reihe erst gestern gelesen.

Wer Wilsberg bisher nur aus dem Fernsehen kennt, wird Figuren wie Ecki, Alex, Kommissarin Springer und auch ihren Assistenten Overbeck vermissen, diese sind aber reine Erfindung der TV-Autoren (zu denen u. a. auch Jürgen Kehrer gehört) und haben in den Büchern nie eine Rolle gespielt. Das der Autor dies bis zum Schluss konsequent beibehält, gefällt mir sehr gut und sorgt für eine klare Abgrenzung zum TV-Wilsberg.

Dieses Mal stolpert Georg Wilsberg in eine Geiselnahme in einem Münsteraner Kaufhaus und trifft dabei auf Frank Knierim, seinem Mandanten im ersten und zugleich letzten Mordfall während seiner kurzen Zeit als Rechtsanwalt. Und schnell wird klar, dass Knierim die damaligen Ereignisse noch nicht vergessen hat und endlich seine offene Rechnung mit Wilsberg begleichen will.  

In bekannt lakonischer Schreibweise treibt der Autor seinen Helden von einer absurden und gefährlichen Situation in die Nächste und Wilsberg muss dabei natürlich auch wieder einiges einstecken. Doch auch der feine Humor, der für die Reihe so typisch ist, kommt dabei nicht zu kurz. Die Handlung wechselt ständig zwischen der Geiselnahme in der Gegenwart und dem Mordprozess im Jahr 1988. Obwohl Wilsberg in beiden Strängen als Ich-Erzähler fungiert, sind die Übergänge kein Problem, zumal die jeweilige Zeitebene in den Kapitelüberschriften eindeutig gekennzeichnet ist. Diese Erzählform ermöglicht es dem Autor, durch ständige Cliffhanger die Spannung immer weiter in die Höhe zu treiben, was er auch mit sichtlichem Vergnügen ausnutzt. So liefert jedes Kapitel ein kleines Puzzlestück zum Gesamtbild, dass erst ganz zum Schluss sichtbar wird.

Am Ende stellt sich dann doch eine gewisse Wehmut ein, wenn es heißt, Abschied zu nehmen von einer Figur, die mich durch die letzten 32 Jahre begleitet und dabei viele schöne Lesestunden beschert hat.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Acht Leichen zum Dessert
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KBV_Verlag


Wir möchten Euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Unter allen Bewerbungen verlosen wir 10 Exemplare des Titels "Acht Leichen zum Dessert" vom Krimi-Camp.


Zum Inhalt:

Wenn Privatdetektiv Wilsberg auf Julius Eichendorff trifft, wenn Herbie Feldmann und Siggi Seifferheld gemeinsame Sache machen … Acht Autoren und ihr einzigartiges Krimi-Experiment!

 

In einem kleinen Nest in einem entlegenen Winkel der Eifel steht das Stammhaus des berühmten Pudding-Imperiums "Tante Tine". Die alte Unternehmensgründerin Albertine Bernardy will anlässlich des Firmenjubiläums ihre Nachfolge klären und hat zu diesem Zweck die Familie um sich versammelt. Aber ein plötzlicher Todesfall erschüttert das kleine Dorf, und die Festlichkeiten drohen in einer Katastrophe zu enden.

Zum Glück befinden sich zur gleichen Zeit acht berühmte Ermittler vor Ort: Privatdetektiv Wilsberg, Spürnase Britta Brandner, Hobbydetektiv Vincent Jakobs, Meisterkoch Julius Eichendorff, LKA-Profilerin Wencke Tydmers, Privatdetektiv Waldo, Kommissar a. D. Siegfried Seifferheld und der Spinner Herbie Feldmann. Sie alle stecken mit einem Mal mitten in einem vertrackten Kriminalfall, wie er ihnen bislang noch nicht begegnet ist.

 

Ein Fall mit nicht weniger als acht Leichen, geschrieben in nur acht Tagen von acht Autoren:

Das Krimi-Camp: HInter dem Pseudonym A.N.Onym verbergen sich acht der renommiertesten deutschen Krimiautorinen und -autoren (Jürgen Kehrer, Sabine Trinkaus, Kathrin Heinrichs, Carsten Sebastian Henn, Sandra Lüpkes, Peter Godazgar, Tatjana Kruse und Ralf Kramp), die bereits im Jahr 2013 ins "Krimi-Camp" gingen. In einer einsamen Villa nahe der polnischen Grenze entstand der gemeinsame Kriminalroman "8". Sportliche Voraussetzung für dieses literarische Experiment war schon damals, dass man ohne vorherige Planung in die achttägige Schreibklausur ging. Das Leben und Arbeiten in der damaligen wie auch in der diesjährigen Schrebstube kann man www.facebook.com/DasKrimiCamp und unter "Das Krimi-Camp" bei youtube mitverfolgen.



Klingt spannend? Dann bewirb dich jetzt für eines von zehn Büchern und schreibt uns einfach in die Kommentare, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet! :)

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