Meine Meinung:
Hygge-Krimis sind ja jetzt der neue Trend, deshalb war ich neugierig auf dieses Buch und wollte es gerne lesen. Allerdings hatte ich hier das zweite Buch in der Hand, in dem Jensen und Grete ermitteln. Was aber kein Problem darstellte, wichtiges erfuhr ich nach und nach.
Grete wollte eine Woche Urlaub bei Jensen machen und es sollte richtig schön und gemütlich werden. Allerdings wurde eine Tote gefunden und beide waren sehr daran interessiert, offen Fragen zu klären. Ich durfte sie dabei begleiten. Die Tote war eine bekannte Tierschutzaktivistin und wie man es nach dem Buchtitel vermuten kann, dreht sich vieles um "Bio". Mir persönlich war das doch ein bisschen viel des Guten und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass die Spannung nicht so richtig eintreten wollte.
Fazit:
Ich fand es ganz interessant einen Hygge-Krimi zu lesen, zumindest zu erfahren, was man darunter versteht. Mein Fall war es jetzt nicht. Zur Abwechslung eignet sich das Buch ganz gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden und andere Leser werden vielleicht begeisterter sein, als ich es bin.
Jürgen Klahn
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Bio-Tod
Brennende Liebe
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Eigentlich will Kommissar Jensen, ein Ermittler in den besten Jahren, sein spätes zweites Glück mit Grete genießen und ein paar ruhige Tage mit ihr verbringen. Offiziell ist er also gar nicht involviert in den Mord an der BIO-Aktivistin. Aber dann adoptiert er spontan eher "nebenbei" und außer Dienst am Tatort das Schwein Olfert. Nicht zuletzt wegen Grete beschäftigt beide der Mordfall dann doch und auch der Lösung kommen sie schließlich gemeinsam auf die Spur. Der Kriminalfall ist solide, aber nicht temporeich. Gerade das Gemächliche hat mir jedoch gefallen. Der Autor nimmt sich Zeit für die Beziehung von Jensen und seiner Grete, sehr liebevoll geschildert, ich mochte die beiden sehr. Schöne Lektüre, die wirklich "cosy" bzw. "hygge" im Sinne von gemütlich ist!
Der Begriff Hygge bedeutet ja so etwas wie gemütlich. Und zu diesem Krimi passt das tatsächlich er gut, er ist sogar zu gemütlich.
Er ist sehr geradlinig erzählt, es gibt nicht wirklich Nebenstränge. Dadurch liest er sich wirklich sehr zügig. Die Geschichte bekommt dadurch leider nicht wirklich Spannung. Die Lösung des Falles wirkt irgendwie konstruiert.
Mit den Protagonisten hatte ich auch so meine Probleme besonders Inge finde ich nicht sympathisch. Und ihre Art zu reden nervt mich extrem.
Die ganze "Beziehung" zwischen den Beiden wirkt nicht authentisch.
Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, weil es sich so schnell lesen ließ, aber einen weiteren Band werde ich nicht lesen.
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