Jürgen Kleindienst Frauen an der Heimatfront

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Inhaltsangabe zu „Frauen an der Heimatfront“ von Jürgen Kleindienst

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  • Rezension zu "Frauen an der Heimatfront" von Jürgen Kleindienst

    Frauen an der Heimatfront

    Moonwishes

    22. August 2012 um 18:51

    Aus der Sicht der Frauen... 36 Personen erzählen von ihren eigenen Erlebnissen oder den Geschichten von ganz besonderen Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus. "Frauen an der Heimatfront: Erinnerungen 1939-1945". In dieser Sammlung aus 36 Zeitzeugenberichten geht es um die Rolle der Frauen und ihre Arbeit im Nationalsozialismus. Es stand der Philosophie von Hitler entgegen, dass Frauen einer regulären Arbeit nachgingen. Er sah Frauen lieber als Mütter am Herd. Doch da die Männer an die Front mussten, um dort einen aussichtslosen Krieg zu führen, kam es, dass viele Frauen auf Bauernhöfe oder in Haushalte die Hilfe benötigten einberufen oder als Eisenbahnerinnen verpflichtet wurden. Besonders häufig wird von RAD-Maiden erzählt. Unbekannte Eindrücke aus dem Zweiten Weltkrieg Dieses Buch schildert in wirklich kurzen Geschichten und mit vielen Bildern die Eindrücke im zweiten Weltkrieg aus der Sicht der Frauen oder über die Frauen. Es ist wirklich interessant zu erfahren, was eigentlich die Frauen zu dieser Zeit getan haben, da man sonst eher etwas über die KZs oder die Front erfährt. Die Frauen werden bei solchen Erzählungen zumeist weggelassen. Doch eigentlich haben sie durch ihre Arbeit das Reich so lange aufrechterhalten können. Wie gesagt waren viele Berichte sehr spannend, aber die ersten hundert Seiten waren ziemlich uninteressant, da die Berichte ziemlich langweilig erzählt wurden. Aber nach diesen hundert Seiten wurde das Buch packender und die Berichte richtig mit Gefühl geschrieben. Vielleicht hätte man die vorherigen Geschichten mit den dramatischen im Wechsel erscheinen lassen sollen, da man dann nicht sofort das Gefühl hat, das Buch würde die ganzen restlichen 200 Seiten so weiter gehen. Ein Stück Zeitgeschichte Ansonsten war das Buch gut gemacht, die Bilder und Fotos darin haben einem die Berichte anschaulich vor Augen geführt. Die Chronologie ganz zu Anfang sorgte dafür, dass man sich noch einmal einen kurzen Überblick über die einzelnen Schritte im zweiten Weltkrieg verschaffen konnte und so noch besser mit dem Buch klar kam, obwohl die wichtigen Schritte in den einzelnen Berichten auch so sehr gut erklärt wurden. Das Cover ist nicht gerade ein Hingucker, auch wenn es seinen Charme hat. Die Schaffnerin verdeutlicht noch einmal genau, was in dem Buch erzählt wird: Frauen übernehmen als Ersatz Männerberufe. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich einmal für eine andere Seite des Nationalsozialismus interessiert.

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