Jürgen Kehrer

 4.1 Sterne bei 246 Bewertungen
Autor von Fürchte dich nicht!, Münsterland ist abgebrannt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürgen Kehrer

Jürgen Kehrer wurde 1956 in Essen geboren. 1974 von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze nach Münster geschickt fand er das Leben in dieser Stadt bald so angenehm, dass er noch heute dort wohnt. In seinem Krimidebüt »Und die Toten lässt man ruhen« (1990) trat ein gewisser Georg Wilsberg auf, ehemaliger Anwalt, Antiquar und Hobbydetektiv in Müns-ter. Damit begann eine der erfolgreichsten deutschen Krimiserien – zunächst in Romanform und später als ZDF-Krimi »Wilsberg«. Jürgen Kehrer schrieb neben anderen Romanen bisher 18 Wilsberg-Krimis und auch einige Drehbücher zur Wilsberg-Fernsehreihe, von der es inzwischen mehr als 30 Folgen gibt. Außerdem schreibt Jürgen Kehrer historische und in der Gegenwart angesiedelte Kriminalromane, Drehbücher fürs Fernsehen und Sachbücher. Die Gesamtauflage seiner Bücher beträgt über 700.000 Exemplare. Jürgen Kehrer ist verheiratet mit der Krimi- und Sachbuchautorin Sandra Lüpkes und Mitglied im »Syndikat«, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Kein Fall für Wilsberg

 (9)
Neu erschienen am 12.03.2020 als Taschenbuch bei GRAFIT. Es ist der 4. Band der Reihe "Wilsberg".

Wilsberg – Sag niemals Nein

 (4)
Neu erschienen am 12.03.2020 als Taschenbuch bei GRAFIT.

Alle Bücher von Jürgen Kehrer

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Buchformat:
Cover des Buches Münsterland ist abgebrannt9783499266508

Münsterland ist abgebrannt

 (15)
Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Fürchte dich nicht!9783894253875

Fürchte dich nicht!

 (17)
Erschienen am 21.06.2011
Cover des Buches Und die Toten lässt man ruhen9783894250065

Und die Toten lässt man ruhen

 (15)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Wilsberg und die dritte Generation9783894258382

Wilsberg und die dritte Generation

 (13)
Erschienen am 26.09.2011
Cover des Buches Lambertus-Singen9783499268649

Lambertus-Singen

 (13)
Erschienen am 01.10.2014
Cover des Buches Wilsberg und der tote Professor9783894252724

Wilsberg und der tote Professor

 (13)
Erschienen am 01.11.2002
Cover des Buches Wilsberg und die Schloss-Vandalen9783894252373

Wilsberg und die Schloss-Vandalen

 (11)
Erschienen am 01.05.2000
Cover des Buches Wilsberg und die Wiedertäufer9783894250478

Wilsberg und die Wiedertäufer

 (10)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Jürgen Kehrer

Neu

Rezension zu "Wilsberg – Sag niemals Nein" von Jürgen Kehrer

Wilsberg muss sich mit einem vorlauten Teenager herumschlagen
Motzbeckvor 2 Monaten

Lange mussten wir Leser auf die Fortsetzung der Wilsberg-Reihe warten und, um es vorweg zu sagen, das Warten hat sich gelohnt.

"Sag niemals Nein" ist nicht nur der Titel, sondern auch so etwas wie der running gag des Romans. Die Teenagerin Emma möchte Wilsberg beauftragen, ihren Vater, einen Journalisten, bei einem obskuren Treffen in einem Park zu schützen. da sie minderjährig ist und daher gar nicht voll geschäftsfähig, sagt Wilsberg das erste Mal nein. Doch am Abend ruft Emma ihn an und berichtet ihm davon, dass sie ihren Vater nicht mehr erreichen kann. Also gehen Wilsberg und ein zufällig anwesender Freund, der ehemaliger Polizeikommissar Stürzenbecher, in den Park. Dort finden sie das smartphone des Journalisten und eine Blutlache. Die stammt, so zeigen Tests der hinzugerufenen Polizei später, dass es sich auch  um dessen Blut handelt. Eher widerwillig bleibt Wilsberg am Ball und folgt einer vagen Spur, wobei ihm immer wieder Emma nicht immer hilfreich über den Weg läuft, um nicht zu sagen im Wege steht. Doch ein Erfolg bleibt vorerst aus, die Frage, ob Emmas Vater noch lebt oder nicht bleibt offen. Doch dann glaubt Emma, ein Lebenszeichen von ihm aus Beirut bekommen zu haben und versucht deshalb, Wilserg dorthin zu lotsen, der wieder dankend ablehnt, aber dann doch fliegt. Beim Umsteigen in Istanbul trifft er auf Emma, die ihn nötigt, sie in die libannesische Metropole mitzunehmen. Auch dort erweist sie sich eher als hinderlich, doch am Ende werden die beiden Zeugen, wie ihr vermeintlichér Vater erschossen wird.

Doch selbst jetzt bleiben Zweifel. An welcher Geschichte war der Journalist dran, die diese Konsequenzen hatte. Und lässt die Tatsache, dass die libanesischen Behörden den Leichnam sofort nach der Freigabe verbrennen ließen, doch noch Hoffnung auf einen fingierten Abgang?

Wilsberg deckt nach und nach eine gewaltige Verschwörung von internationalen Ausmaßen auf und schafft es zumindest, Emma Klarheit über das Schicksal ihres Vaters zu verschaffen.

Das alles erzählt Jürgen Kehrer mit einem Hauch von Selbstironie und Spitzen gegen die moderne Welt. Wer diese Reihe bisher mochte, wird auch dieses Mal gut bedient.

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L

Rezension zu "Wilsberg – Sag niemals Nein" von Jürgen Kehrer

Jubiläums-Wilsberg, den man gelesen haben muss
lila-lunavor 2 Monaten

30 Jahre agiert der Münsteraner Kultdetektiv Georg Wilsberg jetzt schon, als Romanfigur, im gleichnamigen Fernsehkrimi und sogar als Comicfigur. Die Fangemeinde kann sich über die Romanneuerscheinung "Sag niemals Nein" freuen.

Auf 256 Seiten, die man schnell mal an einem oder zwei Nachmittagen weg lesen kann, löst Georg Wilsberg diesmal einen internationalen Fall.

Als die 15-jährige Emma den Detektiven um Hilfe bittet, ihren Vater, Paul Wilkens, zu beschützen, der sich als Journalist nachts im Wienburgpark mit jemandem treffen will. Es geht um knallharte Recherche, um eine ganz große Sache und Paul Wilkens macht auf seine Tochter den Eindruck, als wenn er sich verfolgt fühle.

Doch mit seinem schroffen Charme lehnt Wilsberg den Auftrag der Minderjährigen ab. Mal wieder gibt es da nichts zu verdienen.

Aber es wäre ein Wunder, ließe sich der Schnüffler nicht doch in den Fall hineinziehen, da siegt immer wieder seine Neugier und sein im Grunde großes Herz. Als Emma ihren Vater abends nicht erreicht, macht Wilsberg sich doch auf den Weg zum Park. Und findet ein Smartphone in einer Blutlache. Von Emmas Vater fehlt jedoch jede Spur.

Paul Wilkens soll sich mit der rechten Szene beschäftigt haben. So geraten Emma und etwas später Wilsberg in die Hände gewaltbereiter Männer. Der Fall entwickelt sich in eine völlig neue Richtung, als Emma einen Anruf ihres Vaters aus Beirut erhält.

Sollte Wilsberg etwa seine Ermittlungen im Nahen Osten weiterführen?

 

Wer Wilsberg nur als Fernsehschnüffler kennt, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. Zwar haben die Münsteraner Polizeileute hier etwas andere Namen, die Parallelen lassen sich jedoch nicht verbergen. Und gekonnt flicht Autor Jürgen Kehrer kleine, witzige Seitenhiebe zwischen Film- und Romanfiguren in die Story ein. Ganz hervorragend hat er die Ausdrucksweise der pubertierenden Emma getroffen, was die Dialoge besonders glaubhaft und lebhaft macht. Schon allein, weil der Titel humorvoll an einen James Bond Film erinnert, sollte man sich diesen Krimispaß nicht entgehen lassen!

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Rezension zu "Tod im Friedenssaal" von Jürgen Kehrer

Kriminalgeschichte aus Münster zur Zeit des Westfälischen Krieges
Mary2vor einem Jahr

Ein Kriminalroman, eingebettet in das historische Münster des Jahres 1643. Die Stadt ist voll mit ausländischen Gesandten, die an den Friedensverhandlungen zum Ende des Dreißigjährigen Krieges teilnehmen. Da wird auf dem Domplatz ein Spanier ermordet….

Freigraf Ketteler wird mit den Mordermittlungen beauftragt und sucht gemeinsam mit seinem Freund, Jesuitenpater Martin, nach Motiv und Mörder.

Der Leser wird mitgenommen in das historische Ambiente der Stadt Münster und erfährt viele Details zur lokalen Politik des 17. Jahrhunderts. Stadtrat und Gilden stehen sich in Machtkämpfen gegenüber und um die Zukunft der Stadt wird heftig gestritten.

Es bleibt dann auch nicht bei einem Mordfall, der Ermittler wird aus politischen Gründen zu raschen Erfolgen gedrängt und arbeitet unter hohem Zeitdruck. Natürlich finden Freigraf und Pater am Ende die wahren Schuldigen und klären auch das Mordmotiv.

 

Jürgen Kehrer packt in die 158 Seiten seiner Kriminalgeschichte eine ganze Menge Handlung nebst komplizierter Lokalpolitik. Der Leser sollte sehr aufmerksam sein, um alle Zusammenhänge zu erfassen. Kenntnisse aus der Zeit des Westfälischen Friedens schaden ebenfalls nicht. Eine historische Karte erleichtert zwar die Orientierung rund um die Schauplätze des Romans, ortskundige Leser haben trotzdem einen großen Vorteil.

 

Die Sprache, vor allem in der wörtlichen Rede, scheint sich nicht durchgehend der Zeit anzupassen. Mehr als einmal irritieren die recht modernen Redewendungen.

Ein Glossar, das wichtige Begriffe der Zeit erläutert, fehlt leider. Wer weiß schon Begriffe wie „Aldermann“ oder „Leischaft“ richtig einzuordnen?

 

Ich habe das Buch gerne gelesen, wenngleich die Dichte des Textes mitunter anstrengend war und einige Schwächen offensichtlich wurden. Empfehlen kann ich die Lektüre allen an historischen Romanen Interessierten. Das Buch eignet sich auch besonders für Besucher der Stadt Münster sowie für Ortskundige.

 

Von mir gibt es 3,5 Stern für diesen ersten historischen Roman aus der Feder von Jürgen Kehrer, der ansonsten als Wilsberg-Autor eine größere Reichweite hat.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Acht Leichen zum Dessertundefined


Wir möchten Euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Unter allen Bewerbungen verlosen wir 10 Exemplare des Titels "Acht Leichen zum Dessert" vom Krimi-Camp.


Zum Inhalt:

Wenn Privatdetektiv Wilsberg auf Julius Eichendorff trifft, wenn Herbie Feldmann und Siggi Seifferheld gemeinsame Sache machen … Acht Autoren und ihr einzigartiges Krimi-Experiment!

 

In einem kleinen Nest in einem entlegenen Winkel der Eifel steht das Stammhaus des berühmten Pudding-Imperiums "Tante Tine". Die alte Unternehmensgründerin Albertine Bernardy will anlässlich des Firmenjubiläums ihre Nachfolge klären und hat zu diesem Zweck die Familie um sich versammelt. Aber ein plötzlicher Todesfall erschüttert das kleine Dorf, und die Festlichkeiten drohen in einer Katastrophe zu enden.

Zum Glück befinden sich zur gleichen Zeit acht berühmte Ermittler vor Ort: Privatdetektiv Wilsberg, Spürnase Britta Brandner, Hobbydetektiv Vincent Jakobs, Meisterkoch Julius Eichendorff, LKA-Profilerin Wencke Tydmers, Privatdetektiv Waldo, Kommissar a. D. Siegfried Seifferheld und der Spinner Herbie Feldmann. Sie alle stecken mit einem Mal mitten in einem vertrackten Kriminalfall, wie er ihnen bislang noch nicht begegnet ist.

 

Ein Fall mit nicht weniger als acht Leichen, geschrieben in nur acht Tagen von acht Autoren:

Das Krimi-Camp: HInter dem Pseudonym A.N.Onym verbergen sich acht der renommiertesten deutschen Krimiautorinen und -autoren (Jürgen Kehrer, Sabine Trinkaus, Kathrin Heinrichs, Carsten Sebastian Henn, Sandra Lüpkes, Peter Godazgar, Tatjana Kruse und Ralf Kramp), die bereits im Jahr 2013 ins "Krimi-Camp" gingen. In einer einsamen Villa nahe der polnischen Grenze entstand der gemeinsame Kriminalroman "8". Sportliche Voraussetzung für dieses literarische Experiment war schon damals, dass man ohne vorherige Planung in die achttägige Schreibklausur ging. Das Leben und Arbeiten in der damaligen wie auch in der diesjährigen Schrebstube kann man www.facebook.com/DasKrimiCamp und unter "Das Krimi-Camp" bei youtube mitverfolgen.



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Viel Glück!

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